The Punisher

Netflix beschließt das Serien-Ende von The Punisher & Jessica Jones

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The Punisher Frank Castle

Auch die besten Partnerschaften enden irgendwann und so verkündete Netflix heute, dass man nun auch seine beiden letzten Marvel-Serien, The Punisher und Jessica Jones, in den Ruhestand schicken wird. Beide Serien folgen somit dem Schicksal von Iron Fist, Luke Cage, Daredevil und The Defenders, welche allesamt bereits zuvor abgesetzt wurden.

In einem Statement bedankte sich Netflix unter anderem bei Punisher-Darsteller Joe Bernthal sowie Jessica-Jones-Schauspielerin Krysten Ritter, den Showrunnern Steve Lightfood und Melissa Rosenberg sowie dem restlichen Cast und Crew der jeweiligen Serien für das, was man in den letzten Jahren auf die Beine gestellt hat. Ein weiterer Dank geht an Marvel für die ertragreiche Partnerschaft sowie an all die Fans, welche die Serien von Anfang an geschaut haben.

Die Nachricht selbst war nicht ganz unerwartet und wurde bereits im vergangenen Jahr durch die Absetzung der eher schwachen Serien Iron Fist und Luke Cage angekündigt. Ebenfalls beschloss Netflix dann auch das Ende von Daredevil, obwohl die Serie rund um den Teufel von Hell's Kitchen sowohl beim Publikum als auch bei den Kritikern beliebt war.

Einer der Gründe für diese Entscheidung liegt unter anderem im kommenden Streamingdienst Disney+ des Walt-Disney-Konzerns, zu dem auch Marvel gehört. So sollen in Zukunft die Adaptionen der eigenen Charaktere natürlich nur auf dem eigenem Dienst zu sehen sein, sodass ab diesem Jahr zumindest in den USA auch kein von Disney in die Kinos gebrachter Film mehr auf Netflix zu sehen sein wird. Was Marvel-Produktionen angeht, wird hier Ant-Man and the Wasp der letzte Titel sein.

Zuletzt wurde auch noch bekannt, dass Marvel Entertainment seine Partnerschaft mit Hulu weiter ausbauen wird, sodass neben der bereits laufenden Serie Marvel's Runaways noch fünf Animationsserien entstehen. Disney selbst hält nach Abschluss des Kaufs von 20th Century Fox rund 60% an dem Videoportal.

Die dritte und letzte Staffel von Marvel's The Punisher ist seit dem 18. Januar auf Netflix zu sehen, während die letzten Episoden von Jessica Jones noch irgendwann dieses Jahr erscheinen sollen.

The Punisher: Kritik zur 2. Staffel der Marvel-Serie bei Netflix

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The Punisher

Die Zusammenarbeit von Marvel und Netflix neigt sich höchstwahrscheinlich ihrem Ende zu. Nachdem im vergangenen Jahr mit Iron Fist, Luke Cage und Daredevil gleich drei Serien abgesetzt wurden, geht eigentlich niemand davon aus, dass den verbleibenden Marvel-Serien Jessica Jones und The Punisher noch eine lange Zukunft gegönnt sein wird. Disneys geplanter Streaming-Dienst scheint eine weitere Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen nicht mehr möglich zu machen. Die 2. Staffel von The Punisher dürfte daher wohl auch mit großer Wahrscheinlichkeit der Abschlussauftritt von Frank Castle bei Netflix sein. Die Frage ist nur, ob das Abschiednehmen ähnlich schwer fallen wird wie bei Daredevil.

Erneut im Kugelhagel

Nach den Geschehnissen in der 1. Staffel hat sich Frank Castle (Jon Bernthal) zunächst von seinem Racheengel-Dasein verabschiedet. Auch wenn mittlerweile hin und wieder ein Lächeln auf seinem Gesicht zu sehen ist, wirklichen Frieden gefunden hat der Punisher allerdings nach wie vor nicht. Als er eines Tages in einer Bar in Utah Zeuge davon wird, wie mehrere Personen versuchen, ein junges Mädchen (Giorgia Whigham) zu töten, zögert Frank keine Sekunde und mischt sich ein. Kurze Zeit später ist die Bar voller Leichen und der Punisher erneut inmitten einer blutigen Angelegenheit.

