DCEU

DCEU: Henry Cavill wird wohl nicht mehr als Superman zu sehen sein

Henry Cavill wird wohl wahrscheinlich nicht mehr als Superman auf der Kinoleinwand zu sehen sein. Wie der Hollywood Reporter berichtet, gehen der Darsteller und Warner Bros. getrennte Wege. Hintergrund war wohl ein geplanter Gastauftritt Cavills für die Comicverfilmung Shazam!, bei dem man sich nicht auf einen Vertrag einigen konnten.

Eine Einigung soll aber wohl nicht an finanziellen, sondern an terminlichen Problemen gescheitert sein. Zudem gibt es Insidern zufolge bei Warner Bros. ohnehin Bestrebungen, den Resetbutton für das DC Universe zu drücken. In der Folge sieht es danach aus, als würde sich damit die Tür für eine Rückkehr von Cavill in der Rolle des Superman wohl ganz schließen. Eine offizielle Bestätigung gibt es allerdings bisher nicht.

Der britische Schauspieler war erstmals im Jahr 2013 in der berühmten Rolle auf der Leinwand zu sehen. Nach seinem Auftritt in Man of Steel folgte ein weiterer in Batman v Superman: Dawn of Justice, wo es zum großen Aufeinandertreffen mit Batman kam. Zuletzt war Cavill als Superman in Justice League zu sehen. Letzterer blieb mit seinem Einspielergebnis allerdings deutlich unter den Erwartungen des Studios, was vermutlich einer der Gründe dafür sein dürfte, dass man bei Warner Bros. an einen Reset denkt.

Warner-Boss Toby Emmerich über die Kritik am DC Extended Universe

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Justice League

Die Filme des DC Extended Universe haben es in der Vergangenheit nicht immer ganz leicht gehabt. So startete Justice League nicht so erfolgreich wie gewünscht an den Kinokassen, Wonder Woman entwickelte sich hingegen zu einem finanziellen Erfolg

Der Vorsitzende von Warner Bros. - Toby Emmerich - sprach mit Entertainment Weekly ausführlich über das DC Extended Universe und bezog sich hierbei auch auf die Kritik, welche einige der Filme in der vergangenen Zeit immer wieder einstecken mussten:

"Ich denke, dass gute Filme besser klappen. Jemand sagte mal, die beste Geschäftsstrategie für Kinofilme sei Qualität. Und ich denke, dass in einer Welt von Rotten Tomatoes und Social Media es sich bewiesen hat, dass je besser der Film ist - besonders im Superhelden-Genre - der Erfolg besser ist. Man kann das Gute nicht mehr verstecken.

Ich würde sogar sagen, dass je besser der Film ist, desto größer ist sein Vorteil. Wenn man nun über Kunst spricht, glaube ich, dass es schwierig ist, Kunst zu beurteilen, sobald sie der Welt präsentiert wird. Ich vermute, wenn ich von Qualität spreche, möchte ich niemandes Filme in dem Moment beurteilen, in dem sie veröffentlicht werden. Aber ich würde sagen, dass es Filme gibt, die zur richtigen Zeit kommen, für die ein Publikum bereit ist, die zum Zeitgeist passen. Und ich vermute, dass man einen Film braucht, dessen Qualität zum Zeitpunkt der Veröffentlichung anerkannt wird, damit er Verbindung zur Kultur des Moments steht ...

Rund um die Welt befinden wir uns in einem einzigartigen Moment und bestimmte Film-Arten klappen einfach besser als andere zu diesem Zeitpunkt. Und ich glaube, dass Aquaman zum globalen kulturellen Zeitgeist von dem, was derzeit passiert, passt."

Damit könnte Emmerich sich unter Umständen auf den Umwelt-Aspekt beziehen, den Orm-Darsteller Patrick Wilson vor Kurzem erst thematisiert hat. Was konkret der Warner-Boss damit aber meint, wird sich spätestens am 21. Dezember zeigen, wenn Aquaman in den Kinos startet.

