Batgirl

Comic Con@Home: Überblick über die wichtigsten Panels am Donnerstag

Die diesjährige San Diego Comic-Con musste in ihrer üblichen Form aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie abgesagt werden. Als Alternative findet die Convention nun in der virtuellen Ausgabe Comic Con@Home statt. Und wie gewohnt ist das Programm für die kommenden Tage umfangreich. Wir haben für euch die Programm-Highlights für Donnerstag zusammengestellt und euch die dazugehörigen YouTube-Links ergänzt. Die Videos werden zur entsprechenden Uhrzeit freigeschaltet.

10 Uhr (19 Uhr), Star Trek Universe Virtual Panel

Youtube: https://youtu.be/JDGNY8EosSI

Geplant ist ein virtueller Table Read von Star Trek: Discovery zum Finale von Staffel 2 "Such Sweet Sorrow, Part 2". Angekündigt hierfür sind Sonequa Martin-Green (Commander Michael Burnham), Michelle Yeoh (Philippa Georgiou), Doug Jones (Commander Saru), Anthony Rapp (Lt. Commander Paul Stamets), Mary Wiseman (Ensign Sylvia Tilly), Wilson Cruz (Dr. Hugh Culber), Mary Chieffo (L'Rell), Tig Notaro (Commander Jett Reno), Alan Van Sprang (Captain Leland), Jayne Brook (Admiral Katrina Cornwall), Emily Coutts (Lt. Detmer), Oyin Oladejo (Lt. J.G. Owosekun), Patrick Kwok-Choon (Lt. Rhys), Ronnie Rowe Jr. (Lt. J.G. Bryce), Sara Mitich (Lt. Nilsson) sowie Anson Mount (Captain Christopher Pike), Rebecca Romijn (Number One) und Ethan Peck (Spock). Nach dem Table Read ist ein Q&A geplant.

Weiterhin verspricht das Panel einen ersten Blick auf Star Trek: Lower Decks. Mike McMahan, Schöpfer und Showrunner, wird hierbei unterstützt von den Sprechern Tawny Newsome, Jack Quaid, Noël Wells, Eugene Cordero, Dawnn Lewis, Jerry O'Connell, Fred Tatasciore und Gillian Vigman.

Abschließend blicken Patrick Stewart (Jean-Luc Picard), Alison Pill (Dr. Agnes Jurati), Isa Briones (Dahj/Soji), Evan Evagora (Elnor), Michelle Hurd (Raffi Musiker), Santiago Cabrera (Cristobal Rios), Brent Spiner (Data/Dr. Soong), Jonathan Del Arco (Hugh), Jonathan Frakes (William Riker), Jeri Ryan (Seven of Nine) und Marina Sirtis (Deanna Troi) auf Staffel 1 von Star Trek: Picard zurück.

10 Uhr (19 Uhr) X-Men Surprise Party

YouTube: https://youtu.be/8_Rt8IY3iS0

Bekannte Podcaster und Cosplayer aus dem Fandom wie  Dylan Carter und Regina Givens (House of X), Khelan Bhatia (Homo Superior podcast), Amanda Lynne (Cosplayer), Jake Wallace (X-Club) und Chris Riley (X-Reads Podcast) sollen in einer virtuellen Pyjama-Party auf Darsteller aus dem X-Men-Universum treffen.

11 Uhr (20 Uhr), Batgirls

YouTube: https://youtu.be/YI5efMvwXBE

Angekündigt sind Cecil Castellucci (Batgirl -Barbara Gordon), Sarah Kuhn (Batgirl -Cassandra Cain), Bryan Q. Miller (Batgirl -Stephanie Brown), Nancy Kiu (Batwoman -Kate Kane), Marieke Nijkamp (Oracle -Barbara Gordon) und Dr. Andrea Letamendi (The Arkham Sessions).

12 Uhr (21 Uhr), Truth Seekers

YouTube: https://youtu.be/2GYiDEnX7gw

In dieser Woche wurden die ersten Bilder veröffentlicht, im Rahmen der Comic Con@Home gewähren Simon Pegg, Nick Frost, James Serafinowicz und Nat Saunders weitere Einblicke in die übernatürliche Horrorkomödie.