Währenddessen ist Billy Russo (Ben Barnes) in New York wieder zu Bewusstsein gekommen. Sein letztes Zusammentreffen mit Frank Castle hat aber nicht nur Spuren auf seinem Gesicht hinterlassen. Billy behauptet, dass er sich nicht mehr an die letzten Jahre erinnern kann, und weiß daher auch nichts von seinen Verbrechen oder seinem Kampf mit Frank. Die Therapeutin Krista Dumont (Floriana Lima) soll ihm dabei helfen, seine Erinnerungen wieder zu erlangen. Die Sessions der beiden werden jedoch gern einmal von Agent Dinah Madani (Amber Rose Revah) unterbrochen, die mit Russo noch nicht abgeschlossen hat und ihm den Gedächtnisverlust nicht abnimmt.

The Punisher

Faszination Frank Castle

Von seinem ersten Auftritt in der 2. Staffel von Daredevil an zählte Frank Castle zu den spannendsten Figuren der Marvel-Welt von Netflix. Einen großen Anteil daran hat sicherlich Jon Bernthal, der scheinbar nur auf diese Rolle gewartet hat. Auch in der 2. Staffel von The Punisher ist der titelgebende Anti-Held und die Art, wie Bernthal Castle spielt, wieder der Hauptgrund, der die Serie absolut sehenswert macht. Im Vergleich zur 1. Staffel liegt der Fokus nicht mehr auf einer Rachegeschichte. Stattdessen geht es verstärkt um das Thema Selbstjustiz und die Frage, für welche Art von Leben sich Frank entscheiden wird.

Der Entwicklung von Frank zuzuschauen und dabei auch immer wieder seinen ganz eigenen Code zu sehen, ist neben den Action-Szenen der beste Aspekt der neuen Folgen. Ähnlich wie in Staffel 1 haben sich die Autoren erneut dafür entschieden, Frank mit Amy Bendix eine Partnerin an die Seite zu stellen. Diese Entscheidung geht erneut auf. Das Duo entwickelt eine ähnlich unterhaltsame Chemie wie Castle und Lieberman in Staffel 1, auch wenn Frank dieses Mal eher in eine väterliche Rolle schlüpft. Am Unterhaltungswert ändert dies aber wenig.

The Punisher

Neben dem Spotlight

So gut die Geschichte rund um Frank erneut geraten ist, so wenig spannend fallen die Handlungsstränge der weiteren Hauptfiguren aus. Besonders Madani und Russo erhalten sehr viel Zeit und so wirklich will der Funke hier nicht überspringen. Bis zur Staffelmitte zieht sich die Sache doch sehr. Vor allem die Geschichte zwischen Russo und seiner Therapeutin nimmt der Handlung oft das Tempo. Hier merkt man wieder, dass die Marvel-Serien bei Netflix gern einmal das Problem haben, die 13 Folgen pro Staffel wirklich durchgängig mit einer spannenden Handlung zu füllen.

Zudem wirkt es etwas unverständlich, warum die zwei großen Handlungsstränge unbedingt über die gesamte Staffel gestreckt werden mussten. Ab einem bestimmten Zeitpunkt laufen die Geschichten parallel, was dazu führt, dass Frank Castle immer wieder zwischen den jeweiligen Gegenspielern hin und her springt. Das erscheint nicht unbedingt als die beste Idee, da dies dazu führt, dass durch den Fokuswechsel wiederholt die Spannungsmomente unterbrochen werden. Die Staffel einfach in zwei Teile zu splitten und jeweils eine Geschichte komplett zu erzählen, wäre die bessere Wahl gewesen.

The Punisher

Es ist wieder blutig

Keine Kritik gibt es dagegen für die Action-Szenen. Auch hier kann The Punisher wieder voll überzeugen. Nur wenige Serien erreichen das Level, das die Marvel-Serie regelmäßig an den Tag legt. Natürlich wird dabei auch wieder nicht mit Blut gegeizt. Schon in der 1. Staffel bewiesen die Macher, dass sie keine Kinder von Traurigkeit sind, wenn es um den Einsatz von Blut geht. Die 2. Staffel bleibt sich hier treu. In The Punisher tut vieles allein schon beim Hinschauen weh, und das Blut fließt in Strömen. Das ist, gerade bei dem was Frank über die Staffel verteilt so einsteckt, zwar nicht immer realistisch. Zur Serie und dem Charakter passt es aber allemal.

