Star Wars: Battlefront 2 – Entfernung der Mikrotransaktionen wohl auch wegen Disney

Star Wars: Battlefront 2 ist seit dem 17. November für alle spielbar und sorgt sowohl in seiner Community, als auch in der Fachpresse für gemischte Gefühle. Warum das so ist, lest Ihr im Test zum Spiel von Rhonda und Tobias.

Doch schon vor der Veröffentlichung fiel der Titel durch recht negative Schlagzeilen bezüglich seiner Mikrotransaktionen auf. Nach lauter und durchaus berechtigter Kritik aus der Community entschieden sich Publisher Electronic Arts und Entwickler DICE erst, das Lootbox-System anzupassen, danach die Preise zu ändern und letzten Endes die Mikrotransaktionen ganz aus dem Spiel zu entfernen.

Letzteres geschah wohl auch auf ausdrücklichen Wunsch von Disney. Laut Venturebeat.com habe sich Jimmy Pitaro, Head of Consumer Products and Interactive Media von Disney, auf Wunsch von Firmenchef Bob Igner persönlich an Andrew Wilson, den CEO von Electronic Arts, gewandt, um eine Änderung des Systems zu erwirken. Disney wollte dadurch jeglichen weiteren Schaden von der Marke Star Wars fernhalten.

Die ursprünglichste Form der Lootboxen sollte lediglich kosmetische Anpassungen enthalten. Ironischerweise geht es scheinbar auf Lucasfilm, die Macher der ersten Star-Wars-Filme, zurück, die EA um die Implementierung gameplayrelevanter Gegenstände in die Boxen gebeten haben.

Doch auch wenn die Mikrotransaktion vorerst aus Battlefront 2  verschwinden, sollten sich die Spieler nicht zu lange darüber freuen. EA und DICE kündigten bereits an, dass man das System lediglich zeitweise entfernen wolle, bis man eine Überarbeitung vorgenommen hat. 

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SPOILER immer mit Spoilertag: <spoiler>Vader ist Lukes Vater</spoiler>

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