13 Uhr (22 Uhr), Utopia

YouTube: https://youtu.be/5v6D4TPfV9w

Das Panel verspricht ein Q&A mit Drehbuchautorin und Produzentin Gillian Flynn (Gone Girl) sowie den Darstellern John Cusack (High Fidelity), Rainn Wilson (The Office), Sasha Lane (American Honey), Ashleigh LaThrop (Fifty Shades Freed), Dan Byrd (Cougar Town), Desmin Borges (You're The Worst), Javon "Wanna" Walton (Euphoria) und Jessica Rothe (Happy Death Day).

13 Uhr (22 Uhr), His Dark Materials Virtual Panel und Q&A

Abrufbar über die Webseite der Comic Con: https://comiccon2020.sched.com/event/d21M/his-dark-materials-virtual-panel-and-qampa-session

Angekündigt sind Dafne Keen (Lyra), Ruth Wilson (Mrs. Coulter), Ariyon Bakare (Lord Boreal), Amir Wilson (Will Parry), Andrew Scott (John Parry) und Lin-Manuel Miranda (Lee Scoresby).

14 Uhr (23 Uhr), Upload

YouTube: https://youtu.be/aXtiv76Y1ZQ

Schöpfer und Regisseur Creator Greg Daniels (The Office, Parks and Recreation) sowie die Darsteller Robbie Amell (Code 8), Andy Allo (Pitch Perfect 3), Kevin Bigley (Undone), Allegra Edwards (New Girl) und Zainab Johnson (American Koko) geben einen Einblick in die Arbeiten zu Staffel 1 und verraten, was Fans der Serie von Staffel 2 erwarten können.

14 Uhr (23 Uhr), The New Mutants

YouTube: https://youtu.be/jGcU0JKAL5U

Neben Drehbuchautor und Regisseur Josh Boone sind Maisie Williams, Anya Taylor-Joy, Charlie Heaton, Alice Braga, Blu Hunt und Henry Zaga mit von der Partie.

15 Uhr (0 Uhr), The Boys Staffel 2

YouTube: https://youtu.be/xOIqjCj-ADs

Der ausführende Produzent Eric Kripke gibt gemeinsam mit den Darstellern Karl Urban, Jack Quaid, Antony Starr, Erin Moriarty, Jessie T. Usher, Laz Alonso, Chace Crawford, Tomer Capon, Karen Fukuhara und Aya Cash einen Ausblick auf die kommende Staffel der Serie.

Batgirl: Neben Kinofilm wohl auch TV-Serie geplant

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Batgirl

Wer flattert so spät durch Nacht und Wind? Laut dem Magazin FandomWire soll neben dem geplanten und nun wohl doch stattfindenden Kinofilm über Batmans Kollegin nun auch eine TV-Serie über Batgirl entstehen.

Bei der Serie soll es sich um eine Realverfilmung handeln, die insgesamt 13 Folgen umfasst. Die Dreharbeiten sollen bereits im Februar des kommenden Jahres beginnen.

Ein Showrunner steht derzeit wohl noch nicht fest, laut FandomWire könnte jedoch Greg Berlanti, der bereits die kommenden SerienTitans, Doom Patrol und Stargirl betreut, eine größere Rolle spielen. Auch wird gemunkelt, ob Melissa Rosenberg, die sich als Showrunner von Jessica Jones einen Namen machte, bei einer möglichen Batgirl-Serie einsteigen würde.

Der Kinostart soll Anfang 2020 sein. Die Serie würde also etwa zeitgleich mit dem Kinofilm Bird of Prey anlaufen, in dem es um Harley Quinns Vergangenheit geht, in der auch Barbara Gordon eine Rolle spielen soll.

