Kritik zu Gotham 1.11: Rogue's Gallery

SPOILER

Die aktuelle Episode knüpft nach dem Midseasonbreak quasi direkt an, wo wir im November verlassen wurden, schlägt aber einen ganz anderen Ton an. Wir erinnern uns nach einem kurzen Abholer, dass Gordon nach Arkham versetzt wurde nachdem er den Bürgermeister hochnehmen wollte und der Pinguin sich in den letzten Episoden stetig in Nahrungskette nach oben bewegt hat. In Rogue's Gallery dreht sich die Geschichte zum Grossteil um Gordon, der in Arkham jetzt Wache schieben muss und dabei ziemlich auf Trab gehalten wird. Bereits kurz nach seinem Dienstantritt tauchen Insassen mit Spuren von Elektroschockbehandlung auf, die in mal mehr, mal weniger guter Verfassung vor sich hin vegetieren. Da Gordon scheinbar der einzig fähige Wachmann in ganz Arkham ist, ruft er die echten Cops zur Hilfe und als sein (Ex-)Partner Bullock wieder da ist, wurde mir klar wie sehr ich ihn bereits vermisst habe.

Gemeinsam sind die beiden wie zuvor wieder ein super Team und kommen dem Elektromann auch bald auf die Spur. Leider jedoch ein bisschen zu spät, denn in der Zwischenzeit bildet sich im Asylum ein Aufstand, etliche Insassen verlassen ihren Zellen und können teilweise sogar der Anstalt entfliehen. Die anderen Plots der Serie werden in Rogue's Gallery ebenfalls weitergeführt, sodass der Pinguin sich wieder einen Schritt weiter nach oben in Gothams Unterwelt macht, muss dabei aber auf die harte Tour lernen, dass er momentan doch noch weniger Macht besitzt als er gern hätte. Als er von den Cops hinter Gitter gebracht wird, holt Don Maroni ihn erst sehr spät wieder raus, da er hinter seinem Rücken gehandelt hat und der Don sowas nun mal nicht so toll findet. Fish Mooney arbeitet ebenfalls an ihrer Position, stellt sich dabei allerdings etwas geschickter an.

Die letzte Story, die noch mit eingebracht wurde, dreht sich um Selina Kyle, die Ivy von der Strasse holt und diese zunächst in Gordons (eigentlich Barbaras) Apartment einquartiert, solange dort niemand wohnt. Als Barb zuhause anruft, weil ihre Beziehung zu Montoya doch nicht so richtig klappt, meldet Ivy sich am Telefonund tut so als wäre sie Gordons Neue. Hätte man meinetwegen auch rauslassen können, besonders da Barbara daraufhin wieder ziemlich pissig wird obwohl sie es ja war, die Gordon verlassen hat und nun eigentlich gar keinen Grund haben dürfte, sauer zu sein wenn er einen Schlussstrich zieht. Naja, viel Screen time hatte sie glücklicherweise ja nicht. Der Fokus der Episode liegt auch ganz klar auf Arkham und den dortigen Geschehnissen. Die Insassen werden alle mehr oder weniger im Schnelldurchlauf vorgestellt als Gordon eine Befragung zur Elektroschocktherapie vornimmt. Sehr schön finde ich, dass die verschiedenen Charaktere alle ihren ganz eigenen Knacks haben und Gordon eben aus ganz verschiedenen Gründen nicht aus ihnen schlau wird. So merkt man als Zuschauer auch nicht unbedingt, wer wirklich der Täter ist und tappt entsprechend lange im Dunkel. Als zum Ende hin klar wird, wer es ist nimmt die Folge aber nochmal Schwung an und macht wieder Appetit auf mehr.

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SPOILER immer mit Spoilertag: <spoiler>Vader ist Lukes Vater</spoiler>

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