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Super Mario Run: Hüpfen auf iOS

Schon seit längerem ist bekannt, dass Nintendo zusammen mit Apple an Apps für seine Spieleserien arbeitet. Pokémon Go war der erste Beweis, dass Nintendos Marken auch auf Smartphones und Tablets funktionieren. Jetzt hat Nintendo seine nächste App vorgestellt: Super Mario Run. Das Jump'n'Run mit dem rotbemützten Maskottchen wird am 15. Dezember 2016 für Apples iOS-Geräte (z.B. iPhone, iPad) erscheinen und in der Vollversion 9,99 Euro kosten. Eine kostenlose Demoversion wird ebenfalls verfügbar sein.

Dazu hat Nintendo auch zwei Gameplay-Videos veröffentlicht. Die zeigen Mario, wie er gewohnt agil über Goombas hüpft und Münzen einsammelt. Laut dem japanischen Entwickler ist Super Mario Run dabei ein sogenannter Auto-Scroller, der Bildschirm bewegt sich also von alleine. Zudem lasse sich das Spiel mit nur einem Finger steuern, auf ein Tippen springt Mario also auf und über Gegner sowie Hindernisse. Es wird vermutet, dass sich Super Mario Run ähnlich steuern lässt wie Rayman JungleRun.

Es wird drei Spielmodi geben: „Welten", „Toad-Rallye" und „Königreich". Während man in „Welten" die Levels durchhüpft, enthält „Toad-Rallye" eine Mehrspieler-Komponente: Man rennt gegen die Bestzeiten anderer Spieler an. In „Königreich" kann man mit in den „Toad-Rallyes" gesammelten Punkten Dekorationen und Gebäude für das eigene Königreich sammeln. In den bisher veröffentlichten Screenshots ist angedeutet, dass hier auch Mikro-Transaktionen gegen Echtgeld vorgenommen werden könnten.

Bisher werden nur Geräte mit Apples iOS 8.0 unterstützt. Ob es zu einer Portierung auf Android-Geräte oder vielleicht andere Plattformen gibt, ist bisher nicht bekannt.

Introduction to Super Mario Run

NX heißt nun Switch: Nintendo enthüllt neue Konsole

Nach langer Wartezeit hat Nintendo heute endlich die schon lange angekündigte neue Konsole vorgestellt. Was bis jetzt nur unter dem Codenamen NX bekannt war, trägt nun den Namen Nintendo Switch.  Es handelt sich dabei um einen Hybriden aus Handheld und TV-Konsole. Für den heimischen Betrieb kann das Tablet in eine Dockingstation gestellt werden, die das Signal an den Fernseher überträgt.

Im mobilen Modus soll ein heller HD-Bildschirm für optimale Spielerfahrung sorgen. Als Bedienelemente dienen sogenannte Joy-Con-Controller. Diese können auf unterschiedliche Weisen entweder direkt mit dem Tablet verbunden oder aber auch mit Hilfe eines Adapters als gewöhnlicher Controller genutzt werden. Die Nintendo Switch unterstützt aber auch gewöhnliche Controller, wie der First-Look-Trailer zeigt.

Es soll außerdem machbar sein, mehrere der Konsolen zu koppeln und somit einen lokalen Mehrspieler zu ermöglichen. Technische Daten zum Gerät sowie zu erwartende Launchtitel gibt es noch nicht. Nintendo stellt aber eine Liste von Publishern und Entwicklern vor, die Nintendo Switch unterstützen.

In der der Pressemitteilung von Nintendo heißt es.

"Nintendo Switch verbindet also die Mobilität eines tragbaren Systems mit der Leistungsstärke einer TV-Konsole und eröffnet damit nie dagewesenen Spielerlebnisse. Im heimischen Wohnzimmer steht die neue Konsole in der Nintendo Switch-Station, die das Gerät mit dem Fernseher verbindet – perfekt für das gemütliche Spiel mit Familie und Freunden vom Sofa aus. Nehmen die Spieler Nintendo Switch aus der Station heraus, wechselt die Konsole sofort in den Handheld-Modus. So können die Nintendo-Fans denselben Spielspaß auch unterwegs genießen."

