Dragon's Dogma

Leak bei Capcom: Nachfolger zu Dragon‘s Dogma und Remake von Resident Evil 4 geplant

Letzte Woche tauchten im Internet Tabellen mit einer Umsatzplanung für die kommenden Jahre auf. Die Planung enthält Titel aus dem Hause Capcom und mittlerweile hat der japanische Spieleentwickler zugegeben, Opfer einer Attacke mit sogenannter Ransomware geworden zu sein. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass die Daten tatsächlich von Capcom stammen.

Während dieser Vorfall für das Unternehmen ärgerlich ist, können sich Fans (vor-)freuen: Laut Tabelle plant Capcom in den nächsten Jahren Umsätze von bestimmten Spieleserien ein. Dazu gehört wahrscheinlich ein neues Street Fighter (unter dem Arbeitstitel "SSF6") und ein Titel namens Resident Evil Outbreak. Auch eine Fortsetzung zum Action-Horror-Spiel Onimusha ist geplant. Für diese Reihe erschien zuletzt 2006 ein Titel für die Playstation 2.

Bemerkenswert sind zudem zwei weitere Titel: So plant Capcom für das vierte Quartal 2022 mit Einnahmen aus einem Remake zu Resident Evil 4. Anscheinend werkelt man also an einer Neuauflage des 2005 erschienen Survival-Horror-Spiels, wahrscheinlich in einer ähnlichen Machart wie die Remakes zu Resident Evil 2 und Resident Evil 3. Damit schließt sich in gewisser Weise ein Kreis: Resident Evil 4 war sowohl eine Fortsetzung als auch eine Art Neustart für die Spielereihe, da die Serie durch diesen Titel actionlastiger wurde und die Protagonisten direkter gesteuert werden konnten – was sich auch in der erfolgreichen Neuauflage zu Resident Evil 2 wiederfindet.

Der andere bemerkenswerte Titel ist Dragon‘s Dogma 2. Mit Einnahmen aus dieser Veröffentlichung plant Capcom bereits ab dem zweiten Quartal 2022. Ursprünglich erschien Dragon‘s Dogma als eine Mischung aus Rollen- und Actionspiel im Dezember 2012 für die Playstation 3 und Xbox 360 und wurde vier Jahre später auf den PC portiert. Das Spiel erhielt überwiegend positive Kritiken, konnte aber nicht durchweg begeistern. Spätestens mit der PC-Fassung von 2016 hat sich aber eine kleine Fangemeinde um das Spiel gebildet, die den Titel bis heute mit Mods unterstützt. Zusätzlich startete dieses Jahr eine Anime-Serie um das Spiel. Es scheint also, als hätte Capcom sich ein Herz gefasst und werde einen ordentlichen Nachfolger zu Dragon‘s Dogma produzieren.

Die im Leak angegebenen Daten sind natürlich nur eine interne Planung. Das hin und her mit der Veröffentlichung von Cyberpunk 2077 zeigt einmal mehr, wie anfällig für Änderungen die Erscheinungsdaten von Spielen sind.

Kritik zu Dragon's Dogma: Von Anime-Optik und alter Spielegrafik

Es ist eine Diskussion, die sich viele Netflix-Animeserien gefallen lassen müssen: Können computergenerierte Modelle handgezeichnete Welten ergänzen - oder sogar ersetzen? Am Ende läuft das alles auf eine schwierige Geschmacksfrage hinaus, doch im Falle der siebenteiligen Serie Dragon’s Dogma liegt der Vergleich zum namensgebenden Videospiel von 2012 auf der Hand. Der Titel - ein japanisches Fantasy-Rollenspiel im Stil des europäischen Mittelalters - hat über die vergangenen acht Jahre eine kleine Fangemeinde in der Spielerschaft aufgebaut, aber trotz allerhand Gerüchten und Andeutungen ehemaliger Mitarbeiter noch kein Sequel bekommt. Die Ankündigung der Serie hat somit einige hungrige Münder zum aufhorchen gebracht, aber viele Fans haben nie damit gerechnet, enttäuscht werden zu können. Müssen sie jetzt diese Erfahrung machen?

