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Netflix geht in die Anime-Offensive: Fünf neue Serien in Arbeit

Nach etlichen erfolgreichen Eigenproduktion und Einkäufen setzt Netflix weiterhin auf animierte Stoffe und verkündete zuletzt bereits den Ausbau der Kooperation mit verschiedenen japanischen Studios. Ein erstes Ergebnis dieser Zusammenarbeit sind nun gleich fünf Titel, deren Inhalt von gigantischen Robotern, die gegen riesige Monster kämpfen, bis hin zu postapokalyptischen Welten und einer übernatürlichen kriminellen Unterwelt reicht.

Den Anfang macht dabei die bereits vor Jahren angekündigte Serie zu Pacific Rim, welche die Welt der beiden gleichnamigen Filme erweitern wird. Im Mittelpunkt stehen zwei Geschwister, ein idealistischer pubertierender Junge und seine jüngere naive Schwester, die gezwungen sind einen verlassenen Jaeger zu meistern, um in der feindlichen Landschaft zu überleben und schließlich ihre verschollenen Eltern zu finden.

Showrunner der Serie werden dabei Craig Kyle (Thor-Trilogie), Schöpfer der Mutantin X-23, und dessen Kollegen Greg Johnson, der bereits mehrere Drehbücher zu Marvel-Zeichentrickfilmen und -Serien verwirklichte. Mit Legendary Entertainment engagierte man dabei ein Studio, welches bereits die zugrundeliegenden Filme in die Kinos brachte, aber bisher noch keine animierte Serie im Repertoire hat.

Ähnliches wie bei Pacific Rim verfolgt Netlix auch mit Altered Carbon, welche im selben Universum wie das Live-Action-Pedant angesiedelt sein wird. Ziel ist es, uns neue Elemente der Mytholgie von Richard Morgans umfangreicher Roman-Trilogie aufzuzeigen. Das Skript wird dabei aus der Feder von Dai Satô (Cowboy Bebop) und Tsukasa Kondo stammen, während sich für die Umsetzung das japanische Studio Anima verantwortlich zeigt. Zudem arbeitet Netflix auf Hochtouren an der zweiten Staffel der eigentlichen Serie.

Bei Cagaster of an Insect Cage handelt es sich hingegen um eine Anime-Umsetzung des gleichnamigen Mangas von Kachō Hashimoto, welcher im Mai 2016 seinen Abschluss fand. In einer postapokalyptischen Welt wird die Menschheit von einer mysteriösen Krankheit namens Cagaster heimgesucht, welche die Infizierten in riesige und mörderische Insekten verwandelt. Die Geschichte folgt einem jungen Paar und ihrem Kampf ums Überleben. Unter der Regie von Koichi Chigira (Mobile Suit Gundam) entsteht der Anime bei dem Studio GONZO (Afro Samurai).

Im Studio MAPPA (Banana Fish) entsteht hingegen der Original-Anime Yasuke, welcher sich an der historischen Figur des gleichnamigen afroamerikanischen Samurais bedient. Der ehemalige Schwertkämpfer muss wieder zur Waffe greifen, als dunkle Mächte ein mysteriöses Kind beseitigen wollen. Für die Regie verpflichtete man abermals LeSean Thomas, der für Netflix auch an der Umsetzung des Comics Cannon Busters arbeitet. Die musikalische Untermalung übernimmt der amerikanische DJ und Hip-Hop-Musiker Flying Lotus.

Das letzte Projekt basiert auf einem philippinischen Comic von Budjette Tan und Kajo Baldissimo und wird von BASE Entertainment verwirklicht, dessen Studios in Singapur und Jarkata beheimatet sind. Trese erzählt die Abenteuer von Alexandera Trese, die sich der kriminellen Unterwelt voller übernatürlichen Wesen zurechtfinden muss. Ausführender Produzent wird Jay Oliva (Justice League).

Wann die fünf Serien jeweils ihre Premiere auf Netflix feiern werden, ist derzeit noch nicht bekannt.

Kingdom: Trailer zu Netflix' Historien-Zombie-Serie aus Korea

Es wird weitergeschlurft. Zombies sind irgendwie nicht so einfach tot zu kriegen. Mit der neuen Netflix-Serie Kingdom geht es in die fiktive Vergangenheit Koreas. 