First Look at Nintendo Switch

Nintendo NX: Konsole zum Mitnehmen?

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Nintendo Logo

Nintendo hatte immer ein Faible für Tragbarkeit. Angefangen hatte die Firma mit den kleinen Game-and-Watch-Spielen, dann kam die Heimkonsole NES und wenig später der Gameboy – der wurde ein ziemlich großer Erfolg. Auch die nachfolgenden Handhelds, GameBoy Color, DS und 3DS verkauften sich gut. Gerüchteweise soll Nintendos nächste Konsole, bekannt unter dem Codenamen NX, ebenfalls hochmobil sein und die Brücke zwischen traditioneller Konsole und Handheld schlagen.

Laut Berichten von Eurogamer, die sich auf „mehrere" Quellen stützen, soll das neue Projekt eine sehr leistungsfähige, tragbare Konsole sein. Angeblich soll der Bildschirm von zwei abnehmbare Gamepads flankiert werden. Unterwegs können Spieler die angehängten Kontrolleinheiten nutzen, zu Hause werde es dann eine Docking-Station geben, die an einen (größeren) Fernseher angeschlossen werden kann. Die Illustration von Eurogamer erinnert an das Konzept des WiiU-Controllers, der ebenfalls ein integriertes Display hat.

Außerdem soll die NX-Konsole wieder zu Modulen zurückkehren, wie einst bis zu Nintendos N64 üblich. Dieses Gerücht erhält Glaubwürdigkeit durch die Tatsache, dass Fans bei der Urheberrechtsanmeldung zum kommenden Zelda-Titel The Legend of Zelda: Breath of the Wild gesehen haben, dass diese auch für Module gelten soll.

Den Quellen zufolge soll die Konsole im September 2016 der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Der offizielle Markteinstieg ist geplant für den März 2017.

Mini-NES von Nintendo: Ab November zu haben, dreißig Spiele mitgeliefert

Mit Nintendo in die Vergangenheit. Während andere Konsolenhersteller an aufgepeppten Versionen ihrer kaum zwei Jahre alten Spielekisten arbeiten, und Nintendo selbst an einer neuen Konsole werkelt, blickt man in Japan gleichzeitig zurück in die Vergangenheit. Gestern gab Nintendo bekannt, zum Weihnachtsgeschäft eine Art Mini-NES herauszubringen. Der kompakte, nostalgisch grau-schwarze Kasten passt laut Herstellerangaben in den Handteller und enthält bei Kauf einen Controller sowie dreißig Spiele. Zu kaufen gibt es den sehr portablen NES, der nur einen modernen HDMI-Anschluss besitzt (aber nur den!), ab dem 11. November, zumindest in den USA.

Der Verkaufspreis liegt bei knapp 60 US-Dollar, für einen zweiten Controller müssen Mehrspielerfreunde noch einmal 10 US-Dollar drauflegen. Auf zahlreiche Nachfragen hin dämpfte Nintendo allerdings den Retro-Enthusiasmus. Der Mini-NES enthalte nur dreißig Spiele und es sei nicht vorgesehen, dass man diese Anzahl vergrößere. Man habe sich bei der Spieleauswahl um eine repräsentative Mischung aus Qualität und Genres bemüht. Alte NES-Module seien ebenfalls nicht mit dem Mini-NES kompatibel.

Auf die Frage hin, ob Nintendo plane, weitere Minitur-Ausgaben seiner Konsolen herauszugeben, also einen Mini-SNES oder einen Mini-N64, antwortete Nintendo, dass man derzeit nichts derartiges anzukündigen habe. Das ist zumindest kein Nein. Ein weiterer Pluspunkt: Mit dem alten NES bleibt man vom Pokémon-Go-Wahnsinn verschont.

