Call of Duty

Mehr Spieler: Der Podcast über Videospiele und aristotelischen Dünnpfiff

PODCAST

mehr_spieler_logo_violett-1024x1024.jpg

Mehr Spieler Logo

Zugegeben: Die Überschrift für diese Folge unseres Mehr-Spieler-Podcasts ist ein wenig Clickbait. Denn nur am Anfang und am Ende reden wir ganz kurz über Aristoteles. Denn unser eigentliches Thema sind die Videospiele, die im nächsten Monat auf uns warten – namentlich Call of Duty: Black Ops: Cold War, Watch dogs Legion und Cyberpunk 2077.

Schaut man sich nämlich deren Trailer an, sieht man: ganz viel Gewalt, ganz viel Zynismus und ganz viel (unfreiwillige) Gegenwart. Und was bietet unsere tatsächliche Gegenwart? Nämlich ganz viel Gewalt, ganz viel Zynismus und ganz viel… ach ihr wisst schon, worauf wir hinauswollen.

Uns geht es diese Woche somit um die Frage, warum (große) Videospiele uns nicht eine Art positiven Eskapismus bietet: Also auch Geschichten erzählt, die nicht von Verrat, Betrug und Gewalt geprägt sind – oder zumindest nicht hauptsächlich. Warum spielen wir so selten eine Heldin, die nicht nur Dinge und Körper kaputtschlägt, sondern auch mal etwas mit aufbaut, eine Heldin, die eine positive Auswirkung auf ihre Umwelt hat.

Max‘ Antwort darauf: Weil Aristoteles die heutigen Videospiele-Stories ausgeschissen hätte, bevor er die Nikomachische Ethik schrieb. Nun ist für manche die Nikomachische Ethik auch nicht unbedingt besser als Platons sprichwörtlicher Dünnpfiff, aber zumindest hat dieses Bild bei Max und Johannes für ganz viel Heiterkeit gesorgt. Und das ist die Clickbait-Überschrift durchaus wert.

Wir wünschen euch auch diese Woche wieder viel Spaß mit der neuen Folge Mehr Spieler. Falls ihr euch inspiriert fühlt, kommentiert gerne unter diesem Beitrag oder zwitschert uns an unter , oder natürlich .

Mehr Spieler ist ein Podcast von darangehtdieweltzugrunde.de über Videospiele. Er erscheint (meistens) Mittwochs Donnerstags wenn wir fertig sind auf darangehtdieweltzugrunde.de und Sonntags auf Robots & Dragons.

Call of Duty: Modern Warfare – Neuer Trailer zur Kampagne veröffentlicht

Nachdem am Wochenende die Open Beta für den Multiplayer von Call of Duty: Modern Warfare spielbar war, legt Activision nun nach. Das Entwicklerteam hat den ersten Trailer zur Single-Player-Kampagne des Spiels veröffentlicht.

Bereits in den meisten früheren Teilen der Serie haben die Entwickler viel Wert auf eine spektakulär inszenierte Kampagne gelegt, die direkt aus Hollywood stammen könnte. Der nun veröffentlichte Trailer lässt bereits vermuten, dass auch der Singleplayer des neuen Modern Warfare dieser Tradition treubleiben wird.

Auch wenn über den genauen Inhalt der Handlung noch nichts bekannt ist, macht der Trailer durchaus neugierig darauf. So wird beispielsweise angedeutet, dass der altbekannte Captain Price in Konflikt mit seinen Auftraggebern kommt. Ausgangspunkt für die Geschichte ist wahrscheinlich der Diebstahl von Chemiewaffe durch einen Teil eines Spec-Ops-Teams. Der Trailer zeigt auch erstmals Kyle Garrick, eine der spielbaren Hauptfiguren und die Rebellenführerin Farah.

Spätestens am 25. Oktober erfahren die Spieler mehr, wenn Call of Duty: Modern Warfare erscheint.

Offizieller Call of Duty®: Modern Warfare® – Story Trailer [DE]

Mehr Spieler: Der Podcast über Videospiele und moderne Kriegführung

PODCAST

mehr_spieler_logo_violett-1024x1024.jpg

Mehr Spieler Logo

Auch dieses Jahr beehrt uns der Publisher Activision wieder mit einem Ableger seiner Call-of-Duty-Serie. Diesmal wird es aber verwirrend: Statt CoDBlOps 5 oder World War XY heißt das Spiel wohl Call of Duty: Modern Warfare. So wie schon vor zwölf Jahren, als Ende 2007 Call of Duty: Modern Warfare herauskam. Toll.

