Stephen King

Mr. Harrigan’s Phone: Erster Trailer zur Netflixs Stephen-King-Verfilmung

Mit Blutige Nachrichten alias If it bleeds erschien vor rund zwei Jahren die letzte Sammlung von Kurzgeschichten aus der Feder von Horror-Autor Stephen King. Natürlich fand auch diese wieder Anklang in Hollywood, sodass mit Mr. Harrigans Telefon auch bereits die erste Geschichten verfilmt wurde. Netflix veröffentlichte nun den ersten Trailer zum Film und enthüllt mit dem 5. Oktober auch dessen Startdatum.

Mr. Harrigan's Phone erzählt die Geschichte der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen dem Jungen Craig (Jaeden Martell) und dem zurückgezogen lebenden Milliardär John Harrigan (Donald Sutherland). Da Craig ein talentierter Vorleser ist, heuert Harrigan den Jungen an, damit dieser ihm aus Romanen vorlesen kann. Craig kann Harrigan im Laufe der Zeit für ein iPhone begeistern, dessen Funktionen er ihm geduldig erklärt. Als der Milliardär schließlich verstirbt, steckt Craig dem Toten kurz vor der Beisetzung das Smartphone in den Sarg. Und kurz darauf stellt Craig fest, dass seine Nachrichten an den seinen Freund nicht unbeantwortet bleiben ...

Für das Drehbuch zeichnete John Lee Hancock (Blinde Side - Die große Chance) verantwortlich, der dieses auch verfilmte und laut einem Tweet von Stephen King "schlichtweg brillant" sein soll. Neben Jaeden Martell und Donald Sutherland zählen auch noch Kirby Howell-Baptiste (The Sandman) und Joe Tippett (MonsterVerse) zum Cast des Films.

Auch die weiteren drei Geschichten der Kurzgeschichten-Sammlung sollen noch auf die Leinwand gebracht werden. Während Ben Stiller (Zoolander 2) sich die Rechte an Ratte (Rat) gesichert hat und diese mit sich in der Hauptrolle auch verfilmen möchte, plant Darren Aronofsky (The Whale) eine Adaption von Chucks Leben (The Life of Chuck). HBO sicherte sich hingegen die Hauptgeschichte Blutige Nachrichten mit Privatdetektivin Holly Gibney, die bereits in mehreren King-Romanen und Adaptionen auftrat. So zuletzt in den HBO-Produktionen Mr. Mercedes (Justine Lupe) und The Outsider (Cynthia Erivo).

Mr. Harrigan’s Phone | Official Trailer | Netflix

Fairy Tale: Paul Greengrass adaptiert das neueste Werk von Stephen King

Nicht nur, das Regisseur Paul Greengrass (Jason Bourne) ein großer Verehrer von Stephen Kings Werken ist, so ist auch der Horror-Autor selbst ein Fan des Filmemachers. Wie nun Deadline exklusiv berichtet, wird Greengrass den neuesten King-Roman Fairy Tale als Film adaptieren. Neben der Regie steuert er auch das Drehbuch bei und wird den Film zusammen mit seinem langjährigen Kollegen Greg Goodman (Captain Phillips) produzieren. Greengrass hierzu: 

 "Fairy Tale ist ein geniales Werk. Es ist eine klassische Abenteuergeschichte und gleichzeitig eine verstörende Allegorie der Gegenwart." 

Auch Stephen King selbst wird an dem Projekt beteiligt sein, der Greengrass die Option für seinen Roman zum üblichen Preis von 1 US-Dollar einräumte. Anders als der Name vermuten lässt, handelt es sich bei Fairy Tale nicht um ein Märchen, sondern um einen genreübergreifender, intertextueller Ritt durchs Multiversum mit vielen versteckten Reminiszenzen für alle King-Liebhaber. King hierzu: 

"Ich bin natürlich ein Fan von Paul Greengrass und denke, dass er eine wunderbare Wahl für diesen Film ist."

Im Mittelpunkt der Handlung steht Charlie Reade, der mit seinen 17 Jahren kein leichtes Leben führt. Seine Mutter starb, als er drei war, und sein Vater ist dem Alkohol verfallen. Eines Tages offenbart ihm der von allen gemiedene mysteriöse Nachbar auf dem Sterbebett ein Geheimnis, das Charlie schließlich auf eine abenteuerliche Reise in eine andere, fremde Welt führt. Dort treiben mächtige Kreaturen ihr Unwesen. Die unterdrückten Einwohner sehen in Charlie ihren Retter. Aber dazu muss er erst die Prinzessin, die rechtmäßige Gebieterin des fantastischen Märchenreichs, von ihrem grausamen Leiden befreien.

