Stalker 2 sucht noch einen Publisher

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Stalker 2 Announcement

Vor zwei Wochen überraschte Shooter-Fans die Ankündigung bei Twitter, dass der ukrainische Entwickler GSC Gameworlds an einem Nachfolger zum 2007 erschienen Stalker: Shadow of Chernobyl arbeitet. Allerdings ist weniger mehr bekannt als genau dies: Das Projekt existiert, aber es soll erst in drei Jahren erscheinen, nämlich 2021.

Jetzt verriet der Publishing-Chef von Epic Games (Fortnite), Sergey Galyonkin, im Rahmen eines Podcasts, dass der Chefentwickler von GSC Gameworld den Titel angekündigt hat, um einen Publisher für das Spiel zu suchen. So könnte man das Spiel auf der diesjährigen Messe E3 präsentieren. Das Aufsehen um den Tweet gab dem Chefentwickler recht. Zudem sei das Spiel noch in einer frühen Entwicklungsphase.

Stalker: Shadow of Chernobyl hat eine kurvige Entwicklungsgeschichte hinter sich: Das Spiel wurde schon 2001 angekündigt, aber immer wieder verschoben und musste nach seinem Erscheinen 2007 immer wieder mit Patches nachgebessert werden. Außerdem kam es zu Verwerfungen im Team. Teilweise gründeten Entwickler eigene Studios, so beispielsweise 4A Games, die das atmosphärisch ähnliche Metro 2033 programmierten. Auf Stalker: Shadow of Chernobyl folgten zwei weitere Ableger, Stalker: Clear Sky sowie Stalker: Call of Pripyat.

Alle drei Spiele sind in der „Zone“ angesiedelt, die in einer alternativen Geschichtslinie entstand, nachdem das Atomkraftwerk in Chernobyl zum zweiten Mal explodierte. In dieser Zone mutieren Lebewesen und es gehen seltsame Dinge vor. Als Protagonist schlüpft man in die Rolle eines namensgebenden Stalkers, welche die Zone durchstreifen und nach seltsamen Artefakten Ausschau halten.

In weiten Teilen sind die Stalker-Spieler dabei inspiriert von der Science-Fiction-Geschichte Picknick am Wegesrand der Strugazki-Brüder sowie der Verfilmung dieser Geschichte durch Andrei Tarkowski aus dem Jahr 1979. Dieser Film trägt ebenfalls den Namen Stalker.

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SPOILER immer mit Spoilertag: <spoiler>Vader ist Lukes Vater</spoiler>

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