Dazu muss auch die grundsätzliche Frage gestellt werden, ob eine animierte Serie überhaupt zu einem Videospiel passt - oder ob diese Umsetzung weg von der Interaktivität überhaupt nötig war. Denn Dragon’s Dogma bietet keine epische Fantasy-Geschichte, die sich einfach nacherzählen lässt. Die Erzählung war immer eher eine Nebensache, Standardkost mit einer bekömmlichen Wendung - sollte der Spieler das Ende sehen. Davor rückt aber klar das Gameplay in den Vordergrund, bekannt auch dafür, dass Spieler größere Monster wie Greifen, Zyklopen oder eben Drachen während des Kampfs zu beklettern können, um an Schwachpunkte zu kommen. Die Schöpfer der nur dünnen Umsetzung mit sieben Folgen versuchen das auch aufzugreifen, jedoch mit einer fragwürdigen Vorgehensweise.

Das Monster der Woche. Heute: Der Mensch

Wie im Spiel wird Protagonist Ethan harmonisch vorgestellt. Er lebt mit seiner Frau Olivia in einem wenig bemerkenswerten Dorf, was nach grotesken Visionen von einem riesigen Drachen heimgesucht wird. Damit ist die Rolle von Olivia auch beendet, die vor Ethans Augen verbrannt wird. Mit der neu eingeführten Figur wollen die Serienschöpfer wohl die Motivation des Protagonisten intensivieren, was jedoch eigentlich nicht nötig ist. Denn wie im Spiel reißt das Ungeheuer auch sein Herz aus der Brust, verspeist es und lässt ihn mit einem rachsüchtigen Ziel wiederauferstehen. An seiner Seite steht die kühle Hannah, die ihn nur als “Erweckten” bezeichnet. Die Ritterin selbst gehöre aber zu einer Gruppe namens “Vasallen”, die ihm bedingungslos dienen. Und genau an dieser Stelle weicht die Serie vom Videospiel ab - die Integration der eher als Spielmechanik taugenden, austauschbaren Vasallen bleibt weitgehend ohne Kontext. Vermutlich musste einfach eine weitere Frau her, nachdem Olivia für ihren Mann geopfert wurde.

Dragon's Dogma Pawn

Anschließend bleibt die Handlung um den Drachen quasi bis zur finalen Folge aus, stattdessen wird das bekannte “Monster der Woche”-Format adaptiert. Auch trägt jede Folge den Namen einer Todsünde, was zum Inhalt kaum und zur Vorlage so gar nicht passt. Ein übergreifendes Thema ist Menschlichkeit, denn das echte Monster hat am Ende dann doch keine Klauen und Flügel sondern zehn Finger und sanfte Haut. Auch dieses Prinzip wurde eher mäßig umgesetzt, so ist zwischen Kampfsequenzen und unumgänglichen Toden von Nebencharakteren kaum Platz für ein übergeordnetes Motiv. Dafür gibt es neben der Folge “Lust” mit obligatorischem Sukkubus viel nackte Haut, Vergewaltigungen und brutales Blutvergießen. Mit diesen Neueinführungen gegenüber des Spiels versuchen die Drehbücher wohl finsterer und erwachsener zu werden, wirkt an vielen Stellen aber eher plump, abstoßend und sogar albern.

Ist das eine Hauttextur oder kann das weg?

Statt dreidimensionale Oberweiten zu animieren und für viele weibliche Charaktere zweite, nackte Modelle zu texturieren, hätten viele Beteiligten vielleicht ihre Werke von einer gesunden Entfernung betrachten sollen. Im besten Fall einem Schritt acht Jahre zurück zur veralteten Grafik des Videospiels. Diese sieht nämlich im direkten Vergleich meistens besser aus. Oft ist das so wesentlich, dass beispielsweise gerade der so wichtige Drache fast wie eine Parodie seiner selbst wirkt. Manche Texturen wirken “matschig”, passen also kaum zu anderen Objekten, mit denen sie sich gerade in einer Szene befinden, andere Hintergründe passen aber adäquat ins Bild. Offensichtlich kommen die Inhalte nicht aus einem Guss, was nicht immens stört, aber für visuelle Verwirrung sorgen kann, wenn der Betrachter - etwa in einem Kampf -  versucht, den Überblick zu behalten.

