Rogue One: A Star Wars Story - Hintergründe & Theorie zum Orden der Whills

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Chirrut Imwe (Donnie Yen) in Rogue One: A Star Wars Story

Rogue One: A Star Wars Story hat den erfolgreichsten Kinostart des Jahres hingelegt und eröffnet neue Einblicke in das Universum von Star Wars. Besonders die Fans dürfen sich über viele Anspielungen auf die Saga-Filme freuen. Und doch fehlt in Rogue One ein sonst so wesentlicher Bestandteil – die Jedi-Ritter.

Schon lange vor dem Kinostart wurde angekündigt, dass Rogue One: A Star Wars Story ohne Jedi auskommen muss. Für eine Art Ersatz sorgt der Film mit dem Auftritt des blinden Chirrut Îmwe (Donnie Yen), ein ehemaliges Mitglied des Ordens der Whills. Mit Ausnahme der Hardcore-Fans dürften viele Kinobesucher erst einmal nicht gewusst haben, was es mit diesem Orden auf sich hat.  

Die Idee des Ordens gehört zu den ersten, die George Lucas für sein Universum hatte. So bildete die Grundlage für das Drehbuch von Star Wars: Episode IV seine Kurzgeschichte Tagebuch der Whills. In diesem Buch beschreibt er alle Legenden der Galaxis. Lucas zufolge sind die einzelnen Filme die Kapitel aus diesem Buch.

Aber um was genau handelt es sich nun bei den Whills? Sie sind eine Art Historiker im Universum von Star Wars, die das Wissen der Galaxie aufschreiben und bewahren. Genau in dieser Ansammlung von Wissen liegt ihre große Macht, die selbst die Jedi zu ihnen aufblicken lässt. Denn auch sie verstehen, dass das Wissen der Whills das ihre übersteigt und sie von ihnen noch viel lernen können.

Dass der Orden der Whills bisher aber nur wenig bekannt ist, liegt vor allem am Schnitt der bereits erschienen Filme. In Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung erscheinen die Whills zwar nicht im Film, aber dafür im dazugehörigen Roman. In Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith sollte der Orden ursprünglich eine ganz wesentliche Rolle spielen. Letztlich fand ihr Auftritt aber auch hier nur in Begleitbüchern zum Film statt. Eines davon wurde als E-Book von George Lucas persönlich veröffentlicht und enthält eine Unterhaltung zwischen Yoda und Obi-Wan Kenobi. Beide sprechen über Obi-Wans ehemaligen Meister Qui-gon Jinn und darüber, dass er das Wissen der Whills studierte.

In Rogue One erfolgte nun ihr erster Auftritt auf Leinwand, und dieser brachte gleich eine Theorie hervor. Diese betrifft den mysteriösen Snoke, den Anführer der Ersten Ordnung aus Star Wars: Das Erwachen der Macht. Über den Charakter ist nur sehr wenig bekannt, geschweige denn, wer er eigentlich ist. Darsteller Andy Serkis verriet aber bereits vor dem Kinostart von Das Erwachen der Macht, dass seine Figur nicht an den Ereignissen früherer Filme beteiligt war, sie aber beobachtete. Diese Formulierung könnte sehr bewusst gewählt worden sein und auf genau das anspielen, was die Whills tun – beobachtet. Rogue One könnte also womöglich eine Vorbereitung für die Enthüllung Snokes Indentität in Star Wars: Episode 8 oder Episode 9 sein.

Rogue One: A Star Wars Story läuft seit dem 15. Dezember in den deutschen Kinos. Unsere Kritiken zum Film findet ihr hier (spoilerfrei) und hier.

ROGUE ONE Trailer German Deutsch (2016) Star Wars

Rogue One A Star Wars Story Poster
Originaltitel:
Rogue One: A Star Wars Story
Kinostart:
15.12.16
Laufzeit:
133 min
Regie:
Gareth Edwards
Drehbuch:
John Knoll, Chris Weitz, Gary Whitta
Darsteller:
Felicity Jones (Jyn Erso), Diego Luna (Cassian Andor), Ben Mendelsohn (Orson Krennic), Donnie Yen (Chirrut Îmwe), Mads Mikkelsen (Galen Erso), Alan Tudyk (K-2S0), Jiang Wen (Baze Malbus), Forest Whitaker (Saw Gerrera), Riz Ahmed (Bodhi Rook)
Zeitlich zwischen den Episoden III und IV angesiedelt, dreht sich die Handlung um eine Rebellentruppe, die die Baupläne des Todessterns stehlen soll.

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SPOILER immer mit Spoilertag: <spoiler>Vader ist Lukes Vater</spoiler>

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