Eigentlich wollten Max und Johannes daher über die möglichen Beweggründe von Activision sprechen, seine Spielereihe derart „weich“ zu rebooten, aber stattdessen entspann sich ein Gespräch über die nachhaltige Wirkung des Titels von 2007 sowie die erzählerischen Möglichkeiten, die so ein Military-Shooter mit sich bringen könnte. Besonders Gedanken machen wir uns über die Äußerungen des Publishers, eine „raw, gritty, provocative narrative“ erzählen zu wollen, mit einer „edgy, culturally relevant and thought-provoking single-player campaign“.

Provozieren kann jeder, Fragen stellen auch, aber könnte Call of Duty: Modern Warfare (also das neue jetzt…) auch eine Antwort geben oder zumindest eine Haltung zeigen, die man diskutieren kann? Immerhin ist Call of Duty eine der bekanntesten und mit einem großen Verkaufsvolumen versehenen Videospielereihen, die einen nicht unerheblichen pop-kulturellen Einfluss besitzt. Die Antwort werden wir wohl ab dem 25. Oktober erfahren, wenn das Spiel dann heraus kommt.

Official Call of Duty®: Modern Warfare® - Reveal Trailer

Mehr Spieler: Der Podcast über Videospiele und Videospiele-Serien

PODCAST

mehr_spieler_logo_gelb-1024x1024.jpg

Mehr Spieler Logo

In den rund sieben Jahren, auf die Max und Johannes jetzt in der Mehr-Spieler-Historie zurückblicken können, laufen wir natürlich immer mal Gefahr, dass Themen doppelt vorkommen. Aber da unterscheiden wir uns auch wenig von der Industrie, die wir so kritisch beäugen.

Nehmen wir ein paar Beispiele: Call of Duty erschien erstmals 2003, ist also mit seinen knapp 16 Jahren auf dem Buckel alt genug, um Bier zu trinken (zumindest in Ländern mit einem vernünftigen Umgang mit Alkohol…). In dieser Reihe durften wir seit 2006 jährliche Nachfolger begrüßen.

Assassin's Creed ist ein bisschen jünger, immerhin aber schon 13 Jahre alt und auch hier dürfen wir uns seit dem zweiten Teil fast jährlich auf neue Fortsetzungen freuen.

Noch älter ist Tomb Raider: Diese Reihe startete 1996, ist somit 23 Jahre alt und voll strafmündig. Bis ins Jahr 2000 gab es jährliche Fortsetzungen, dann stockte die Entwicklung, bis ab 2006 und dann die drei Jahre in Folge neue, modernisierte Tomb-Raider-Spiele folgten, die dann schließlich 2013 in einem Reboot der Serie endeten.

Was mir mit dieser Aufzählung sagen wollen? Dass es schon ziemlich auffällig ist, dass diese Serien irgendwann nur noch durchschnittlichen Erfolg haben, weil sich ihr Gameplay und ihre Geschichten ganz schnell eindeutig abnutzen. Viel eher könnte man, so zumindest Max' These, sich eine Scheibe von den japanischen Entwicklern abschneiden. Und da sind wir wieder, mit unserem Japan-Fetisch.

Viel Spaß bei der neuen Folge Mehr Spieler!

Film zu Call of Duty bekommt einen Nachfolger – ohne Vorgänger

Für Activision Blizzard ist Call of Duty eine Goldgrube: Seit Ende 2003 der erste Teil der mittlerweile insgesamt 15 Titel umfassenden Shooter-Reihe erschien, hat die Serie ihrem Publisher Milliarden-Umsätze beschert. Klar, dass Activision Blizzard auf eine Verfilmung von Call of Duty schielt – nicht zuletzt, weil sich zumindest die ersten Spiele gerne Filme zum Vorbild nahmen.

Dementsprechend starteten die Planungen für einen Call-of-Duty-Film und mit Stefano Sollima (Sicario 2) wurde auch ein Regisseur gefunden. Die Produktion soll im nächsten Jahr anlaufen, Schauspieler werden noch gesucht. Davon unbeeindruckt rechnet die Filmabteilung von Activision Blizzard bereits mit einem Erfolg und hat, wie Variety vorgestern meldete, bereits das Drehbuch für einen Nachfolger in Auftrag gegeben. Das soll von Joe Robert Cole geschrieben werden, der mit dem Script zu Black Panther seinen Durchbruch feierte.

Call of Duty ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Spieleserien der letzten zwanzig Jahre. Seit  2006 erscheint im jährlichen Abstand ein neues Spiel der Shooter-Reihe, die mit der Zeit vor allem für ihren Multiplayer bekannt ist: Dieses Jahr erschien Call of Duty: Black Ops 4 und verzichtete erstmals in der Serie ganz auf eine Einzelspielerkampagne.