Fazit

Frank Castle macht einem den Abschied nicht einfach. Die vermutlich letzte Staffel der Serie bei Netflix kommt zwar nicht ganz an die 1. Staffel heran, gerade der Handlungsstrang um den titelgebenden Anti-Helden kann aber wieder überzeugen. Dass die Geschichte rund um Madani und Russo nicht mithalten kann, lässt sich verschmerzen, vor allem weil auch die Action erneut hervorragend inszeniert ist. So bleibt am Ende nur zu hoffen, dass Jon Bernthal in irgendeiner Form noch einmal die Chance erhält, in die Rolle von Frank Castle zu schlüpfen.

zusätzlicher Bildnachweis: 
© Netflix

Marvel’s The Punisher: Staffel 2 | Offizieller Trailer [HD] | Netflix

The Punisher: Neuer Trailer zum Start der 2. Staffel

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The Punisher Frank Castle

Kurz vor dem Start der 2. Staffel von The Punisher hat Netflix noch einmal einen neuen Trailer veröffentlicht. Die Vorschau zeigt ein paar neue Szenen, bevor es am morgigen Freitag losgeht. Wie immer veröffentlicht Netflix die gesamte Staffel am Stück.

Nach den Geschehnissen in der 1. Staffel hat Frank Castle sich zurückgezogen und lebt ein relativ ruhiges Leben, wobei er wie ein Nomade durch die USA zieht. Als er eines Tages den Mord an einem Mädchen verhindert, ist es mit der Ruhe aber vorbei. Frank wird erneut in einen blutigen Konflikt verwickelt und sieht sich neuen Feinden gegenüber. Währenddessen ist Billy Russo in New York aus dem Koma erwacht und erweist sich schon bald ebenfalls wieder als ein Problem, um das sich Frank Castle kümmern muss.

Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die 2. Staffel von The Punisher auch gleichzeitig die letzte der Serie auf Netflix ist. Zuletzt hatte der Streaming-Dienst bereits Daredevil, Luke Cage und Iron Fist abgesetzt. Aufgrund von Disneys eigenem geplanten Streaming-Dienst scheint die Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen in Hinblick auf die Marvel-Serien zu einem Ende zu kommen.

Erst einmal kann man sich aber auf ein Wiedersehen mit unter anderen Jon Bernthal (Frank Castle), Ben Barnes (Billy Russo), Amber Rose Revah (Dinah Madani) und Jason R. Moore (Curtis Hoyle) freuen. Neu an Bord sind zudem Annette O’Toole (Smallville) Corbin Bernsen, Josh Stewart (Shooter), Floriana Lima (Supergirl) und Giorgia Whigham (Scream).

Marvel’s The Punisher: Season 2 | Showdown [HD] | Netflix

The Punisher: Offizieller Trailer zur 2. Staffel

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The Punisher Frank Castle

Kurz nach Bekanntgabe des baldigen Starts neuer Folgen von The Punisher hat Netflix nun auch einen offiziellen Trailer zur zweiten Staffel veröffentlicht. Es kommt erneut zum Aufeinandertreffen zwischen dem Punisher und Billy Russo, der nun die Identität des Comic-Schurken Jigsaw annehmen wird.

Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die 2. Staffel von The Punisher auch gleichzeitig die letzte der Serie auf Netflix ist. Zuletzt hatte der Streaming-Dienst bereits Daredevil, Luke Cage und Iron Fist abgesetzt. Aufgrund von Disneys eigenem geplanten Streaming-Dienst scheint die Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen in Hinblick auf die Marvel-Serien zu einem Ende zu kommen.

Erst einmal kann man sich aber auf ein Wiedersehen mit unter anderen Jon Bernthal (Frank Castle), Ben Barnes (Billy Russo), Amber Rose Revah (Dinah Madani) und Jason R. Moore (Curtis Hoyle) freuen. Neu an Bord sind zudem Annette O’Toole (Smallville) Corbin Bernsen, Josh Stewart (Shooter), Floriana Lima (Supergirl) und Giorgia Whigham (Scream).

Die neuen Folgen von The Punisher sind ab dem 18. Januar über Netflix verfügbar.

Marvel’s The Punisher: Staffel 2 | Offizieller Trailer [HD] | Netflix

Marvel’s The Punisher: Season 2 | Official Trailer [HD] | Netflix

The Punisher: Neuer Teaser-Trailer gibt Startdatum der 2. Staffel bekannt

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The Punisher Frank Castle

Der Streaming-Dienst Netflix und Marvel haben einen weiteren Teaser zur 2. Staffel von The Punisher veröffentlicht und dabei auch gleich offiziell das Startdatum der neuen Folgen bekannt gegeben. Los geht es, wie bereits im Vorfeld aufgrund eines zu früh veröffentlichten Tweets vermutet, am 18. Januar. Zudem gibt der Teaser einen Hinweis darauf, was die Zuschauer in der 2. Staffel erwartet. Es kommt erneut zum Aufeinandertreffen zwischen dem Punisher und Billy Russo, der nun die Identität des Comic-Schurken Jigsaw annehmen wird.

