So hätte Super Mario Bros. 3 für den PC ausgesehen

In Form einer Twittermeldung hat John Romero, Mitgründer von id Software, tief in die Videospielgeschichte gegriffen. In dem verlinkten Video sieht man den bekannten, hüpfenden Klempner Mario durch das erste Level des NES-Titels Super Mario Bros. 3 springen. Fans sehen allerdings gleich: Das ist nicht die Version für Nintendos Erfolgskonsole.

In der Frühzeit der Doom-Entwickler wollten die Herren John und Adrian Carmack, John Romero sowie Tom Hall ihr neu entwickeltes PC-Grafikgerüst präsentieren, welches es erlaubt, auch auf dem PC einen Bildschirm weich zu scrollen - ein Muss, um Plattformspiele auf dem Heimcomputer zu spielen. Die vier Köpfe hinter dem Spiel hatten vor, mit ihrer Demo Nintendo zu beeindrucken und fragten daher im zweiten Level von Super Mario Bros. 3: "Like it?". Die Antwort von Nintendo ist unbekannt, aber Super Mario Bros. 3 ist zumindest nie offiziell auf dem PC erschienen ist. 

Stattdessen nutzen die Entwickler die Technologie, um die Commander-Keen-Reihe zu veröffentlichen, Jump-'n'-Shoot-Spiele mit Kultstatus. Der erste Teil erschien vor genau 25 Jahren, was Romero zu dem Tweet veranlasste. Durch den Erfolg ihres eigenen Titels angespornt gründeten die Carmack, Romero und Hall schließlich id Software und prägten mit Titeln wie Wolfenstein 3D, Doom und Quake die Videospielewelt. Da ist es zu verschmerzen, dass Nintendo nicht von sich hören ließ.

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SPOILER immer mit Spoilertag: <spoiler>Vader ist Lukes Vater</spoiler>

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