Terminator

Retro-Kiste zu Terminator: Ich komme wieder!

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Schwarzenegger Terminator

Arnold Schwarzenegger hat im Laufe seiner Schauspielkarriere in vielen bekannten Blockbustern (Predator, Total Recall, Last Action Hero oder True Lies – Wahre Lügen) mitgespielt. Aber keine seiner Rollen ist mit Ausnahme von Conan mit ihm so verbunden wie seine Auftritte als Killermaschine in den Terminator-Filmen. Mit knapp siebzig Worten wurde Schwarzenegger 1984 zum Weltstar.

Ähnliches gilt für den Regisseur James Cameron. Heute kennt jeder Titanic und Avatar, die beide zu den erfolgreichsten Filmen der Kinogeschichte gehören. Vor Terminator hatte er 1981 nur Piranha 2 – Fliegende Killer gedreht, der wahrlich kein Meisterwerk ist – auch wenn Cameron selbst ihn scherzhaft als den besten Horrorfilm über fliegende Killerfische aller Zeiten bezeichnete.

Seine erste Regiearbeit - ursprünglich sollte Cameron nur die Spezialeffekte des Horrorfilms übernehmen - drehte er in Italien für den Produzenten Ovidio G. Assonitis. Zwischen den beiden kam es zu Unstimmigkeiten, und so war Cameron am Ende nicht mehr für den Schnitt der fertigen Kinofassung verantwortlich.

Zurück in den USA schrieb Cameron das Drehbuch für den Film Terminator, welches angeblich von einem Albtraum des Regisseurs inspiriert wurde. Cameron hatte aus seinen Erfahrungen mit Assonitis gelernt und verkaufte seine Filmidee an die Produzentin Gale Anne Hurd für nur einen Dollar. Dafür bekam er die Zusage, dass er auch die Regie bei seinem Terminator-Film übernehmen durfte.

"Und dieser Computer denkt, er könne gewinnen, indem er die Mutter seines Feindes tötet."

Die Geschichte des Films ist schnell zusammengefasst: Im Jahr 2029 haben die Maschinen mithilfe einer künstlichen Intelligenz und menschenähnlicher Cyborgs die Menschheit fast ausgerottet. Doch John Connor, dem Anführer des Widerstands, gelingt es, die Überlebenden zu einen und zum vernichtenden Schlag gegen die Maschinen auszuholen.

Doch die KI sendet kurz zuvor einen Terminator zurück in die Vergangenheit. Im Jahr 1984 soll dieser Killerroboter die Mutter von John Connor auslöschen, bevor ihr Sohn geboren werden kann. Systematisch sucht der Terminator nun alle Sarah Connors aus dem Telefonbuch heraus und tötet sie.

Doch auch die menschlichen Rebellen haben mit Kyle Reese einen Kämpfer in die Vergangenheit geschickt. Nach seiner Landung in Los Angeles bekommt es der Zeitreisende erst mal mit der Polizei zu tun. Es gelingt ihm dennoch, die wahre Sarah Connor rechtzeitig vor dem ersten Angriff des Terminators zu retten. Die beiden verlieben sich ineinander, und so kommt es zu einem interessanten Zeitparadox. Reese lässt im Kampf mit der Maschine sein Leben, und im Finale muss Sarah in einer Fabrik alleine gegen den Roboter aus der Zukunft kämpfen.

Lässt man die Science-Fiction-Elemente (Zeitreise und Killerroboter) einmal bei Seite, ähnelt der Film im Grunde einem typischen Slasher-Film. Ein geheimnisvoller Killer metzelt sich durch den Film und wird am Ende von Sarah Connor als Final Girl besiegt. Somit könnte man sagen, dass Linda Hamilton als Sarah Connor in die Fußstapfen von Jamie Lee Curtis tritt.

Natürlich unterscheidet sich Terminator in vielen Aspekten von Slashern wie Halloween – Die Nacht des Grauens (1978). Es gibt bereits im ersten Terminator-Film wesentlich mehr bombastische Actionszenen, und anstelle der idyllischen Vorstadt wählte Cameron die düstere Großstadt als Handlungsort.

Der größte Unterschied ist aber der Gegenspieler an sich. Im Gegensatz zu den gesichtslosen Killern wie Michael Myers und Co. ist der Terminator ganz klar der Star des Films. So wird im Vorspann auch Arnold Schwarzeneggers Name als erster noch vor Michael Biehn und Linda Hamilton genannt – was schon alleine deswegen ungewöhnlich ist, da Schwarzenegger nicht den Helden des Films spielt.

"Kommen Sie mit mir, wenn Sie leben wollen."

Arnold Schwarzenegger hatte 1984 noch nicht den Höhepunkt seiner Schauspielkarriere erreicht. Seine erste Hauptrolle hatte er 1969 in dem Film Hercules in New York. Es folgten Nebenrollen in Der Tod kennt keine Wiederkehr (1973), und schließlich verkörperte er 1982 die Titelfigur in Conan, der Barbar. Diese Rolle steigerte seinen Bekanntheitsgrad in Hollywood enorm.

