Riddick: David Twohy über den Stil des Films

Am 5.September kommt der neue Riddick-Film in die Kinos. Uns erwartet eine Rückkehr in die düstere Welt um den Titelhelden (Vin Diesel), wie wir sie in Pitch Black (2000) kennengelernt haben. Der letzte Film Riddick: Chroniken eines Kriegers (2004) etablierte ein episches, eigenes Universum, scheiterte jedoch letztendlich an der familienfreundlichen Altersfreigabe und daher weichgespülten Charakterzügen. Regisseur David Twohy erklärt, wie wichtig die Altersfreigabe für die Umsetzung eines Riddick-Films ist. Während Chroniken eines Kriegers mit einem PG-13 versehen war (deutsches Equivalent: ab 12 Jahre), kommt der Neue mit einem "R" (ab 16) daher.

Mit einem PG-13 muss man gewisse Kompromisse eingehen und genau das ist bei Chroniken eines Kriegers passiert. Viele Actionszenen mussten harmloser werden und wir konnten weniger Blut zeigen. Das hat uns die Hände gebunden. Wir haben uns daher entschieden, es nicht noch einmal zu machen.

Was hätte sein können, wenn Riddick: Chroniken eines Kriegers an den Kinokassen finanziell erfolgreich gewesen wäre, erklärt Twohy so:

Hätte Universal zu uns gesagt, "lass uns dort weitermachen, wo der letzte Film aufgehört hat", wären wir noch tiefer in das Underverse der Necromonger eingetaucht und hätten uns in einer epischen Filmreihe ähnlich der Herr der Ringe-Trilogie wiedergefunden. Das ist leider nicht passiert. Zum Glück haben Vin [Diesel] und ich die Rechte zurück erhalten und konnten einen neuen Film produzieren, wenn auch weniger umfangreich als der Letzte.

Neben Vin Diesel als Riddick spielen Karl Urban (Dredd) und Katee Sackhoff (Battlestar Galactica) weitere Hauptrollen. Der Film wurde mit einem Budget von fast 40 Millionen Dollar unabhängig produziert. Regisseur David Twohy hat bereits jetzt schon einen Director's Cut angekündigt. Härter geht anscheinend immer.

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SPOILER immer mit Spoilertag: <spoiler>Vader ist Lukes Vater</spoiler>

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