In den neuen Folgen der Serie können sich die Fans auf einige bekannte Gesichter freuen. Jon Bernthal (Frank Castle), Ben Barnes (Billy Russo), Amber Rose Revah (Dinah Madani) und Jason R. Moore (Curtis Hoyle) nehmen ihre Rolle aus Staffel 1 wieder auf. Neu an Bord sind zudem Annette O’Toole (Smallville) Corbin Bernsen, Josh Stewart (Shooter), Floriana Lima (Supergirl) und Giorgia Whigham (Scream).

Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die 2. Staffel von The Punisher auch gleichzeitig die letzte der Serie auf Netflix ist. Zuletzt hatte der Streaming-Dienst bereits Daredevil, Luke Cage und Iron Fist abgesetzt. Aufgrund von Disneys eigenem geplanten Streaming-Dienst scheint die Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen in Hinblick auf die Marvel-Serien zu einem Ende zu kommen

The Punisher: Neuer Teaser-Trailer zur 2. Staffel der Marvel-Serie

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The Punisher Frank Castle

Zum Jahresstart hat Netflix einen neuen Teaser-Trailer zur 2. Staffel von The Punisher veröffentlicht. Wirklich viel zu sehen gibt es in dem Vorschauvideo nicht, konkrete inhaltliche Informationen dürften noch bis zum ersten richtigen Trailer auf sich warten lassen.

The Punisher soll noch in diesem Monat bei Netflix zurückkehren, einen konkreten Termin hat der Streaming-Dienst aber noch nicht bekannt gegeben. Der Netflix-Account für Nord-Afrika soll Comic Book zufolge kurzzeitig über einen Tweet den 18. Januar als Starttermin angeben haben. Der Tweet wurde aber schnell wieder gelöscht.

In den neuen Folgen der Serie können sich die Fans auf einige bekannte Gesichter freuen. Jon Bernthal (Frank Castle), Ben Barnes (Billy Russo), Amber Rose Revah (Dinah Madani) und Jason R. Moore (Curtis Hoyle) nehmen ihre Rolle aus Staffel 1 wieder auf. Neu an Bord sind zudem Annette O’Toole (Smallville) Corbin Bernsen, Josh Stewart (Shooter), Floriana Lima (Supergirl) und Giorgia Whigham (Scream).

Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die 2. Staffel von The Punisher auch gleichzeitig die letzte der Serie auf Netflix ist. Zuletzt hatte der Streaming-Dienst bereits Daredevil, Luke Cage und Iron Fist abgesetzt. Aufgrund von Disneys eigenem geplanten Streaming-Dienst scheint die Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen in Hinblick auf die Marvel-Serien zu einem Ende zu kommen.

The Punisher: Staffel 2 wohl im Januar

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The Punisher Frank Castle

Die 2. Staffel von Marvel's The Punisher wird wohl im Januar bei Netflix ihre Premiere feiern. In einem neuen Trailer, bei dem Netflix auf die Neuveröffentlichungen im ersten Monat des neuen Jahres einging, ist am Ende auch kurz die Marvel-Serie zu sehen. Im Gegensatz zu den anderen Formaten gibt Netflix in dem Video aber noch kein konkretes Datum bekannt. Daher dürfte es wohl eher auf das Monatsende hinauslaufen.

In den neuen Folgen der Serie können sich die Fans auf einige bekannte Gesichter freuen. Jon Bernthal (Frank Castle), Ben Barnes (Billy Russo), Amber Rose Revah (Dinah Madani) und Jason R. Moore (Curtis Hoyle) nehmen ihre Rolle aus Staffel 1 wieder auf. Neu an Bord sind zudem Annette O’Toole (Smallville) Corbin Bernsen, Josh Stewart (Shooter), Floriana Lima (Supergirl) und Giorgia Whigham (Scream).

Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die 2. Staffel von The Punisher auch gleichzeitig die letzte der Serie auf Netflix ist. Zuletzt hatte der Streaming-Dienst bereits Daredevil, Luke Cage und Iron Fist abgesetzt. Aufgrund von Disneys eigenem geplanten Streaming-Dienst scheint die Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen in Hinblick auf die Marvel-Serien zu einem Ende zu kommen.

Neu im Januar 2019 | Netflix

The Punisher: Annette O'Toole und Corbin Bernsen für die 2. Staffel verpflichtet

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The Punisher Frank Castle

Obwohl man sich bereits mitten in den Dreharbeiten zur zweiten Staffel von The Punisher befindet, schließen sich noch zweite weitere Gesichter dem Cast der Serie an. Dabei konnten die Macher nun mit Annette O’Toole (Smallville) und Corbin Bernsen (Psych) gleich zwei Serien-Veteranen verpflichten.