Mike Medavoy, der Chef von Orion Pictures, wollte gerne, dass Schwarzenegger die Rolle des Helden übernahm. Aber Cameron bestand darauf, dass der ehemalige Bodybuilder als Kyle Reese nicht geeignet wäre. Auf Drängen von Medavoys traf sich Cameron dennoch mit Schwarzenegger, und die beiden hatten entgegen seinen Erwartungen ein sehr konstruktives Gespräch. Schwarzenegger war vom Drehbuch begeistert und gab dem Regisseur Tipps, wie sich dieser Bösewicht verhalten sollte. Da bot Cameron ihn spontan die Titelrolle an. Schwarzenegger nahm an, obwohl ihm seine Agenten abriet, den Antagonisten zu spielen.

Schwarzenegger hat im Lauf seiner Filmkarriere bewiesen, dass er mehr kann als nur fies gucken. So drehte er zusammen mit Danny DeVito zum Beispiel die Komödie Twins – Zwillinge. Seine frühen Erfolge basieren aber vor allen auf seiner physischen Präsenz. Trotzdem verlangte auch die Rolle des Terminators einiges schauspielerische Können. So trainierte Schwarzenegger mehrere Monate auf dem Schießstand mit verschiedenen Waffen, damit er später im Film völlig starr und ohne zu blinzeln mit ihnen umgehen konnte, um so die perfekte emotionslose Maschine darstellen zu können.

Viel zu sagen hatte Schwarzenegger in dem Film nicht – der Terminator spricht dennoch mehr als die berühmten siebzig Worte, da er in zwei Szenen jeweils die Stimme eines toten Polizisten und von Sarahs Mutter verwendet, um so seine Gesprächspartner am Telefon zu täuschen.

Die Heldin des Films ist die von Linda Hamilton gespielte Sarah Connor. Noch mehr als der Vergleich zu der oben erwähnten Laurie Strode aus Halloween drängt sich Ähnlichkeit zur Actionheldin Ellen Ripley (Sigourney Weaver) in den Alien-Filmen auf. Hamilton ist am Anfang des Filmes noch nicht als toughe Heldin erkennbar. Erst im Finale und besonders dann in der Fortsetzung Terminator 2 – Tag der Abrechnung tritt sie als knallharte Actionheldin hervor. 2019 durfte sie die ikonische Rolle der Sarah Connor in Terminator: Dark Fate wieder aufnehmen.

Vor 1984 hatte Hamilton nur in der Stephen-King-Verfilmung Kinder des Zorns mitgewirkt. Danach war sie in vereinzelten Kinofilmen wie Dante's Peak oder TV-Serien wie Die Schöne und das Biest oder zuletzt Chuck zu sehen. Die ganz große Filmkarriere gelang ihr im Gegensatz zu Arnold Schwarzenegger nicht.

Auch Michael Biehn, dem Darsteller der anderen Heldenfigur aus Terminator, gelang im Anschluss nicht der Sprung in die Erste Liga der Hollywoodstars. Cameron dreht mit ihm noch eine Szene für die Terminator-Fortsetzung. Aber in der Kinoversion wurde diese Traumsequenz wieder heraus geschnitten. Erst im Director's Cut von Terminator 2 – Tag der Abrechnung ist Biehn kurz noch einmal als Kyle Reese zu sehen. Zusammen mit Biehn drehte Cameron noch Aliens – Die Rückkehr und Abyss – Abgrund des Todes. 2007 war Biehn als Sheriff Hague in dem Kinofilm Planet Terror von Robert Rodriguez zu sehen.

Auch Lance Henriksen, welcher den Polizisten Vukovich spielte, gehörte 1986 in Aliens – Die Rückkehr wieder mit zur Besetzung. Danach war er in Alien 3 und Alien vs. Predator zusehen und übernahm in der Fernsehserie Millennium die Hauptrolle. Sein Vorgesetzter wird von Paul Winfield (Star Trek II: Der Zorn des Khan) dargestellt, der 1984 bereits auf eine längere Filmkarriere zurückblicken konnte. Earl Boen war in unterschiedlichen Nebenrollen in den Serien Alf, Buck Rogers, oder Star Trek: The Next Generation zu sehen. Bekannt machte ihn aber seine Rolle des Psychiaters Dr. Silberman, welche er auch im zweiten und dritten Teil der Reihe verkörperte.

In kleineren Nebenrollen kann man Dick Miller (Gremlins – Kleine Monster, Meine teuflischen Nachbarn) als Waffenverkäufer und Bill Paxton (Aliens – Die Rückkehr) als einen der Punks, denen der Terminator zu Beginn ihre Kleidung klaut, sehen.

"Legen Sie bitte nicht auf – auch Maschinen brauchen Liebe."

Der Beginn der Produktion von Terminator verschob sich 1984 ein wenig, da Arnold Schwarzenegger noch Conan der Zerstörer drehte. Die Wartezeit nutzte Cameron und arbeitete an den Drehbüchern zu Rambo II - Der Auftrag (1985) und Aliens - Die Rückkehr (1986). Nebenbei verbesserte er auch noch das Terminator-Skript.