Im DC-Universum nimmt Batgirl verschiedene Rollen ein: Zunächst wurde aus Betty Kane, einer Nichte von Batwoman, das Fledermausmädchen. Später übernahm Barbara Gordon, die Tochter des Commissioners Jim Gordon, die Wächterrolle, wurde jedoch niedergeschossen und saß von da an im Rollstuhl. Da sie ihre Rolle als Batgirl so nicht mehr ausführen konnte, lieferte sie als Orakel wichtige Informationen an Batman, die sie als Computerexpertin beschaffte.

Als Version der Cassandra Cain wurde sie von ihrem Vater zur Kampfmaschine ausgebildet und schließlich von Batman adoptiert, um mit ihm gemeinsam gegen das Verbrechen zu kämpfen. Die Killerin Lady Shiva brachte sie jedoch dazu, sich gegen ihren Adoptivvater zu stellen und für seinen vermeintlichen Tod zu sorgen. Schließlich schlüpfte noch die Detektivin Stephanie Brown in das Fledermauskostüm, nannte sich zwischenzeitlich Spoiler, und blieb bis zum Reboot der Serie im Jahr 2011 die aktuelle Verkörperung.

Batgirl: Neue Autorin für die Comicverfilmung

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Batgirl

Die geplante Comicverfilmung zu Batgirl befindet sich bei Warner Bros. weiterhin in Arbeit. Wie der Hollywood Reporter berichtet, hat sich das Studio mit Christina Hodson eine neue Autorin an Bord geholt. Hodson ist für die Thriller Shut In und Unforgettable bekannt. Zudem schrieb sie die Vorlage für das Transformers-Spin-off Bumblebee, das im Dezember in die Kinos kommt.

Dass Warner Bros. an einem eigenen Kinoabenteuer von Batgirl arbeitet, wurde im vergangenen Jahr bekannt. Damals wurde Joss Whedon verpflichtet, der den Film schreiben und inszenieren wollte. Der Regisseur stieg jedoch vor mehreren Wochen aus dem Projekt aus. Wie Whedon selbst erklärte, hatte er schlicht keine Idee für den Film. Entsprechend kam es zu seiner Entscheidung, Batgirl lieber abzugeben und sich anderen Projekten zu widmen.

Mit der Verpflichtung von Hodson scheint man bei Warner zumindest das Ideenproblem gelöst zu haben. Offen ist allerdings noch, wer den Film nun inszenieren soll. Auch zu möglichen Darstellern oder einem Kinostart gibt es bisher keine Informationen.

DC-Comic-Kritik: Batgirl Megaband 1: Der Sohn des Pinguins (Rebirth)

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Batgirl Rebirth

Barbara Gordon, die Tochter des wohl berühmtesten Commissioners der Comic-Geschichte, ist Batgirl. Für diejenigen, die den Charakter lediglich aus Batman - The Animated Series (BATS) oder dem von vielen sehr bewusst aus ihrem Gedächtnis gelöschten Film Batman & Robin kennen, ist das keine neue beziehungsweise erwähnenswerte Information.

Für diejenigen aber, die sich fleißig durch die unzähligen Panels, in denen in den vergangenen Jahren faszinierende Storys aus dem Bat-Kosmos erzählt worden sind, gekämpft haben, ist dieser Umstand nicht ganz so selbstverständlich. Denn der bekannte Rotschopf saß dank des Jokers zwischenzeitlich auch im Rollstuhl.

Barbara wäre aber nicht Barbara, wenn sie sich davon hätte entmutigen lassen. Als Orakel unterstützte das Computer-Genie fortan vor allem die Bat-Familie und versorgte sie mit entscheidenden Hinweisen, die zu der Überführung des einen oder anderen Superschurken führten.

Ihr unbändiger Kampfgeist und ein experimenteller Eingriff in einer südafrikanischen Klinik sorgten schließlich dafür, dass die Heldin wieder gehen und nach einem sehr harten Training ebenfalls wieder Kostüm und Maske tragen konnte. Viele Abenteuer später ist der jungen Frau nach einer Auszeit von all dem Trubel. Diese verbringt sie auf dem größten Kontinent des Planeten, wirklich ruhig geht es dort allerdings nicht zu. Doch alles andere würde auch nicht zu ihren ersten Schritten im wiedergeborenen DC-Universum passen.

