Justice League: Terminprobleme sorgen für hohe Kosten bei den Nachdrehs

Während am Wochenende auf der Comic-Con in San Diego ein neuer umfangreicher Trailer zu Justice League gezeigt wurde, laufen bei der Produktion weiter fleißig die Kameras. Variety gab kürzlich ein Update zu den Nachdrehs des Films, welches andeutete, dass die Arbeiten sehr umfangreich ausfallen.

Das Studio Warner Bros. soll dem Bericht zufolge rund 25 Millionen Dollar für den Nachdreh ausgeben. Selbst bei Blockbustern, wo ein zweiter Drehzeitraum für zusätzliche Szenen mittlerweile Standard ist, gilt diese Summe als sehr hoch. Normalerweise bewegen sich die Kosten für einen Nachdreh im Bereich von sechs bis zehn Millionen Dollar.

Einer der Hauptgründe für die hohen Ausgaben sind wohl Terminschwierigkeiten. Anstatt der üblichen ein bis zwei Wochen zieht sich der Dreh nun schon über zwei Monate. Dies liegt vor allem daran, dass Ezra Miller und Henry Cavill aktuell in andere Projekte involviert sind.

Im Falle von Flash-Darsteller Miller ist die Sache noch relativ einfach für das Studio. Der Darsteller steht zwar aktuell auch für die Fortsetzung von Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind vor der Kamera, da es sich aber auch hier um einen Warner-Film handelt, lassen sich die Termine noch recht gut koordinieren. Da seine Rolle im zweiten Teil aber größer ausfällt, gibt es trotzdem immer wieder Schwierigkeiten.

Noch etwas schlechter sieht die Sache bei Superman Cavill aus. Dieser dreht neben Justice League zur Zeit auch Mission: Impossible 6. Warner war eigentlich davon ausgegangen, dass die Dreharbeiten zum Start der Justice-League-Nachdrehs abgeschlossen sind. Dies ist jedoch nicht der Fall. Dazu kommt, dass Cavill in Mission: Impossible 6 einen Schnauzbart trägt, den er sich nicht abrasieren darf. Alle seine neuen Szenen für Justice League müssen aus diesem Grund digital nachbearbeitet werden, um den Bart aus dem Gesicht von Superman zu entfernen.

Bei den gedrehten Szenen soll es sich vor allem um Dialoge handeln. Dies ist auch einer der Gründe, warum man Joss Whedon als Nachfolger von Zack Snyder an Bord geholt hat. Snyders Actionszenen sollen weitestgehend unangetastet bleiben, allerdings möchte man die verbindenden Momente zwischen ihnen verbessern.

Justice League kommt am 16. November in die Kinos.

Justice League Filmposter
Originaltitel:
Justice League
Kinostart:
16.11.17
Regie:
Zack Snyder
Drehbuch:
Chris Terrio
Darsteller:
Ben Affleck (Batman), Henry Cavill (Superman), Jason Momoa (Aquaman), Gal Gadot (Wonder Woman), Ezra Miller (The Flash), Ray Fisher (Cyborg), J.K. Simmons (Commissioner Gordon), Amber Heard (Mera), Amy Adams (Lois Lane), Jeremy Irons (Alfred Pennyworth)
Die Justice League sind Dreh- und Angelpunkt des DC Extended Universe.

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