DC Extended Universe: Geoff Johns nicht mehr Chef von DC Entertainment

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DC Logo

Autor und Produzent Geoff Johns gibt seine Stelle als Chief Creative Officer von DC Entertainment auf, um sich in Zukunft stärker kreativen Projekten widmen zu können. Dazu hat Johns mit Mad Ghost Productions sein eigenes Produktionsunternehmen gegründet. Im Zuge der Gründung unterzeichnete er allerdings auch gleich einen Vertrag mit Warner Bros. und DC Entertainment und bleibt den Unternehmen damit in gewisser Weise erhalten. Johns soll für die Unternehmen Filme, Serien und Comics für verschiedene Plattformen kreieren.

Wie der Hollywood Reporter berichtet, gibt es auch schon ein erstes Filmprojekt, dem sich Johns mit seinem neuem Unternehmen annehmen wird. So soll er die Comicverfilmung Green Lantern Corps schreiben und produzieren. Die Vorlage ist dem Autor mehr als vertraut, schrieb er sie doch über neun Jahre lang selbst. Zudem ist Johns in die Arbeiten an Wonder Woman 2 involviert, wo er ebenfalls am Drehbuch mitschreibt und produziert.

Ein Nachfolger für Geoff Johns ist ebenfalls schon gefunden. So wird DC Entertainment Verleger Jim Lee seinen bisherigen Aufgabenbereich erweitern und zusätzlich die Rolle des Chief Creative Officer übernehmen. Die Arbeit als Verleger teilt er sich seit 2010 mit Dan DiDio, woran sich auch weiterhin nichts ändern soll.

DCEU: Neuer Joker-Film mit Jared Leto in Entwicklung

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Suicide Squad: Jared Leto als Joker

Bei Warner Bros. soll sich ein weiterer Film rund um den Comicschurken Joker in Entwicklung befinden. Wie Variety berichtet, handelt es sich um ein Projekt, das Jared Letos Joker in den Mittelpunkt stellt. Der Darsteller soll nach Suicide Squad nicht nur zum zweiten Mal die Figur spielen, er würde auch eine Produzentenrolle übernehmen.

Zur Handlung des Films ist bisher nicht viel bekannt. Die Geschichte soll auf die Welt und die Darstellung von Suicide Squad aufbauen und den Weg für weitere Ableger des Teamfilms ebenen. Aktuell befindet sich das Studio auf der Suche nach einem Drehbuchautor.

Der Joker-Film mit Jared Leto ist nicht das einzige Projekt rund um den ikonischen Batman-Schurken, das sich aktuell bei Warner Bros. in Entwicklung befindet. So soll Todd Phillips ebenfalls an einem Film rund um den Joker arbeiten. Berichten zufolge erzählt dieser eine Origin-Geschichte und spielt auch nicht im DCEU.

Darüber hinaus gab es in der Vergangenheit Meldungen, dass Warner auch an einem Film über den Joker und Harley Quinn arbeitet. Die von Margot Robbie gespielte Figur soll zudem in Birds of Prey mit von der Partie sein, der sich ebenfalls in Entwicklung befindet. Zudem arbeitet man bei Warner Bros. auch an einer Fortsetzung zu Suicide Squad. Auch hier könnten der Joker und Harley Quinn wieder zu sehen sein.

Das DCEU nach Justice League - Updates & Gerüchte zu Flashpoint, Batgirl & The Batman

Mit dem vergleichsweise verhaltenen Kinostart von Justice League richtet sich der Fokus auf die Zukunft des DC Extended Universe und welche Konsequenzen der kommerzielle Erfolg des Superhelden-Teamfilms auf kommende Projekte haben könnte.

Neben Aquaman (2018), Shazam (2019) und Wonder Woman 2 (2019) scheint sich der Flash-Solofilm Flashpoint aktuell am weitesten in der Entwicklungsphase zu befinden. Im Interview mit Entertainment Weekly sprach Hauptdarsteller Ezra Miller über den Stand der Dinge:

"Der Fortschritt des Projektes ist durch die wechselhaften Tendenzen mit der Figur von Barry Allen vergleichbar. Aber es sieht immer vielversprechender aus, viel weiter als bei den bisherigen Versuchen.