Hier die Liste der integrierten Spiele:

  • Balloon Fight™
  • BUBBLE BOBBLE
  • Castlevania™
  • Castlevania II: Simon's Quest™
  • Donkey Kong™
  • Donkey Kong Jr. ™
  • DOUBLE DRAGON II: THE REVENGE
  • Dr. Mario™
  • Excitebike™
  • FINAL FANTASY®
  • Galaga™
  • GHOSTS'N GOBLINS®
  • GRADIUS™
  • Ice Climber™
  • Kid Icarus™
  • Kirby's Adventure™
  • Mario Bros. ™
  • MEGA MAN® 2
  • Metroid™
  • NINJA GAIDEN
  • PAC-MAN™
  • Punch-Out!! ™ Featuring Mr. Dream
  • StarTropics™
  • SUPER C™
  • Super Mario Bros.™
  • Super Mario Bros. ™ 2
  • Super Mario Bros. ™ 3
  • TECMO BOWL
  • The Legend of Zelda™
  • Zelda II: The Adventure of Link™

Will Nintendo bald Filme produzieren?

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Nintendo Logo

In einem Interview mit der Asahi Shimbun, der zweitgrößten Zeitung Japans, hat der derzeitige Nintendo-Präsident, Tatsumi Kimishima über die Zukunft der Marke Nintendo gesprochen. Es ging um die Pläne des Spiele- und Konsolenentwicklers für Mobile-Apps, die neue Konsole NX - und Filme. Kimishima enthüllt, dass Nintendo plane, irgendwann in den nächsten 5 Jahren einen Film herauszubringen, der auf einer starken Marke beruht.

Herr Kimishima verdeutlichte allerdings, dass es sich nicht allein um Filme handeln müsse, sondern man auch an Video-Inhalte denke. Dazu stehe man in Verhandlung mit diversen Produktionspartnern, sei aber nicht beschränkt auf Hollywood. Nintendo werde dabei nicht unbedingt eine Realfilmumsetzung einer ihrer Marken machen, sondern fasse eher etwas im Bereich Animation ins Auge. Als Beispiele nennt Kimishima die Arbeit von Disney und Pixar.

Welche bekannte Nintendo-Marke eine erste Verfilmung erfährt, könne der Nintendo-Präsident nicht sagen. Es würden starke Marken seien, wie Mario oder Zelda. Auf letztere angesprochen meint Kimishima, dass man sich sehr bewusst sei, dass es eine hohe Nachfrage nach einem Film mit Zelda-Thematik gäbe. Das Ziel sei jedenfalls, etwas zu produzieren, das alle unterhalten würde.

Auf die Beweggründe angesprochen sagt Kimishima, dass Nintendos Hauptgeschäft zwar darin bestehe, Spiele und Hardware zu produzieren, man aber überlege, wie man dieses Ziel noch besser unterstützen könnte. Daher müsse man in Bereiche investieren, die dem Umsatz förderlich sind.

Nintendo hatte mit dem berüchtigten Film Super Mario Bros. (1993) bereits schlechte Erfahrungen gemacht - übrigens einer der Gründe, warum Kimishima betont, keine Realfilmumsetzung anzustreben. Daher hatte sich Nintendo auch vom Filmgeschäft ferngehalten, bis Anfang des Jahres der Firmenpräsident ankündigte, die eigenen Marken in die Kinos bringen zu wollen.

Das Original-Interview wurde in der Asahi Shimbun veröffentlicht und von diversen Quellen ins Englische übertragen, unter anderem von der Webseite Perfectly Nintendo sowie von einem NeoGAF-User. Aufgrund der Feinheiten der japansichen Sprache kann es zu Übersetzungsfehlern kommen, die gemeinsamen Details sind jedoch durch die verschiedenen Übersetzungen abgesichert.

Neue Konsole soll Nintendo nicht in den Ruin treiben

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Nintendos neue Konsole, die bisher unter dem Arbeitstitel Nintendo NX entwickelt wird, soll im März 2017 erscheinen. Im Rahmen eines Investorenmeetings in der letzten Woche hat Nintendos Präsident Tatsumi Kimishima Stellung zur Veröffentlichungspolitik bezogen. Auf dem Meeting sagte er, dass die neue Konsole nicht mit Verlust verkauft werden würde, da dies nicht "die Geschäfte unterstützen" würde. Zudem verteidigte Kimishima den Veröffentlichungszeitraum, der erst nach dem starken Weihnachtsgeschäft liegt. So wolle man sicher gehen, dass die Konsole auch mit deiner guten Auswahl an Spielen starten werde.

