Ursula K. Le Guins Erzählung Nine Lives soll verfilmt werden

Die Produzenten Josephine Rose (Slaughterhouse Rulez) und Gavin Humphries (Pin Cushion) haben angekündigt, dass sie die Kurzgeschichte Nine Lives der Science-Fiction-Autorin Ursula K. Le Guin verfilmen wollen. Schauspieler und Drehbuchautor Tom Basden (Plebs, Fresh Meat) soll zusammen mit Siri Rodnes das Drehbuch verfassen. Rodnes soll zudem auch Regie übernehmen.

Nine Lifes spielt auf einer lebensfeindlichen Mondbasis, wo zwei Prospektoren Bohrungen durchführen. Ein Lichtblick ihres harten und einsamen Arbeitsalltags sind die von der Erde versprochenen neuen Arbeiter. Doch als die Verstärkung eintrifft, müssen die beiden Arbeiter feststellen, dass sie komplett aus Klonen besteht. Zehn Klone, sowohl Männer und Frauen, die alle von dem Genmaterial derselben Ursprungsperson abstammen.

Die Schriftstellerin nutzte ihre Geschichte, um Fragen und Probleme der Identität zu thematisieren. Da die Produzenten und die Drehbuchautoren alle bisher für Komödien bekannt sind, bleibt abzuwarten, ob sie ihren Film einen anderen Dreh geben werden.

Die dieses Jahr im Januar verstorbene Autorin dürfte am bekanntesten für ihre Erdsee-Reihe sein. Neben Fantasy schrieb Le Guin auch viele Science-Fiction-Bücher. Das Wort für Welt ist Wald, Planet der Habenichtse und Die linke Hand der Dunkelheit wurden zu Klassikern des Genres. Letzterer Roman wird zurzeit als TV-Miniserie umgesetzt.

Nine Lives erschien erstmals 1968 im amerikanischen Playboy und wurde später in die Kurzgenschichtensammlung Die zwölf Striche der Windrose aufgenommen. Auf Deutsch trägt die Geschichte den Titel Neun Leben.

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