Loki

Loki: Dreharbeiten zu Staffel 2 sollen nächsten Monat starten

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Loki und Slyvie in Lamentis

Im Februar gab es erste Meldungen über den voraussichtlichen Produktionsstart zu Staffel 2 von Loki. Dem Webportal productionlist.com zufolge scheint es nun einen konkreten Termin zu geben: Am 6. Juni soll in London der Startschuss für die Dreharbeiten fallen. 

Dem Eintrag nach scheint sich jetzt zudem eine Nachfolge für Regisseurin Kate Herron zu geben, die der Serie aber als Produzentin erhalten bleibt. Für die Inszenierung sollen nun Justin Benson und Aaron Moorhead verantwortlich zeichnen. Benson und Moorhead sind keine Unbekannten bei Marvel-Produktionen. Sie waren für Moon Knight als Regisseure an Bord.

Offiziell bestätigt für den Cast sind bislang Tom Hiddleston, Gugu Mbatha-Raw und Owen Wilson, die in ihre Rollen als Loki, Ravonna Renslayer und Agent Mobius zurückkehren werden. In Staffel 1 vervollständigten Sophia Di Martino (Into the Badlands), Gugu Mbatha-Raw (Black Mirror), Cailey Fleming (The Walking Dead), Richard E. Grant (Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers), Sasha Lane und Wunmi Mosaku (Lovecraft Country) den Cast.

Wann Staffel 2 von Loki dann auf Disney+ zu sehen sein wird, ist aktuell noch unbekannt. Von einem Start im Laufe des Jahres 2023 sollte aber auszugehen sein.

Loki: Tom Hiddleston bezeichnet sich als "temporären Fackelträger"

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Loki sichtet Akten in der TVA

Die Royal Television Society hatte gestern in London zu einer Podiumsdiskussion zu Loki eingeladen. Mit dabei waren die Darsteller Tom Hiddleston und Sophia Di Martino sowie der Drehbuchautor Michael Waldron. Regisseurin Kate Herron war via Zoom dazugeschaltet.

Im Rahmen der Veranstaltung erklärte Hiddleston, dass er sich als temporären Fackelträger für die Figur des Loki sähe:

Ich bin ein temporärer Fackelträger. Das habe ich immer gedacht. Es ist eine großartige Rolle. Es ist ein Archetyp, der Gott der Trickster, der Agent des Chaos. Ich bin nur hier, um das vorläufig zu interpretieren. Loki gibt es schon seit Jahrhunderten und wird es noch Jahrhunderte lang geben, und ich schlüpfe nur vorläufig in diese Silhouette.

Der Schauspieler hat die Rolle des Loki seit über zehn Jahre inne, seinen ersten Auftritt hatte er in Thor. An der Serie hätten ihn vor allem die die Themen Identität und Akzeptanz gereizt:

Die Idee, dass die [TVA] Loki irgendwie mit der formwandelnden Natur seiner Identität konfrontiert und ihn fragt 'Wer bist du?'. Das war für mich ein neuer Weg, den ich mit dieser Figur, die ich schon seit einer Weile spiele, erkunden konnte. Es fühlte sich einzigartig an. Es fühlte sich nicht so an, als würden wir uns wiederholen.

Hiddleston und Waldron führten vorab einige Gespräche zur Serie, als Waldron gerade an dem Skript zur Pilotfolge arbeitete. Der Darsteller und der Drehbuchautor diskutieren dabei die Frage, ob ein Mensch sich jemals ändern können und ob die Leute - wenn man sich geändert hat - dies akzeptieren würden. Nachdem Owen Wilson mit an Bord war, sei ihnen klar geworden, dass sie sich in einem Polizeikrimi bewegten. Hiddleston erklärte, dass er, als er als Loki gecastet wurde, nie gedacht hätte, dass die Figur ein Kriminalbeamter sei.