Später gab es Zweifel, ob die Idee wirklich aus einem von Camerons Albträume entstammte oder von einer Folge Outer Limits inspiriert wurde. Der Science-Fiction-Autor Harlan Ellison (A Boy and his Dog) schrieb 1963 das Drehbuch für die Episode "Soldier". Terminator wies sehr große Ähnlichkeit zu dieser Folge auf, sodass Harlan dem Regisseur wegen Plagiat verklagte. Es kam zu einer außergerichtlichen Einigung, und seitdem gibt es einen Hinweis auf Ellisons in dem Terminator-Vorspann. Der Film hatte dem Science-Fiction-Autor trotz aller Plagiatsvorwürfe sehr gefallen.

Ursprüngliche hatte Camerons die Idee, dass Skynet zwei Cyborgs in die Vergangenheit schickte. Bei dem Ersten hätte es sich um den heute bekannten von Schwarzenegger dargestellten Terminator gehandelt. Dieser wäre von Reese vernichtet worden, und die zukünftige KI hätte einen weiteren Terminator aus flüssigem Metall hinterhergeschickt. Doch die Idee des Formwandlers stellte sich als zu kompliziert für damalige Tricktechniken heraus, sodass Cameron seine Idee wieder verwarf. Erst als er 1989 in Abyss – Abgrund des Todes mit dem am Computer generierten Spezialeffekt zufrieden war, griff er die Idee drei Jahre später in Terminator 2 wieder auf.

Der Film spielt immer wieder mit seinem Grundthema – dem Kampf zwischen Mensch und Maschine. Als der T-800 im Los Angeles des Jahres 1984 landet, sieht man zunächst nur viele Maschinen auf einer Baustelle im Einsatz. Der mit künstlicher Haut überzogene nackte Cyborg stellt für den Zuschauer scheinbar das einzige menschliche Element in der Szene da. Es gibt im Verlauf des Films immer wieder kleine Anspielungen.

So plädiert Sarah Connors auf der Ansage ihres Anrufbeantworters dafür, dass auch Maschinen Liebe brauchen. Zu Beginn des Films überfährt der Terminator einem Spielzeugtruck – das gleiche Modell, welches ihm gegen Ende als realer Lastwagen selbst überfährt. Während ihres Endkampfes haben sowohl Sarah Connor sowie der sie verfolgende Cyborg kaputte Beine.

Am deutlichsten wird der Gegensatz Mensch - Maschine, wenn der Terminator sich nach einem Kampf selbst sein Auge repariert. Dafür fertigten Stan Winston und sein Spezialeffekteteam in sechsmonatiger Arbeit eine lebensgroße Nachbildung von Arnold Schwarzeneggers Gesicht an.

Winston ist für seine Spezialeffekte in den Kinofilmen Das Ding aus einer anderen Welt oder Predator bekannt. Auch bei Terminator 2 – Tag der Abrechnung war er wieder mit an Bord. Heute wirken einige Effekte wie das laufende Metallskelett des T-800 oder der Rückblick in die Zukunft des Jahres 2029 ein wenig antiquiert und überholt. Im Kontext des Films funktionieren sie aber immer noch recht gut. Die Tricktechnik in der direkten Fortsetzung ist aber wesentlich besser gealtert.

"Hasta la vista, Baby!"

Die Fortsetzung aus dem Jahr 1991 überzeugt besonders durch ihre Actionszenen, aber auch die Science-Fiction-Handlung des ersten Teils wird auf interessante Weise weiterentwickelt. Wichtigste Änderung zum ersten Teil ist die Wandlung des wieder von Arnold Schwarzeneggers gespielten T-800. Diesmal wurde er zum Schutz des jungen John Connors vor dem neuartigen T-1000 in die Vergangenheit geschickt. Es war der letzte Terminator-Film, bei den Cameron die Regie übernahm.

Konnte Terminator 2 – Tag der Abrechnung die meisten Fans und Kritiker noch voll und ganz überzeugen, sah dass bei dem 2003 erschienenen dritten Teil des Franchise anders aus. In Terminator 3 – Rebellion der Maschinen ist der Tag der Abrechnung verstrichen, ohne dass die Maschinen die Macht übernommen haben. Dennoch bekommt es der mittlerweile erwachsene John Connor mit einem weiblichen Cyborg aus der Zukunft zu tun, der ihn eliminieren soll. Ihn zur Seite steht wieder Arnold Schwarzenegger als guter Terminator. Es gibt in dem Film viele Zitate und Anspielungen auf die beiden Vorgänger – und trotz des negativen Endes ist es der Film in der Reihe mit dem meisten Raum für Humor und Selbstironie.

Im selben Jahr, in dem Terminator 3 in die Kinos kam, wurde Arnold Schwarzenegger zum Gouverneur von Kalifornien gewählt. So musste Terminator: Die Erlösung ohne den Hollywood-Star auskommen. Dafür kämpft Christian Bale (Batman Begins) als John Connor diesmal in der Zukunft gegen die herrschenden Maschinen. 2015 in Terminator: Genisys und 2019 in Terminator: Dark Fate übernahm Arnold Schwarzenegger wieder die Rolle des guten Terminators. Beide Filme waren jeweils als Auftakt einer neuen Trilogie geplant und stellten den Versuch dar, das Franchise neu zu beleben. Der Erfolg an den Kinokassen blieb allerdings aus. Bisher sind keine neuen Terminator-Filme mit oder ohne Arnold Schwarzenegger geplant.

