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Vor der Golden-Globe-Verleihung am vergangenen Sonntag kündigte der Streamingdienst Netflix an, dass die dystopische Science-Fiction-Anthologie-Serie Black Mirror für eine 8. Staffel zurückkehren wird. Serienschöpfer Charlie Brooker zur Ankündigung:
"Ich kann bestätigen, dass Black Mirror zurückkehrt – gerade rechtzeitig, um von der Realität eingeholt zu werden. Das ist spannend. Mein Gehirn ist schon voll auf Touren."
Die Ankündigung der Verlängerung erfolgte dabei nicht zufällig vor der Verleihung der Golden Globes. So war Black Mirror erstmals selbst nominiert, unter anderem als Beste Miniserie, Anthologie-Serie oder Fernsehfilm.
Zudem waren Rashida Jones (Parks and Recreation) und Paul Giamatti (Star Trek: Starfleet Academy) für ihre Darbietungen in den Episoden "Gewöhnliche Leute" und "Eulogy" als beste Hauptdarstellerin bzw. Hauptdarsteller in einer Miniserie, Anthologie-Serie oder Fernsehfilm nominiert. Leider konnte man sich in keiner der Kategorien gegen die Konkurrenz durchsetzen, sodass man ohne eine Goldene Kugel den Abend beendete.
Bezüglich der neuen Staffel sprach Brooker auch über sein übliches Vorgehen: "Was haben wir noch nicht gemacht und welchen Tonfall möchte ich dieses Mal erreichen?"
Allerdings lies er sich keine Details über seine Pläne entlocken, sodass neben der Besetzung auch der besagte Tonfall der neuen Staffel noch unbekannt bleibt. Während sich die letzte Staffel sehr an den Anfängen der Serie orientierte, wurde die 6. Staffel inoffiziell als Red Mirror betitelt, da hier der Fokus mehr auf Horror und technikbezogene Handlungsstränge gelegt wurde.
Zuletzt sahen Fans erste Ermüdungserscheinungen und einen kreativen Niedergang durch die zunehmende Amerikanisierung der britischen Serie. Die vergangene Staffel konnte aber anscheinend einen Schritt in die richtige Richtung gehen, was nicht nur die Golden-Globe-Nominierungen, sondern auch die wieder besseren Kritiken zeigten.