Die Serie ist geprägt von ihrem hohen Anteil an Dialogen. Dies sei Waldron zufolge darauf zurückzuführen, dass er getestet habe, wie weit er damit bei Marvel gehen könne. Für die Pilotfolge reichte eine fünfzehnseitige Dialogszene ein und rechnete damit, dass er diese kürzen zu müssen. Stattdessen erhielt er die Rückfrage, ob die Szene noch länger sein könnte. Für die Figur des Loki macht dies für Waldron auch Sinn:

Eine von Lokis Superkräften ist seine Fähigkeit, sich aus jeder Situation herauszureden, sich in jede Situation hineinzureden. Man will Superman beim Fliegen zusehen, also wollte ich Loki beim Reden zusehen.

Die Royal Television Society begleitete die Veranstaltung gestern zudem via Twitter. Und als Spaß am Rande ließ das Social-Media-Team sich es auch nicht nehmen, darauf einzugehen, dass Tom Hiddleston in Verbindung mit dem Stichwort "blue sweater" Anfang der Woche in den Twittertrends war. Der Darsteller ist dafür bekannt, öfter in denselben Outfits gesehen zu werden - was auf Social Media für die Frage sorgte, ob Hiddleston den speziellen Pullover tragen würde. Die RTS löste diese Frage dann auch entsprechend gleich mit dem ersten Tweet auf: Blue Sweater? Check!

Loki: Owen Wilson bestätigt Rückkehr als Agent Mobius in Staffel 2

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Owen Wilson & Tom Hiddleston in Loki

Im Rahmen des Formats Autocomplete Interview für Wired hat Owen Wilson offiziellen bestätigt, dass er für Staffel 2 von Loki wieder als Agent Mobius mit von der Partie sein wird. Damit ist er nach Gugu Mbatha-Raw, die bereits bekanntgegeben hat, dass sie erneut als Ravonna Renslayer zu sehen sein wird, der zweite offiziell bestätigte Darsteller.

Auf die Frage hin, ob er wieder in Loki zu sehen sein würde, zögerte Wilson jedoch erst, bevor er eine Antwort gab:

"Ja, er wird zu Loki zurückkehren. Und ich denke, wir werden bald mit den Dreharbeiten beginnen. Ich hatte eine großartige Zeit bei der Arbeit an Loki. Ich habe Tom Hiddleston und all die Leute, die daran beteiligt waren, wirklich gemocht."

Nun bleibt abzuwarten, wann die Dreharbeiten definitiv beginnen werden. Aus einer Meldung Anfang Februar ließ sich ableiten, dass die Produktion erst im Sommer starten könnte. 

Die Ankündigung einer weiteren Staffel 2 von Loki erfolgte im vergangenen Sommer mit der finalen Folge von Staffel 1. Kevin Feige zufolge hofft man, dass die meisten kreativen Verantwortlichen zurückkehren. Regisseurin Kate Herron hatte sich allerdings schon im Vorfeld verabschiedet, eine Nachfolge steht noch nicht fest. 

In Staffel 1 waren neben Mbatha-Raw und Wilson noch Tom Hiddleston in der Titelrolle sowie Sophia Di Martino (Into the Badlands), Gugu Mbatha-Raw (Black Mirror), Cailey Fleming (The Walking Dead), Richard E. Grant (Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers), Sasha Lane und Wunmi Mosaku (Lovecraft Country) zu sehen.

Owen Wilson Answers The Web’s Most Searched Questions | WIRED

Loki: Gugu Mbatha-Raw bestätigt Rückkehr als Ravonna Renslayer in Staffel 2

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Tom Hiddleston und Sophia Di Martino als Loki und Sylvie

Im Sommer sollen die Dreharbeiten zu Staffel 2 von Loki beginnen. Bei einem Auftritt in Good Morning America bestätigte Gugu Mbatha-Raw nun, dass sie in den Folgen wieder als Ravonna Renslayer zu sehen sein wird. 

Wie für Marvel üblich war Mbatha-Raw allerdings nicht sehr viel mehr zu entlocken:

"So, so aufregend. Ich weiß, dass es eine Staffel 2 gibt. Ich weiß, dass ich darin vorkomme, und das ist alles, was ich sagen kann! Nun, ich liebe Renslayer einfach. Ich freue mich so, sie weiter zu erforschen, und ich bin so glücklich, dass die Leute sich wirklich auf die nächste Staffel freuen."