Weit weg von daheim …

In der ersten der beiden in sich abgeschlossenen Geschichten des Megabandes (“Weit weg von daheim“) verschlägt es Barbara - wie gesagt - nach Asien. Relativ schnell trifft sie in der Ferne zufällig auf einen alten Bekannten. Aus einer aufgewärmten Freundschaft wird bald etwas mehr, jedoch ist Gotham Citys Verbrechensbekämpferin Nummer eins zu Recht skeptisch, und so steht diese private Romanze folgerichtig sehr schnell im Zentrum eines neuen Batgirl-Falls.

Dieser unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von dem, was parallel unter dem Rebirth-Banner erschienen ist, weshalb hier zweifellos ausreichend Potenzial vorhanden ist, um Fans zu spalten:

Eine Protagonistin, die in Japan oder Südkorea für Gerechtigkeit sorgt, agiert im Grunde völlig losgelöst von ihrer vertrauten Umgebung. So wird man beispielsweise nicht nur permanent mit unverbrauchten Schauplätzen, sondern logischerweise ebenfalls mit neuen Antagonisten konfrontiert. Das kann man durchaus als erfrischend empfinden. Und außerdem passt die Grundidee sehr gut zu der Miss Gordon, die Cameron Stewart und Brenden Fletcher in Batgirl - Die neuen Abenteuer in den hippen Gotham-Stadtteil Burnside haben ziehen lassen.

Batgirl Rebirth

Überhaupt muss man sagen, dass Dick Graysons On-Off-Freundin als eine in sich sehr stimmig weiterentwickelte Figur präsentiert wird. Dies liegt darin begründet, dass man in ihrem Fall den inhaltlichen Cut schon vor dem alle DC-Serien betreffenden Restart vollzogen hat. Man könnte fast sagen, dass seitdem zwar nach wie vor Batgirl auf dem Cover steht, aber im Wesentlichen Barbara drinsteckt.

Deshalb ist die Tatsache, dass Autorin Hope Larson dem Privatleben der Urlaubenden beinahe so viel Aufmerksamkeit schenkt wie ihren heldenhaften Aktivitäten, im Prinzip die größte Stärke dieses elf Einzelheftausgaben umfassenden Sammelbandes. Sie gewährt ihren Lesern konsequent Einblick in das Innenleben der angehenden Bibliothekarin. Und da die US-Amerikanerin sich nicht damit begnügt, den Anhängern lediglich einzelne Facetten ihres Charakters zu zeigen, ist es nicht verwunderlich, dass man sehr schnell mit der Studentin und deren Freunden sympathisiert.

…, aber doch nicht so ganz

Während diese Aspekte nun für viele entscheidende Kaufgründe darstellen, stören sich andere genau daran beziehungsweise an den Dingen, die eine solche Schwerpunktsetzung und ein solches Vorgehen mit sich bringen. Der Umstand, dass die Handlung außerhalb Gothams spielt und die Aufwertung von Barbaras Privatleben gehen zwangsläufig auf Kosten der im Bat-Kosmos sonst so typischen düsteren Tonalität und Ernsthaftigkeit.

Dies ändert sich auch nicht nach ihrer Rückkehr nach Burnside in “Der Sohn des Pinguins“. Im Gegenteil: Gerade dieser so angesagte Außenbezirk der Stadt, die unter anderem für das Arkham Asylum bekannt ist, verliert selbst dann nicht an Lässigkeit und Lockerheit, wenn dort Verbrechen begangen werden. Dies hängt selbstverständlich ebenfalls mit den hellen, bunten und manchmal sogar knalligen Farben sowie dem sehr verspielten und im wahrsten Sinne des Wortes Comic-haften Look, für den Rafael Albuquerque und Chris Wildgoose verantwortlich zeichnen, zusammen.

