HBO verfilmt Dystopie-Klassiker Fahrenheit 451

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Fahrenheit 451 Truffaut

Ray Bradburys Science-Fiction und Dystopie-Klassiker Fahrenheit 451 soll durch HBO verfilmt werden. Das berichten die Zeitschriften Entertainment Weekly und The Wrap. Nach ihren Informationen soll Ramin Bahrani das Drehbuch schreiben und Regie führen. Der war zuletzt durch moderne Filmdramen über die us-amerikanische Gesellschaft aufgefallen. Sein letztes Werk war 99 Rooms.

Bradburys Buch ist zugleich sein bekanntestes. Es erzählt die Geschichte des Feuerwehrmannes Guy Montag, dessen Aufgabe es ist, Bücher und deren Besitzerinnen oder Besitzer aufzuspüren. Die Bücher werden vor Ort verbrannt, denn sie gelten allgemein als gefährlich, da sie zu unkonformen Gedanken führen. Statt durch Bücher lenken sich die Menschen mit Fernsehen und Drogen ab. Montag selbst aber hat einige der verbotenen Bücher bei sich und lernt durch die Begegnung mit der jungen Clarisse den Wert der Wörter zu schätzen. Nach einem traumatischen Erlebnis in seinem Dienst als Bücherverbrenner fängt er an, sich zu fragen, ob das System vielleicht doch Unrecht hat.

Das Buch von 1953 wurde bereits 1966 durch den Franzosen François Truffaut verfilmt. Außerdem bildete es die Grundlage für viele Hörspiele und Theaterstücke.

Übrigens: Im Buch wird Fahrenheit 451 als Temperatur angegeben, bei der Papier von selbst anfängt zu brennen. Das ist aber nicht ganz richtig. Papier aus Viskosefasern fängt erst bei circa 843 Grad Fahrenheit an zu brennen, das sind rund 450 Grad Celsius. Und Bücher werden darüberhinaus selten auf Viskosefasern gedruckt. Handelsübliches Papier fängt schon früher an zu brennen, etwa bei 218 Grad Celsius. Das sind umgerechnet 424 Grad Fahrenheit. Die Angaben sind natürlich ohne Gewähr.

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