Die Ankündigung einer weiteren Staffel 2 von Loki erfolgte im vergangenen Sommer mit der finalen Folge von Staffel 1. Kevin Feige zufolge hofft man, dass die meisten kreativen Verantwortlichen zurückkehren. Regisseurin Kate Herron hatte sich allerdings schon im Vorfeld verabschiedet, eine Nachfolge steht noch nicht fest. 

In Staffel 1 von Loki waren neben Mbatha-Raw sowie Tom Hiddleston in der Titelrolle und Owen Wilson als Agent Mobius auch Sophia Di Martino (Into the Badlands), Cailey Fleming (The Walking Dead), Richard E. Grant (Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers), Sasha Lane und Wunmi Mosaku (Lovecraft Country) zu sehen.

Loki: Dreharbeiten zu Staffel 2 sollen im Sommer starten

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Im Juli vergangenen Jahres erfolgte mit der letzten Folge von Staffel 1 von Loki die Ankündigung, dass die Marvel-Serie eine Staffel 2 bekommen wird. Danach waren weitere Informationen über weitere Planungen jedoch karg.

Über die Seite Backstage ist nun aber bekannt geworden, dass die Dreharbeiten zu Staffel 2 in diesem Sommer in den Pinewood Studios in Großbritannien beginnen soll. Die Pinewood Studios liegen in der Nähe von London. Gedreht wurden dort unter anderem Star Wars: Das Erwachen der Macht, Rogue One: A Star Wars Story, Star Wars: Die letzten Jedi, Solo: A Star Wars Story und Captain America: The First Avenger.

Marvel hält sich mit weiteren Informationen zu Loki bislang weitestgehend bedeckt. Kevin Feige zufolge hofft man, dass die meisten kreativen Verantwortlichen zurückkehren. Regisseurin Kate Herron hatte sich allerdings schon im Vorfeld verabschiedet, eine Nachfolge steht noch nicht fest. 

In Staffel 1 von Loki waren neben Tom Hiddleston in der Titelrolle und Owen Wilson als Agent Mobius auch Sophia Di Martino (Into the Badlands), Gugu Mbatha-Raw (Black Mirror), Cailey Fleming (The Walking Dead), Richard E. Grant (Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers), Sasha Lane und Wunmi Mosaku (Lovecraft Country) zu sehen.

Loki, Shang-Chi, Black Widow - Die Gewinner der People's Choice Awards 2021

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Loki sichtet Akten in der TVA

Gestern fand die 47. Verleihung der People's Choice Awards statt. Den People's Choice Award gibt es seit 1975, ermittelt werden die Preisträger durch eine Umfrage von Gallup Polls. Seit dem Jahr 2005 erfolgt diese Umfrage online. Eine Vorauswahl findet dabei nicht statt. Nach der pandemiebedingten Pause konnte die Verleihung nach zwei Jahren dann wieder in einem Live-Event in Santa Monica, Kalifornien durchgeführt werden.

Zu den Gewinnern gehören in diesem Jahr viele Marvel-Produktionen. So sicherte sich Black Widow den Preis als Bester Film 2021, Shang-Chi and The Legend of the Ten Rings gewann in der Kategorie Bester Action-Film 2021. Hauptdarsteller Simu Liu sicherte sich zudem den Preis als Bester Action-Filmstar 2021 und setzte sich damit gegen Scarlett Johansson durch. Diese wiederum sicherte sich den Preise als Beste Darstellerin 2021. In der Kategorie Beste Serie 2021 hatte Loki die Nase vorn. Hier gewann Tom Hiddleston außerdem als Bester Serien-Darsteller 2021.