Batgirl Rebirth

Dass die Antagonisten - unter anderem aus den genannten Gründen - einfach nicht so recht bedrohlich wirken wollen, ist ein weiteres Problem. Weder die asiatischen Kampfkunst-Expertinnen in “Weit weg von daheim“ noch Cobblepot Junior in dem nach ihm benannten zweiten Abenteuer empfehlen sich mit diesen Auftritten für einen weiteren Einsatz. Insbesondere für Letzteren ist das bedauerlich, weil der Nachwuchsbösewicht an sich alles mitbringt, um Batgirl & Co. nachhaltig übel mitzuspielen - so viel sei allerdings verraten: Das Ende könnte rückblickend ein vielversprechender Neustart für diese Figur sein.

Fazit

Batgirl Megaband 1 - Der Sohn des Pinguins ist einer der wenigen Rebirth-Auftakt-Bände, der auf ein Betätigen des Reset-Knopfes verzichtet. Trotz eines Wechsels auf dem Regiestuhl fühlt sich das Erzählte nach einer logischen Fortsetzung von Batgirl - Die neuen Abenteuer an.

Wer also daran interessiert ist, viel aus Barbaras Leben zu erfahren und die leichte, von Humor geprägte Grundstimmung der Vorgängerserie mochte, sollte hier zugreifen. Wer jedoch eher ein Fan von Gail Simones Batgirl-Run war, sollte sich lieber bei seinem Comic-Händler des Vertrauens nach Alternativen erkundigen - Spoiler: Er wird im aktuell wirklich extrem guten und abwechslungsreichen DC-Portfolio sicher fündig werden.

zusätzlicher Bildnachweis: 
© Panini Comics/ DC Comics

Batgirl: Joss Whedon steigt aus

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Vor rund einem Jahr ergriff Joss Whedon das Ruder bei dem geplanten Batgirl-Film von Warner Bros. und DC. Nun legte er allerdings seine Posten als Drehbuchschreiber und Regisseur nieder. Nach langer Grübelei müsse er eingestehen, dass er einfach keine Geschichte für Batgirl habe.

Es wird jedoch auch gemunkelt, dass es eine Entscheidung mit Blick auf den Stimmungswechsel in der Entertainment-Industrie sei. Mit einer sehr erfolgreichen Regisseurin bei Wonder Woman und den derzeit hoch gelobten Black Panther wolle man Batgirl nicht von vorneherein durch einen männlichen, weißen Regisseur und Drehbuchschreiber zum Ziel machen. Zumal Joss Whedon einiges an Kritik aus der Richtung in jüngster Vergangenheit einstecken musste.

Entsprechend soll Warner Bros. nun auf der Suche nach einer Regisseurin sein. Whedon äußerte sich gegenüber The Hollywood Reporter zu seiner Entscheidung:

"Batgirl ist so ein spannendes Projekt. Warner Bros. und DC waren sehr unterstützende Partner, dadurch habe ich allerdings Monate gebraucht um zu verstehen, dass ich gar keine Story habe. Ich bin Geoff Johns (DC) und Toby Emmerich (Warner Bros.) sehr dankbar, dass sie mich vor einem Jahr so herzlich willkommen geheißen haben - und dass sie so verständnisvoll waren, als ich nun, uh, gibt es ein Wort, das etwas sexier ist als 'gescheitert'?"

Der Solofilm zu Batgirl wäre der vierte Ausflug für Whedon in das Genre der Comicverfilmungen. Zuvor arbeitete der Regisseur und Autor bereits für DC-Konkurrent Marvel. Dort war er für die beiden ersten Avengers-Abenteuer The Avengers und Avengers: Age of Ultron verantwortlich. Darüber hinaus ist Whedon auch für die Serien Buffy, Angel, Firefly, Dollhouse und Agents of S.H.I.E.L.D. bekannt.

Whedon hatte das Drehbuch von Justice League überarbeitet und die Nachdrehs als Regisseur inszeniert. Nach dem Kinostart und durchwachsenen Kritiken waren Gerüchte aufgekommen, dass auch die Verantwortlichen bei Warner Bros. und DC mit Whedons Arbeit nicht zufrieden waren und ihn daher von der Arbeit an Batgirl entbunden haben. Noch im November wurde dies jedoch als haltlos berichtigt und Whedons Arbeit an Batgirl bestätigt.

