Black Panther

Captain America: Civil War - Für Black Panther gab es ursprünglich ganz andere Pläne

captain-america-iron-man-black-panther.jpg

Captain America, Black Panther, Iron Man

In Captain America: Civil War gibt neben dem neuen Spider-Man auch Black Panther sein Debüt im Marvel Cinematic Universe und ist ein prominenter Bestandteil der Trailer und Filmposter. Wie die Autoren Christopher Markus und Stephen McFeely gegenüber Cinema Blend nun enthüllen, hatten sie mit dem Charakter ursprünglich ganz andere Pläne.

Hinter der schwarzen Maske des Black Panther steckt Prinz T'Challa aus dem fiktiven, hochentwickelten afrikanischen Staat Wakanda. Der sollte in Civil War, zusammen mit seinem Vater T'Chaka, gänzlich unkostümiert eingeführt werden. Beide hätten Schlüsselrollen übernommen, den schwarzen Black-Panther-Anzug hätte es jedoch erst 2018 im Solofilm zu sehen gegeben.

"T’Challa und T’Chaka waren ursprünglich nur als Repräsentanten ihres Staates Wakanda dabei, als eine Art Stimme anderer Länder mit der Botschaft 'Ihr Leute seid völlig außer Kontrolle', die durch Buckys Aktionen weiter geschädigt werden. Offen gesagt, sollte er noch nicht Black Panther sein. Er bekommt doch seinen eigenen Film. Er ist der Prinz eines Staates. Das ist eine tolle Sache für den Film. Wir hatten schließlich noch Spider-Man zum Spielen."

Eine Zeit lang sah es jedoch danach aus, dass der Deal zwischen Sony und den Marvel Studios nicht zustande kommt, so dass die beiden Autoren nach einem neuen Superhelden als Ersatz Ausschau hielten.

"Als es so aussah, dass es die Lizenzvereinbarung mit Sony doch nicht geben würde, beschlossen wir 'Lass uns dem Typen das Kostüm anziehen'. Er wurde dann für die sich weiterentwickelnde Geschichte immer wichtiger und als Spider-Man zurückkehrte, nahmen wir ihn nicht wieder heraus. Dieses Problem hat also eine schöne Situation kreiert."

Bedanken wir uns bei Sony für die beinahe gescheiterten Verhandlungen, sonst hätten wir in Civil War auf Black Panther in Aktion verzichten müssen. Kinostart ist am 28. April, Black Panther startet am 15. Februar 2018.

The First Avenger: Civil War – Offizieller Trailer 2 – Ab 28. April im Kino | Marvel HD

Marvel-Universum: Updates zu Inhumans & Black Panther, Drehtermin für The Defenders

inhumans-logo-marvel.jpg

Inhumans Logo

Der Marvel-Film Inhumans, der für einen Kinostart im Juli 2019 angesetzt war, scheint nicht mehr Teil von Phase 3 des Cinematic Universe zu sein. Im Interview mit Collider sprach Marvel-Studios-Chef Kevin Feige über die Comicverfilmung, die ursprünglich für November 2018 vorgesehen war und nun vermutlich noch einmal nach hinten geschoben wird:

"Seitdem wir erstmals die Aufstellung für Phase 3 angekündigten, ist Spider-Man dazugekommen, ein für uns sehr erfreulicher Deal. Wir haben Ant-Man and the Wasp  hinzugefügt, eine großartige Fortsetzung dieser Geschichte. Walt Disney hat einen fünften Indiana-Jones-Film angekündigt, der zur selben Zeit veröffentlicht werden soll. Ich denke, dass der Film vom derzeitigen Starttermin noch einmal nach hinten geschoben wird. Ich bin aber nicht sicher, wie weit nach hinten."

Feige stellt allerdings klar, dass der Einsatz der Inhumans in der Serie Agents of S.H.I.E.L.D. nichts damit zu hat und der Film auf jeden Fall kommen wird. Es stellt sich lediglich die Frage, wann.

