Der Unsichtbare: Leigh Whannell übernimmt die Inszenierung des Universal-Monsters

Während Universal Pictures mit seinen klassischen Filmmonstern eigentlich ambitionierte Pläne verfolgte, entpuppte sich jedoch bereits der erste Film - Die Mumie - des sogenannten Dark Universe als ein herber Rückschlag für das geplante Filmuniversum. Nachdem in den vergangenen Monaten auch noch die beiden Initiatoren des Monster-Universums das Projekt verlassen haben, verfolgt Universal nun eine komplett neue Strategie.

Demnach übergibt das Studio die kommenden Adaptionen der Horror-Ikonen an Produzent Jason Blum und dessen Schmiede Blumhouse Pictures, die zuletzt den Klassiker Halloween (Unsere Kritik findet Ihr hier) zu einem Revival verholfen haben.

Die kommenden Filme sollen dabei nicht im selben Kosmos angesiedelt sein, sodass die zukünftigen Filmemacher die größtmögliche kreative Freiheit haben, um ihre jeweiligen Ideen für Dracula, Frankenstein und Co. umzusetzen. Auch wird es kaum Vorgaben hinsichtlich Budget, Ton und damit einhergehend der Altersfreigabe der Filme geben, solange diese eindeutig um Horror-Genre angesiedelt sind.

Mit dem Unsichtbaren wird auch eine Figur des ursprünglich geplanten Dark Universe zu den kommenden Adaptionen zählen. Hierfür verpflichtete man Leigh Whannell, der neben dem Drehbuch auch die Regie übernehmen wird. Der Co-Schöpfer von SAW arbeitete in den vergangenen Jahren immer wieder für Blumhouse und verfasste hier nicht nur die Drehbücher zur Insidious-Reihe, sondern wirkte darin auch als paranormaler Ermittler Specs mit. Im dritten Teil der Reihe gab er zudem sein Regie-Debüt und verwirklichte zuletzt den Cyberpunk-Horror-Film Upgrade

Unklar ist jedoch, ob Johnny Depp (Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen) abermals für die titelgebende Rolle des Unsichtbaren vorgesehen ist sowie ob etwaige Darsteller wie etwa Tom Cruise (Mission: Impossible – Fallout) als Mumien-Bezwinger, Sofia Boutella (Atomic Blonde) als Mumie sowie Russell Crowe (Man of Steel) als zwiegespaltener Dr. Henry Jekyll zurückkehren werden. Laut aktuellen Informationen ist dieser Fall zwar relativ unwahrscheinlich, jedoch haben die Darsteller damals ihr Engagement im Dark Universe zugesichert, egal ob es zu einer Neuausrichtung kommt oder eben nicht.

In wie weit man diesen Ansatz weiterverfolgen wird, dürfte der etwaige Erfolg der Filme zeigen. Ob jedoch Der Unsichtbare wirklich die erste Auskopplung sein wird, ist auch noch nicht sicher. Zuletzt sollen die Studio-Verantwortlichen von Universal Pictures mehrere Ideen zu den unzähligen Figuren des Monster-Fundus mit nahmhaften Regisseuren diskutiert haben.

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