Hobbit*Con: Premiere in Bonn

Die Macher der Fan-Conventions Fed*Con, Ring*Con und Bloody*Con haben sich im Zuge der Hobbit-Trilogie ein Ring*Con Special ausgedacht: Am Osterwochenende hebt sich zum ersten Mal der Vorhang zur Hobbit*Con, bei der sich alles rund um die im Dezember letzten Jahres gestartete Tolkien-Verfilmung von Peter Jackson dreht. Neben neun der insgesamt dreizehn Zwergen-Darsteller sind Autoren, Designer der Special Effects Schmiede Weta aus Neuseeland, Fantasy- und Tolkien-Spezialisten und nicht zuletzt über 1.500 Fans ins Bonner Maritimhotel gekommen. Mit der offiziellen Eröffnung durch Master of Ceremonies und Ring*Con Dauergast Mark Ferguson fällt der Startschuss für die erste Ausgabe des neuen Formats, das bei Erfolg nicht das letzte sein soll.

Mark Ferguson

Über das gesamte Osterwochenende verteilt, werden die Stargäste Sylvester McCoy (Radagast der Braune), Mark Hadlow (Dori), John Callen (Oin), Dean O'Gorman (Fili), Adam Brown (Ori), Peter Hambleton (Gloin), Stephen Hunter (Bombur), Graham McTavish (Dwalin), Jed Brophy (Nori) und James Nesbitt (Bofur) für Autogramme bereit stehen, über die Dreharbeiten und ihre Rollen als Zwerge plaudern. Alles ganz nah, Stars zum anfassen.

Die Stargäste bei der Opening Ceremony Bereits nach den ersten Schritten durch die einladende Empfangshalle des Hotels fällt auf, dass sich an diesem Osterwochenende nicht das übliche Klientel in diesen Fluren bewegt. Hobbits, Elben, Nazgul und Orcs kreuzen durchs Maritim. Schon Stunden vor der offiziellen Eröffnung am frühen Abend geht das Programm mit Vorträgen und Workshops los. Roman-Autor Tommy Krappweis (Mara und der Feuerbringer) hat alle Hände voll zu tun, die Bücher seiner Fans zu signieren und ein paar Worte mit jedem von ihnen zu wechseln. Wenige Schritte neben ihm findet sich das parallel zum Hobbit-Film erschienene Gamers Workshop Tabletop-Strategiespiel, das mit einer genauen Nachbildung der Goblin-Höhle und detailreichen Figuren viele Blicke einheimst. Wären nicht noch gefühlte 1.000 Dinge zu sehen, hören und erfahren, könnte man glatt eine Runde zocken. Doch dann würden die Zwerge Óin und Fili – bzw. deren Darsteller John Callen und Dean O'Gorman - vor leeren Rängen Erlebnisse vom Set und persönliche Anekdoten aus dem Leben eines Mittelerde-Zwerges berichten. Und weil die Stargast-Panels auf Cons stets zwischen Information und Unterhaltung hin und her pendeln, ist ein Besuch hier nichts anderes als ein Pflichttermin.

www.hobbitcon.de

Über das gesamte Osterwochenende werden Vorträge, Workshops, Lesungen, Autogrammstunden und Q&As das Programm vielseitig gestalten. Stefan Servos berichtet über Zustandekommen und Umsetzung der nunmehr dreiteiligen Hobbit-Verfilmung, Daniel Falconer und Paul Tobin von Weta sprechen über ihre Arbeit und Wetas zahlreiche Betätigungsfelder, Tommy Krappweis wird lesen und mit seiner Band Harpo Speaks den Sonntag-Abend zum Party- und Konzertevent umformen, Bernd Greisinger stellt das Hobbit-Museum in der Schweiz vor und auch die Tolkien Gesellschaft steuert einige Programmpunkte und sogar eine eigene Party bei. Für die Hobbit*Con sind nach wie vor Tageskarten zu haben. Für den Sonntag liegt der Kartenpreis bei 49 und für den abschließenden Montag bei 40 Euro. Wem das Eiersuchen auf den Keks geht oder wer doch noch schnell einen Kurztrip nach Mittelerde unternehmen will, kann sich auch spontan auf den Weg nach Bonn machen.

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SPOILER immer mit Spoilertag: <spoiler>Vader ist Lukes Vater</spoiler>

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