Die Serie ist vor etwa 600 Jahren, in der Zeit der Chosun-Dynastie, angesiedelt. Der Ausbruch einer mysteriösen Krankheit bedroht das gesamte Königreich. Der junge Kronprinz begibt sich zur Aufklärung der Ursache und Suche nach Gegenmittel auf eine Selbstmordmission.

Ju Ji-hoon wird in der Hauptrolle zu sehen sein. Vor seiner Karriere als Schauspieler in Südkorea war er als Model für unter anderen Calvin Klein, Reebok und Levi's tätig. Kim Seong-Hun (The Tunnel) führte Regie nach einem Drehbuch von Kim Eun-hee, die sich zu dem gemeinsamen Projekt äußerte: 

"Es werden viele Köpfe abgehackt und es gibt jede Menge Blut, viel mehr als sie mir fürs Network-Fernsehen erlaubt hätten. So bin ich sehr glücklich über die kreative Freiheit, die wird durch die Zusammenarbeit mit Netflix erhalten haben."

Kingdom ist ab dem 25. Januar weltweit bei Netflix verfügbar. Schon vor Serienstart wurde kürzlich die Bestellung einer zweiten Staffel bestätigt.

Kingdom | Teaser [HD] | Netflix

Post-Apokalypse und Barbaren: Neue deutsche Eigenproduktionen von Netflix

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Im Rahmen der gerade stattfindenden Medientage in München gab Kelly Luegenbiehl von Netflix Europa bekannt, dass der Streamingdienst gleich fünf weitere deutsche Eigenproduktionen in Arbeit hat. Darunter sind auch zwei Genre-Serien, die zu einer kleinen Zeitreise einladen.

Mit Tribes of Europa gibt es einen Blick in die mögliche nahe Zukunft. Und die sieht nicht ganz so rosig aus. Im Jahr 2070 ist Europa durch eine mysteriöse Katastrophe in einer Art post-apokalyptischen Zustand. Zahlreiche Mikro-Staaten bzw. so genannte Stämme kämpfen untereinander um die Vorherrschaft. Im Zentrum stehen drei Geschwister, die aus dem Chaos heraus ein neues Europa prägen könnten. Philip Koch (Operation Zucker) übernimmt die Regie und schreibt zudem zusammen mit Jana Burbach (Bad Banks) und Benjamin Seiler (Blockbustaz) das Drehbuch. Wiedemann & Berg Television (Dark, Das Leben der Anderen) leitet die Produktion.

Eine Reise in die Vergangenheit, genauer ins Jahr 9 nach Christus, hingegen gibt es mit The Barbarians. In der nun berühmten Varusschlacht zerschlugen germanische Krieger gleich drei komplette Legionen und beendeten so die rasante Ausbreitung des römischen Reiches. Die Geschichte wird über drei Charaktere erzählt, deren Leben auf tragische Weise mit diesem kriegerischen Zusammenstoß im Teutoburger Wald verknüpft ist. Das Drehbuch stammt von Arne Nolting, Jan-Martin Scharf (Weinberg, Club der Roten Bänder) und Andreas Heckmann (Alarm für Cobra 11).

Somit sind neben den schon länger angekündigten Dark Staffel 2, Dogs of Berlin und Die Welle gleich acht deutsche Eigenproduktionen von Netflix in Arbeit. Alle sollen bereits 2019 (Dogs of Berlin sogar noch dieses Jahr) Premiere feiern.

Shonda Rhimes und Matt Reeves entwickeln Science-Fiction für Netflix

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Die us-amerikanische TV-Größe Shonda Rhimes (Grey's Anatomy, How to Get Away with Murder, Scandal) und Matt Reeves (Planet der Affen) entwicklen für Netflix gleich ein ganzes Sci-Fi-Universum. Auf Basis des im Juni 2019 erscheinenden Buches Recursion von Blake Crouchs (Wayward-Pines-Trilogie) sollen mehrere Serien und Filme für den Streamingdienst entstehen. 

