Ubisoft: Firmenchef äußert sich in der Debatte zur Zukunft von Singleplayer-Spielen

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Vor einiger Zeit verkündete Publisher Electronic Arts die Schließung des Studios Visceral Games und löste damit eine Kontroverse in Spielergemeinde und unter Entwicklern aus. Denn Visceral arbeitete an einem neuen Spiel aus dem Star-Wars-Universum, das vor allem auf die Singleplayer-Kampagne ausgelegt sein sollte.

Zumindest Spekulationen darüber, ob der Grund für die Schließung in der starken Singleplayer-Ausrichtung begründet lag, konnten bisher nicht ausgeräumt werden und führten schließlich zu der oben angesprochenen Debatte.

Neben vielen anderen aus der Branche, hat sich jetzt auch Ubisopft-Chef Yves Guillemot in der Debatte geäußert. Während einer Investorenkonferenz erklärte er, dass Spiele sich seiner Meinung nach auch in Zukunft auf einen Singleplayer spezialisieren können. Wichtig sei es dabei, den Wiederspielwert zu erhöhen. Ubisoft erreiche dies durch den Einbau von RPG-Elementen in seinen Spielen. Ebenso wichtig sei es, dem Spieler die Möglichkeit zu geben, eigene Inhalte ins Spiel einzubringen.

Als Beispiel nennt Guillemot das aktuelle Assassin’s Creed: Origins, bei dem die Spieler besonders schöne Screenshots teilen können, die dann für andere auf der Weltkarte sichtbar sind. Dass diese Rechnung tatsächlich aufgehen könnte, zeigt sich auch an den aktuellen Verkaufszahlen des neuen Assassin’s Creed. Wie die Website Eurogamer berichtet, verkaufte sich das Spiel innerhalb der ersten zehn Tage bereits doppelt so gut wie sein Vorgänger. 

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SPOILER immer mit Spoilertag: <spoiler>Vader ist Lukes Vater</spoiler>

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