Bekömmlicher ist hingegen die Regie, auch Kamerafahrten machen oftmals das Beste aus den vorhandenen Mitteln. Wenn Ethen gegen Zyklop, Hydra oder Greif antritt, glänzt die Serie mit Abstand am meisten. Wie auf der Playstation klettert der muskulöse Held an Beinen, Schuppen und Gefieder entlang, um den Bestien aus dem Nahkampf tödliche Schläge zukommen zu lassen. Die Animationen sind stimmig und wirken organischer als in anderen CGI-Serien. Im negativen Sinne erinnern die Bewegungen aber an Videospiele, wenn es um die Interaktion, oder mehr Kollision zwischen zwei Charakteren oder Objekten geht. Wenn Finger ein Schwert nicht umgreifen, sondern auch ein wenig in den Griff sinken oder lange Haare teilweise in der Kleidung verschwinden, nennt man “Clipping”. Das passiert in der Serie vor allem bei Berührungen zwischen Charakteren oder Monstern, was zwar nicht erheblich stört, aber das Gesamtbild auch nicht verbessert.

Dragon's Dogma Cyclops

Fazit

Es sind nur sieben 25-minütige Folgen, doch zwischen erschreckend brutalen Szenen, Nacktheit und gewöhnungsbedürftiger Optik stellt man sich als Zuschauer von Dragon’s Dogma eine Frage: Für wen genau ist dieser Anime eigentlich? Fans werden daran keinen Spaß haben, Neueinsteiger fragen sich, was genau diese obskure Adaption bedeuten soll und auch die Schöpfer scheinen ohne eine wirkliche Vision volle Fahrt ins Lizenz-Chaos gesteuert zu sein. Dass Umsetzungen ohne großartig komplexe Grundlagen alle Seiten glücklich machen, können zeigt Castlevania eindrucksvoll mit inzwischen drei Staffeln, doch Dragon’s Dogma dürfte Netflix’ Euphorie etwas dämpfen und die Verantwortlichen zukünftig hoffentlich vorsichtiger lizenzieren lassen.

zusätzlicher Bildnachweis: 
© Netflix

Dragon's Dogma | Official Trailer | Netflix

Dragon's Dogma: Netflix veröffentlicht ersten Trailer zur neuen Animationsserie

Der Streaming-Dienst Netflix hat einen ersten Trailer zur kommenden Animationsserie Dragon's Dogma veröffentlicht. Die Serie basiert auf dem gleichnamigen Videospiel aus dem Hause Capcom. Ein Starttermin hat Netflix zudem ebenfalls schon bekannt gegeben. So wird Dragon's Dogma ab dem 17. September verfügbar sein.

Die Serie erzählt die Geschichte von Ethan, der sein Heim und seine Familie im Zuge eines Drachenangriffs verliert. Daraufhin macht er es sich zur Aufgabe, den Drachen zu jagen und zur Strecke zu bringen. Unterstützt wird Ethan von einer magischen Vertrauten, die ihn wiederum vor Gefahren schützen will. Bei ihrer gemeinsamen Reise muss Ethan allerdings lernen, dass die Gefahren, die vor ihm liegen, seine kühnsten Vorstellungen übertreffen. Zudem erkennt er, dass er vielleicht sogar selbst zu einem Monster werden muss, um ein solches zu besiegen.

Dragon's Dogma wurde von Shin'ya Sugai inszeniert. Die Drehbücher stammen von Kurasumi Sunayama. Sugai ist zudem auch als Produzent aktiv, Takashi Kitahara Hiroyuki Kobayashi und Taiki Sakurai übernehmen weitere Produzentenposten.

Dragon’s Dogma | Offizieller Trailer | Netflix

Dragon's Dogma | Official Trailer | Netflix

Angespielt: Dragon's Dogma: Dark Arisen - Du hast mein Herz geklaut!

Dragon's Dogma wurde am 22. Dezember 2012 für Xbox 360 und PlayStation 3 veröffentlicht und bekam am 26. April 2013 die Erweiterung Dark Arisen spendiert. Dass das Gameplay noch heute überzeugen kann, bewies Capcom, als das Spiel in seiner Komplettversion am 15. Januar 2016 über Steam für den PC sowie am 4. Oktober 2017 für Xbox One und PlayStation 4 wiederveröffentlicht wurde. Warum sich ein erster, zweiter oder auch dritter Blick lohnt.

