Abschied von Robert Vaughn

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Solo für Onkel: Thunderball (1983)

Die Schauspiellegende Robert Vaughn (geb. 1932) ist im Alter von 83 Jahren gestorben. In über 60 Jahren Schauspielkarriere war Vaughn in über 200 Filmen und Serien in einer ganzen Bandbreite an Rollen zu sehen und deckte so ziemlich alles ab, was die Film- und TV-Landschaft zu bieten hat: Vom Cowboy zum Detektiv, von durchtriebenen Milliardär bis zum US-Präsidenten (3x).

Für seine Rolle in Der Mann aus Philadelphia (1959) wurde Vaughn für einen Oscar nominiert. Eine Hauptrolle hatte er im Wester-Klassiker Die glorreichen Sieben (1960), bevor er als Spion Napoleon Solo in der Serie Solo für Onkel (The Man From U.N.C.L.E., 1964-1968) international seinen Durchbruch feierte. Weitere Serienhauptrollen folgten in Das A-Team (1986-1987), Hustle - Unehrlich währt am längsten (2004-2012) und Coronation Street (2012).

Unvergessen ist Vaughns Auftritt in Superman III - Der stählerne Blitze (1983) als Industrietycoon Ross Webster, der Clark Kent alias Superman mit seinem synthetischen Kryptonit in einen prolligen Macho verwandelt. In Deutschland war er 1992 in einem Tatort zu sehen.

Zu unzähligen Gastauftritten in TV-Serien gehörten u.a. Bonanza, Columbo, Mord ist ihr Hobby, Law and Order, Die Nanny, Diagnose - Mord, Kung Fu - Im Zeichen des Drachen oder Walker, Texas Ranger.

Das Titelbild zeigt Robert Vaughn zusammen mit David McCallum auf dem Poster zum TV-Film Solo für Onkel: Thunderball (1983).

"The Man from U.N.C.L.E." TV Intro

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SPOILER immer mit Spoilertag: <spoiler>Vader ist Lukes Vater</spoiler>

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