Avengers: Age of Ultron - Faktencheck & Hintergründe zur Fortsetzung

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Ultron aus Avengers 2: Age of Ultron

In Avengers: Age of Ultron (Filmkritik) bekommen es die Avengers mit der künstlichen Intelligenz Ultron zu tun. Die Marvel-Helden müssen Ultron daran hindern, seinen Plan, die Menschheit auszulöschen, in die Tat umzusetzen.

RTL strahlt den Film heute um 20.15 Uhr. Wir haben ein paar Fakten und Hintergründe zum Film und geben einen kleinen Ausblick auf die geplanten Fortsetzungen Avengers: Infinity War sowie den noch unbetitelten Avengers 4.

James Spader war die erste und einzige Wahl von Regisseur Joss Whedon für die Rolle des Ultron. Er fand seine Stimme ruhig, aber auch eindringlich, während sie gleichzeitig menschlich und humorvoll klingt. Spader änderte für die Darstellung nichts an seiner Stimme. In der deutschen Synchronisation übernahm Andreas Fröhlich, bekannt für seine Dialogregie für Der Herr der Ringe, Die drei Fragezeichen sowie die deutsche Stimme von Gollum, diese Rolle.

Ultron ist ungefähr 2,50 Meter groß, während Darsteller James Spader nur 1,78 Meter misst. Für die Motion Capture trug er eine antennenähnliche Vorrichtung auf seinem Kopf, die mit roten Bällen für die Augen Ultrons versehen waren. Diese dienten auch den anderen Darstellern als Orientierungshilfe für das Spiel. Elizabeth Olson, die Wanda Maximoff alias Scarlet Witch spielte, erwähnte, dass die Bälle mitunter ablenkend wirkten. Spaders Darstellung war dermaßen intensiv, dass sie ihm unwillkürlich ins Gesicht blickte, sodass Aaron Taylor-Johnsen, der ihren Bruder Quicksilver spielte, irgendwann einfach "Rote Bälle! Guck auf die roten Bälle, Lizzi!" brüllte.

In einer Szene dirigiert Ultron einige Drohnen. Die Arbeit hieran dauerte ganze 360 Tage, da sie nur von einem Animator bearbeitet wurde. Als die Szene fertiggestellt war, schmiss man für den Mitarbeiter eine Party und überreichte ihm für seine Mühe eine Flasche Champagner. Ingesamt enthält Avengers: Age of Ultron über 3.000 Einstellungen für Special-Effects. Dies sind zum Beispiel knapp 300 Einstellungen mehr als für Guardians of the Galaxy.

Dies ist der erste und immer noch einzige Marvel-Film, in dem Thor ohne Loki auftaucht. Zwar hatte Tom Hiddleston sogar eine Szene gedreht, Joss Whedon entschied sich jedoch, diese Szene der Schere zum Opfer fallen zu lassen. Für Whedon passte sie letztendlich nicht in den Film.

Aaron Tayler-Johnson zeigte sich unterdessen schwer beeindruckt von Thor-Darsteller Chris Hemsworth, dessen äußere Erscheinung er am meisten einem Superhelden zuordnete. Hemsworth Arme hätten in etwas den Umfang von Tayler-Johnsons Oberschenkeln, wie der Darsteller erzählte.

Eigentlich sollte Thanos der Bösewicht für Avengers: Age of Ultron sein. Whedon entschied sich dann aber dagegen und erklärte dazu, dass man für diesen Film noch eine Verbindung zur realen Welt erhalten wollte. Thanos sei so etwas wie der Herr über die Abscheulichkeit und Dunkelheit. Er wird in den Nachfolgern Avengers: Infinity War und dem unbetitelten Avengers 4 eine zentrale Rolle übernehmen.

In mehrere Szenen der vorangegangenen Filme aus dem MCU wurde angedeutet, dass Thanos versucht, die Infinity-Steine an sich zu bringen, um sie im Infinity-Gauntlet zu vereinen. Die Steinen bestehen aus Tesserakt/Space Gem, Äther/Reality Gem, Orb/Power Gem, Zepter/Mind Gem, Soul Gem und Das Auge von Agamotto/Time Gem. Aktuell befinden sich der Orb in der Obhut des Nova Corps (siehe Guardians of the Galaxy), der Tesserakt befand sich Asgard (siehe Avengers und Thor: Tag der Entscheidung), der Äther beim Collector (siehe Thor: The Dark Kingdom), Zepter bildet die Existenzgrundlage für Vision (dargestellt von Paul Bettany, siehe Avengers: Age of Ultron) und Time Gem befindet sich wieder auf dem Podest in Kamar Taj (siehe Doctor Strange)

Die Arbeit an Avengers: Age of Ultron erschöpfte Joss Whedon so sehr, dass er sich dazu entschloss, nicht die Regie für die Teile 3 und 4 zu übernehmen. Es sei ein Albtraum gewesen, da die Avengers - anders als die X-Men - nicht von derselben Motivation und Erfahrung getrieben seien. Dies alles zu in einem Film zu vereinen, sei sehr hart gewesen. Stattdessen übernehmen nun Joe und Anthony Russo die Regie für die nachfolgenden Teile. Beide Regisseure sind in Marvels Cinematic Universe keine Unbekannten. Sie inszenierten sowohl Captain America: The Winter Soldier als auch Captain America: Civil War.

Auf die bekannten Darsteller müssen die Fans dagegen in den beiden Fortsetzungen nicht verzichten. Avengers: Infinity War und Avengers 4 bringen praktisch alle bisherigen Filmhelden des Marvel-Universums zusammen. Bestätigt sind bisher beispielsweise Robert Downey Jr. (Iron Man), Chris Evans (Captain America), Chris Hemsworth (Thor), Mark Ruffalo (Hulk), Scarlett Johansson (Black Widow), Jeremy Renner (Hawkeye), Elizabeth Olsen (Scarlet Witch) und Paul Bettany (Vision), Josh Brolin (Thanos) Paul Rudd (Ant-Man) Chadwick Boseman (Black Panther), Tom Holland (Spider-Man) und Benedict Cumberbatch (Dr. Stephen Strange). Zudem kommt es zum großen Aufeinandertreffen der Avengers mit den Guardians of the Galaxy.

Avengers: Infinity War startet am 26. April 2018 in den deutschen Kinos. Die Fortsetzung folgt ein Jahr später am 25. April 2019.

Avengers: Age of Ultron Poster
Originaltitel:
Avengers: Age of Ultron
Kinostart:
23.04.15
Laufzeit:
149 min
Regie:
Joss Whedon
Drehbuch:
Joss Whedon
Darsteller:
Robert Downey jr., Chris Evans, Chris Hemsworth, Mark Ruffalo
In den Marvel-Comics wird der Roboter Ultron von Hank Pym (Ant-Man) erschaffen, letztendlich jedoch von Tony Stark vollendet. Eigentlich sollte er die Avengers bei ihren weltrettenden Missionen unterstützen.

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