Der Spieler übernimmt die Rolle eines einfachen Fischers in der mittelalterlich-anmutenden Welt Gransys, der sich einem Drachen in den Weg stellt, als dieser eines Tages das Dorf Cassardis überfällt. Prompt wird dem Helden das Herz entrissen, was ihn oder sie zu einem "Arisen" macht, dem Erwachten, dessen Aufgabe es fortan ist, sich dem Drachen zu stellen und sein Herz zurückzuerobern.

Nach der Reise in die Hauptstadt Grand Soren entwickelt sich der Plot, der sich neben Drachen und weiteren Monstern um wahnsinnige Kulte und mysteriöse Höhlen unter der Spielwelt dreht. Das ganze Ausmaß der Geschichte entfaltet sich jedoch erst zum Ende des Spiels hin, auch wenn aufmerksame Lauscher Teile der Handlung bereits vor dem Spielstart erhaschen könnten.

Die enthaltene Erweiterung Dark Arisen hält eine spezielle Herausforderung für höherstufige Charaktere bereit. Auf der Insel Finstergram trifft man auf noch hartnäckigere Gegner, kann jedoch auch auf besonders guten Loot hoffen.

Gameplay mit frischen Ideen

Dragon's Dogma: Dark Arisen kann gameplaytechnisch einige frische Ideen aufweisen, die sich bereits bei der Charaktererstellung zeigen. So stehen nicht nur beiden Geschlechtern alle Gestaltungsmöglichkeiten offen, Körpergröße und Gewicht haben ebenfalls eine tragende Rolle. Größere Charaktere können etwa mehr Gewicht schultern, während kleine Personen in schmale Zwischenräume klettern und schlanke Individuen mehr Ausdauer haben. Dieses System bezieht sich ebenfalls auf die Vasallen, die den Erwachten auf seiner Reise begleiten.

Jeder Spieler kann sich einen Haupt-Vasallen erstellen, auf dessen Klasse und Skills sich direkten Einfluss nehmen lässt. Darüber hinaus lassen sich von anderen Spielern bis zu zwei weitere Vasallen über das sogenannte Rift anheuern, während sich Spieler auf der ganzen Welt den eigenen Gehilfen auf die gleiche Weise ausleihen können. Vasallen anderer Spieler haben oftmals Kenntnis über kommende Quests oder bestimmte Gegner, während der eigene Helfer von seinen Reisen ebenfalls Wissen sowie Loot und Erfahrungspunkte mitbringt.

Das Klassen-System bietet neun verschiedene "Berufungen", zwischen denen der Spieler jederzeit wechseln kann. Anfangs stehen nur die drei Standard-Klassen Kämpfer, Magier und Streicher zur Verfügung. Einmal in der Hauptstadt angekommen, lässt sich auch zwischen fortgeschrittenen Klassen und Hybrid-Klassen wählen, wobei letztere nur dem Erwachten vorbehalten sind. Das Besondere an dem System ist, dass manche Fähigkeiten der einen Klasse auch Auswirkungen auf andere Klassen haben können, wie etwa manche passiven Fähigkeiten, die sich zwischen mehreren Klassen übertragen lassen.

Actionreiches Kampfsystem

Die Kämpfe gegen die unzähligen Monster werden in Echtzeit begangen, wobei es dort ebenfalls eine Besonderheit gibt: kleinere Gegner lassen sich ergreifen, um sie eine Zeit lang aus dem Kampf zu nehmen und ihnen hart zuzusetzen. Besonders zur Geltung kommt die Griff-Mechanik jedoch bei größeren Widersachern, wie etwa Zyklopen, Chimären oder Hydras. An diesen können sich die Charaktere festklammern und hinaufklettern, um Schwachstellen zu erreichen oder spezifische Körperstellen zu attackieren.

Dies wird auch dringend benötigt, denn die Kämpfe in Dragon's Dogma: Dark Arisen sind zu jeder Zeit herausfordernd, besonders, wenn man es mit mehreren Gegnern zu tun bekommt. So haben die verschiedenen Kreaturen unterschiedliche Schwachstellen, können jedoch auch meist besonders gut austeilen. Vorsicht ist geboten, wenn die eigene Gruppe umzingelt wird, denn auch die Gegner nutzen Strategien, um den Helden das Leben schwer zu machen. Mit der "Haudrauf-Taktik" kommt man in diesem Spiel nur selten weiter als bis zur nächsten Ecke.