Zu Black Panther verriet er, dass Ryan Coogler nicht nur die Regie übernimmt, sondern auch am Drehbuch mitschreibt. Das Drehbuch sei fast fertig, die Pre-Production ist bereits angelaufen:

"Wir haben eine Reihe von Autoren, die daran arbeiten, inklusive Ryan Coogler, der auch Regie führt. Er bearbeitet derzeit einen Entwurf. Bis zum Sommer wird es weitere Casting-Ankündigungen geben. Die Dreharbeiten sollen Anfang des kommenden Jahres beginnen."

Derzeit laufen die Dreharbeiten zu Guardians of the Galaxy Vol. 2, ab Sommer wird in Australien Thor: Ragnarok gedreht.

Auch in der TV-Sparte tut sich so einiges. In Kürze beginnen die Dreharbeiten zu Iron Fist und wie Daredevil-Hauptdarsteller Charlie Cox andeutet, scheinen die Dreharbeiten zur gemeinsamen Miniserie The Defenders auch nicht mehr lange auf sich warten zu lassen. Bei einem Netflix-Event in Paris sagte er:

"Ende des Jahres drehen wir The Defenders und Daredevil ist natürlich Teil des Vierergespanns."

Eine dritte Daredevil-Staffel scheint dagegen noch nicht auf dem Plan zu stehen.

Die weiteren Filme des MCU im Überblick: Doctor Strange (November 2016), Guardians of the Galaxy Vol. 2 (Mai 2017), Spider-Man (Juli 2017), Thor: Ragnarok (November 2017), Black Panther (Februar 2017), Avengers: Infinity War Part 1 (Mai 2018), Ant-Man and the Wasp (Juli 2018), Captain Marvel (März 2019), Avengers: Infinity War Part 2 (Mai 2019), Inhumans (bis jetzt noch Juli 2019). Drei weitere Filme sind für Mai 2020, Juli 2020 und November 2020 angesetzt.

Black Panther: Neue Marvel-Comic-Reihe angekündigt

Black Panther bekommt wieder eine eigene Solo-Serie bei Marvel Comics. Mit dem geplanten Kinofilm (Kinostart 5. Juli 2018) ist es wenig überraschend, dass der Verlag seinen Helden wieder stärker in den Fokus rückt. Die Autorenwahl ist allerdings durchaus interessant. Ta-Nehisi Coates wurde von Marvel als Black-Panther-Autor auserkoren und wird mit der Serie sein Comicdebüt geben. Coates ist in den Staaten vor allem als Journalist bekannt und dabei besonders mit Artikeln über das Leben als afroamerikanischer Bürger in den USA.

Bei Black Panther erhält Coates Unterstützung durch Brian Stelfreeze, der als Künstler mit dabei ist. Los gehen soll es mit der neuen Reihen im kommenden Frühling. Der erste Storyarc trägt den Namen "A Nation Under Our Feet" und dreht sich um eine Terroristengruppe namens The People, die in Wakanda die Macht an sich reißen möchte.

Marvel möchte Selma-Regisseurin Ava DuVernay für Phase-3-Film

marvel.jpg

Marvel-Logo

Marvel soll sich aktuell intensiv um die Dienste der Regisseurin Ava DuVernay bemühen. So möchte das Studio die Dame gern an Bord holen, um einen der Filme aus Phase 3 zu inszenieren. Verschiedene Quellen gehen dabei davon aus, dass es sich bei dem Film wahrscheinlich um Black Panther handeln dürfte. Alternativ käme auch Captain Marvel in Betracht, bei dem das Studio zur Zeit ebenfalls auf der Suche nach einer Regisseurin ist.

Ava DuVernay sorgte zuletzt mit dem Film Selma für Aufsehen, der in diesem Jahr auch für den Osacar als bester Film nominiert war. Zuvor inszenierte sie unter anderem die beiden Independent-Filme Will Follow und Middle of Nowhere.

Pages

Subscribe to RSS - Black Panther