2008 startet die Fernsehserie Terminator: The Sarah Connor Chronicles mit Lena Headey (Game of Thrones) als Sarah Connor, Thomas Dekker (A Nightmare on Elm Street 2010) als John Connor und Summer Glau (Firefly) als Terminatrix. Die Serie lief mit mäßigen Erfolg und kam insgesamt auf zwei Staffeln.

"Das ist kein Mann, das ist eine Maschine."

Die Actionfilme der 80er-Jahre waren oft recht reaktionär und diente dem Eskapismus des Zuschauers. Allzu schwere Themen wurden gerne ausgespart. Auch Terminator ist in erster Linie ein gelungener Actionfilm ohne allzu viel Tiefgang. Allerdings thematisiert er auch die Bedrohung der Menschen durch einen Atombombenkrieg. Der Film endet auch nicht mit einem klaren Happy End, sondern lässt Sarah Connor in eine ungewisse Zukunft fahren.

Der zweite Teil hebt das offene Ende des Films wieder auf und endet (außer für den nun guten Terminator) mit einen deutlichen positiven Ausgang – bis in Terminator 3 im dystopischen Finale die Atomraketen doch noch über der Welt nieder gehen.

Schon der erste Teil macht sich nicht zu viele Hoffnung über eine positive Entwicklung der Menschheit. Cameron scheint dies mit der Auswahl der Handlungsorte noch zu unterstützen und hat sich dafür entschieden, möglichst oft die dreckigen und heruntergekommen Seiten von Los Angeles zu zeigen. Obwohl er in der Gegenwart spielt, entwickelt die Stadt in Terminator einen ähnlichen Charme wie in John Carpenter Die Klapperschlange – nur mit ein wenig mehr Neonlicht.

"Eine schöne Legende – Sie müssen ziemlich enttäuscht von mir sein."

Die Geschichte hätte sicher auch mit einem anderen Hauptdarsteller funktioniert. So war unter anderen auch Sylvester Stallone (Rambo, Rocky) für die Rolle des Terminators in Betracht gezogen worden. In der Actionkomödie Last Action Hero (1993) ist Stallone als Werbeaufsteller in einer Videothek als Terminator zu sehen.

In einem Interview 1984 während der Produktion von Conan der Zerstörer wurde Arnold Schwarzenegger über seine bevorstehenden Projekte befragt. In dem Gespräch bezeichnet er Terminator als einem unbedeutenden Trash-Film, den er in ein paar Wochen abdrehen würde. Nach dem Erfolg des Films hat der Schauspieler diese Aussage bereut und erklärte, es wäre falsch gewesen, Terminator zu beurteilen, bevor er überhaupt voll involviert war. Der Film gehöre zu dem besten Arbeiten seiner Karriere – dem kann man sich nur anschließen.

The Terminator (1984) Official Trailer - Arnold Schwarzenegge Movie

Die Kino-Blockbuster 2019: Star Wars, Terminator, Godzilla, Jumanji & Die Eiskönigin 2

Im Jahr 2019 erwarten die Kinofans wieder einige namenhafte Blockbuster in den Kinos. Nachdem wir bereits einen Blick auf die kommenden Comicverfilmungen geworfen haben, geht es heute mit den großen Produktionen weiter, die nicht auf einer Comicvorlage basieren. Dabei definieren wir den Begriff Blockbuster wieder etwas freier. Auch gilt es im Auge zu behalten, dass Kinostars gern einmal verschoben werden. Der eine oder andere Termin kann sich also durchaus noch einmal ändern.

Der Winter

Gleich im Januar erwartet die Kinozuschauer die Neuauflage von Robin Hood, die am 10. Januar in die Kinos kommt. Eine Woche später steht dann mit Glass die Fortsetzung zu Unbreakable und Split auf dem Programm. Der neue Film von M. Night Shyamalan startet am 17. Januar. Für die Fans von Animationsfilmen gibt es im Januar die Fortsetzung zu Ralph reichts. Ähnlich wie bei Robin Hood lief Chaos im Netz in den USA bereits im vergangenen Jahr an. Hierzulande ist es am 24. Januar soweit.

Animiert geht es dann auch im Februar weiter. Mit The Lego Movie 2 und Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt starten gleich zwei namenhafte Animationsfilme. Sowohl das neue Lego-Abenteuer als auch der Abschluss der Drachenzähmen-Trilogie laufen in Deutschland am 7. Februar an. Ebenfalls im Februar startet zudem Alita: Battle Angel. Die Mangaverfilmung hat eine lange Produktionsgeschichte und mehrere Startverschiebungen hinter sich. Am 14. Februar soll der Film nun aber wirklich in den Kinos anlaufen.