Weitere Details zur Adaption - Darsteller und Startdatum - sind aktuell noch nicht bekannt. Auch wo der fertige Film schlussendlich erscheinen soll, ist derzeit noch nicht geklärt, da man das Projekte demnächst sowohl den Studios als auch den diversen Streaming-Diensten anbieten wird.

Der Roman Fairy Tale ist seit dem 14. September auch im deutschen Handel erhältlich.

The Regulators: Das nächste Stephen-King-Werk soll verfilmt werden

Stephen King feiert nicht nur bald seinen 75. Geburtstag, sondern zählt aktuell immer noch zu den gefragtesten Horror-Autoren, sodass seine Werke nach wie vor häufig als Vorlagen für Filme und Serien dienen. Mit The Regulators, hierzulande unter dem Namen Regulator veröffentlicht, steht nun der nächste Roman davor, als Film nochmals adaptiert zu werden.

Veröffentlicht unter King’s Pseudonym Richard Bachmann, handelt der Western-Horror-Thriller von den Bewohnern der Poplar Street in Wenthworth in Ohio. In der eigentlich ruhigen Nachbarschaft bricht eines Tages Panik aus, als sich die Straße in eine Westernkulisse verwandelt und die Helden einer fiktiven Kinderserie die Kleinstadt in einen Ort des Grauens verwandeln.

Eine Besonderheit des Romans stellt dabei sein Gegenstück Desperation dar, der bereits 2006 verfilmt wurde. Dieser Roman erschien zeitgleich mit The Regulator und erzählt die gleiche Geschichte aus einer anderen Sichtweise. Dabei ergänzen sich beide Romane gegenseitig, obwohl die Handlung dann jeweils eine andere Richtung einschlägt.

Die Rechte an dem Stoff sicherte sich die in Los Angeles ansässige Bohemia Group (Prince Harming). Das Drehbuch stammt von George Cowan und soll von Stephen King gelobt worden sein, wie es in einer Erklärung gegenüber Deadline heißt:

"Ich bin hocherfreut, dass die aufregende Geschichte von The Regulators auf die Leinwand kommt. Das wird gut werden."

Weitere Details zur Produktion – Cast, Regisseur oder Startdatum – liegen aktuell noch nicht vor. Aktuell befinden sich derzeit über zehn weitere Produktionen, basierend aus Kings Werken in Produktion beziehungsweise in der Planung. Hierzu zählen unter anderem Brennen muss Salem, The Boogeyman, Todesmarsch sowie einer neuen Adaption zu Tommyknockers und einem Remake The Running Man alias Menschenjagd.

Jubiläen 2022: Willkommen im Jahr der Säuberung

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Soylent Green

Es ist doch sehr beruhigend, wenn sich einige Ideen aus Filmen in der Wirklichkeit nicht durchsetzen und einige dystopischen Kinovorhersagen nicht mit voller Wucht wahr werden. So haben wir in unserer Realität noch Zeit, die vielen unterschiedlichen fantastischen Jubiläen des Jahres 2022 zu feiern.

E. T. A. Hoffmanns Werke sind irgendwo zwischen Märchen, Horror und Satire einzuordnen. Der Sandmann enthält sogar schon Science-Fiction-Elemente. Außerdem verdanken wir dem am 25. Juni 1822 vor 200 Jahren verstorbenen Autoren fantastische Geschichten wie Der goldene Topf, Die Abenteuer der Sylvester-Nacht, Die Elixiere des Teufels und mit Das Fräulein von Scuderi einen der ersten Krimis der Weltliteratur.

50 Jahren später, am 15. November 1872, wurde Hans Dominik in Zwickau geboren. Der Autor von Science-Fiction-Romanen wie Befehl aus dem Dunkel oder Das Erbe der Uraniden würde dieses Jahr 150 Jahre alt.

2022 feiern gleich zwei berühmte Gruselgestalten ihren 125. Geburtstag. 1897 erschien der Horrorklassiker Dracula von Bram Stoker. Im selben Jahr veröffentlichte H. G. Wells seinen Roman Der Unsichtbare. Beide Stoffe wurden später mehrfach verfilmt – zuletzt vor zwei Jahren. Niemand wagte sich hingegen bisher an eine Verfilmung des Science-Fiction-Romans Auf zwei Planeten von Kurd Laßwitz, der auch 1897 in die Buchläden kam.

