DC Extended Universe: Neue Strategie nach Wechsel in der Führungsebene

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Wie geht es weiter mit den DC-Filmen im Kino? Diese Frage beschreibt die Hauptaufgabe, die auf Walter Hamada, dem neuen Präsident von DC Films zukommt. Nach dem Abschied von Diane Nelson und Geoff Johns hat nun vor allem Hamada die Fäden für die Zukunft von DC im Kino in der Hand.

Wie der Hollywood Reporter berichtet, hat der ehemalige Produzent der Conjuring-Filme die letzten Monate damit verbracht, die verschiedenen Projekte genau unter die Lupe zu nehmen. Der Bericht zitiert dabei auch einen Insider mit den Worten: "Er ist in einen ziemlichen Zirkus reingelaufen und versucht jetzt aufzuräumen."

Insidern zufolge ist die Strategie von Hamada, nicht nur die bekannten Helden weiter zu fördern, sondern auch unbekanntere Charaktere zu finden, die das Potenzial haben, groß herauszukommen. Hamada soll dabei definitiv einen Plan verfolgen, um das DCEU wieder in die Spur zu bringen. Alldings wird dazu definitiv keine Autorengruppe gehören. Während Paramount und Universal ihre geplanten Filmuniversen rund um die Transformers und die Universal Monsters von einer Autorengruppe im Vorfeld ausarbeiten ließen, ist Hamada überhaupt kein Fan von diesem Vorgehen. Auch will er in Zukunft Filme nicht mehr langfristig ankündigen, wie man es zum Start des DCEU gemacht hat. Diese habe sich als kontraproduktiv erwiesen.

Bei den Plänen von Hamada sollen auch Dinge wie das Budget eines Films eine Rolle spielen, wie man an den aktuellen Projekten rund um den Joker sehen kann. Neben einem Solofilm, bei dem Jared Leto seine Rolle aus Suicide Squad wieder aufnimmt, ist auch ein Origin-Film mit Joaquin Phoenix in der Hauptrolle geplant. Hier soll Todd Phillips die Regie übernehmen, der wohl ein überschaubares Budget von 55 Millionen Dollar zur Verfügung bekommt. Der Film könnte zudem ein neues Label mit dem Namen DC Dark oder DC Black starten, unter dem in Zukunft düstere Ableger aus dem DC Universum laufen würden. Die Dreharbeiten sind für den Herbst geplant.

Deutlich weniger düster soll es dagegen bei Filmen wie The Flash zugehen. Nach mehreren Verschiebungen plant man aktuell mit einem Produktionsstart Anfang 2019. Die beiden Regisseure John Francis Daly und Jonathan Goldstein sollen einen deutlich spaßigeren Ton als die bisherigen Filme des DCEU gewählt haben. Als Orientierung wurde wohl Zurück in die Zukunft auserkoren.

Darüber hinaus befindet sich auch weiterhin Birds of Prey in Entwicklung. Der Film wird sich auf verschiedene weibliche Figuren fokussieren und auch die Rückkehr von Margot Robbies Harley Quinn beinhalten. Am ersten Solo-Abenteuer von Batgirl wird nach der Verpflichtung von Christina Hodson als neue Autorin ebenfalls weiter gearbeitet.

Ein großes Fragezeichen umgibt dagegen weiterhin die Zukunft von Batman. Demnach hat Matt Reeves, der den nächsten Solofilm inszenieren soll, kürzlich den ersten Akt seines Drehbuchs eingereicht. Dieses scheint sich aber auf einen jungen Batman zu fokussieren. Aktuell ist es also weiterhin offen, ob man Ben Affleck noch einmal in der Rolle von Batman zu sehen bekommt.

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