Dune: Villeneuves Wüstenplanet wird kein Arthousefilm

Das nächste Projekt von Denis Villeneuve ist die Neuverfilmung des Science-Fiction-Romans Dune. In einem Interview wurde der Regisseur erneut auf das Vorhaben angesprochen. Villeneuve berichtete nun, dass die Herangehensweise an den Film anders sei, als bei Blade Runner 2049. Dies erklärte er mit der Reaktion des Produzenten unmittelbar nach der ersten Testvorführung seines letzten Films.

„Die Lichter gingen an. Er drehte sich um und sagte: Wir haben gerade den teuersten Arthousefilm der Kinogeschichte gedreht."

In den USA blieb Blade Runner 2049 hinter den finanziellen Erwartungen zurück, nur der Erfolg in Europa brachte den Film in die Gewinnzone. So will Villeneuve bei den Dreharbeiten zu Dune seinen künstlerischen Anspruch ein wenig zurückschrauben.

„Sagen wir einfach, es wäre keine gute Idee, einen solchen Film zweimal zu drehen. Erst als ich herauskam, wurde mir klar, dass wir ein Monster geschaffen hatten."

Frank Herbert veröffentlichte den Roman Dune 1965. Zentraler Handlungsort, der Space Opera, ist der Wüstenplaneten Arrakis mit seinen gigantischen Sandwürmern. Der Planet ist zudem der einzige Ort, an dem die Droge Spice vorkommt, welche zum Navigieren zwischen den Sternen benötigt wird.

Villeneuves Dune-Version ist bereits die dritte Verfilmung des Stoffes. 1984 wurde der Roman erstmals von David Lynch verfilmt. Der US-amerikanische Sci-Fi-Channel produzierte in den Jahren 2000 und 2003 jeweils eine Miniserie zum ersten sowie zum zweiten und dritten Band der Dune-Reihe.

Drehbuchautor Eric Roth (Forrest Gump) steht dem kanadischen Regisseur zur Seite, um seine Version umzusetzen.

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SPOILER immer mit Spoilertag: <spoiler>Vader ist Lukes Vater</spoiler>

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