1912 war das Jahr von Edgar Rice Burroughs: Im All-Story-Magazin hatte im August Tarzan seinen ersten Auftritt. Im September vor 110 Jahren folgte im selben Pulp-Magazin die erste Geschichte über John Carters Abenteuer auf dem Mars.

Die erste Dracula-Verfilmung kam bereits 1922 in die Kinos. Nosferatu löste auch gleich einen der ersten größeren Urheberstreitigkeiten der Filmgeschichte aus, da der Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau im Vorfeld bei den Erben Stokers nicht um Erlaubnis gefragt hatte, ob und zu welchen Konditionen er den Roman für die Leinwand adaptieren durfte. Mehr Grund zur Freude hatte 1922 die Eltern von Christopher Lee, der spätere Dracula-Darsteller wurde am 27. Mai geboren. Neben Christopher Lee erblickte am 28. Dezember desselben Jahres der nicht mit ihm verwandte Comicautor Stan Lee das Licht der Welt. Außerdem erschien vor 100 Jahren der erste Roman (Die Macht der Drei) von Hans Dominik als Buchausgabe.

Ohne Nichelle Nichols wäre die erste Star-Trek-Serie eine ziemlich männliche und weiße Angelegenheit geworden. Die Darstellerin von Lieutenant Uhura wurde am 28. Dezember 1932 vor 90 Jahren geboren.

Ein wenig jünger ist der 1947 geborene Stephen King. Immerhin kann der Autor von Es, The Stand, Carrie, Cujo, In einer kleinen Stadt, Feuerkind, Brennen muss Salem oder Shining dieses Jahr seinen 75. Geburtstag feiern. Running Man gehört bestimmt zu nicht zu den besten King-Verfilmungen, aber immerhin spielte Arnold Schwarzenegger mit, der dieses Jahr ebenfalls 75 Jahre alt wird.

Vor 70 Jahren hatten alle Individual-Touristen im Universum einen Grund zur Freude. Ohne Douglas Adams hätten viele Menschen nicht gewusst, warum man auf einer Reise per Anhalter durch die Galaxis immer ein Handtuch dabei haben sollte. Der Autor wurde 1. März 1952 in Cambridge geboren.

Auch die Schöpfungen von Stan Lee sind in die Jahre gekommen – auch wenn man ihnen in den Comics und Filmen ihr Alter nicht ansieht. Vor 60 Jahren erschienen die ersten Abenteuer der späteren Avengers Thor und Hulk. Und im August 1962 gesellte sich Spider-Man zu den beliebten Helden aus dem Hause Marvel.

Dieses Jahr feiern viele Hollywood-Schauspieler ihren 50. Geburtstag. 1972 kamen Eli Roth, Dwayne Johnson, Selma Blair, Ben Affleck, Idris Elba, Gwyneth Paltrow, Jude Law und der ewige Fähnrich der Enterprise Wil Wheaton zur Welt.

Zehn Jahre später startete Stephen King mit dem Roman Schwarz seine Saga Der Dunkle Turm. In den Kinos lief vor 40 Jahren John Carpenters Remake von Das Ding aus einer anderen Welt, Alan Moore veröffentlichte die Comicserie V for Vendetta, und 1982 begann Katsuhiro Otomo in Japan mit seiner Mangaserie Akira – deren Realverfilmung demnächst eigentlich Regisseur Taika Waititi in die Kinos bringen sollte, Warner Bros. hat den Starttermin zurzeit aber auf unbestimmte Zeit verschoben.

Vor 30 Jahren kreierte der Zeichner und Autor Todd McFarlane seinen eigenen höllischen Superhelden Spawn. Die Comicserie erschien 1992 beim damals neu gegründeten Verlag Image Comics. An einer neuen Adaption für die Kinoleinwand wird, wie bei Akira seit längerer Zeit ohne konkrete Ergebnisse gearbeitet. 2021 verfilmte Apple hingegen den Roman Foundation von Isaac Asimov. Der Autor verstarb 1992 im Alter von 72 Jahren.

Am Anfang hat niemand beim Verlag mit dem weltweiten Erfolg gerechnet. So startet Harry Potter und der Stein der Weisen vor 25 Jahren nur mit einer Auflage von 500 Stück. Im selben Jahr ging Joss Whedons Serie Buffy – Im Bann der Dämonen auf Sendung. Im gleichen Alter wie Harry und Buffy ist auch Prinzessin Mononoke, der gleichnamige Film aus dem Studio Ghibli kam 1997 in die Kinos. In den Läden stand der erste Teil des kontrovers diskutierten Action-Adventure-Computerspiels Grand Theft Auto, auf Comedy Central lief die erste Folge South Park und Tommy Lee Jones und Will Smith schlüpfte für Men in Black erstmal in ihre schwarzen Anzüge.