Joss Whedon arbeitet weiterhin an Batgirl

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Batgirl

Trotz der durchwachsenen Kritiken und des relativ schwachen Abschneidens von Justice League arbeitet Regisseur Joss Whedon wohl weiter an einem Batgirl-Film für Warner Bros.. Whedon hatte das Drehbuch von Justice League überarbeitet und die Nachdrehs als Regisseur inszeniert. Nach dem Kinostart waren Gerüchte aufgekommen, dass die Verantwortlichen des Studios auch mit Whedons Arbeit nicht zufrieden waren und ihn daher von der Arbeit an Batgirl entbunden haben.

Wie Entertainment Weekly berichtet, soll dies jedoch nicht stimmen. Der Bericht bezieht sich auf Studioquellen, denen zufolge Whedon weiterhin am ersten Solo-Kinoauftritt von Batgirl arbeitet. Aktuell soll der Regisseur das Drehbuch zum Film schreiben. Einen Kinostart gibt es jedoch weiterhin nicht.

Batgirl gehört zu einer langen Liste von DC-Comicerfilmungen, die sich im Moment bei Warner Bros. in Entwicklung befinden. Konkrete Kinostartdaten haben allerdings nur Aquaman im Dezember 2018 und Wonder Woman 2 im November 2019. Die Kinostarts von geplanten Filmen wie Shazam!, dem Batman-Solofilm, die Fortsetzung zu Man of Steel, Gotham City Sirens, das Harley-Quinn-Joker-Spin-off, Flashpoint oder Suicide Squad 2 sind dagegen noch ungewiss.

Das DCEU nach Justice League - Updates & Gerüchte zu Flashpoint, Batgirl & The Batman

Mit dem vergleichsweise verhaltenen Kinostart von Justice League richtet sich der Fokus auf die Zukunft des DC Extended Universe und welche Konsequenzen der kommerzielle Erfolg des Superhelden-Teamfilms auf kommende Projekte haben könnte.

Neben Aquaman (2018), Shazam (2019) und Wonder Woman 2 (2019) scheint sich der Flash-Solofilm Flashpoint aktuell am weitesten in der Entwicklungsphase zu befinden. Im Interview mit Entertainment Weekly sprach Hauptdarsteller Ezra Miller über den Stand der Dinge:

"Der Fortschritt des Projektes ist durch die wechselhaften Tendenzen mit der Figur von Barry Allen vergleichbar. Aber es sieht immer vielversprechender aus, viel weiter als bei den bisherigen Versuchen.

Fans müssen unweigerlich an ein Wort wie 'Krise' denken, wenn sie 'Flashpoint' hören. Wir werden feststellen, dass unser geliebtes DC-Universum zugunsten eines unendlichen, Kopfschmerzen verursachenden Multiversums auseinandergerissen wird. Ich nenne es das DC Hyper-Extended Multiverse."

Die Handlung zu Flashpoint zeigt gerüchteweise eine Reihe von alternativen und boshaften Versionen der bekannten Helden, unter anderem auch Bruce Waynes Vater Thomas als Batman. DCEU-Chef Geoff Johns bestätigte zudem, dass der Film einen Fokus auf Alternativversionen von Batman legt. Gerüchteweise könnte Warner dies zum Anlass nehmen, um die Rolle durch einen jüngeren Schauspieler neu zu besetzen.

Auch der Batman-Solofilm von Matt Reeves scheint sich aktuell wieder innerhalb des DC-Universums zu bewegen (via El Fanboy) und nach den Ereignissen von Justice League zu spielen. Ob Ben Affleck zurückkehrt oder bereits ein anderer Schauspieler (z.B. Jake Gyllenhaal) in das Kostüm des dunklen Rächers schlüpft, bleibt weiterhin Spekulation.

