Independence Day: Wiederkehr - Roland Emmerich verspricht bei Erfolg einen 3. Teil

In Berlin fand am heutigen Tag eine Pressekonferenz zu Independence Day: Wiederkehr statt. Dabei war neben den Hauptdarstellern Liam Hemsworth und Jeff Goldblum auch Regisseur Roland Emmerich anwesend. Wir waren live vor Ort und fassen für euch die wichtigsten Dinge zusammen.

Im Laufe der Veranstaltung wurde Regisseur Roland Emmerich unter anderem auch zum Thema einer möglichen Fortsetzung angesprochen. Diese sei in jedem Falle schon geplant und würde anhand des Filmendes wohl schon angedeutet. Letztendlich hängt ein dritter Independence Day aber von dem Erfolg von Independence Day: Wiederkehr ab. Schlägt sich der Film an den Kinokassen gut, folgt ein dritter Teil, bleibt man hinter den Erwartungen zurück, dann dürfte sich die Sache erledigt haben.

Man muss dem Studio heutzutage gleich eine Fortsetzung anbieten, wenn man das Wagnis eingeht, nach 20 Jahren eine Fortsetzung zu drehen. Der Film ist darauf angelegt, das zu ermöglichen.

Darüber hinaus wurde Emmerich auch zu den technischen Fortschritten seit dem ersten Teil befragt. Der Regisseur gab dabei an, dass gerade die heutigen technischen Möglichkeiten einer der Gründe dafür waren, dass er die Arbeiten an der Fortsetzung begonnen hat. Eigentlich hatte er immer gesagt: "Ich mache keine Sequels."  Im Vergleich zu heute sei der erste Independence Day aber ja quasi in der Steinzeit entstanden. Damals habe man noch viel mit Modellen gearbeitet, was das Endprodukt einschränkte. Heute gibt es praktisch keine Schere mehr im Kopf, und es lässt sich alles kreieren, was man sich vorstellen kann.

Beim Dreh selbst setzte Emmerich verstärkt auf das Blue-Screen-Verfahren. Es gäbe zwar eine spezielle Kamera, mit der man eine grobe Version der geplanten Bilder beim Dreh via Monitor verfolgen könne, doch das sei halt nicht alles.

"Am Ende bin ich der Einzige, der weiß, wie das alles zusammenpasst. Das erfordert anscheinend ein gewisses Talent, sich das vorzustellen."

Dabei sei er sehr auf seinen Kameramann angewiesen, der dafür sorge, dass das Licht von der richtigen Seite kommt. Mit Markus Förderer scheint er dabei genau den passenden Mann gefunden zu haben. Sein neuer Kameramann dürfe bis ans Ende seiner Tage Emmerichs Filme machen, sagte der Regisseur.

Emmerich, der in Anspielung auf seine schwäbische Herkunft oft "das Spielbergle" genannt wird, hat sich bereits vor Jahren den Ritterschlag vom "echten" Spielberg abgeholt.

Steven Spielberg hat nach Idependence Day gesagt, dass wir (Emmerich und sein damaliger Produktionspartner Dean Devlin Anm. d. Red.) uns noch gar nicht vorstellen können, welch großen Einfluss unser Film in der Zukunft haben würde. Das haben wir damals noch nicht verstanden.

Zwanzig Jahre nach den Ereignissen aus Independence Day haben die Menschen sich die übrig gebliebene Alien-Technologie zunutze gemacht, um ein globales Abwehrnetz zu errichten und zukünftige Invasionen abwehren zu können. Doch die Aliens kehren mit einer beispiellosen Stärke zurück. In Roland Emmerichs Film aus dem Jahr 1996 wurde die Erde von dutzenden Raumschiffen heimgesucht, die im Durchmesser so groß waren wie eine Großstadt. Diese Schiffe gehörten zu einem noch größeren Schiff, welches die Größe eines kleinen Landes hatte. In der Fortsetzung legen die Macher nun noch eine Schippe drauf, denn dieses vermeintliche Mutterschiff besitzt eine noch größere Schwester. Nur der Einfallsreichtum einiger weniger kann die Menschheit vor dem Untergang retten.

Independence Day: Wiederkehr startet in den USA am 24. Juni. In Deutschland kommt der Film am 14. Juli in die Kinos. In den Hauptrollen sind Liam Hemsworth, Jeff Goldblum, Bill Pullman, Judd Hirsch, Vivica A. Fox, Brent Spiner, Charlotte Gainsbourg, Jessie Usher, Maika Monroe und Sela Ward zu sehen. Kleines Schmankerl für Star-Trek-Fans: Die Rolle von Brent Spiner ist sehr viel größer als in ID4.

Independence Day: Wiederkehr Teaser-Poster
Originaltitel:
Independence Day: Resurgence
Kinostart:
14.07.16
Regie:
Roland Emmerich
Drehbuch:
Carter Blanchard, Dean Devlin, Roland Emmerich
Darsteller:
Jessie Usher, Jeff Goldblum, Liam Hemsworth, Vivica A. Fox, Bill Pullman, Brent Spiner
Zwanzig Jahre nach den Geschehnissen des ersten Alienangriffs wird die Erde erneut aus dem All bedroht.

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