Benson schlüpft dabei in die Rolle von Anderson Schultz, einem reichen Mann, der es gewohnt ist zu bekommen, was er will. Neben dem Erhalt seines gewaltigen Einflusses steht für ihm auch sein Vermächtnis an erster Stelle. Für beide Ziele scheut er nicht davor, auch illegale Methoden zu einzusetzen.  O'Toole verkörpert hingegen die hinterhältige Eliza Schultz, Andersons manipulative Ehefrau. Beide Charaktere basieren auf keiner Comic-Vorlage und wurden extra für die zweite Staffel kreiert. 

Zuletzt schlossen sich noch Josh Stewart, Floriana Lima und Georgia Whigham dem Cast an, während Amber Rose Revah (Dinah Madani), Jason R. Moore (Curtis Hoyle) sowie Ben Barnes (Billy Russo) und Jon Bernthal als Frank Castle wieder ihre Rollen aus Staffel 1 einnehmen werden.

Über den genauen Inhalt der neuen Episoden ist derzeit noch nichts bekannt. Gleiches gilt auf für ein etwaiges Startdatum der zweiten Staffel auf Netflix.

Robots & Dragons: Die Serienhighlights der Redaktion 2017

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Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu und besonders die letzte Jahreswoche bietet sich immer an, um einmal einen Blick zurück zu werfen. Das Jahr brachte wieder einer ganze Reihe von Serienhighlights, wobei es nicht immer ganz einfach ist, seine Favoriten zu küren. Sieben Redakteure von Robots & Dragons haben sich der Aufgabe gestellt. Hier sind unsere Serienlieblinge des Jahres:

Hannes Könitzer

Die Marvel-Serien auf Netflix konnten sich in diesem Jahr kontinuierlich steigern. Begann es mit Iron Fist noch äußert schwach, erwies sich The Defenders als ganz unterhaltsam. Der Höhepunkt des Marvel-Serienjahres war aber ohne Zweifel The Punisher. Konsequent und eindeutig für ein erwachsenes Publikum erzählt, zieht die Geschichte von Frank Castle einen schnell in den Bann und bietet besonders ab der Staffelhälfte Unterhaltung auf dem höchsten Niveau.

The Good Place zählt zu den Serien, die in Deutschland bisher nur im Pay-TV zu sehen waren, und daher leider noch relativ unbekannt sind. Zu Unrecht, denn die Comedy mit Kristen Bell und Ted Danson ist eine der Serienüberraschungen der letzten Jahre. Das Staffelfinale Anfang des Jahres gehört zu den besten Dingen, die in den letzten Jahren im Bereich Comedy ausgestrahlt wurden, und auch die 2. Staffel kann bisher vollkommen überzeugen.

Länger als gewohnt musste man in diesem Jahr auf die neue Staffel von Game of Thrones warten, doch die Wartezeit sollte sich auszahlen. Auch wenn man in der 7. Staffel keine Gedanken an Reisezeit verschwenden sollte und der Fanservice mitunter etwas Überhand nahm, wussten die neuen Folgen doch zu jeder Zeit zu begeistern. Bei keiner anderen Serie habe ich so auf die nächste Folge hingefiebert als bei Game of Thrones.

Tobias Maibaum

Mit der dritten Staffel von Twin Peaks hat David Lynch wieder das Undenkbare geschafft und Innovation in der TV-Landschaft produziert. Vielen Zuschauern wird das bizarre Sequel nach 25 Jahren vielleicht nicht mehr zusagen, aber The Return ist wie ein Unfall, bei dem man nicht wegsehen kann, weil ständig etwas Unerwartetes passiert. Ohne Spoiler sind die wichtigsten Handlungspunkte beinahe unmöglich zusammenzufassen, doch eines bleibt: Der Kaffee von Agent Cooper.

Anime-Serien werden meist nur zu sehr erfolgreichen Geschichten oder Manga produziert. Die anonyme Autorin und Künstlerin Tsukumizu hat dies jedoch gleich mit ihrem Erstlingswerk Girls' Last Tour (Shoujo Shuumatsu Ryokou) geschafft. Der Animationsstil ist einzigartig und auch die Geschichte definitiv ungewöhnlich. In einer vollkommen zerstörten Welt reisen die Mädchen Chito und Yuuri als letzte Überlebende ziellos umher. Dabei finden sie mehr über die alte Zivilisation und menschliche Werte wie Empathie heraus. Die ruhigste Postapokalypse des Jahres - ganz ohne Zombies.