Neuer Trailer zum Zombie-Modus in Call of Duty: Black Ops 4

callofduty_blackops_4_zombies.jpg

Call of Duty Black Ops 4 Zombies Logo

Der Shooter Call of Duty: Black Ops 4 verzichtet erstmals in der Reihe auf einen Einzelspielermodus. Stattdessen gibt es Schießereien im traditionellen Multiplayer-Modus sowie im beliebten Zombie-Modus. Der erzählt in seinen drei Szenarien sogar eine Geschichte. Der gestern veröffentlichte Trailer gibt einen ersten Einblick in die Handlung.

In der geht es um die junge Frau Scarlett Rhodes. Die sucht ihren Vater, der in magische Vorgänge verwickelt ist, die Zombies heraufbeschwören. Laut Trailer startet die Reise von Scarlett und ihren vier Kompagnons auf der Titanic (ja, der Titanic) mit der Episode Voyage of Despair. Dann verschlägt es das Team in die Antike, nach Rom oder Griechenland, in der mit allerlei magischen Waffen und modernen Schießeisen gegen die Untoten ausgeteilt wird. Die Episode trägt den Titel IX. Im Trailer nicht gezeigt, aber zuvor schon angekündigt, ist der Abschnitt Blood of the Dead, der die Gruppe auf die Gefängnisinsel Alcatraz des Jahres 1941 führt.

Der Zombie-Modus feierte erstmals seine Premiere im 2008 erschienenen Serienableger Call of Duty: World at War, allerdings nur in der ungeschnittenen Version. Danach fand sich der Zombie-Modus, ebenfalls mit zunehmend komplexer Handlung, in den weiteren Black-Ops-Teilen der Reihe.

Call of Duty: Black Ops 4 soll am 12. Oktober 2018 für den PC, die Playstation 4 und die Xbox One erscheinen.

Official Call of Duty®: Black Ops 4 Zombies – Chaos Story Trailer

Gerücht: Neues Call of Duty ohne Einzelspielermodus

Es ist immer schwierig, über Gerüchte zu berichten, aber in diesem Fall offenbaren mehrere interne Quellen das gleiche: Das diesjährige Spiel in der Call-Of-Duty-Reihe, Call of Duty: Black Ops 4, wird wahrscheinlich ohne Einzelspielermodus ausgeliefert. Zuerst berichtete die Webseite Polygon davon und bezog sich auf interne Quellen die mit dem Projekt vertraut sind. Dann bestätigte die Webseite Kotaku diesen Bericht und zitierte zwei eigene Quellen. Der Publisher Activision äußerte sich dazu nicht und verweist auf das Community Reveal Event am 17. Mai.

Dem bisherigen Stand der Informationen zufolge wurde beim Entwicklungsstudio Treyarch, die seit  Call of Duty 3 aus dem Jahr 2006 die Serie mitentwickeln, im Laufe der Produktion klar, dass der Einzelspielermodus nicht fertiggestellt werden könne. Also konzentriere man sich auf den Multiplayer- sowie den beliebten Zombie-Modus sowie einzelne kooperative Missionen. Zudem bestätigten die Quellen die Information der Call-of-Duty-Fanseite Charlie Intel, dass es einen Battle-Royale-Modus dieses Jahr geben werde. Diese Spielvariante wurde geprägt von Player Unknown's Battleground und von Epic Games Fortnite Battle Royale fortgeführt. Damit gehören Battle-Royale-Spiele derzeit zu den beliebtesten Spiele-Modi im Internet.

Der Verzicht auf einen Einzelspielermodus ist ein bedeutender Schritt für die Marke Call of Duty. Die startete mit dem 2003 erschienen ersten Teil Call of Duty und erlangte vor allem für seine gut inszenierte Einzelspielerkampagne Beachtung. Seitdem hatte jedes Spiel eine mehr oder weniger umfangreiche Solo-Handlung. Allerdings verschob sich bei den Nachfolgern der Fokus immer mehr auf die Mehrspieler-Modi, auch dank eines großen Interesses im Bereich E-Sports.

EA und Dice zeigten mit den Battlefield-Spielen, dass rein auf Internet-Spiele ausgelegte Titel durchaus erfolgreich sein könnten. Allerdings wurden auch in den Battlefield- und Battlefront-Titeln Einzelspieler-Kampagnen integriert, zuletzt in Star Wars: Battlefront II, nachdem deren Fehlen im Vorgänger kritisiert wurde. Ob sich die Gerüchte bewahrheiten, wird Activision wohl am 17. Mai bekannt geben.

Call of Duty: Sicario-2-Regisseur soll die Regie übernehmen

Die Arbeiten an der ersten Kinoadaption des erfolgreichen Spiel-Franchise Call of Duty nehmen Fahrt auf. Wie Variety berichtet, befindet sich Activision Blizzard Studios in Verhandlungen mit Stefano Sollima für die Regie des Films. Sollima inszenierte unter anderem zuletzt die Fortsetzung Sicario 2: Soldado, die im August in die Kinos kommen soll.