Die Gewinner in der Überblick, sie sind in der jeweilige Kategorie jeweils hervorgehoben:

Film des Jahres

  • Black Widow
  • Coming 2 America
  • F9: The Fast Saga
  • Dune
  • No Time To Die
  • Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings
  • The Tomorrow War
  • Venom: Let There Be Carnage

Komödie des Jahres

  • Coming 2 America
  • Free Guy
  • He's All That
  • Hitman's Wife's Bodyguard
  • Jungle Cruise
  • Space Jam: A New Legacy
  • Thunder Force
  • Vacation Friends

Action-Film des Jahres

  • Black Widow
  • F9: The Fast Saga
  • Godzilla vs. Kong
  • No Time To Die
  • Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings
  • The Suicide Squad
  • The Tomorrow War
  • Venom: Let There Be Carnage

Drama des Jahres

  • A Quiet Place Part II
  • Cruella
  • Dune
  • Fatherhood
  • Halloween Kills
  • In The Heights
  • Old
  • Respect

Familienfilm des Jahres

  • Cinderella
  • Luca
  • Raya and the Last Dragon
  • The Boss Baby: Family Business
  • The Mitchells vs. the Machines
  • Tom and Jerry
  • Vivo
  • Yes Day

Bester Filmdarsteller 2021

  • Chris Pratt, The Tomorrow War
  • Daniel Craig, No Time To Die
  • Dwayne Johnson, Jungle Cruise
  • Eddie Murphy, Coming 2 America
  • John Cena, F9: The Fast Saga
  • Ryan Reynolds, Free Guy
  • Simu Liu, Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings
  • Vin Diesel, F9: The Fast Saga

Beste Filmdarstellerin 2021

  • Awkwafina, Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings
  • Charlize Theron, F9: The Fast Saga
  • Florence Pugh, Black Widow
  • Jennifer Hudson, Respect
  • Leslie Jones, Coming 2 America
  • Margot Robbie, The Suicide Squad
  • Salma Hayek, Hitman's Wife's Bodyguard
  • Scarlett Johansson, Black Widow

Beste Darstellung in einem Drama 2021

  • Anthony Ramos, In The Heights
  • Emily Blunt, A Quiet Place Part II
  • Emma Stone, Cruella
  • Jamie Lee Curtis, Halloween Kills
  • Jason Momoa, Dune
  • Jennifer Hudson, Respect
  • Kevin Hart, Fatherhood
  • Timothée Chalamet, Dune

Beste Komödiendarstellung 2021

  • Dwayne Johnson, Jungle Cruise
  • Eddie Murphy, Coming 2 America
  • Emily Blunt, Jungle Cruise
  • Leslie Jones, Coming 2 America
  • Melissa McCarthy, Thunder Force
  • Octavia Spencer, Thunder Force
  • Ryan Reynolds, Free Guy
  • Salma Hayek, Hitman's Wife's Bodyguard

Beste Actiondarstellung 2021

  • Charlize Theron, F9: The Fast Saga
  • Chris Pratt, The Tomorrow War
  • Daniel Craig, No Time To Die
  • Florence Pugh, Black Widow
  • John Cena, F9: The Fast Saga
  • Scarlett Johansson, Black Widow
  • Simu Liu, Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings
  • Vin Diesel, F9: The Fast Saga

Beste Serie 2021

  • Cobra Kai
  • Grey's Anatomy
  • Law & Order: Special Victims Unit
  • Loki
  • Saturday Night Live
  • The Bachelor
  • This Is Us
  • WandaVision

Beste Dramaserie 2021

  • Outer Banks
  • 9-1-1
  • Cobra Kai
  • Grey's Anatomy
  • Law & Order: Special Victims Unit
  • The Equalizer
  • The Walking Dead
  • This Is Us

Bester Seriendarsteller 2021

  • Anthony Mackie, The Falcon and the Winter Soldier
  • Chase Stokes, Outer Banks
  • Dwayne Johnson, Young Rock
  • Jason Sudeikis, Ted Lasso
  • Kenan Thompson, Saturday Night Live
  • Norman Reedus, The Walking Dead
  • Sterling K. Brown, This Is Us
  • Tom Hiddleston, Loki

Beste Seriendarstellerin 2021

  • Angela Bassett, 9-1-1
  • Elizabeth Olsen, WandaVision
  • Ellen Pompeo, Grey's Anatomy
  • Kathryn Hahn, WandaVision
  • Mandy Moore, This Is Us
  • Mariska Hargitay, Law & Order: Special Victims Unit
  • Queen Latifah, The Equalizer
  • Yara Shahidi, Grown-ish