Die einzige Serie, die vielleicht noch etwas bizarrer sein kann als Twin Peaks ist in Deutschland noch ein relativ unbekannter Geheimtipp. American Gods nach dem Erfolgsroman von Neil Gaiman folgt dem Protagonisten Shadow Moon auf seiner Reise durch Amerika und den zahlreichen Begegnungen mit alten Göttern. Wem das nicht reicht, sollte Gillian Anderson begeistern, die David Bowie spielt, der wiederum nur eine Projektion einer das Fernsehen beherrschenden Göttin ist. Verrückt genug?

Nele Bübl

Ein gutes Jahr für Science-Fiction. Zwar habe ich an Star Trek: Discovery durchaus Gefallen gefunden, jedoch bin ich noch nicht derart davon überzeugt, dass es als Highlight genannt wird. Mal sehen, was die zweite Staffel bringt. Hingegen hat mich The Orville nicht nur überrascht, sondern schnell als Fan gewonnen. Der Mix aus Humor, Star-Trek-Nostalgie, liebevoll gezeichneten Charakteren und interssanten, episodenhaften Plots hat mich sofort gepackt und im Verlauf gar ans Herz gewachsen - und das in lediglich zwölf Episoden!

Nicht neu, aber mit Start der zweiten Staffel in diesem Jahr weiterhin ein Highlight und absolute Empfehlung ist The Expanse. Zugegeben war ich vorher skeptisch, was Syfy da produziert hat und habe erst nach zahlreichen euphorischen Berichten auf Twitter in die Serie reingesehen. Dort wurde davon gesprochen, dass The Expanse ein MUSS für jeden ist, der Babylon 5 und Battlestar Galactica mochte. Und ja, die Pilotepisode geht noch etwas stockend voran, aber schon in der zweiten Folge war klar, dass die Staffel schnell durchgeguckt wird. Bereits im Januar startete Staffel 2 in den USA, doch es dauerte noch bis in den Sommer, bis Netflix die neuen Folgen international verfügbar machte. Zum Glück konnte ich den meisten Spoilern entkommen und so dann voll genießen. Dieses Mal ließ ich mir dann Zeit und sah die intensiven Episoden Folge für Folge. Das Politspiel trat noch einmal mehr in den Vordergrund, die Geschichte wird immer verstrickter - dabei aber nie zu unübersichtilch. Man fiebert mit allen Charakteren mit und bekommt jede Menge Raumschiffe und Weltall-Dinge (ich empfehle es Freunden immer mit "Spacey-Stuff :D!".

Obwohl ich mit Verbesserung der Serie erst mit dem Showrunner-Wechsel gerechnet habe, konnte mich Steven Moffat mit seiner letzten Staffel von Doctor Who positiv überraschen. Durch den Einsatz der neuen Companion (Pearl Mackie) gab es quasi einen kleinen serieninternen Neustart, durch den sich auch Peter Capaldis Doctor noch einmal von einer ganz neuen Seite zeigen konnte. Wer entnervt irgendwann aufgegeben hat, könnte also gut einfach mit der 10. Staffel wieder einsteigen und so den Wechsel zu Chris Chibnall langsam einläuten.

Katrin Hemmerling

Mein unschlagbarer Vorteil bei Game of Thrones war in diesem Jahr, dass ich die Staffel 7 an einem Stück gucken konnte. So blieb mir das Hinfiebern auf die nächste Episode erspart, und ich konnte mir die vorletzte Staffel der Serie an einem Wochenende reinziehen. Und ich hab's getan. Eine Serie ist dann gut, wenn man sie sich an einem Stück gönnt, ohne längere Pausen einlegen zu müssen. Dann hat sie einen gepackt. Und nichts anderes war es in diesem Jahr mit Game of Thrones.

Legion hatte bereits mit der Pilotfolge gezeigt, dass die Serie ungewöhnliche Wege beschreiten würde. Wenig war auf dem ersten Blick das, was es schien, und der Ansatz, dass der Zuschauer denselben Wissensstand hatte wie David, machte die Situation, in der er sich befindet, sehr greifbar. Getragen wurde die Serie für mich vor allem von dem großartigen Hauptdarsteller Dan Stevens, der hier zeigen durfte, dass er mehr kann, als nur mit Emma Watson zu Disney-Klängen tanzen.