Nachdem das Spieleunternehmen Activision Blizzard im Jahr 2015 ein eigenes Filmstudio gegründet hat, wurde unter anderem verkündet, dass Call of Duty für die Kinoleinwand adaptiert werden soll. Stacey Sher und Nick van Dyk, Ko-Präsidenten des Filmstudios, sind für die Adaption verantwortlich und planen, Call of Duty im Kino zu einem eigenen Filmuniversum auszubauen.

Auch wenn die Film nicht als direkte Adaptionen geplant sind, will man sich in Hinblick auf Tempo und Action an den Spielen orientieren. Wie bei Marvels Filmuniversum plant man verschiedene Einzelfilme, die aber miteinander verbunden sind. Darüber hinaus ist auch eine TV-Serie im Gespräch, die sich um historische Konflikte wie den Zweiten Weltkrieg oder den Vietnam Krieg drehen soll.

Call of Duty: Produzenten planen Filmuniversum

Nachdem das Spieleunternehmen Activision Blizzard im Jahr 2015 ein eigenes Filmstudio gegründet hat, wurde unter anderem verkündet, dass die erfolgreiche Spielereihe Call of Duty für die Kinoleinwand adaptiert werden soll. In einem neuen Interview mit The Guardian gingen nun Stacey Sher und Nick van Dyk, Ko-Präsidenten des Filmstudios, etwas genauer auf ihre Pläne für die Verfilmung des Militärshooters ein. Das Stichwort lautet dabei wohl wieder einmal Filmuniversum.

In dem Interview erklärte Stacey Sher, dass man ein eigenes Universum rund um Call of Duty plant, wobei verschiedene Filme unterschiedliche Facetten ausleuchten sollen. An Stoff für die Zukunft scheint es dabei nicht zu mangeln.

"Wir haben eine Autorengruppe zusammengestellt und mehrere Jahre vorgeplant. Es wird einen Film geben, der sich an Black Ops orientiert, und eher eine Geschichte im Hintergrund erzählt. Die Modern-Warfare-Reihe wird sich um große Kriege drehen, auf die die ganze Welt schaut. Auch könnte es einen Hybrid zwischen den beiden geben, die sich um eine geheime Operation drehen, während ein großer Konflikt passiert."

Dyk fügte hinzu, dass man sich in Hinblick auf Tempo und Action zwar an den Spielen orientieren werde, die Filme aber keine direkte Adaption sind. Wie bei Marvels Filmuniversum plant man verschiedene Einzelfilme, die aber miteinander verbunden sind. Darüber hinaus ist auch eine TV-Serie im Gespräch, die sich um historische Konflikte wie den Zweiten Weltkrieg oder den Vietnam Krieg drehen soll.

Die beiden Produzenten haben durchaus schon einige Erfahrungen. Stacey Sher arbeitete beispielsweise an mehreren Filmen mit Quentin Tarantino. Nick van Dyk war zuvor für Disney aktiv.

Für Call of Duty heißt es 2017 zurück zu den Wurzeln

Im November 2016 erschien, es ist fast eine Tradition, der jährliche Ableger der Call-of-Duty-Reihe, diesmal im Weltall, mit Kit Harrington als Bösewicht und getauft Call of Duty: Infinite Warfare. Allerdings war der Titel bei Fans anfangs nicht beliebt: Der erste Trailer gehörte mit zu den am schlechtesten bewerteten Videos auf Youtube im letzten Jahr.

Dass Youtube-Bewertungen aber keine wirklich aussagekräftigen Fakten darstellen, zeigen die Verkaufszahlen von Call of Duty: Infinte Warfare, über die der Publisher Activision Blizzard gestern in einem Gespräch mit Investoren referierte. Denn Call of Duty: Infinite Warfare verkaufte sich trotzdem ziemlich gut. Allerdings nicht so gut, wie erwartet, mussten Activisions Vorstandsvorsitzender Eric Hirshberg und sein Vorstandskollege Thomas Tippl eingestehen.

Deshalb soll der diesjährige Ableger auch wieder „zurück zu den Wurzeln" wie Tippl im Gespräch andeutete. Es würde 2017 wieder um "traditionelle Gefechte" gehen. Hirshberg ergänzte, der neue Titel würde die Reihe „vital" halten, allerdings in einem Handlungsrahmen, der Fans gefallen würde.

Die Call-of-Duty-Reihe nahm ihren Anfang 2003 als ein First-Person-Shooter im damals populären Zweiten-Weltkriegs-Szenario. 2007 brach der Ableger Call of Duty: Modern Warfare damit und setzte auf ein modernes Setting, was auf großen Beifall bei Kritikern stieß. Denkbar also, dass sich der kommende Teil an einem dieser beiden Spiele orientieren wird.

Pages

Subscribe to RSS - Call of Duty