DC-Filmuniversum: Neues zu Lex Luthor, Robin & Darkseid

SPOILER

Es gibt wieder Neuigkeiten zu verschiedenen Aspekten des DC-Filmuniversums, welches mit Man of Steel (2013) und Batman v Superman: Dawn of Justice seinen Anfang findet und in den nächsten Jahren durch eine Vielzahl weiterer Filme stetig ausgebaut wird. Als erstes sprach Schauspieler Jesse Eisenberg über die Zukunft von Lex Luthor. Bisher ging man davon aus, dass sein Charakter auch in zukünfigen DC-Filmen des Expanded Universe wieder auftauchen wird. Eisenberg enthüllt jedoch im Interview mit dem Business Insider, dass er nicht weiß, wie es mit Lex Luthor nach Batman v Superman weitergeht:

"Ich bin mir nicht sicher, ob sie überhaupt schon wissen, wohin die Reise mit meinem Charakter geht. Ich kann nur hoffen, dass ich nochmal die Chance bekomme, mit diesen tollen Menschen zusammenzuarbeiten und diesen interessanten Charakter zu spielen."

Diese Aussage würde implizieren, dass Eisenberg nicht in Justice League auftauchen wird. Die Dreharbeiten zum ersten Film um die Superheldenliga beginnen am 11. April in London.

Gegenüber dem Empire Magazine äußerte sich Regisseur Zack Snyder über die Albtraumsequenzen von Bruce Wayne, in denen er eine apokalypstische Vision der Zukunft sieht und eine Eroberung des Planeten durch den Schurken Darkseid implizieren. Diese Vorahnung wird in Teilen auch in Justice League eine Rolle spielen. Synder erklärt jedoch, dass man die gezeigte Welt nicht wörtlich nehmen sollte:

"Lasst es mich so sagen: man sollte die Traumsequenzen als eine Art impressionistische Sicht in eine mögliche Zukunft betrachten. Es wird nichts vorweggenommen und auch nichts gezeigt, was man gesehen haben muss.

Was den Teil der Sequenz mit dem Flash betrifft, so lässt sich spekulieren, ob er aus unserer oder einer anderen Realität stammt. Das ist schließlich das Interessante, herauszufinden, was genau der Flash Bruce mitteilen möchte. Wir wissen es bereits, wir haben es uns nicht willkürlich ausgedacht. Existiert er [Darkseid] irgendwo da draußen im Universum? Sucht er nach etwas bestimmten? Etwas lebensfeindliches?"

Mit IGN sprach Snyder auch über den Tod von Robin, der lange vor den Ereignissen in Batman v Superman passierte, jedoch eine zentrale Rolle für Bruce Waynes charakterliche Entwicklung spielt.

"Ich denke mir, dass Robin ungefähr zehn Jahre zuvor während einer Begegnung mit dem Joker starb. Dies gibt uns eine interessante Hintergrundgeschichte, mit der wir arbeiten können. Es soll gezeigt werden, dass es schon [vor Batman v Superman] Verluste und Opfer gab. Auf eine bizarre Weise hat er alles geopfert, um Batman zu sein, oder? Er hat kein Leben außerhalb der Bat-Höhle. Ich dachte mir, dass wir seine Reise besser verstehen können, wenn man den toten Robin einbezieht."

Die weiteren Filme aus dem DC-Universum sind Suicide Squad (August 2016), Wonder Woman (Juni 2017), Justice League: Part One (November 2017), The Flash (März 2018), Aquaman (Juli 2018), Shazam (April 2019), Justice League: Part Two (Juni 2019), Cyborg (April 2020) und Green Lantern Corps (Juni 2020). In Planung befinden sich außerdem Suicide Squad 2 und ein eigener Batman-Film.

Batman v Superman: Dawn of Justice- Korean Final Trailer

Justice League Filmposter
Originaltitel:
Justice League
Kinostart:
16.11.17
Regie:
Zack Snyder
Drehbuch:
Chris Terrio
Darsteller:
Ben Affleck (Batman), Henry Cavill (Superman), Jason Momoa (Aquaman), Gal Gadot (Wonder Woman), Ezra Miller (The Flash), Ray Fisher (Cyborg), J.K. Simmons (Commissioner Gordon), Amber Heard (Mera), Amy Adams (Lois Lane), Jeremy Irons (Alfred Pennyworth)
Die Justice League sind Dreh- und Angelpunkt des DC Extended Universe.

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