Sherlock Holmes ermittelt im Fall Karl Marx - WDR 3 sendet das Hörspiel

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2001 überlegte sich der Hörspielautor David Zane Mairowitz, wie es wohl ausgegangen wäre, wenn Karl Marx die Hilfe von Sherlock Holmes benötigt hätte? Wäre es dem berühmten britischen Detektiv möglich gewesen, den Kommunismus zu retten? So entstand das Hörspiel Sherlock Holmes und der Fall Karl Marx.

Sherlock Holmes wird von Karl Marx gebeten, sein Lebenswerk zu retten – das 700 Seiten starke Manuskript seines Werkes über das Kapital ist gestohlen worden. Eigentlich hält sich Holmes aus politischen Dingen lieber heraus. Als auch Karl Marx persönlich verschwindet, erwacht aber Holmes Interesse. So gerät er zwischen die Fronten russischer Kommunisten, englischer Anarchisten und des britischen Geheimdienstes.

In den letzten Jahren seines Lebens wohnte Karl Marx in London, wo er am 14. März 1883 auch verstarb. Zu Beginn der 1880er Jahre zogen Holmes und Dr. Watson in ihre gemeinsame Wohnung in der Baker Street. So hätte der Autor von Das Kapital und Das Kommunistische Manifest theoretisch auf die Romanfigur von Sir Arthur Conan Doyle treffen können.

Als Sherlock Holmes ist Ulrich Matthes (Der Untergang) zu hören, Friedhelm Ptok (Synchronstimme für Ian McDiarmid) spricht Karl Marx, und als Dr. Watson ist Christian Redl (Krabat) mit dabei. In weiteren Rollen wirken Hans-Peter Hallwachs (Aragorn in der Hörspieladaption Der Herr der Ringe), Christian Brückner (Synchronstimme von Robert De Niro) und Heinrich Giskes (Bang Boom Bang) mit.

WDR 3 sendet Sherlock Holmes und der Fall Karl Marx am 8. September von 19.04 bis 20 Uhr. Das Hörspiel wird einen Tag später auf WDR 5 von 17.05 bis 18 Uhr wiederholt. Danach steht es befristet zum kostenlosen Download im WDR-Hörspielspeicher zur Verfügung.

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