Von Santa Clarita Diet hätten es für mich sogar ein paar Folgen mehr sein dürfen. Eine glänzend aufgelegte Drew Barrymore hat hier wieder einmal gezeigt, was für ein brillantes Comedy-Timing sie besitzt. Zugegeben, an einigen Stellen hätte es etwas weniger des Guten sein dürfen. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass man ein Bad dermaßen vollkotzen kann?! Glücklicherweise hat die Serie dann aber mehr mit der Absurdität des spießigen Lebens der Familie Hammond gespielt. Und mit dem Cliffhanger die Spannung auf die nächste Staffel unerträglich gemacht.

Björn Sülter

Überraschenderweise gefiel mir Designated Survivor um einiges besser, als angesichts diverser Kritiken zu erwarten war. Zwar hatte Kiefer Sutherland durchaus seine Jack-Bauer-Momente, die meiste Zeit nahm man ihm die Rolle des in eine undankbare Situation geschlitterten Jedermanns aber problemlos ab. Der Pathos, den man dem Publikum in der zweiten Hälfte der ersten Staffel um die Ohren schlug, ließ sich angesichts spannender Figuren und Wendungen zumeist ertragen, die erste Hälfte der zweiten Staffel ging dann gar in Richtung The West Wing und blieb durchweg unterhaltsam.

Im SF-Bereich geht es mir wie meiner lieben Kollegin Nele: Als Trekkie fieberte ich selbstverständlich vor allem Star Trek: Discovery entgegen, musste aber ebenfalls mit Abstrichen im Abgleich zwischen (zu hoher) Erwartungshaltung und der Realität leben. Dennoch geht die Serie für mich dank eines Vertrauensvorschusses für die Zukunft noch als eines der Highlights des Jahres durch. Mehr Spaß machte aber auch mir Seth MacFarlanes The Orville, bei der ich aufgrund früherer Begegnungen mit dem Humor des Machers vergleichsweise wenig erwartet hatte. Die Serie besitzt Herz, Humor und sogar Hirn und hat mich mit der Verlängerung um eine zweite Staffel mehr als glücklich gemacht.

Endlich entdecken durfte ich zudem endlich die Serie Westworld, die sich als hypnotisch, fesselnd, derb, verrückt und einzigartig herausstellte. Ähnlich wie bei Twin Peaks wird man hier als Zuschauer mehr herausgefordert als unterhalten. Wer bereit ist, sich darauf einzulassen, erlebt allerdings einen famosen Ritt, der Appetit auf mehr macht!

Abseits von Robotern, Drachen und anderem Getier war es jedoch dieses Jahr besonders die Serie Little Big Lies mit Reese Witherspoon (in die ich seit Eiskalte Engel ohnehin heimlich verliebt bin), Nicole Kidman und Alexander Skarsgård, die mich gepackt hat, zum Lachen und Weinen brachte und mir und meiner Frau auf diese Weise wunderbare TV-Stunden bescheren konnte. Zwar eindeutig überzeichnet doch derart kompetent beobachtet, kommentiert die Serie das Verhalten von Helikopter-Eltern und den ganz normalen Wahnsinn des Familien- und Ehelebens und gräbt damit viele Verhaltensweise aus, die man selber aus dem Alltag mit Familie, Freunden und Bekannten kennt. Dass wir im Frühjahr selber in Monterey waren und somit ganz nebenbei auch noch in Urlaubserinnerungen schwelgen durften, schadete der Angelegenheit sicher ebenfalls nicht ...

Anne Jerratsch

Im Januar 2017 feierte das voluminöse und von mir heissgeliebte Werk Eine Reihe betrüblicher Ereignisse von Daniel Handler alias Lemony Snicket endlich ein beachtliches Comeback. Die Abenteuer um Klaus, Sunny und Violet Baudelaire, die nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene, die Meta-Humor zu schätzen wissen, immer wieder unterhaltsam ist, konnten nun dank Netflix-Förderung endlich in voller Breite ausgekostet werden. Nach den ersten Gehversuchen im Kinofilm aus dem Jahr 2004, der die drei ersten Bücher der dreizehnteiligen Serie etwas zu sehr zusammenkürzte, findet die Serie neue Ansätze für die durchaus komplexe Geschichte. Im kommenden Jahr geht es endlich weiter - wer Steampunk, kruden Humor, leise Melancholie und hintersinnigen Witz mag, dürfte hier vollauf bedient werden. Ansonsten lege ich jedem zunächst noch die Hörbücher von Dauervorleser Rufus Beck ans Herz!

