Star Wars: Rogue One soll bis zu 40 Prozent neu gedreht werden, Han-Solo-Cameo inklusive?

Wie Making Star Wars berichtet, soll Rogue One: A Star Wars Story durch sehr umfangreiche Nachdrehs zu 40 Prozent neu gedreht werden. Auf diesen Schätzwert kommen Mitarbeiter der Produktion. Um eine pünktliche Fertigstellung zu erreichen, plant man aktuell, ab Juli für acht Wochen lang an sechs Tagen pro Woche zu drehen. Dafür werden/wurden 32 Sets errichtet. Nachdrehs gehören mittlerweile bei großen Blockbustern zu Produktionsprozess, um die oft nötigen Nachjustierungen zu ermöglichen. Auch zu Rogue One waren Nachdrehs bereits im Vorfeld eingeplant. Mit diesen äußerst umfangreichen Maßnahmen hat allerdings niemand gerechnet.

Über die wahren Gründe scheiden sich derweil die Geister. Zuerst wurde berichtet, dass die Entscheidung zu den Nachdrehs nicht gefällt wurde, weil der Film "schlecht" sei, sondern atmosphärisch zu sehr vom ersten Star-Wars-Film abweicht.

Danach machte ein weiteres Gerücht die Runde, in dem behauptet wird, Regisseur Gareth Edwards (Godzilla) habe die letzte Drehbuchfassung von Christopher McQuarrie (Jack Reacher) filmisch nicht so umgesetzt, wie McQuarrie es im Sinn hatte. Revisionen des Drehbuchs in letzter Minute haben Edwards auch nicht mehr rechtzeitig erreicht und resultierten in einem unausgewogenen Endergebnis.

Dies resultiere nun darin, dass McQuarrie nicht nur erneut das Drehbuch umschreiben muss, sondern bei den Nachdrehs auch am Set anwesend und die Produktion überwachen soll. Der Filmemacher zögerte allerdings nicht lange, um die Gerüchte zu dementieren.

Die Nachdrehs könnten einem weiteren Gerücht zufolge auch die Miteinbeziehung von Alden Ehrenreich ermöglich. Da die Neubesetzung von Han Solo nun seit einigen Wochen klar ist, würde es sich für Rogue One anbieten, den Darsteller mit einem Kurzauftritt in den Film zu integrieren. Justin Kroll von Variety machte bei Twitter dazu eine ganz eindeutige Bemerkung. Offiziell bestätigt ist allerdings noch nichts. Ehrenreich steht ab Januar 2017 für den Han-Solo-Film vor der Kamera.

Bevor durch die Hysterie um die Nachdrehs nun der Untergang von Star Wars prophezeit wird, sollte man erst einmal abwarten. Bekannte Blockbuster wie World War Z, Edge of Tomorrow oder Mission: Impossible – Rogue Nation wurden nach den eigentlichen Dreharbeiten teilweise massiv umgestaltet, das Endresultat vermochte trotzdem (oder vielleicht deswegen) zu überzeugen.

Im Juli findet in London die Star Wars Celebration statt, auf der es auch ein Panel mit Gareth Edwards und Lucasfilm-Chefin und Star-Wars-Produzentin Kathleen Kennedy geben wird. Es wird erwartet, dass die Beiden nicht nur den zweiten Trailer zu Rogue One vorstellen, sondern auch auf die Nachdrehs weiter eingehen werden. Kinostart ist am 16. Dezember.

Rogue One: A Star Wars Story - 1. Offizieller Trailer HD (Deutsch | German)

Rogue One A Star Wars Story Poster
Originaltitel:
Rogue One: A Star Wars Story
Kinostart:
15.12.16
Laufzeit:
133 min
Regie:
Gareth Edwards
Drehbuch:
John Knoll, Chris Weitz, Gary Whitta
Darsteller:
Felicity Jones (Jyn Erso), Diego Luna (Cassian Andor), Ben Mendelsohn (Orson Krennic), Donnie Yen (Chirrut Îmwe), Mads Mikkelsen (Galen Erso), Alan Tudyk (K-2S0), Jiang Wen (Baze Malbus), Forest Whitaker (Saw Gerrera), Riz Ahmed (Bodhi Rook)
Zeitlich zwischen den Episoden III und IV angesiedelt, dreht sich die Handlung um eine Rebellentruppe, die die Baupläne des Todessterns stehlen soll.

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