Der Frühling

Der April 2019 bringt gleich zwei Filme, die wohl nicht gegensätzlicher sein könnten. So startet am 4. April sowohl die Realverfilmung von Dumbo als auch das Remake von Friedhof der Kuscheltiere. Und da Disney gerade bei Realfilmremakes seiner erfolgreichen Trickfilme ist, bringt das Studio am 23. Mai auch gleich Aladdin in die Kinos. Wer es dagegen etwas actionreicher mag, kann sich am selben Tag auch auf den Start von John Wick 3 freuen.

Dass im Mai offiziell die Sommer-Blockbuster-Saison startet, lässt sich auch an den weiteren Kinostarts des Monats sehen. Los geht es mit Pokémon Meisterdetektiv Pikachu am 9. Mai. Danach folgen der Science-Fiction-Film Ad Astra - Zu den Sternen mit Brad Pitt am 23. Mai und die Rückkehr von Godzilla in Godzilla – King of Monsters am 30. Mai. Im Juni wird es dann etwas entspannter. Als namenhafter Start wäre hier nur Men in Black: International am 13. Juni zu nennen.

Der Sommer

Der Juli bringt Disney mit Der König der Löwen den dritten Film in diesem Jahr, der einen erfolgreichen Zeichentrickklassiker des Studios neu interpretiert. Der Kinostart ist am 18. Juli. Zuvor lassen Illumination Entertainment und Universal noch einmal die Haustiere los. Die Fortsetzung von Pets kommt am 4. Juli in die Kinos.

Ab dem 1. August sorgen Hobbs & Shaw im Spin-off zu Fast & Furious für actionreiche Unterhaltung. Wer es lieber etwas familienfreundlicher mag, kann sich ebenfalls ab dem 1. August das erste Realfilmabenteuer von Benjamin Blümchen im Kino anschauen. Darüber hinaus starten am 8. August Once Upon A Time In Hollywood, der neue Film von Quentin Tarantino, und die Jugendbuchverfilmung Artemis Fowl. Im September lassen es die Filmstudios dagegen eher ruhig angehen. Die Horror-Fans können sich aber zumindest auf Es: Kapitel 2 am 5. September freuen.

Der Herbst

Auch der Herbst 2019 hat einige interessante Filme zu bieten. Los geht es am 3. Oktober mit Pixars Toy Story 4, bevor eine Woche später, am 10. Oktober, Zombieland 2 in den Kinos startet. Ebenfalls interessant dürfte Gemini Man werden, der ebenfalls am 3. Oktober anläuft. Im neuen Sci-Fi-Actionfilm von Ang Lee spielt Will Smith die Hauptrolle. Nicht weniger spannend ist die Fortsetzung von Terminator, bei der sowohl Arnold Schwarzenegger als auch Linda Hamilton ihre Rollen aus den ersten beiden Filmen wieder aufnehmen. Der Kinostart ist am 30. Oktober.

Im November gibt es 3 Engel für Charlie im neuen Gewand. Der Reboot kommt 7. November in die Kinos. Pünktlich zum Start der Adventszeit erwartet die Animationsfans zudem ein Wiedersehen mit Elsa und Anna. Die Eiskönigin 2 startet am 28. November.

Der Dezember steht dann wieder ganz im Zeichen von Star Wars. Episode 9, der Abschluss der neuen Trilogie, kommt am 19. Dezember in die Kinos. Darüber hinaus wartet auch die Fortsetzung zu Jumanji: Willkommen im Dschungel auf die Kinofans. Das Dschungelabenteuer mit Dwayne Johnson läuft hierzulande am 12. Dezember an.

Christian Bale fand das ursprüngliche Drehbuch für Terminator: Die Erlösung "wundervoll"

Fraglos startete James Cameron mit seinen beiden Terminator-Filmen eine stilprägende Reihe. Weniger stilprägend waren die Fortsetzungen, die letzten beiden Filme im Terminator-Universum waren finanziell eher Verlustgeschäfte. Christian Bale, der den Titelhelden John Connor im 2009 erschienen Terminator: Die Erlösung spielte, hatte sich eigentlich mit dem vierten Film eine Wiederbelebung der Reihe erhofft.

Das passierte aber nicht wie gedacht. Dabei war Bale der Meinung, das ursprüngliche Script zum Film, verfasst von Jonathan Nolan (Westworld, Interstellar und Bruder von Regisseur Christopher Nolan), hätte das Zeug dazu gehabt. Im Interview mit dem Podcast Happy Sad Confused erzählte der Schauspieler:

"Ich hatte dreimal Nein gesagt. [...] Ich dachte mir 'Nö, da ist keine Handlung drin'. Ich hatte den ersten Film in England gesehen und hatte Spaß daran, ich war im Kino und sah dort den zweiten. Es war eine unglückliche Reihe an Geschehnissen, die mit dem Autoren-Streik [2007, die Red.], mit Jonathan Nolan zu tun hatten, der dabei war, tatsächlich ein wundervolles Drehbuch zu schreiben. Aber er wurde dann für eine frühere Zusage zurückgerufen. Es ist ein tiefer Stachel in meiner Seite, denn ich hatte mir gewünscht, die Reihe neu zu beleben. Leider konnte man während der Produktion schon sehen, dass dies nicht passieren würde. Eine große Schande."