In Recursion erfindet eine brilliante Wissenschaftlerin eine mächtige Technologie: Menschen können tief sitzende Erinnerungen nicht nur reaktivieren, sondern ganz neu erschaffen. Für manche ist dies die Chance, ihr Leben neu zu schreiben. Doch in den falschen Händen steht die Welt, wie wir sie kennen, auf dem Spiel. Hierbei vereinen sich Weltrettungs-Thriller, epische Liebesgeschichte und vertracktes Polizeidrama. 

Rhimes schloss im vergangenen Jahr einen umfangreichen Vertrag mit Netflix, um neue Originale für den Streaminganbieter zu entwickeln. Momentan sind bereits neun Serien von ihr in Arbeit.

"Projekte wie dieses sind der Grund, warum ich zu Netflix kam. Die Möglichkeit genreübergreifend neue Universen auf innovative Weise neu zu erkunden ist extrem aufregend. Matt und Blake haben beide enorme Fähigkeiten, tiefgründige Charaktere und phantasievolle Landschaften zu entwerfen. Ich bin begeistert, mit beiden arbeiten zu dürfen!"

Tiefergehende Informationen liegen derzeit noch nicht vor. Das Buch von Crouch erscheint erst im nächsten Jahr und die Produktion befindet sich in einer sehr frühen Phase. 

Kritik zu Flavors of Youth: Das Studio hinter Your Name kehrt zu seinen Wurzeln zurück

Im vergangenen Jahr schlug der Film Your Name. – Gestern, heute und für immer große Wellen - für einen Anime. Mit der Geschichte um einen Jungen und ein Mädchen, die ihre Körper tauschen und lernen müssen, damit zu leben, konnten Regisseur Makoto Shinkai und das Studio CoMix Wave Films einen internationalen Erfolg verbuchen. Das schaffen japanische Filmemacher nur sehr selten, der Streifen konnte dabei sogar die meisten Kritiker überzeugen. Netflix hat sich, gewohnt investitionsfreudig, das nächste Projekt des Studios gesichert. Wer jetzt einen sicheren Hit erwartet, wird vielleicht überrascht, denn dem vorangegangenen Film gleicht Flavors of Youth (im Original: Si Shi Qing Chun) am ehesten im Stil.

Es handelt sich um einen Episodenfilm bestehend aus drei Kurzfilmen von mehreren Regisseuren, die ähnliche Themen behandeln. Das Thema ist in diesem Fall das alltägliche Leben in China. Shinkai selbst hält sich bei dem Projekt im Hintergrund, die Leitung übernehmen Li Haoling, Yoshitaka Takeuchi und Jiaoshou Yi Xiaoxing vom chinesischen Studio Haoliners. Doch für CoMix Wave Films ist eine solche Kooperation nichts Neues, keinesfalls muss man etwa Qualität in der Animation einbüßen. Mit dem Anime-Klassiker 5 Centimeters per Second ist schon 2007 ein bemerkenswert ähnlicher Episodenfilm entstanden. Genau diese Ähnlichkeit mag am Ende sogar etwas enttäuschen, denn so viel Neues wagt Flavors of Youth nicht.

Drei Episoden und vier Grundbedürfnisse

Der Film zeigt das Leben in China anhand eines Sprichwortes, das die Grundbedürfnisse eines Menschen nennt: Essen, Kleidung, Unterkunft und Transportwesen. Die erste Episode Die Reisnudeln widmet sich wenig überraschend in erster Linie dem Essen. Ein junger Mann aus Peking lässt seine frühesten Erinnerungen Revue passieren. In seiner Jugend in einer ländlichen Gegend lebte er ein normales Leben. Von fröhlichen Momenten mit seiner Großmutter bis zu einer ersten Liebe sind aber alle Erinnerungen eng mit dem Verzehr von Reisnudeln verbunden. Er versucht den Geschmack nachzukochen, scheitert aber an einem offensichtlichen Hindernis. Viel mehr bietet die erste Geschichte aber nicht, auch ein Voice-Over steht zu prominent im Vordergrund, wenn man die schönen Bilder für sich hätte sprechen lassen können. Denn an der Stelle kann sich das Regie-Debut von Yi Xiaoxing sehen lassen: Die besagten Reisnudeln in strahlender Suppe sehen wirklich lecker aus.