Joss Whedons DC-Filmprojekt zu Batgirl scheint einem ausführlichen Bericht bei The Ankler nach aktuell wieder in weite Ferne zu rücken. Hoffnungen liegen auf James Wan, der eine wichtigere Position innerhalb des DCEU übernehmen könnte, sollte Aquaman ein Erfolg werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, Wonder Woman als Dreh- und Angelpunkt des gesamten Filmuniversums zu positionieren und weiter in den Fokus zu rücken.

JUSTICE LEAGUE - Trailer #1 Deutsch HD German (2017)

DCEU: Ben Affleck bleibt Batman, Produktion zu Batgirl beginnt 2018

Trotz gegenteiliger Gerüchte wird Ben Affleck dem DC Extended Universe als Batman erhalten bleiben. Auf dem Panel von Warner Bros. auf der Comic-Con in San Diego bekräftigte der Schauspieler sein Engagement in der Rolle als Gesetzeshüter von Gotham City:

"Lass mich eines klarstellen. Batman ist die f–king beste Rolle der Welt. Ich bin davon total begeistert."

Erst gestern geisterten Gerüchte durch das Netz, dass entweder Warner oder Affleck nicht zufrieden damit seien, wie sich das Filmuniversum entwickelt und eine Neubesetzung im Raum steht. Die enthusiastische Äußerung Afflecks scheint dies zu entkräftigen.

DC-Comicautor und DC-Films-Chef Geoff Johns erklärt gegenüber IGN außerdem, welch wichtige Rolle Batman für das DCEU einnimmt. Außerdem bestätigt er den Produktionsstart von Joss Whedons Batgirl im kommenden Jahr.

"Batman ist mehr als nur Batman. Es ist schon zu lange her, seit wir eine Erweiterung seiner Welt erlebt haben. Wir produzieren Batgirl von Joss Whedon. Das wird echt toll und er legt kommendes Jahr los. Das ist jedoch erst der Anfang. Wir wollen das Batman-Universum auf eine neue und umfangreiche Art erforschen und ausweiten."

Als nächster Film des DCEU kommt Justice League am 17. November in die Kinos, gefolgt von Aquaman am 21. Dezember 2018. The Batman und Batgirl haben noch keinen offiziellen Starttermin. In der Entwicklung befinden sich außerdem Suicide Squad 2, Wonder Woman 2, Man of Steel 2, Gotham City Sirens, Flashpoint, Justice League Dark, Shazam und Black Adam.

San Diego Comic Con 2017: Exclusive Access & Interviews - IGN Live (7/21)

Joss Whedon soll einen Batgirl-Film inszenieren

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Batgirl steht vor dem Sprung auf die Kinoleinwand. Wie Variety berichtet, befindet sich Joss Whedon in finalen Verhandlungen, für einen Solofilm rund um die DC-Heldin. Whedon soll dabei nicht nur inszenieren, sondern auch das Drehbuch schreiben und den Film produzieren. Weitere Produzenten sind aktuell nicht bekannt.

Der Solofilm zu Batgirl wäre der dritte Ausflug für Whedon in das Genre der Comicverfilmungen. Zuvor arbeitete der Regisseur und Autor bereits für DC-Konkurrent Marvel. Dort war er für die beiden ersten Avengers-Abenteuer The Avengers und Avengers: Age of Ultron verantwortlich. Darüber hinaus ist Whedon auch für die Serien Buffy, Angel, Firefly, Dollhouse und Agents of S.H.I.E.L.D. bekannt.

Mit Batgirl wächst die Liste der DC-Filme, die sich aktuell in Entwicklung befinden, weiter an. Neben Aquaman, Cyborg, The Flash und Green Lanter Corps arbeitet das Studio auch an einem Soloabenteuer von Batman. Darüber hinaus ist eine Fortsetzung zu Suicide Squad und ein Spin-off rund um Harley Quinn mit dem Titel Gotham City Sirens geplant.

Bereits abgedreht sind dagegen Wonder Woman und Justice League, die am 15. Juni beziehungsweise am 16. November in den Kinos starten.

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