Star Trek: Quentin Tarantino lehnt die Kelvin-Zeitlinie ab

Quentin Tarantino befindet sich aktuell auf Promotour für seinen neuesten Film Once Upon a Time in ... Hollywood. Dabei wird der Regisseur allerdings nicht nur zu seinem aktuellsten Projekt befragt, sondern auch zunehmend nach dem geplanten Star-Trek-Film, bei dem Tarantino eventuell die Regie übernimmt.

Auch im Podcast HappySadConfused kam das Thema Star Trek auf, wobei es auch um die neue Kelvin-Zeitlinie ging, die mit J.J. Abrams' Reboot von 2009 eingeführt wurde. Ähnlich wie viele Fans hat auch Tarantino nur wenig übrig für die Veränderung beziehungsweise der Auslöschung der ursprünglich Star-Trek-Ära.

"Ich verstehe immer noch nicht genau was passiert ist und J.J. Kann es mir auch nicht erklären. Mein Filmeditor (Fred Raskin) hat versucht, es mir zu erklären aber ich verstehe es einfach nicht. Irgendwas ist im ersten Film passiert und nun wurde alles ungeschehen gemacht?

"Das gefällt mir überhaupt nicht. Scheiß drauf. Ich mag es nicht. I will, dass die gesamte Serie passiert ist, es ist nur noch nicht in den neuen Filmen passiert. Und Benedict Cumberbatch, oder wie er auch immer heißt, ist nicht Khan. Khan ist Khan. Ich habe J.J gesagt: 'Ich verstehe es nicht und ich mag es nicht', und er meinte 'Ignoriere es einfach. Niemand mag es. Ich verstehe es auch nicht. Mach das, was du willst. Wenn alles so passieren soll wie in der Originalserie, dann mach das so.'"

Es scheint also viel dafür zu sprechen, dass Tarantino durchaus kein Problem mit der neuen Darstellerriege rund um Chris Pine und Zachary Quinto hat, die Veränderung der Zeitlinie aber sehr gern ungeschehen machen möchte. Dies ist auch keine wirkliche Überraschung, gilt der Regisseur doch als großer Fan der Originalserie.

Ob Quentin Tarantino am Ende tatsächlich einen Star-Trek-Film inszenieren wird, bleibt abzuwarten. Zuletzt bestätigte der Regisseur allerdings, dass seine Version quasi eine Art Pulp Fiction im Weltraum ist, was auch ein R-Rating (Freigabe ab 18 oder 16) beinhalten würde.

Eine Faktor könnte auch der Kauf von Viacom durch CBS sein. Während der TV-Sender CBS im Besitz der Serienrechte ist, hält Viacom in Form des Filmstudios Paramount die Rechte an den Filmen. Würden diese wieder unter einem Dach vereint, dann läge es auch an CBS, die gerade unter der Aufsicht von Alex Kurtzman das Serienuniversum massiv ausbauen, ob ein Star-Trek-Film mit Quentin Tarantino als Regisseur produziert wird.

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SPOILER immer mit Spoilertag: <spoiler>Vader ist Lukes Vater</spoiler>

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