Der Horla: Gruselhörspiel nach Guy de Maupassant

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Der französische Schriftsteller Guy de Maupassant schrieb einmal "Wenn wir lange allein sind, bevölkern wir die Leere mit Gespenstern." Seine Geschichte Der Horla aus dem Jahr 1887 basiert genau auf dieser Prämisse.

Ein namenloser Dichter wird seit mehreren Tagen von Fieber und generellem Unwohlsein geplagt. Die Tatsache beunruhigt ihn, da er die Ursache nicht kennt. Als sein Gesundheitszustand sich immer weiter verschlechtert, wächst seine Angst und er beginnt Vorkehrungen für seine eigene Sicherheit zu treffen.

Denn der Dichter meint, er ist nicht allein. In seiner Wohnung schleicht ein unsichtbares Wesen herum, welches ihn quält. Als Beweise dienen ihm eine Wasserkaraffe, welche über Nacht leer getrunken ist. Die Seiten eines Buches blättern sich scheinbar wie von selbst um und der Dichter kann sein Abbild im Spiegel nicht mehr sehen, weil sich etwas dazwischen schiebt.

Seine Bemühungen, diese Beobachtungen als durch seine Einsamkeit hervorgerufen Sinnestäuschung abzutun, scheitern. Das unsichtbare Wesen scheint dem Dichter durch hypothetische Kräfte seinen Willen aufzuzwingen und ihm jegliche Lebenskraft auszusaugen.

Der Horla wurde 2001 von der Regisseurin Gerda Zschiedrich als Hörspiel adaptiert. In der Hauptrolle ist Horst Hiemer (Schlaraffenland) zu hören. Deutschlandfunk sendet das Hörspiel am Samstag, den 29. Februar um 0.05 Uhr.

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