Fazit

Dragon's Dogma: Dark Arisen ist ein tolles Action-RPG, das viel zu bieten hat und völlig zu Unrecht oft übergangen wird. Hier lohnt sich das Durchhalten: die Story entfaltet sich nur langsam und auch bei dem Kampfsystem stehen dem Spieler in den ersten Stunden noch nicht alle Möglichkeiten zur Verfügung. Mit dem Aufleveln verschiedener Klassen und dem Fortschreiten in der Geschichte öffnet sich jedoch die Spielwelt und zeigt, was wirklich in ihr steckt. Ein Wermutstropfen stellt das Menü dar, welches ungewöhnlich sperrig ist und erst einige Eingewöhnungszeit benötigt.

Die Grafik ist auch heute noch völlig in Ordnung, kann aber vor allen Dingen im Spiel von Licht und Schatten brillieren. Der Wechsel von Tag zu Nacht, der eine große Rolle in Dragon's Dogma: Dark Arisen spielt, ist eine zusätzliche Herausforderung. Man sieht die Hand vor Augen kaum und ist zwingend auf eine Fackel oder eine Laterne angewiesen, die den Sichtradius etwas erweitern, während sich lauernde Feinde besser anschleichen können.

Wem die Insel Finstergram aus der Erweiterung Dark Arisen noch nicht genug Herausforderung ist, kann sich den Spiel-Modi Hard-Mode oder Speedrun widmen. Mit dem Ur-Drachen gibt es im späteren Spielverlauf einen besonders hartnäckigen Gegner, der sich offline oder aber asynchron im Online-Modus mit anderen Spielern besiegen lässt. Zudem steht nach dem Beenden des normalen Spieldurchlaufs ein New Game+ bereit, in dem sich neue Entscheidungen ausprobieren oder verpasste Quests nachholen lassen.

Das Vasallen-System bringt eine kleine Prise Multiplayer-Flair in das Spiel und erlaubt durch verschiedene Suchoptionen, wie etwa der Suche nach Begleitern mit bestimmten Fähigkeiten, eine individuelle Gruppenzusammenstellung. Wem das Geplapper der redseligen Gesellen zu viel wird, kann diese in den Optionen einfach stumm schalten, verpasst jedoch mitunter wertvolle Tipps zu Gegnern, Quests oder Hinterhalten.

Dragon's Dogma: Dark Arisen - Launch Trailer - PS4/Xbox One

Dragon's Dogma: Dark Arisen: Ab Oktober für Xbox One und PlayStation 4

Capcom hat unlängst bekannt gegeben, dass das Hack-and-Slay Dragon's Dogma: Dark Arisen bereits ab dem 3. Oktober für Xbox One und PlayStation 4 verfügbar ist. Zu seinem fünften Jubiläum wurde der Titel Anfang des Jahres bereits für den PC portiert, nachdem Dragon's Dogma erstmals am 22. Dezember 2012 für die damalig aktuellen Konsolen Xbox 360 und PlayStation 3 veröffentlicht wurde. Am 26. April 2013 folgte die Erweiterung Dark Arisen, welche die Spieler auf die verfluchte Insel Finstergram führte.

Der Open-World-Action-Titel spielt in der Welt Gransys, in der der Spieler als einfacher Fischer des Dorfes Kassardis von einem Drachen angegriffen und seines Herzens beraubt wird. Die Aufgabe besteht nun darin, den Drachen zu besiegen und sein Herz zurückzugewinnen.

Das Spiel bietet verschiedene Klassen und auch Mischklassen, die ihre eigenen Vor- und Nachteile besitzen. Ein weiteres Feature ist das Vasallen-System, das es dem Spieler erlaubt, neben seinem eigenen Charakter noch einen computergesteuerten Begleiter zu erstellen. Eine Kopie dieses Begleiters kann von anderen Spielern auf der ganzen Welt ausgeliehen werden, wodurch dieser Informationen über Gegner oder Aufträge erhält. Ebenso lassen sich neben dem eigenen Begleiter noch bis zu zwei Vasallen von anderen Spielern ausleihen.

Wie bereits die PC-Fassung ist die kommende Version des Spiels ein Komplettpaket. Dragon's Dogma: Dark Arisen umfasst das Originalspiel Dragon's Dogma, die Erweiterung Dark Arisen sowie weitere Zusatzinhalte in Form von Quests, Items, Rüstungen und Waffen.

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