Flavors of Youth Nudeln

Für alle, die danach noch Hunger haben, geht es weiter mit dem zweiten Gang, zubereitet von CoMix-Wave-CG-Chef Yoshitaka Takeuchi. In Episode Zwei Eine kleine Modenschau geht es wieder offensichtlich um Kleidung und, viel wichtiger, um das Leitmotiv Adoleszenz. In der Hafenstadt Guangzhou tauscht sich ein populäres Model mit ihrer Schwester aus, weil sie Probleme im Job immer mehr verzweifeln lassen. Die Geschichte fühlt sich leider schnell wie eine Aufzählung von Klischees an, die man vielleicht schon aus der Modewelt kennt. Eine junge, leidenschaftliche Rivalin stiehlt dem älteren Model das Rampenlicht, ja auch hier hat der Laufsteg viele Schattenseiten. Ein weiterer Schwachpunkt als Stück im Episodenfilm ist der sehr austauschbare Handlungsort, eine echte Verbindung zu China wird nicht aufgebaut. Immerhin haben die Nebencharaktere Profil und bieten einen guten Ausgleich.

Mit Episode Nummer Drei kommt der Film endlich zur Romanze, dem wirklich essentiellen Element in einem Film von CoMix Wave. Regisseur Li Haoling repliziert hier am ehesten den Charme von Your Name - natürlich auf einer kleineren Skala, man ist schließlich bald bei der Ein-Stunden-Marke und länger als ein Fußballspiel soll der Film ja nicht gehen. In Liebe in Shanghai kehrt, in einer Hommage an Episode Eins, ein junger Mann nach vielen Jahren nach Shanghai zurück. Auch er lässt die Erinnerungen schweifen und sein Schwarm aus der Schulzeit kommt ihm in den Kopf. Die Beiden haben sich gegenseitig selbst aufgenommene Kassetten geschickt - natürlich findet der Protagonist in der Gegenwart bei seinem Umzug eine solche Aufnahme. Beim Anhören merkt er, dass die Beziehung wohl doch noch eine weitere Dimension hatte. Seine darauffolgenden Entscheidungen haben bittere Konsequenzen. Das Finale ist emotional und bietet einen gut inszenierten Höhepunkt, der die drei Episoden ein weiteres und letztes Mal verbindet.

Ein roter Faden im Vergleich mit dem Original

Insgesamt baut so die dritte Episode passend auf die ersten beiden auf, hält sich aber stark genug zurück, sodass jede Kurzgeschichte für sich allein stehen kann. Das klingt natürlich nach einem netten Ansatz, bewirkt aber auch, dass die kürzeren und schwächeren Episoden nochmal schlechter dastehen. Noch offensichtlichere Verbindungen hätten Flavors of Youth vielleicht gut getan, denn so stehen die Episoden in einem direkten Wettbewerb im Punkt der erzählerischen Qualität. Das schadet dem Gesamtwerk und ist gerade im Hinblick auf den gelungenen Episodenfilm des Studios, 5 Centimeters per Second, schade. Die Inspiration ist mehr als deutlich: Chef-Regisseur Li Haoling soll das Projekt sogar offiziell als 5 Centimeters per Second in China geplant haben. Mehr Alleinstellungsmerkmale als der Schauplatz China hätte es schon gebraucht, um das Ergebnis vom Original abzuheben.

Flavors of Youth Paar

Das gleiche gilt auch für die Qualität von Drehbuch und Animation. Wer fürchtet, das chinesische Studio verpfuscht die Bildgewalt, irrt sich aber. Der Stil von Makoto Shinkai wird geradezu irritierend gut beibehalten. Von Episode zu Episode mögen kleine Schwankungen durchaus sichtbar sein, doch dem Zuschauer werden pausenlos optische Leckerbissen angeboten. Ob hier mehr gemeinsame Motive und Regie bei der Bildkomposition vonnöten gewesen wäre, ist schwer zu sagen. Besondere Höhepunkte in der Animationsgeschichte bietet der Film nicht, aber ob dies überhaupt erwartet werden sollte, ist mehr als zweifelhaft.