Außerdem offenbart Bale, dass er die Rolle ein bisschen aus Trotz gegenüber all jenen angenommen hatte, die ihm davon abrieten.

Momentan befindet sich ein sechster Terminator-Film in der Entwicklung. Diesen wird James Cameron produzieren, für die Regie ist Tim Miller (Deadpool) vorgesehen. Linda Hammilton soll wieder in die Rolle der Sarah Connor schlüpfen, Arnold Schwarzenegger wurde als namensgebender Terminator angekündigt. Die Dreharbeiten sollen im März diesen Jahres beginnen, einen Erscheinungstermin gibt es noch nicht.

Terminator 6: Linda Hamilton kehrt zurück

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Terminator 2

Linda Hamilton wird für den geplanten neuen Terminator-Film ihre Rolle der Sarah Connor aus den ersten beiden Filmen der Reihe wieder aufnehmen. Wie der Hollywood Reporter berichtet, enthüllte Regisseur James Cameron die Rückkehr am Montag auf einem Terminator-Event.

Ähnlich wie Cameron war Hamilton nur in die ersten beiden Terminator-Filme involviert. Mit allen nachfolgenden Projekten hatte sie nichts mehr zu tun. Passend dazu ist geplant, dass der neue Film sich als Fortsetzung zu Terminator 2 – Tag der Abrechnung versteht und alle anderen Teile wohl ignoriert. Der Regisseur der ersten beiden Terminator-Filme wird jedoch nicht auf den Regiestuhl zurückkehren. Cameron will lediglich produzieren. Die Regie soll Tim Miller (Deadpool) übernehmen.

Geplant ist eine Trilogie, für die Cameron und Miller zuletzt auch eine Autorengruppe zusammengestellt haben. Mit deren Hilfe wurde die Geschichte der drei Filme geplant, die sowohl eine übergreifende Handlung haben sollen als auch jeweils für sich stehen können. Zu der Gruppe gehörten unter anderem David Goyer (The Dark Knight) Charles Eglee (Dark Angel) und Josh Friedman. Letztere ist im Terminator-Franchise kein Unbekannter, schuf er doch das TV-Spin-off The Sarah Connor Chronicles.

Einen Kinostart gibt es für den neuen Terminator-Film noch nicht. Dafür ist neben Linda Hamilton auch die Rückkehr von Arnold Schwarzenegger geplant.

Terminator 6 kommt: Offizielle Ankündigung steht kurz bevor?

Die Produktionsfirma Skydance veranstaltet am 19. September in Los Angeles eine Gesprächsrunde mit James Cameron und Tim Miller zum neuen Terminator-Film, dem mittlerweile sechsten Teil der Reihe.

Bisher hat lediglich Cameron in diversen Interviews über die Entwicklung des Films, bei dem Miller (Deadpool) die Regie übernehmen soll, und die Möglichkeit einer neuen Trilogie gesprochen. Mit der offene Einladung zur Veranstaltung durch Skydance (via Instagram) gibt es erstmals ein Zeichen von Seiten der Produktionsfirma. Zur Gesprächsrunde mit den beiden Filmemachern werden neue Details zum Projekt und womöglich auch eine offizielle Ankündigung erwartet.

Cameron wird 2019, 35 Jahre nach dem Erscheinen des ersten Terminator, bestimmte Rechte an dem Franchise wiedererhalten. Dies würde es ihm gemeinsam mit David Ellison, dessen Firma Skydance den anderen Teil der Rechte hält, ermöglichen, einen neuen Film nach seinen Vorstellungen umzusetzen.

Ergründet werden sollen die Ursprünge des T-800. Ob die Nicht-Cameron-Filme Terminator 3 bis Terminator Genisys dabei ausgeklammert werden, oder aber Aspekte der anderen Filme mit einfließen werden, ist nicht bekannt.

Cameron ist in den nächsten Jahren mit der Produktion von vier Avatar-Fortsetzungen komplett ausgelastet und steht Terminator 6 als Produzent zur Seite. Zu erwarten ist außerdem eine Rückkehr von Arnold Schwarzenegger.

In der kommende Woche werden wir mehr erfahren. Wer sich zufällig in Los Angeles aufhält und um Karten für das Event bemühen möchte, kann dies unter rsvp.terminatormovie.com tun.

Terminator 6: James Cameron möchte die Ursprünge des T-800 ergründen

Noch bevor James Cameron die Rechte am Terminator-Franchise im Jahr 2019 zurückbekommt, ist der Filmemacher bereits aktiv in die Vorbereitungen für einen weiteren Film der Reihe eingebunden. Der neue Terminator-Film von Regisseur Tim Miller (Deadpool) soll das Franchise neu beleben und könnte zudem der Auftakt einer Trilogie werden.