2002 kam die Fortsetzung der Vorgeschichte in die Kinos. Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger wird dieses Jahr 20 Jahre alt.

Fünf Jahre später, im Jahr 2007, erschien in China der erste Band der Trisolaris-Trilogie. In den kommenden 15 Jahren entwickelte sich der Roman Die drei Sonnen von Cixin Liu zum weltweiten Erfolg.

Der angekündigte Weltuntergang blieb, Roland Emmerichs Katastrophenfilm 2012 zum Trotz, vor 10 Jahren aus. Verluste gab es dennoch zu betrauern: Am 10. März 2012 verstarb Jean Giraud, einer der berühmtesten französischen Comiczeichner jenseits der Funnys. Vielen dürfte der Künstler besser unter seinem Pseudonym Moebius (Der Incal, Die hermetische Garage) bekannt sein. Nach sechs Jahren und fünf Filmen war es 2012 endlich soweit, das MCU  entfaltete sich mit Marvel's The Avengers erstmals zur vollen Größe. Konkurrenz bekamen die Avengers von Die Tribute von Panem, der ebenfalls vor 10 Jahren in die Kinos kam.

Vor 5 Jahren näherte sich mit Star Wars – Episode VIII: Die letzten Jedi das Ende der Skywalker-Saga im Kino. 2017 erschien zehn Jahre nach der chinesischen Veröffentlichung endlich auch in Deutschland der Science-Fiction-Roman Die drei Sonnen von Cixin Liu.

Keiner der Leser wird während des Lesens des Artikels an einem Soylent-Green-Riegel geknabbert haben. Richard Fleischers ist mit seiner Zukunftsvision Soylent Green – Jahr 2022 ... die überleben wollen aus dem Jahr 1973 sicher keine exakte Vorhersage unserer Gegenwart gelungen. Sieht man sich aber die Folgen des Klimawandels an, sind einige Details seines Films aber erschreckend nah dran an unserer Wirklichkeit.

Der erste Teil Purge-Reihe spielt ebenfalls 2022. Wir müssen uns heute nicht einmal im Jahr während der Säuberung vor dem mordenden Mob in unseren Wohnungen verschanzen. Aber schon 2013 reagierten die Macher des Horrorfilms auf die damalige Gewalt und Zerrissenheit in der Gesellschaft.

Bei diesen düsteren Zukunftsvisionen bleibt zu hoffen, dass 2022 besser wird, die Menschen zurückblicken und sich freuen, wie viele schöne Bücher, interessante Filme, spannende Serien und unterhaltsame Comics in den letzten Jahren und Jahrzehnten entstanden sind.

Soylent Green (1973) Trailer

THE PURGE Trailer Deutsch German | 2013 Official Film [HD]

Mr. Harrigan’s Phone: Hauptdarsteller der Stephen-King-Adaption gefunden

Noch bevor die Stephen-King-Novelle If it bleeds, auf Deutsch Blutige Nachrichten, im vergangenen August veröffentlicht wurde, verkündete man bereits die Adaptation der insgesamt vier Kurzgeschichten. Auf dem vergangenem Blumfest wurden mit Donald Sutherland (Ad Astra - Zu den Sternen) und Jaeden Martell (Knives Out – Mord ist Familiensache) nun die Hauptdarsteller zur ersten Geschichte Mr. Harrigan’s Phone bekanntgegeben.

Diese handelt vom dem Jungen Craig (Jaeden Martell), der eine ungewöhnliche Freundschaft zu dem zurückgezogenem Milliardär John Harrigan (Donald Sutherland) aufbaut. Als Harringan stirbt, versteckt Craig auf seiner Beerdigung das geliebte Handy seines Freundes in dessen Sarg. Daraufhin muss er feststellen, dass nicht alles was tot ist, auch wirklich tot ist, als ein Anruf am Handy seines toten Freundes nicht unbeantwortet bleibt.

Für das Drehbuch zeigt sich John Lee Hancock (Blinde Side - Die große Chance) verantwortlich, der dieses auch verfilmen wird. Produziert wird der Film von Ryan Murphy (American Horror Story) und Jason Blums Horrorschmiede Blumhouse Productions. Die Dreharbeiten sollen noch diesen Monat beginnen, während der Film voraussichtlich 2022 auf Netflix seine weltweite Premiere feiern soll.

