Jubiläen 2018: 200 Jahre Frankenstein, 80 Jahre Superman und 25 Jahre Hellboy

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Die letzten Tage von Superman

Diese Vorschau wirft einen Blick zurück auf die Geburt von Monstern, Helden und deren Schöpfer, die 2018 ein rundes Jubiläum feiern können – sofern die Maschinen nicht doch die Macht übernehmen oder die Nazis vom Mond aus ihre Invasion starten.

Nachdem dieses Jahr Dracula und Der Unsichtbare einen runden Geburtstag feiern konnten, ist 2018 Frankensteins Monster an der Reihe – vor 200 Jahren wurde das Geschöpf zusammengeflickt. Der Roman Frankenstein oder Der moderne Prometheus von Mary W. Shelley erschien erstmals 1818.

Vor 190 Jahren am 8. Februar 1828, wurde einer der Wegbereiter der modernen Science-Fiction in Nantes geboren. Jules Verne war mit Romanen wie Reise zum Mittelpunkt der Erde oder Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer schon zu Lebzeiten weltberühmt.

Jack the Ripper sorgte vor 130 Jahre im Londoner Stadtteil Whitechapel für Schrecken. Ebenfalls im Jahr 1888 wurde Friedrich Wilhelm Murnau geboren, der später das Kinopublikum mit seiner Dracula-Adaption Nosferatu – Eine Symphonie des Grauen in Angst versetzte.

Die Marsianer starteten vor 120 Jahren ihre erste Invasion der Erde – nachzulesen in dem 1898 erschienen Roman Krieg der Welten von H. G. Wells.

Die Geschöpfe des 1928 geborenen Comiczeichners Peyo erfreuen noch heute jedes Kind: die Schlümpfe. Auch der Einfluss von Philip K. Dick ist immer noch immens. Der Autor von Blade Runner, Total Recall und vielen anderen Geschichten kam ebenfalls vor 90 Jahren auf die Welt.

Vor 80 Jahren kreiert der Franzosen Rob-Vel für den Verlag Dupuis die Comicfigur Spirou. Im selben Jahr, am 8. Mai 1938, wurde Jean Giraud alias Moebius geboren. 50 Jahre später im Jahr 1988 kam der erste von Moebius gezeichnete Silver-Surfer-Band heraus. Die größte Bedeutung für die Comicindustrie dürfte allerdings die Tatsache sein, dass Jerry Siegel und Joe Shuster im Frühjahr 1938 einen Verlag für ihr erstes Superman-Abenteuer fanden. 40 Jahre später flog dann erstmals Christopher Reeve als Superman über die Kinoleinwand.

1948 ist das Geburtsjahr von zwei sehr bedeutenden Fantasyautoren, die auch über Genregrenzen hinaus bekannt sind: Am 28. April wurde der Scheibenwelt-Schöpfer Terry Pratchett geboren. Fünf Monate später, am 20. September kann der Game-of-Thrones-Autor George R. R. Martin seinen 70. Geburtstag feiern.

Hammer Films drehte 1958 den ersten Dracula-Streifen mit Christopher Lee in der Titelrolle. Außerdem kam vor 60 Jahren Die verborgene Festung von Akira Kurosawa in die Kinos. Der Film beeinflusste Jahre später den jungen George Lucas bei der Entstehung von Star Wars.

Vor 55 Jahren hatte eine der heute bekanntesten Superheldengruppe ihren ersten Auftritt: Im September 1963 erschien das erste Heft der X-Men von Stan Lee und Jack Kirby. Im selben Jahr trat William Hartnell als Doctor Who seine Reise durch Raum und Zeit in der Tardis an.

In den Kinos liefen 1968 gleich zwei Filme, welche das Science-Fiction- und Horrorgenre nachhaltig prägen sollten: Planet der Affen und George R. Romeros Die Nacht der lebenden Toten. Außerdem erschien vor 50 Jahre mit Die drei ??? und das Gespensterschloss der erste Roman der drei Detektive aus Rocky Beach in Deutschland.

Was wäre das Slasher-Subgenre ohne Halloween – Die Nacht des Grauens? John Carpenters Horrorklassiker feierte im Oktober 1978 seine Premiere. In den amerikanischen Buchläden hatten die Horrorfans vor 40 Jahren die Auswahl zwischen gleich zwei Titeln von Stephen King: 1978 erschien der Roman The Stand und die Kurzgeschichtensammlung Nachtschicht.

Vor 30 Jahren startet mit dem Fantasyroman Der Drachenbeinthron Tad Williams Osten-Ard-Saga. Die Reihe wurde 2017 nach langer Pause mit Das Herz der verlorenen Dinge fortgesetzt. In den amerikanischen Kinos trieben 1988 Roger Rabbit und Beetlejuice ihr Unwesen. In Japan feierten hingegen die Animes Akira sowie Mein Nachbar Totoro von Hayao Miyazaki ihre Premieren.

Seit nunmehr 25 Jahre lässt Mike Mignola seinen Comichelden Hellboy gegen Vampire, Nazis und andere Monster antreten. Ein Vierteljahrhundert liegt auch der Start der Serien Akte X und Star Trek: Deep Space Nine zurück. 1993 kam zudem das Sammelkartenspiel Magic: The Gathering und das Computerspiel Day of the Tentacle auf den Markt. Gesprochen haben in dem Jahr aber alle nur über Dinosaurier: 25 Jahre nach dem ersten Jurassic-Park-Film kann man die Urzeitechsen nächstes Jahr wieder in Jurassic World: Das gefallene Königreich im Kino bewundern.

Vor 20 Jahren öffnete der Donjon seine Tore, beziehungsweise erschien 1998 das erste Comicalbum der gleichnamigen Fantasyserie von Lewis Trondheim und Joann Sfar. Im selben Jahr verstarb Bob Kane, der zusammen mit Bill Finger den Superhelden Batman erschuf.

Zehn Jahre nach Kanes Tod, kam mit The Dark Knight der zweite Teil von Christopher Nolans Batman-Trilogie in die Kinos. Ebenfalls 2008 setzte der erste Iron-Man-Film den Startpunkt für das Marvel Cinematic Universe. Heute, 10 Jahre später, kann das Franchise auf 17 erfolgreiche Filme zurückblicken. Mit Black Panther, Avengers: Infinity War und Ant-Man and the Wasp sollen 2018 drei weitere Teile folgen.

Für das kommende Jahr zeichnen zwei Science-Fiction-Filme, deren Handlung im Jahr 2018 angesiedelt ist, ein eher düsteres Bild: Entweder die Maschinen haben, wie in Terminator: Die Erlösung (2008), bereits die Herrschaft über die Erde übernommen oder die Nazis starten, wie im Film Iron Sky (2012), vom Mond aus eine Invasion. Es ist manchmal gar nicht so schlimm, wenn Filme mit ihren Vorhersagen daneben liegen.

zusätzlicher Bildnachweis: 
Toho Company, Universal Pictures/Amblin Entertainment

Terminator: Die Erlösung - Trailer Deutsch [HD]

Iron Sky | Deutscher Trailer HD

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