Neue Konsolen unter dem Herstellungspreis, also mit Verlust, zu verkaufen, ist eine gängige Strategie von Konsolenherstellern, allen voran Sony und Microsoft. Beide Hersteller verkaufe ihre Playstation oder XBox mit Verlust und hoffen, durch die Lizenzen der Spiele Gewinn einzufahren. Nintendo geht diese Strategie traditionell nicht mit, der Launch der Wii U im November 2012 bildete da eine Ausnahme, was am starken Yen-Kurs zu dieser Zeit lag. Zudem möchte Nintendo wohl nicht die Fehler der Wii U wiederholen: Die Konsole startete mit einem relativ schwachen Spieleangebot und schnitt gegenüber den Konkurrenzkonsolen schlecht ab.

Nintendo setzt traditionell viel auf die eigenen, starken Spielemarken, beispielsweise Super Mario, Metroid oder Zelda. Daher passt es in die Strategie des NX-Launches, einen lang erwarteten Zelda-Titel zeitgleich mit der Konsole in den Handel zu bringen.

Nintendo NX: Neue Konsole kommt im März 2017

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Während der Bekanntgabe der aktuellen Finanzlage hat Nintendo am heutigen Tag auch seine nächste Konsole angekündigt. Diese soll im März 2017 offiziell in die Läden kommen. Aktuell trägt die Konsole noch den Namen NX. Dabei soll es sich jedoch um einen Arbeitstitel handeln. Eine Umbenennung vor dem Verkaufsstart ist durchaus wahrscheinlich.

Zu technischen Details hüllte sich das Unternehmen zum aktuellen Zeitpunkt noch in Schweigen. Auch sollten die Fans nicht auf eine Präsentation der Konsole bei der im Juni stattfindenden Messe E3 hoffen. Hier wird Nintendo mit der NX in jedem Falle nicht vor Ort sein. Die Präsentation der Konsole plant das Unternehmen zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr.

Gemeinsam mit dem Startdatum der neuen Konsole kündigte Nintendo auch die Verschiebung des neuen The Legend of Zelda an. Da die Entwickler noch Zeit für den Feinschliff des Spiels benötigen würden, soll es nun erst zum Start der NX verfügbar sein. Nintendo plant eine zeitgleiche Veröffentlichung des Spiels auf der Wii U und der neuen Konsole. Im Gegensatz zur NX wird man das Spiel jedoch auf der E3 präsentieren. Hier soll es die Hauptattraktion des Unternehmens für die Messe werden.

Nintendo und Filme: UFC-Kämpferin würde gerne Samus Aran spielen

Die ehemlige UFC-Titelträgerin im Bantamgewicht, Ronda Rousey, spricht relativ offen über ihre Schauspielambitionen. Die frühere Judo-Olympiateilnehmerin hat bereits kleine Nebenrollen und Kampfszenen in The Expendables 3 und Fast & Furious 7 gehabt, nun hätte sie nichts dagegen, den populären Videospielcharakter Samus Aran zu porträtieren. Das sagte sie in einem Interview mit der Webseite gamespot:

Ich wollte schon immer Samus sein. Das wäre ziemlich badass. Ich liebe es, wie die Leute erst später herausgefunden haben, dass da ein heißes Mädel [im Anzug] drin steckte. Außerdem wäre man die meiste Zeit in einem Kostüm und ich könnte die ganze Zeit rumhängen und Donuts essen. Ich hoffe, da machen sie einen Film draus.

Samus Aran gilt als einer der wichtigsten Videospielfiguren. Ihren ersten Auftritt hatte die galaktische Kopfgeldjägerin im NES-Spiel Metroid von 1986. Das wiederum war stark von der Alien-Filmreihe beeinflusst. Die große Enthüllung kam am Ende des Spiels: Wenn die Spielerinnen und Spieler den Titel schnell genug durchgespielt hatten, zeigte sich Samus Aran ohne Anzug und nur leicht bekleidet. Für die Videospielewelt der 80er Jahre war dies eine Überraschung, denn meist kannte man nur männliche Charaktere und nirgendwo in Metroid wurde angedeutet, dass Samus eine Frau war. Die Serie beeindruckte aber auch durch ihre Spielmechanik und hat bis heute viele Fans.