Fans müssen unweigerlich an ein Wort wie 'Krise' denken, wenn sie 'Flashpoint' hören. Wir werden feststellen, dass unser geliebtes DC-Universum zugunsten eines unendlichen, Kopfschmerzen verursachenden Multiversums auseinandergerissen wird. Ich nenne es das DC Hyper-Extended Multiverse."

Die Handlung zu Flashpoint zeigt gerüchteweise eine Reihe von alternativen und boshaften Versionen der bekannten Helden, unter anderem auch Bruce Waynes Vater Thomas als Batman. DCEU-Chef Geoff Johns bestätigte zudem, dass der Film einen Fokus auf Alternativversionen von Batman legt. Gerüchteweise könnte Warner dies zum Anlass nehmen, um die Rolle durch einen jüngeren Schauspieler neu zu besetzen.

Auch der Batman-Solofilm von Matt Reeves scheint sich aktuell wieder innerhalb des DC-Universums zu bewegen (via El Fanboy) und nach den Ereignissen von Justice League zu spielen. Ob Ben Affleck zurückkehrt oder bereits ein anderer Schauspieler (z.B. Jake Gyllenhaal) in das Kostüm des dunklen Rächers schlüpft, bleibt weiterhin Spekulation.

Joss Whedons DC-Filmprojekt zu Batgirl scheint einem ausführlichen Bericht bei The Ankler nach aktuell wieder in weite Ferne zu rücken. Hoffnungen liegen auf James Wan, der eine wichtigere Position innerhalb des DCEU übernehmen könnte, sollte Aquaman ein Erfolg werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, Wonder Woman als Dreh- und Angelpunkt des gesamten Filmuniversums zu positionieren und weiter in den Fokus zu rücken.

JUSTICE LEAGUE - Trailer #1 Deutsch HD German (2017)

Kevin Feige über die Rivalität der Fans von Marvel & DC

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Marvel-Logo

Crave hat mit Kevin Feige, Chef der Marvel-Studios, ausgiebig über Thor: Tag der Entscheidung gesprochen. Wer sich das komplette Interview durchlesen möchte, sollte den Film gesehen haben, da es Spoiler auf die Handlung beinhaltet.

Im Laufe des Gespräch befragte man Feige aber auch über die Zwistigkeiten und Rivalität der Fans von Marvel und DC, die auf den verschiedenen Social-Media-Plattformen ausgetragen werden. Feige kann diese nicht so recht nachvollziehen, wie er erzählt:

"Ich halte das für lächerlich. Meiner Meinung nach sind Filme etwas Tolles. Die Leute sollten rausgehen und tolle Filme unterstützen. Ich unterstütze Filme und fand Wonder Woman großartig. Ich kann's nicht erwarten herauszufinden, was Geoff Johns und Joss [Whedon] und der Rest der Bande aus Justice League gemacht haben. Ich vermute, dass Menschen Rivalität mögen, oder? Ich weiß nicht. Aber ich treffe mich in einigen Wochen mit Geoff Johns zum Abendessen. Wir waren zusammen auf diesem Dick-Donner-Event. Dicks Superman ist immer noch der beste Archetyp eines Superhelden-Films. Also ja, schaut euch coole Filme an. Worüber streitet ihr überhaupt?"

Aktuell läuft Thor: Tag der Entscheidung in den Kinos, in der kommenden Woche startet Justice League am 16. November in den deutschen Kinos.

"Selbst wenn es Marvel nicht gäbe, wäre es ein Kampf." - Superman-Darsteller Henry Cavill über das DCEU

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Batman v Superman

Das DC Extended Universe sorgt stetig für Debatten unter den Fans. Länger schien es, als müsste man mit Filmen wie Batman v Superman und Suicide Squad erst noch den richtigen Weg finden, um ein Cinematic Universe zu erschaffen, das mit dem von Marvel vergleichbar ist. Mit Wonder Woman ist man mittlerweile scheinbar auf dem richtigen Weg.