Bei den Romanen von Douglas Adams gibt es wohl nur zwei Gruppen: Die, die ihn lieben, und die, die ihn hassen. Ich tendiere zu Ersterem. Trotzdem hat mich Dirk Gently's holistische Detektei bei der ersten Sichtung vor wenigen Monaten, gelinde gesagt, etwas überfordert. Bunt, laut, schrill: Hier passiert alles gleichzeitig! Und auch wenn die Serie vor wenigen Wochen ihren Todesstoß nach der zweiten Staffel erhalten hat, möchte ich ihr eine zweite Chance geben. denn allein die Tatsache, dass so etwas Krudes produziert wurde, ist einen zweiten Blick wert.

Mit Dark feiert gerade die erste deutsche Netflix-Serie internationale Erfolge. Und das zu Recht: Dark sieht verdammt gut aus, ohne eine schlichte Kopie amerikanischer Serien zu sein. Plus: Die Deutschen trauen sich außerdem endlich mal aus ihrer Krimi-Ecke raus. Mit Einschänkungen kann man die Serie also durchaus empfehlen. Freunde von Zeitreisen-Geschichten dürften sich allerdings dann doch an der einen oder anderen Drehbuch-Krücke stören, auch die eher hölzernen Dialoge schwächen den zunächst guten Eindruck etwas ab. Aber wir wollen mal nicht zu viel motzen: Traut euch was! Dann wird es jenseits vom Einheitsbrei doch noch spannend.

Florian Kaiser

Da ich mich ja bei Robots & Dragons primär um Gezeichnetes kümmere, ist es nicht verwunderlich, dass es sich bei zwei meiner drei Highlights um keine Realserien handelt.

Zum einen wäre da der erste Anime, der mich seit langer Zeit nicht einfach nur gut oder sehr unterhalten, sondern wirklich von der ersten bis zur letzten Minute begeistert hat: Death Parade. Der Ausnahmetitel fand dieses Jahr endlich seinen Weg nach Deutschland, nachdem er bereits 2015 in Japan erschienen war und nimmt sich der Frage an, wie es eigentlich nach dem Tod weitergeht. Die Antwort, die uns hier gegeben wird, ist enorm tiefgründig, komplex und regt zum Nachdenken an. Fanherz, was willst du mehr?

Nur wenige Monate nach dem Start in den USA debütierte auch hierzulande endlich die vierte Staffel von Avengers - Gemeinsam unbesiegbar aka Avengers - Secret Wars. Und nach Sichtung der ersten Folgen muss ich sagen, dass es den Machern offenbar gelungen ist, das hohe Niveau der ersten 78 Episoden zu halten. Im Grunde bekommt der Zuschauer hier einen ersten Vorgeschmack auf das, was uns in der vierten MCU-Phase erwarten könnte. Denn diesmal müssen Captain Marvel, Black Panther, Vision, Ant-Man & Wasp sowie die bisher noch nicht in das Marvel Cinematic Universe integrierte, aber von vielen Comic-Lesern sehr geschätzte Kamala Khan alias Ms. Marvel für die altbekannten Avengers einspringen, die derzeit "verhindert" sind. Die Folge: Neue Figurenkonstellationen, abwechslungsreiche Geschichten und ein wohldosierter Humor - also die Zutaten, die maßgeblich für den Erfolg der legendären Spider-Man- beziehungsweise X-Men-Zeichentrickserie aus den 90ern verantwortlich waren.

Zu guter Letzt möchte ich noch auf ein Format eingehen, das eigentlich nichts mit dem Roboterdrachen-Kosmos zu tun, mich aber emotional so gepackt hat wie wenige zuvor: This Is Us – Das ist Leben. Der Überraschungshit aus Nordamerika von 2016 ist einerseits eine klassische Familienserie und hat andererseits dieses altgediente Genre im Prinzip neu erfunden. Jedes Wort zum Inhalt ist im Grunde genommen eines zu viel, da Spoiler - insbesondere vor dem Anschauen der Auftaktfolge - das Sehvergnügen unnötig schmälern. Jedoch vielleicht so viel: Wer erleben will, wie man aus zum Teil völlig alltäglichen Situationen innovative Storylines zaubern kann, wie schnell man zu Protagonisten eine Bindung aufbauen und sich ernsthaft für die Dinge, die sie bewegen, interessieren kann und wer erleben will, wie man Episode für Episode den Zuschauer auf Gefühlsachterbahnfahrten mitnimmt, die nie Gefahr laufen, kitschig zu werden, der sollte der Serie definitiv einmal eine Chance geben.

Zum Abschluss noch die Frage an euch. Was sind eure Top 3 Serien des Jahres? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

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