Lisey's Story: Featurette zur Verfilmung von Stephen Kings Roman

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Lisey’s Story

Der Streamingdienst Apple TV+ hat ein kurzes Featurette zu Lisey's Story veröffentlicht. Die Serie basiert auf dem gleichnamigen 2006 erschienen Roman von Stephen King, der auch selbst die Drehbücher verfasste und hier berichtet, warum ihm die Geschichte von Lisey's Story so wichtig ist und wie die Idee dazu entstanden ist.

Im Mittelpunkt der Handlung steht die Witwe Lisey. Ihr Ehemann, der berühmte und erfolgreiche Schriftstellers Scott Landon ist vor zwei Jahre gestorben und sie setzt sich nun mit dem Nachlass von Scott auseinander. Dabei kommen scheinbar vergessene und unterdrückte Erinnerungen wieder zum Vorschein. Zudem stößt Lisey auf kleine Hinweise ihres Mannes, welche sie nach und nach zurück zu dem mysteriösen Ort Boo'ya Moon führen, welchen sie früher mit ihrem Ehemann Scott aufsuchte.

Die Hauptrolle spielt dabei Julianne Moore (Kingsman: The Golden Circle), In weiteren Rollen sind Dane DeHaan (Chronicle), Jennifer Jason Leigh (The Hateful 8), Joan Allen (Das Bourne Ultimatum) und Clive Owen (Children of Men) zusehen. Die Regie übernimmt Josh Boone (The New Mutants).

Lisey's Story soll ab dem 4. Juni auf dem Streamingportal von Apple TV+ zu sehen sein.

Stephen King In His Own Words Featurette

Lisey's Story: Trailer zur Verfilmung von Stephen Kings Roman

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Lisey’s Story

Der Streaming-Dienst Apple TV+ hat einen ersten Trailer zu Lisey's Story veröffentlicht. Die Serie basiert auf dem gleichnamigen 2006 erschienen Roman von Stephen King, der auch selbst die Drehbücher verfasste.

Im Mittelpunkt der Handlung steht die Witwe Lisey. Ihr Ehemann, der berühmte und erfolgreiche Schriftsteller Scott Landon ist vor zwei Jahre gestorben und sie setzt sich nun mit seinem Nachlass auseinander. Dabei kommen scheinbar vergessene und unterdrückte Erinnerungen wieder zum Vorschein. Zudem stößt Lisey auf kleine Hinweise ihres Mannes, welche sie nach und nach zurück zu dem mysteriösen Ort Boo'ya Moon führen, welchen sie früher mit Scott aufsuchte.

Die titelgebende Hauptrolle übernimmt Julianne Moore (Kingsman: The Golden Circle). In weiteren Rollen sind Dane DeHaan (Chronicle), Jennifer Jason Leigh (The Hateful 8), Joan Allen (Das Bourne Ultimatum) und Clive Owen (Children of Men) zusehen. Die Regie übernahm Josh Boone (The New Mutants). Die Serie hat insgesamt acht Teile.

Lisey's Story soll am 4. Juni auf dem Streaming-Portal von Apple TV+ zu sehen sein.

Lisey's Story — Official Trailer | Apple TV+

Carrie: Stephen-King-Roman wird als Mini-Serie neu aufgelegt

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Obwohl Carrie bereits das sechste Werk von Stephen King war, wurde die Geschichte um 16-jährige Schülerin Carietta White, genannt Carrie, als erstes überhaupt veröffentlicht und startete schließlich die Erfolgsgeschichte des Horror-Autors. Gleichzeitig war Carrie auch die erste Verfilmung einer seiner Geschichten sowie auch die bis heute meist adaptierte. Jetzt soll der Stoff erstmals auch als Mini-Serie umgesetzt werden.

Hinter dem Projekt steht MGM Television, die Serienschmiede des gleichnamigen Hollywood-Studios, sowie der US-Pay-TV-Kabelsender FX. Beide verwirklichten zusammen bereits das lose Serien-Spin-Off zum Coen-Brüder-Film Fargo, dessen 4.  Staffel kommendes Jahr um US-Fernsehen seine Premiere feiern wird.

Da sich das Projekt noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase befindet, gibt es aktuell noch keinen Showrunner, geschweige einen Autor und somit auch noch keine Drehbücher. Allerdings vermelden Quellen, dass es bei Mini-Serie rund um die telekinetisch begabte Teenagern Carrie einen neuen Twist geben soll.