Mit The Rake (via Heroic Hollywood) sprach Superman-Darsteller Henry Cavill nun über die Hürden und auch die Fehler, welche im DCEU gemacht worden sind:

"Selbst wenn es Marvel nicht gäbe, wäre es ein Kampf. Da gabs einen Stil, den sie [DC] haben wollten, einen Versuch, anders zu sein und die Dinge aus einem leicht anderen Blickwinkel zu betrachen. Das hat nicht unbedingt geklappt. Klar, man hat Geld gemacht, aber keinen Erfolg bei den Kritikern erlangt. Nicht alle haben das Gefühl gehabt, das Superhelden den Zuschauern geben sollten.

Meiner Meinung nach ist jetzt eine tolle Zeit für die weibliche Heldin. In der Gesellschaftspolitik ist es nun der richtige Rahmen, den wir brauchen. Wir möchten diese Perspektive. Wonder Woman hat den richtigen Nerv getroffen und phänomenalen Erfolg erlangt. Das ist fantastisch. Jeder Erfolg im Superhelden-Universum, gerade im DC-Universum, ist toll, weil ich weiterhin die Geschichte von Superman erzählen möchte. Egoistischerweise klappt das für mich.

Er scheint, dass man jetzt die richtigen Fehler gemacht hat. Nun können wir damit anfangen, die Geschichten so zu erzählen wie sie erzählt werden müssen. Es ist immer besser, wenn man daher kommt, wo man ein Fehler gemacht hat, weil es dann stärker wirkt. Wonder Woman war der erste Schritt in die richtige Richtung."

Ob auch Justice League in diese Richtung geht, ist ab 16. November in den deutschen Kinos zu sehen.

JUSTICE LEAGUE - Official Heroes Trailer

Wer ist besser: Marvel oder DC? - James Gunn bittet Fans um Entspannung

Wer ist besser: Marvel oder DC? Bei den Fans von Comicverfilmungen machen vor allem die Lager der DC- und Marvel-Anhänger gut und gerne mal Stimmung gegen die andere Fraktion und führen in Foren und den sozialen Medien einen sich ständig wiederholenen Schlagabtausch zum Thema. Vor allem Zack Snyders Batman v Superman: Dawn of Justice ist fast zwei Jahre nach dem Kinostart immer noch ein heißes Thema.

James Gunn (Guardians of the Galaxy 1+2) hat von der Fehde genug. Bei Twitter machte der Filmemacher seinem Unverständnis der sich im Kreis drehenden Endlosdiskussionen Luft und bittet die Fans aller Lager, sich zu entspannen:

"Jedes Mal, wenn ich irgendwas von DC erwähne, egal was es ist, verwandelt sich mein Feed in ein endloses Schreiduell über BvS. Ihr werdet euch gegenseitig nie überzeugen können - das ist verschwendete Energie. Wenn ihr euch wenigstens über Trump anbrüllen würdet, handelt es sich immerhin noch um etwas von internationaler Bedeutsamkeit. Doch wir haben hier einen zwei Jahre alten Film, den einige mögen und andere nicht.

Warum ist euch die Meinung anderer so wichtig? Als Marvel- und DC-Superfans habt ihr mehr miteinander gemeinsam als mit dem Rest der Welt. Warum wendet ihr soviel Kraft auf, um gegeneinander zu wüten? Das ist albern. Hört bitte einfach auf."

Trotz inhaltlicher Schwächen und geteilen Meinungen war Batman v Superman kommerziell mit einem weltweiten Einspielergebnis von fast 900 Millionen Dollar ein großer Erfolg. Die Diskussion um den Film wird spätestens mit dem Kinostart der direkten Fortsetzung Justice League neu entflammt. Justice League kommt am 18. November in die Kinos.

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