Alien: 20th Century Fox feiert 40. Geburtstag mit Kurzfilmen

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Alien (1979)

Ridley Scotts beklemmender Science-Fiction-Horrorthriller Alien aus dem Jahr 1979 gilt heute als Meilenstein der Filmgeschichte und brachte ein komplettes Franchise ins Rollen, welches 2017 durch das Prequel Alien: Covenant ergänzt wurde. In diesem Jahr feiert Alien seinen 40. Geburtstag. Die Produktionsfirma 20th Century Fox hat sich deshalb mit dem Crowdsourcing-Studio Tongal zusammengetan, um neue Kurzfilme aus der Welt von Ellen Ripley & Co. zeigen zu können.

Die Studios sind mehr als 550 Einsendungen für Filmideen durchgegangen. Insgesamt sind daraus sechs Kurzfilme entstanden, die ab Ende März zu sehen sind. Den Filmemachern soll für die Erstellung ihrer Werke Zugang zu den Hintergrundgeschichten und einzelnen Erzählelementen gewährt worden sein. Auch konnten sie mit neuen Geschöpfen und Figuren arbeiten. Dabei soll jeder Film eine neuartige Perspektive aufzeigen und zugleich auch eine Hommage an den ersten Film der Alien-Reihe sein. 

Im ersten Kurzfilm Alien: Alone versucht Hope, ein Mitglied des Frachtschiffes Otranto, sich nach einem Jahr Einsamkeit im All am Leben zu erhalten. Sie ist die letzte Überlebende auf dem Schiff und muss feststellen, wie ihr Körper und auch das Schiff langsam zerfallen. Nachdem sie eine versteckte Ladung gefunden hat, nimmt sie all ihre Kräfte zusammen und macht sich auf die Suche nach menschlichem Leben. Das Drehbuch und die Regie hat Noah Miller (Sweetwater, White Boy Rick) übernommen.   

In Alien: Containment finden sich vier Überlebende einer Katastrophe an Bord einer Fluchtkapsel wieder. Sie versuchen, die Geschehnisse zu rekonstruieren. Dabei ist unklar, wer von den Anwesenden vielleicht schon von einem Alien befallen sein könne. Chris Reading (Somnus) schrieb hier das Drehbuch und führte Regie an.

Bei Alien: Harvest geht es um eine Mannschaft, die nur eine Minute hat, um von einem zerstörten Stück Equipment zum rettenden Shuttle zu gelangen. Dabei können sie den Weg nur mit einem Bewegungssensor orten. Zudem ist ihnen ist ein Wesen auf den Fersen, das sich lieber im Dunklen verborgen hält. Doch nicht nur dort lauert die Gefahr. Benjamin Howdeshell (Der Exorzist (2017), I'm dying up here) hat im Regiesessel Platz genommen.

Alien: Night Shift erzählt die Geschichte von einem verschwundenen Lieferfahrer, der verkatert und ohne Erinnerung aufgefunden wird. Sein jüngerer Kollege versucht, mit ihm zusammen die Geschehnisse zu rekonstruieren. Sie waren zuvor zusammen in einer Weltall-Kolonie unterwegs, als sich der Zustand des Lieferanten plötzlich verschlechtert. Nun ist sein Kollege auf sich gestellt. Aidan Breznick (The Last Good Country) hat Regie geführt.

In Alien: Ore geht es um die Minenarbeiterin Lorraine, die in einer Planetenkolonie lebt. Sie will für sich, ihre Tochter und Enkelkinder ein besseres Leben aufbauen. Als während einer Schicht ein Kumpel zu Tode kommt, muss sich Lorraine entscheiden: Fliehen oder bleiben und sich den Vorarbeitern und der Sicherheit der eigenen Familie entgegenstellen?  Die Regie führten Kailey und Sam Spear (The Origin of Afterwards).

Schließlich wird mit Alien: Specimen die Geschichte von der Botanikerin Julie erzählt. Sie versucht in einem Kolonie-Gewächshaus im All verdächtige Bodenproben zu analysieren, auf die ihr Hund angesprungen ist. Das Labor wird jedoch zur Falle und schließt sie ein. Ein außerirdisches Wesen hat das Labor verlassen und ist auf der Suche nach einem Wirt. Die Regie übernahm Kelsey Taylor (The Escape of Prisoner 614)

Die sechs Filme werden wöchentlich veröffentlicht. Den Anfang macht Alien: Alone, der am 29. März auf IGN anläuft. Ab dem 3. Mai 2019 sollen die Filme für jedermann zugänglich sein. Auf dem Twitter-Kanal von sowie auf der Homepage AlienUniverse.com sind sie dann mit zusätzlichem Blick hinter die Kulissen abrufbar.

Alien: 40th Anniversary Shorts | Official Teaser | ALIEN ANTHOLOGY

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