Demnach soll bei der kommenden Hauptdarstellerin des Projektes eine transgender beziehungsweise um eine dunkelhäutige Darstellerin in Betracht gezogen werden. In der Vorlage ist Carrie ein typisches weißes Teenager-Mädchen und wurde so auch in den bisherigen Adaption - unter anderem von Sissy Spacek, Angela Bettis sowie zuletzt Chloë Grace Moretz in der 2013 erschienenen Neuverfilmung - dargestellt.

Neben den bereits für 2020 angekündigten King-Filmen - Salem's Lot, The Long Walk und From a Buick 8 - wurden für das nächste Jahr auch bereits drei Serien-Adaptionen angekündigt. Hierzu zählt unter anderem The Outsider (Ab 12. Januar 2020 bei HBO), The Stand (CBS), Lisey's Story für den Streamingdienst Apple TV+ und die erst vor kurzem angekündigte Adaption zu Jerusalem's Lot bei Epix.

Jerusalem's Lot: Epix plant Stephen-King-Adaption mit Adrien Brody

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Epix

Auch im kommenden Jahr wird man die schaurigen Werke von Stephen King wieder als Ausgangsmaterial für Filme und Serien heranziehen. So plant nun der US-Pay-TV-Sender Epix (Pennyworth) eine Serien-Umsetzung von Briefe an Jerusalem (Jerusalem's Lot).

Die Geschichte dreht sich um Charles Boone, der nach dem Tod seiner Frau auf hoher See mit seinen Kindern in das geerbte Anwesen seiner Eltern in Preacher’s Corners, Maine zieht. Bald darauf muss sich Charles dem schmutzigen Geheimnis seiner Familie stellen, welches die Boones bereits seit Generationen plagt.

Veröffentlicht 1978 im Sammelband Nachtschicht war die in Briefform verfasste Kurzgeschichte der Wegbereiter für Kings Roman Brennen muss Salem (Salem’s Lot) und zugleich eine Hommage an den Schriftsteller und Cthulhu-Mythos-Begründer H. P. Lovecraft.

Für die Hauptrolle des verwitweten Charles Boone konnte man bereits Oscar-Preisträger Adrien Brody (Der Pianist) verpflichten. Als Showrunner fungieren Jason Filardi (17 Again – Back to High School) sowie sein Bruder Peter, der bereits 2004 das Drehbuch zur King-Adaption Salem’s Lot – Brennen muss Salem verfasst hat. Die Dreharbeiten sollen im Mai beginnen, sodass die zehnteilige Serie im Herbst ihre Premiere feiern kann.

Rest Stop: Alex Ross Perry adaptiert die Kurzgeschichte von Stephen King

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Rest Stop

Der Hype um die Werke von Stephen King ist weiterhin ungebrochen, sodass fast kein Tag vergeht, an dem nicht eine weitere Adaption seiner unzähligen Geschichten angekündigt wird. Auch Legendary Pictures (Dune-Remake) möchte nun auf diesen Zug aufspringen und wagt sich an eine Verfilmung der Kurzgeschichte Rest Stop.

Erschienen im Sammelband Sunset handelt Der Rastplatz, so der deutsche Titel der Erzählung, von dem Universitätsprofessor John Dykstra, der während eines Aufenthaltes auf einer Raststätte in eine unangenehme Situation gebracht wird. Unfreiwillig muss er mit anhören, wie ein Mann seine schwangere Freundin auf der Frauentoilette windelweich schlägt. Anstatt einzugreifen flieht Dykstra, bis sein Alter Ego, der abgebrühte Krimiautor Rick Hardin, die Kontrolle übernimmt und mit weit mehr Gewalt als nötig eingreift.

Für die Adaption zeigt sich der Independent-Filmemacher Alex Ross Perry verantwortlich, dessen Werke bisher schwarze Komödien (The Color Wheel), Psycho-Thriller (Queen of Earth) und klassische Dramen (Golden Exits, Her Smell) umfassen. Zuletzt verwirklichte er mit Allison Schroeder (Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen) das Drehbuch zum Walt-Disney-Film Christopher Robin. Einen Cast sowie ein Startdatum für das treibende Katz-und-Maus-Spiel gibt es aktuell noch nicht.

Anders sieht es hingegen für den zweiten Teil zu Es (5 September), der Shining-Fortsetzung Doctor Sleep (21. November 2019) und In the Tall Grass (bei Netflix), die allesamt noch dieses Jahr ihre Premiere feiern werden.

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