Alien: Paradise Lost - Ridley Scott bekräftigt die Rückkehr zum Ursprung des Franchise

Ridley Scott bekräftigt seine Intention, dass die Fortsetzung zu Prometheus, die den Titel Alien: Paradise Lost trägt, den direkten Kurs auf den ersten Alien-Film nehmen und die wichtigste aller Fragen beantworten wird. Woher kommen die Kreaturen, die zum ersten Mal im Kultfilm Alien aus dem Jahr 1979 zu sehen waren? "Wir fangen im Februar mit den Dreharbeiten an und ich weiß auch genau, worum es gehen wird. Es wird danach noch einen [weiteren Film] geben, womit wir dann bei Alien 1 ankommen und die wichtigste Frage beantworten werden.".

Darüber hinaus meldet Scott Besitzanspruch auf das Alien-Franchise an und sieht die weitere Entwicklung allein in seiner Verantwortung. Diese Entwicklung wird seinen Teil dazu beigetragen haben, Neill Blomkamps Aliens-Sequel mit Sigourney Weaver erstmal beiseite zu schieben: "Ich möchte es bei mir behalten. Ich habe zugelassen, dass die anderen [Alien-Filme] ohne mich stattfinden. Das hätte ich nicht tun sollen. Ich versuche nun, das Biest wieder zum Leben zu erwecken. Wir schleichen uns von hinten an Alien 1 heran. Langsam aber sicher.".

Eines der größten Schwachstellen des ersten Prometheus-Films war das Drehbuch. Um diesem Problem für Alien: Paradise Lost aus dem Weg zu gehen, hat Scott den oscarnominierten Autor John Logan angeheuert, um das Drehbuch zu perfektionieren. Logan hat für Scott bereits das Drehbuch zu Gladiator geschrieben, außerdem gehören die James-Bond-Filme Skyfall und Spectre zu seinem aktuellen Repertoire. Derzeit ist er hauptsächlich als Autor und Produzent bei Penny Dreadful beschäftigt.

Prometheus war anfangs als lupenreines Prequel zu Alien geplant, welches unter dem Titel Paradise die Ursprünge der Aliens ergründet und den Fokus auf die "Space Jockeys" legt, die später in Prometheus als "Kostrukteure" bekannt wurden. Das ursprüngliche Drehbuch von Jon Spaihts enthielt bekannte Elemente wie z.B. den Facehugger, doch auf Druck des Produktionsstudios Fox wurde für das Drehbuch von Damon Lindelof (Lost) umgeschrieben und die direkten Verbindungen wurden zugunsten eines eher unabhängigen Films zurückgenommen.

Allen voran spielte Scott die Verbindung zu Alien in der Öffentlichkeit vor dem Kinostart herunter. Prometheus hat 2012 weltweit über 400 Millionen Dollar eingespielt und gilt für Fox als finanzieller Erfolg. Das Budget betrug ca. 130 Millionen Dollar. Viele Fans zeigten sich von dem Film jedoch enttäuscht, da er zwar im Alien-Universum angesiedet ist, jedoch von den besten Bestandteilen keinen Gebrauch macht und die Charaktere sich völlig unsinnig verhalten.

Auch für die Fortsetzung betonte Scott immer wieder, dass es ohne den bekannten Xenomorph auskommen würde. Inzwischen hat sich das Blatt jedoch gewendet. Alien: Paradise Lost kommt 2017 in die Kinos.

Prometheus Teaser Trailer

Alien: Covenant - Teaser-Poster
Originaltitel:
Alien: Covenant
Kinostart:
18.05.17
Laufzeit:
122 min
Regie:
Ridley Scott
Drehbuch:
Jack Paglen, Michael Green, John Logan
Darsteller:
Michael Fassbender, Katherine Waterston, Demián Bichir, Danny McBride, Alex England, Noomi Rapace
Zehn Jahre nach den Ereignissen aus Prometheus landet das Kolonieschiff Covenant auf einem paradiesisch anmutenden Planeten, der sich jedoch schnell als gefährlicher Ort herausstellt.

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