Die Chancen auf eine Verfilmung der Geschichte um Samus Aran und die Metroids stehen allerdings nicht allzu gut: Seit dem Debakel um den Film über die Super Mario Bros. hat sich Nintendo sehr bedeckt gehalten, was die Vergabe von Filmrechten zu seinen großen Marken angeht. Einziger Lichtblick ist Shigeru Miyamotos Ankündigung in einem Interview mit dem Magazin Fortune, wieder näher an die Filmindustrie herauszurücken. Cameo-Auftritte von Figuren wie Bowser oder Donkey Kong in den Filmen Wreckt-It-Ralph und Pixels sind ein Zeichen für diese Annäherung. Konkrete Pläne für einen eigenständigen Film gibt es aber nicht.

Ronda Rousey hat übrigens auch ein Auge auf eine weitere Heldinnenfigur geworfen: Sie hat in einem Interview mit ETonline geäußert, dass sie gerne die Rolle der Captain Marvel spielen würde.

Nintendo überdenkt seinen Standpunkt zu Spieleverfilmungen

Bei Nintendo scheint man über eine Verhaltensveränderung in Hinblick auf Spieleverfilmungen nachzudenken. Seit der katastrophalen Verfilmung von Super Mario Bros. im Jahr 1993 hatte das Unternehmen jegliche Verfilmungen auf Basis seiner Marken und Charaktere abgelehnt und allen Filmplänen einen Riegel vorgeschoben. Dies könnte sich nun ändern. In einem Interview mit Fortune lies Nintendo-Chef Shigeru Miyamoto eine mögliche Öffnung von Nintendo bei dem Thema Spieleverfilmungen durchblicken. So scheint man innerhalb des Spielherstellers zunehmend über die Rolle von Nintendo in der Unterhaltungsindustrie zu diskutieren und dabei auch zu schauen, wie Filme in der heutigen Zeit in das Unternehmenskonzept passen könnten. Für die Zunkunft schloss Miyamoto neue Filme nicht mehr aus.

Sollte sich die Haltung Nintendos wirklich ändern, würde damit eine über 20 Jahre alte Unternehmenspolitik ein Ende finden. Seit Super Mario Bros. hatte es lediglich den einen oder anderen Cameo eines Nintendo-Charakters gegeben. Zuletzt konnte man beispielsweise Bowser in Ralph reichts und Donkey Kong in Pixels sehen. Auch kursierte zwischenzeitlich das Gerücht über eine Netflix-Serie basierend auf Zelda im Netz. Dies wurde jedoch von Nintendo schon bald wieder dementiert.

RIP Satoru Iwata

Wie Nintendo heute mitteilte, ist Satoru Iwata - Präsident von Nintendo - bereits am Samstag seiner Krebserkrankung erlegen.

Iwata hatte im Juni 2000 seine Arbeit bei Nintendo aufgenommen; zunächst noch in der Unternehmensplanung. Bereits im Mai 2002 wurde er zum Präsidenten ernannt. Er war der erste Präsident, der nicht mit der Gründungsfamilie Yamauchi verwandt war. 

Unter seine Führung wurde die Wii auf den Markt gebracht. Iwata hatte festgestellt, dass die Spiele-Industrie sich veränderte und entsprechende Konsequenzen daraus gezogen. Der Release der Wii im Jahr 2006 wurde dann auch ein großer Erfolg. Als sich die Unternehmensergebnisse verschlechterten, verzichtete Iwata auf die Hälfte seines Gehalts.

Im letzten Jahr wurde bei ihm ein Gallengangkarzinom im Frühstadium festgestellt. Aufgrund seines gesundheitlichen Zustands und der sofortigen Behandlung konnte Iwata bereits nicht mehr an der E3 im Jahr 2014 teilnehmen.

Er verstarb am Samstag an den Folgen seiner Erkrankung. Iwata wurde nur 55 Jahre alt.

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