Nintendos Präsident spricht über VR-Pläne und Online-Kosten der Switch

In einem Interview mit der japanischen Zeitung Nikkei sprach der Präsident von Nintendo, Tatsumi Kimishima, über Virtuelle Realität und die Kosten für das geplante Online-Angebot der neuen Nintendo-Konsole Switch. Entgegen des derzeitigen Trends besitzt die Switch keine VR-Optionen und bietet erstmals in der Geschichte von Nintendo einen bezahlpflichtigen Online-Dienst.

Noch vor einer Woche waren die Infos zum Online-Angebot etwas spärlich, jetzt bringt das Interview mit Kimishima etwas Licht in die Sache. Heißt es in unserem Überblicksartikel zur Switch noch, Nintendo werde einen „familienfreundlichen Preis" wählen, so bestätigt dies Kimishima. Er kündigte an, der Preis für das Online-Angebot werde pro Jahr zwischen 2 000 und 3 000 Yen betragen, also grob 16 bis 25 Euro. Damit liegt Nintendo mit seinem Preis unter der jährlichen Rate für Playstation Plus oder Xbox Live Gold, die zwischen 50 und 60 Euro im Jahr kosten.

Im selben Interview äußerte sich Kimishima außerdem zu den VR-Plänen für die Switch – beziehungsweise zu deren Fehlen. Denn Nintendo „studiere" derzeit VR, würde die Technologie aber erst umsetzen, wenn es möglich sein, lange Zeit komfortabel in der virtuellen Realität zu spielen. Derzeit beklagen noch viele Nutzer von VR Schwindelanfälle der Technologie und dass auf Dauer die Headsets schwer und unkomfortabel werden. Ausgeschlossen hat Nintendos Präsident VR für die Switch also nicht, es wird aber wohl noch einige Zeit dauern, bis das Unternehmen entsprechende Hardware anbietet.

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