Im Interview mit The Arnold Fans wurde Cameron gefragt, ob er jemals in Erwägung zog, Arnold Schwarzenegger in seinen Termintor-Filmen einen Menschen spielen zu lassen, der als Blaupause für die T-800-Serie dient. Darauf aufbauend sprach der Filmemacher auch über den neuen Film:

"Man muss sich die Frage stellen 'Warum haben sie ihn wie Arnold aussehen und klingen lassen?'. Dafür muss es einen Grund geben. Mir ging der Gedanke durch den Kopf, dass es einen Prototypen gegeben haben muss.

Es muss da einen Typen gegeben haben, dessen DNS herhalten musste; aus der die organische Schicht auf einem Terminator besteht. Und das wird vermutlich einmal eine echte Person gewesen sein.

Die Frage lautet also: War die Person für Skynet von besonderer Bedeutung, als sie ausgewählt wurde? Oder gab es eine ganze Reihe unterschiedlich aussehender Terminatoren und die Arnold-Version war zufällig diejenige, die durch die Zeit zurückgeschickt wurde?

Ich habe mir all diese Fragen schon gestellt, jedoch nie beantwortet. Haltet euch also bereit. Wir führen ernsthafte Gespräche über neue Terminator-Filme, vielleicht sogar eine Trilogie. Ich werdet abwarten müssen, was darin zu Tage gefördert wird."

Eine Rückkehr von Arnold Schwarzenegger im neuen Terminator-Film ist wahrscheinlich. Seine Darstellung eines Menschen könnte das Alters-Problem leicht umgehen.

In einer geschnittenen Szene aus Terminator 3: Aufstand der Maschinen wurden Aussehen und Stimme des T-800 bereits thematisiert (siehe Video).

Für den neuen Terminator-Film gibt es weder Produktions- noch Kinostarttermin.

Terminator 3 Sergent Candy Scene

Terminator: James Cameron zieht eine neue Trilogie in Erwägung

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Terminator Genisys Poster

In einem Interview mit News Australia verkündet James Cameron, dass er neben dem bereits angekündigten Terminator-Film unter der Regie von Tim Miller (Deadpool) noch zwei weitere Filme produzieren könnte, um dem Franchise neues Leben einzuhauchen:

"Ich spreche mit David Ellison, der zur Zeit die weltweiten Rechte am Terminator-Franchise inne hat. Die Rechte für den US-Markt gehen in ungefähr eineinhalb Jahren an mich zurück und wir diskutieren, was wir machen können. Im Moment tendieren wir zu einem Dreiteiler, um das Franchise zu erneuern."

Zu den anderen Terminator-Filmen, die nach Terminator 2 - Tag der Abrechnung ohne Camerons Beisein entstanden sind, fügt er hinzu:

"Es ist bekannt, dass ich für die nachfolgenden Filme nicht viel übrig habe. Ich habe Arnold [Schwarzenegger] jedoch immer unterstützt, weil wir eng befreundet sind. Wir kennen uns seit 33 Jahren [...]. Doch die anderen [Filme] haben für mich aus verschiedenen Gründen nicht funktioniert."

Cameron ist in den nächsten Jahren mit der Produktion von vier Avatar-Fortsetzungen ausgelastet. Avatar 2 ist aktuell für den 18. Dezember 2020 geplant. Die Fortsetzungen sollen dann am 17. Dezember 2021, 20. Dezember 2024 und 19. Dezember 2025 in die Kinos kommen.

Arnold Schwarzenegger bestätigt Terminator-Rückkehr

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Poster zu Terminator 2: Tag der Abrechnung

Bereits vor geraumer Zeit wurde bekannt, dass James Cameron (Aliens - Die Rückkehr, Avatar - Aufbruch nach Pandora) und David Ellison (Terminator: Genysis) als Produzenten einen weiteren Terminator-Film mit Tim Miller (Deadpool) als Regisseur planen. Ob außerdem Arnold Schwarzenegger nochmals in seiner ikonischen Rolle als T-800, den er in allen bisherigen Teilen verkörperte, zurückkehren würde, stand bisher noch nicht fest.

Nun äußerte sich der 69-jährige Schauspieler jedoch erstmals zu dem Projekt und bestätigte seine Beteiligung:

"It is back! Er (Cameron) hat einige gute Ideen, wie es mit dem Franchise weitergehen könnte. Ich werde in dem Film mitspielen. Cameron wird ihn produzieren, jemand anderes die Regie führen. Ich freue mich immer darauf, einen neuen Terminator zu machen, besonders wenn die Geschichte gut geschrieben ist und die ganze Welt wirklich unterhält."

James Cameron hatte nach den ersten beiden Filmen Terminator (1984) und Terminator 2 - Tag der Abrechnung (1991) praktisch nichts mehr mit dem Franchise zu tun. Die drei Fortsetzungen Terminator 3 - Rebellion der Maschinen (2003), Terminator: Die Erlösung (2009), Terminator: Genisys (2015) und die Serie Terminator: The Sarah Connor Chronicles (2008-2009) entstanden ohne seine Mitarbeit, wobei besonders die Filme negativ aufgenommen wurden. In der Regel hielt sich Cameron auch mit Kommentaren über die Fortsetzungen zurück. Nur bei Terminator: Genisys machte er eine Ausnahme und äußerte sich im Vorfeld positiv.

