Sensation: Disney kauft Paramount - Crossover von Star Trek und Star Wars angekündigt

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Hamill Shatner Star Trek Wars

Update
Wie von vielen vermutet, handelt es sich bei der Meldung um einen kleinen Spaß zum 1. April. Nach aktuellem Stand gibt es keine Pläne für ein Crossover von Star Trek und Star Wars, zumindest nach unseren Kenntnissen. Hoffen wir, hier hat niemand den Teufel an die Wand gemalt. :)

Der Disney-Konzern setzt seine Einkaufstour fort. Nur wenige Wochen, nachdem das Unternehmen bereits Konkurrent 21st Century Fox übernommen hatte, wurde nun bekannt, dass Disney auch das Filmstudio Paramount kaufen wird. Ähnlich wie Fox muss der Konzern dafür tief in die Tasche greifen, auch wenn es etwas günstiger wird. Während Fox rund 71 Milliarden Dollar gekostet hat, zahlt Disney für Paramount nur knapp 23 Milliarden Dollar.

Durch den Kauf würde der Mäusekonzern eine ganze Reihe von weiteren Marken und mehrere Franchises zu seinem ohnehin schon beachtlichen Portfolio hinzufügen. Vor allem mit einem Franchise hat das Studio große Pläne. So kündigte Disney-Chef Robert Iger an, dass die Welten von Star Trek und Star Wars in einem gigantischen Crossover vereint werden sollen, das aktuell unter dem Arbeistitel Star Trek Wars läuft.

Die Pläne von Disney sehen vor, nach dem Abschluss der aktuellen Star-Wars-Trilogie mit den Arbeiten an einem neuen Dreiteiler zu beginnen, der beide Franchises zueinander führt. Iger zufolge hat das Studio dafür auch schon das perfekte Team gefunden. So sollen Alex Kurtzman, Showrunner von Star Trek: Discovery und Produzent der Star-Trek-Reboots, und Kathleen Kennedy, Chefin von Lucasfilm, gemeinsam die Produktion leiten. Die Drehbücher übernehmen Damon Lindelof und David S. Goyer.

Für die Wahl des Regisseurs kam Iger zufolge nur eine Person infrage: J.J Abrams. Wie der Disney-Chef in der offiziellen Pressemitteilung erklärte, kennt sich Abrams in beiden Franchises hervorragend aus und ist dafür verantwortlich, dass Star Trek und Star Wars erfolgreich in der heutigen Zeit angekommen sind. Unklar ist noch, ob Abrams alle drei Filme inszenieren wird. So soll es Überlegungen geben, ähnlich wie bei der Star-Wars-Trilogie, den mittleren Film in die Hände eines anderen Regisseurs zu legen. Rian Johnson (Star Wars: Die letzten Jedi) soll bereits Interesse bekundet haben.

Während Disney hinter der Kamera auf die aktuellen Kreativen von Star Wars und Star Trek setzt, soll auf der Leinwand noch einmal die alte Garde auftreten. So möchte der Konzern mit Patrick Stewart, William Shatner, Harrison Ford und Mark Hamill gleich vier Größen der jeweiligen Franchises zurückbringen. Mit der Verpflichtung will das Studio auch den Kritikern entgegenkommen, denen das aktuelle Star Trek und Star Wars zu viel Vielfalt zeigt.

Erste kritische Stimmen, dass die beiden Franchises eigentlich kaum miteinander vereinbar sind, wurden von Robert Iger bereits abgebügelt. Schließlich spielt Star Wars vor einer langen Zeit in einer entfernten Galaxie, während Star Trek in der Zukunft angesiedelt ist. In dem Zeitraum dazwischen kann viel passieren. Zudem gibt es in Star Trek viele Dinge, die sich durchaus mit der Nutzung der Macht in Verbindung bringen lassen. Als Beispiel führte Iger die vulkanische Gedankenverschmelzung an. Auch die Spezies Q könnte in Wirklichkeit aus den Jedi beziehungsweise den Machtgeistern hervorgegangen sein.

Neben dem Crossover von Star Trek und Star Wars gibt es bei Disney zudem verschiedene weitere Pläne, um die Marken von Paramount in die eigenen erfolgreichen Franchises zu integrieren. Unter anderem wird ein Crossover von Transformers und den Marvel-Helden diskutiert. Auch Mission: Impossible könnte im MCU aufgehen. Eine Idee sieht vor, dass sich Agent Ethan Hunt (Tom Cruise) der Organisation S.H.I.E.L.D. anschließt und an der Seite von Nick Fury (Samuel L. Jackson) Abenteuer erlebt. In beiden Fällen handelt es sich aber noch um frühe Pläne.

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