Filmtipp: Mara und der Feuerbringer

Heute ist es endlich soweit: Nach der Deutschlandpremiere am Sonntag im Kölner Cinedom läuft der deutsche Fantasyfilm Mara und der Feuerbringer von Tommy Krappweis nun endlich auch offiziell in den deutschen Kinos an. Zeit, sich Freunde oder Familie zu packen und gemeinsam einen gemütlichen Nachmittag oder Abend im Kino zu verbringen.

Ihr wollt erstmal wissen, worum es in dem Film eigentlich geht? Hier eine kurze Zusammenfassung:
Die vierzehnjährige Mara (Lilian Prent) hat nur einen Wunsch: normal sein! Wenn das nur so einfach wäre… In der Schule gilt sie als Außenseiterin, zu Hause wird sie von ihrer Mutter (Esther Schweins) mit Esoterikkursen drangsaliert und zu allem Überfluss suchen sie auch noch regelmäßig düstere Tagträume heim. Als Mara plötzlich erfährt, dass es sich nicht um Träume, sondern um Visionen handelt und ausgerechnet sie eine Seherin sein soll, gerät ihr Leben ordentlich aus den Fugen. Denn Mara hat keine geringere Aufgabe auferlegt bekommen, als den drohenden Weltuntergang zu verhindern – steht Ragnarök, die Götterdämmerung, wirklich unmittelbar bevor? Mithilfe von Dr. Reinhold Weissinger (Jan Josef Liefers), Universitätsprofessor für germanische Mythologie, stürzt sich Mara in ein aufregendes Abenteuer, in dem sie ganz auf ihre Stärken vertrauen muss. Geht von dem selbstverliebten Loki (Christoph Maria Herbst) und seiner geheimnisvollen Frau Sigyn (Eva Habermann) wirklich die größte Gefahr aus? Und was hat es mit dem bedrohlichen Feuerbringer auf sich? Mara gerät immer tiefer in eine magische Welt, in der sie all ihren Mut beweisen und über sich hinauswachsen muss...

Wem das noch nicht reicht, dem sei unsere Kritik zu Mara und der Feuerbringer ans Herz gelegt.

Und wenn Ihr Tommy Krappweis nach dem Film (oder auch vorher) gerne einmal live sehen wollt, dann solltet Ihr am Wochenende auf der HobbitCon in Bonn vorbeischauen, denn dort wird Tommy am Samstag trotz seines vollen Terminkalenders zu Gast sein.

Aber was haben eigentlich Tommy und sein Film mit der HobbitCon zu tun?
Viel! Denn wie Tommy gerne betont, wäre dieser Film in der jetzigen Form nicht entstanden, hätte er nicht die Unterstützung einer Vielzahl von Con-Leuten gehabt.
Wer richtig gut gemachte, deutsche Fantasy mit Top-Darstellern sehen will, der sollte am besten noch vor der HobbitCon das Kino seines Vertrauens aufsuchen und sich Mara anschauen. Es lohnt sich!

Wer regelmäßiger Con-Gänger ist, sollte zudem wirklich gut aufpassen, denn wer genau hinsieht, der erkennt einige bekannte Gesichter. Ob in zivil oder in mittelalterlicher Kostümierung: Mitglieder der großen Con-Familie sind mehrfach vertreten und oft kann man sich ein "Hey, den kenne ich doch" nicht verkneifen. Und manch einer wird natürlich selbst mitgemacht haben und kann seiner Kino-Begleitung beiläufig sagen "Autogramme gibt’s dann nach dem Film."

Tolkien holte sich oft Inspiration aus verschiedenen Mythen – und so macht es auch Tommy Krappweis. Er nahm sich für die Mara-Romantrilogie der germanischen Mythen an und baute sie in eine abenteuerliche, unterhaltsame und dabei nicht minder witzige Geschichte um ein Mädchen ein, dass eigentlich nur wie alle anderen auch erwachsen werden will. Lilian Prent spielt Mara mit einem Augenzwinkern und einer gehörigen Portion Selbstironie. Ihr zur Seite stehen Größen wie Jan Josef Liefers, Esther Schweins, Christoph Maria Herbst und Eva Habermann.

Ja, die Tage vor einer Con sind stressig. Aber genau deshalb sollte man einen Kino-Besuch einbauen und sich Mara gönnen. Außerdem ist der Film eine tolle Einstimmung auf ein fantastisches Osterwochenende.

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SPOILER immer mit Spoilertag: <spoiler>Vader ist Lukes Vater</spoiler>

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