DC-Kinofilme und Serien: Darum gibt es kein gemeinsames Universum

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Bei Marvel spielen alle Filme und Serien in einem Universum und nehmen auch mehr oder weniger Bezug aufeinander, auch wenn Serien bei verschiedenen Anbietern laufen (ABC, Netflix). Die Strategie des Konkurrenten DC Comics ist jedoch ganz anders. Zwar etabliert man dort nächstes Jahr mit Batman v Superman: Dawn of Justice ein gemeinsames Universum für die Kinofilme, doch die TV-Serien stehen jeweils für sich, wenn man von der gemeinsamen Welt der CW-Serien Arrow, The Flash und Legends of Tomorrow einmal absieht.

Es gibt einen Grund für dieses Vorgehen, den DC-Präsidentin Diane Nelson auf dem Technology and Entertainment Summit erklärte: "Wenn man den Fokus auf ein Universum legt, in dem unsere Charaktere leben, schränken wir damit nur die Schaffenskraft der Macher ein, wenn wir sie dazu zwingen würden, Charaktere zurückzuhalten oder andere einzuführen. Diese Vorgehensweise hätte jemanden wie Bruno Heller daran gehindert, zu uns zu kommen und Gotham zu machen.".

Der Ansatz eines einzigen Universums funktioniert gut für Marvel, passe jedoch nicht zu DC. Die jeweiligen Welten voneinander getrennt zu halten, erlaube den Autoren, Produzenten und Regisseuren ein Maximum an kreativer Vielfalt. Dadurch ist es möglich, ganz verschiedene Grundstimmungen zuzulassen. Von der Atmosphäre unterscheiden sich z.B. Arrow, The Flash und Supergirl sehr von der düsteren Welt der Kinofilme wie Batman v Superman. DC-Serien lassen sich auch viel einfacher auf verschiedenen Sendern unterbringen, Marvel verbleibt im Disney-Konzern, dem hauseigenen Network ABC und Netflix.

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