Fazit

Nach einem großen Hit, den es so vorher noch nicht gab, gilt es häufig, die eigenen Erwartungen herunterzuschrauben. Das Studio als One-Hit-Wonder abzustempeln, wäre eine Gemeinheit im Hinblick auf die vorherigen Filme, doch Flavors of Youth ist deutlich anders, als der Blockbuster Your Name. Wer Ähnliches erwartet wird also zwangsläufig enttäuscht werden, aber auch langjährige Fans des Studios erwartet mit dem Episodenfilm nichts Neues. Mit dem Vorwissen ist der Film wesentlich besser zu genießen, denn nur weil Flavors of Youth nicht an die sehr guten Vorgänger herankommt, sind die sehr persönlichen Geschichten um die Jugend ja nicht ungenießbar. Ähnlich wie die bildschön gezeichneten Reisnudeln des Protagonisten aus Episode Eins.

Flavors of Youth gibt es im Stream auf Netflix zu sehen.

zusätzlicher Bildnachweis: 
© Netflix

Flavors of Youth | Official Trailer [HD] | Netflix

Jinn: Erste arabische Eigenproduktion von Netflix

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Heute haben in Jordanien die Dreharbeiten zu Jinn begonnen. Es ist die erste arabische Eigenproduktion von Netflix.

Die Serie handelt von einer Gruppe Jugendlicher, die eigentlich völlig mit ihren Freundschaften und langsam erblühenden Romanzen beschäftigt sind, als sie durch Zufall einen Jinn beschwören. Auf einmal stehen sie mitten im Kampf zwischen Gut gegen Böse und müssen so einige Lösungen finden, um ihre Welt zur retten.

Mir-Jean Bou Chaaya (Very Big Shot), Elan und Rajeev Dassani (SEAM) sowie Amin Matalqa (Captain Abu Raed) schrieben die Drehbücher und führen Regie. 

Der Cast besteht aus Newcomern aus und um Jordanien. Erik Barmack, verantwortlich für Netflix' internationale Produktionen, dazu:

"Wir sind stets auf der Suche nach lokalen Geschichten mit einer interessanten und für viele nachvollziehbaren Perspektive, um sie auf Bildschirme überall auf der Welt zu bringen.

Mit Jinn möchten wir eine fantastische Serie über junge Leute im Mittleren Osten schaffen. Auf arabisch, echt, authentisch und voller Action. Es wird eine abenteuerliche und wundervolle Geschichtenerzählung aus Jordanien für die ganze Welt."

Ein Startdatum ist noch nicht bekannt, wird aber für Sommer 2019 erwartet.

Netflix bestellt weitere Mystery-Serie

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Netflix hat eine weitere Jugend-Mystery-Serie bestellt. Chris Keyser (Party of Five) soll das noch namenlose Projekt entwickeln und auch die Drehbücher schreiben.

Die Grundhandlung spielt in West Ham, einer idyllischen Kleinstadt in New England. Nachdem sich ein stechender, möglicherweise giftiger, Gestank breit macht, entscheiden die Eltern, ihre Kinder mit einem Bus in Sicherheit zu bringen. Auf mysteriösen Wege tauchen die über 200 Teenager mitten in der Nacht wieder in New Ham auf. Der Gestank ist weg, aber auch ihre Eltern sind verschwunden. Zudem wird jede Straße in und aus dem Dorf auf einmal von einem dichten Wald blockiert. 

Als Regisseur wurde Marc Webb (The Amazing Spider-Man, Limitless) verpflichtet. Die Dreharbeiten sollen im September beginnen. 

Invisible Cities: Netflix bestellt neue brasilianische Serie

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Nach dem Erfolg der dystopischen Serie 3% bestellt Netflix mit Invisible Cities seine zweite Eigenproduktion aus Brasilien. Regisseur Carlos Saldanha soll das Projekt für den Streaminganbieter entwickeln.

Saldanha war bereits zweimal für den Oscar nominiert. Er hat an Animationsfilmen wie Ice Age, Rio und Ferdinand mitgearbeitet.

Die Liebe und Kenntnis der vielfältigen Kultur seines Heimatlandes kann er in der neuen Serie ebenso einbringen wie seine Fähigkeit, insbesondere Natur und Landschaft mit einem ganz eigenen Blickwinkel filmisch umzusetzen.