Cameron wird im Jahr 2019, 35 Jahre nach dem Erscheinen des ersten Terminator-Streifens, bestimmte Rechte an dem Terminator-Franchise wiedererhalten. David Ellison hält mit seiner Firma Skydance den anderen Teil. Somit kann das Duo das Franchise nun alleinverantwortlich wieder in die gewünschte Richtung lenken. Die Unterstützung des Ur-Terminators haben die Beiden jedenfalls.

TERMINATOR 2 – TAG DER ABRECHNUNG 3D Trailer Deutsch | Am 29. August im Kino!

Terminator: Paramount produziert keine weitere Fortsetzung

Das Filmstudio Paramount hat offiziell beschlossen, sein Terminator-Franchise zu beenden. Es wird nun endgültig keine Fortsetzung zu Terminator Genisys mit Arnold Schwarzenegger (Conan) und Emilia Clarke (Game of Thrones) geben. Da Paramount die Option auf einen weiteren Terminator-Film nicht nutzt, gehen die Rechte an dem Franchise 2019 wieder an James Cameron (Avatar) und David Ellisons Firma Skydance.

Zu den Gründen für die Absage zitiert die New York Daily News eine Quelle aus den Paramount Studios:

"Es ist aus für den Terminator und Arnold. Das Studio hat die Fortsetzung vollständig von der Produktionsliste genommen. Was bedeutet, es gibt keine Vorproduktion oder irgendwelche Pläne für eine weitere Fortsetzung. Die Option wurde langfristig angeboten, aber es ist nicht passiert. Der Genisys-Film wurde als eine Art der Wiederbelebung (des Franchises) gesehen, aber die Kritiker waren nicht zufrieden und irgendwie verloren die Studio-Chefs das Interesse mehr zu machen, obwohl sie große Gewinne gemacht haben."

Terminator Genisys konnte an den Kinokassen zwar 440 Millionen Dollar einspielen. Den Einnahmen gegenüber standen aber das Budget von 155 Millionen Dollar und die hohen Kosten der weltweiten Marketingkampagne. Für das Studio war der letzte Film mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle daher zumindest an den Kinokassen kein finanzieller Erfolg. Im März 2016 zeigte sich dieser in einem Interview noch sehr überzeugt, dass es eine Fortsetzung zu Terminator Genisys geben werde.

Hoffnung, einen neuen Terminator-Film im Kino zu sehen, besteht dennoch. Bereits im Januar wurde bekannt, dass James Cameron und Produzent David Ellison zusammen mit Regisseur Tim Miller (Deadpool) an der Planung eines neuen Films sitzen.

Terminator: James Cameron und Tim Miller planen einen neuen Film

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Poster zu Terminator 2: Tag der Abrechnung

Es gibt neue Hoffnungen für die Terminator-Fans. Wie Deadline berichtet, sollen James Cameron, Regisseur Tim Miller (Deadpool) und Produzent David Ellison (Terminator Genisys) einen weiteren Film planen.

Cameron soll im Jahr 2019, 35 Jahre nach dem Erscheinen des ersten Terminator, bestimmte Rechte an dem Franchise wiedererhalten. Dies würde es ihm gemeinsam mit David Ellison, dessen Firma Skydance den anderen Teil der Rechte hält, ermöglichen, einen neuen Film nach seinen Vorstellungen umzusetzen.

Der ursprüngliche Terminator-Regisseur wird dabei eine Art Patenrolle für das Projekt einnehmen. Die tatsächliche Regie soll wohl Tim Miller übernehmen. Dieser hatte sich im vergangenen Jahr mit Deadpool einen Namen gemacht und befindet sich nun in frühen Vertragsgesprächen. Cameron selbst dürfte in den kommenden Jahren mit der Regie von vier weiteren Avatar-Fortsetzungen beschäftigt sein.

Gleichzeitig läuft auch schon die Suche nach Autoren. Es ist geplant, einige der besten Science-Fiction-Autoren der Welt ins Boot zu holen, um die richtige Geschichte zu finden. Inwiefern es sich dabei um eine Fortsetzung oder einen Reboot handelt, ist bisher nicht bekannt. Gleiches gilt auch für eine erneute Mitwirkung von Arnold Schwarzenegger.

James Cameron hatte nach den ersten beiden Filmen praktisch nichts mehr mit dem Franchise zu tun. Die drei Fortsetzungen und die Serie entstanden ohne seine Mitarbeit, wobei besonders die Filme negativ aufgenommen wurden. In der Regel hielt sich Cameron auch mit Kommentaren über die Fortsetzungen zurück. Nur bei Terminator Genisys machte er eine Ausnahme und äußerte sich im Vorfeld positiv.

Der letzte Teil, bei dem Schwarzenegger erneut die Hauptrolle übernahm, konnte an den Kinokassen zwar 440 Millionen Dollar einspielen. Den Einnahmen standen ein Budget von 155 Millionen Dollar und eine teure weltweite Marketingkampagne gegenüber. Für das Studio war der Film aufgrund der Kosten kein wirklicher Erfolg, sodass die Pläne für eine Fortsetzung zu den Akten gelegt wurden.

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