Invisible Cities führt in die Untergrund-Welt von Brasilien, die von mythischen Kreaturen bewohnt wird. Die Wurzeln liegen tief in alten Legenden und brasilianischer Folklore. Bei Ermittlungen zu einem Mordfall, gerät ein Kriminalbeamter zwischen die Linien im Kampf der zwei Welten.

Der in Brasilien bekannte Schauspieler Marco Pigossi übernimmt die Hauptrolle. Bevor es gegen Ende des Jahres an die Dreharbeiten von Invisible Cities geht, steht aber noch ein anderes Netflix-Projekt für ihn an. Er wird auch bei Tidelands, einem Krimi mit übernatürlichen Elementen, beteiligt sein. In der ersten australische Netflix-Eigenproduktion gibt Pigossi sein Debut als Schauspieler in einer englischsprachigen Produktion.

Weitere Darsteller für Raising Dion, Lovecraft Country und V-Wars

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Netflix und HBO erweitern fleißig die Darstellerriege ihrer neuen Projekte. So gibt es auch Neuigkeiten zu den drei Genre-Projekten Raising Dion, Lovecroft Country und V-Wars.

Jason Ritter (Parenthood, Gravity Falls) übernimmt die männliche Hauptrolle in Raising Dion. Die Serie erzählt die Geschichte eines Superhelden aus der Sicht einer ohne magische Superkräfte ausgestatteten Mutter. Nach dem Tod ihres Mannes zieht Nicole Reese ihren Sohn Dion alleine groß. Zu den Problemen des Alltags kommt hinzu, dass Dion diverse Superkräfte entwickelt. Mit der Hilfe eines guten Freundes (Ritter) will Nicole dem Ursprung dieser Kräfte auf den Grund gehen und muss zugleich Dion vor ausbeuterischen Antagonisten beschützen.

Nach Jonathan Majors und Jurnee Smollett-Bellp verkündet HBO mit Courtney B. Vance (Terminator Genisys), Aunjanue Ellis (The Mentalist) und Elizabeth Debicki (Guardians of the Galaxy) Zuwachs für den Cast von Lovecroft Country.

Dabei handelt es sich um die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Matt Ruffs. Held von Lovecraft Country ist Atticus Black, der gemeinsam mit seinem Onkel George und seiner Nichte Letitia auf der Suche nach seinem verschollenen Vater ist. Der Roman spielt in den USA der 50er-Jahre. So haben die Hauptcharaktere nicht nur mit übernatürlichen Monstern, obskuren Sekten und Spukhäusern, sondern auch ständigen rassistischen Vorurteilen und Angriffen zu kämpfen.

Auch Ian Somerhalder bekommt Gesellschaft. Neben Adrian Holmes stößt auch Peter Outerbridge (The Expanse, Nikita) zur Darstellerriege von V-Wars. Netflix setzt den gleichnamigen Comic von Jonathan Maberry und Alan Robinson als Serie um.

Der Ausbruch eines alten Virus teilt die Menschheit in zwei Lager: Menschen und Vampire. Während manche eine friedliche Lösung suchen, wollen viele Vampire die Macht übernehmen. Die Vampirkriege beginnen.

William Laurin und Glenn Davis (Missing, verzweifelt gesucht / Aftermath) bilden das Showrunner-Team. Brad Turner (Stargate, Stargate Atlantis) ist ausführender Produzent und übernimmt zudem die Regie.

 

Griechische Mythologie modern interpretiert: Netflix bestellt neue Serie Kaos

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Mit The End of the F***ing World gelang Charlie Covell ein starkes Debut bei Netflix. Nun bestellte der Streaminganbieter eine Fantasy-Serie von der Britin: Kaos.

In vorerst zehn einstündigen Episoden sollen bekannte alte griechische Mythen und Sagen neu interpretiert in die Gegenwart geholt werden. Dabei werden Themen wie Gleichberechtigung, Macht und das Leben in der Unterwelt beleuchtet.

Charlie Covell entwickelt und schreibt die Serie selbst. Noch ist nicht bekannt, wer in Kaos zu sehen sein wird oder für wann eine erste Ausstrahlung geplant ist.

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