Beste Binge-Serie 2021

  • Cobra Kai
  • Loki
  • Mare of Easttown
  • Outer Banks
  • Sex/Life
  • Squid Game
  • Ted Lasso
  • The White Lotus

Beste Sci-Fi/Fantasy-Serie 2021

  • Loki
  • Lucifer
  • La Brea
  • Shadow and Bone
  • Superman and Lois
  • The Falcon and the Winter Soldier
  • The Flash
  • WandaVision

Ms. Marvel, Moon Knight, She-Hulk, X-Men 97 - Disney+ gibt Überblick über alle geplanten Marvel-Serien

Wenn es um Marvel geht, hat Disney offensichtlich noch einiges in Planung. Im Rahmen des heutigen Disney+-Tages gab der Streaminganbieter einen Überblick über die geplanten Marvel-Projekte. Einige Projekte wie Ms. Marvel, She-Hulk oder Moon Knight sowie Secret Invasion, Armor Wars und Ironheart sind bereits seit längerem bekannt. Über andere Projekte wie Agatha oder Echo gab es Gerüchte, dass die Serien sich entsprechend in Planung befinden. Jedoch erfolgte auch die Ankündigung weiterer neuer Serien.

Mit Spider-Man: Freshman Year ist eine Animationsserie angekündigt, ebenso bekommt Groot aus Guardians of the Galaxy mit I am Groot seine eigene Animationsserie. In die Reihe der Animationsserien reicht sich außerdem Marvel Zombies ein.

Zudem soll mit X-Men '97 die 90er-Serie X-Men wiederbelebt werden. Die Serie war erstmals 1992 zu sehen und brachte es auf 76 Episoden in 5 Staffeln. Im deutschen Fernsehen war X-Men das erste Mal im September 1993 auf RTL zu sehen. Das Revival X-Men '97 hat Disney für 2023 angekündigt.

Abschließend warf der Streamingdienst ein einem 15-minütigen Video einen Blick zurück auf die Serien, die in diesem Jahr erschienen sind und gewährte zudem einen weiteren, längeren Blick auf eine Actionsequenz von Hawkeye. Die Sequenz mit der Verfolgungsjagd im Auto war schon kurz in mehreren Teasern und Trailern zu sehen. Das Video gibt mit den erwähnten Serien dann erste Eindrücke zu Ms. Marvel, She-Hulk und Moon Knight sowie einen Ausblick auf die kommenden Marvel-Projekte - nicht zu vergessen sind hierbei Staffel 2 von Loki und What if...?. Das Video gibt es hier direkt bei Disney+ zu sehen.

Avengers 5, Loki Staffel 2 & Deadpool 3: Kevin Feige gibt Updates zu kommenden Marvel-Projekten

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Avengers: Infinity War

Im Zuge von Pressetouren zu neuen Marvel-Filmen spricht Marvel-Studios-Chef Kevin Feige fast schon traditionell mehr über kommende Projekte als über den gerade startenden Film. Aktuell ist der Produzent auf Werbetour für Shang-Chi And The Legend Of The Ten Rings, viele Journalisten lassen es sich allerdings nicht nehmen, Fragen zu anderen Marvel-Projekten zu stellen.

So auch kürzlich in einem Interview mit Collider, wo unter anderem die 2. Staffel von Loki thematisiert wurde. Feige zufolge hofft man, dass die meisten kreativen Verantwortlichen zurückkehren. Regisseurin Kate Herron hatte sich allerdings schon im Vorfeld verabschiedet, sodass auch zeitnah die Suche nach einem Nachfolger beginnen wird. Der Drehstart selbst wird aber nicht vor 2022 oder sogar erst 2023 erfolgen. Bald sollten die Fans also nicht mit den neuen Folgen rechnen.

Darüber hinaus thematisierte Feige auch das nächste Avengers-Abenteuer. Auch hier müssen sich die Fans wohl noch eine Weile gedulden, da man Avengers 5 erst einmal aufbauen möchte.

"Ich denke, wir sollten nach Endgame eine vernünftige Zeitspanne verstreichen lassen, damit wir eine neue Saga starten können, die auch schon im Gange ist und bereits begonnen hat. Und dann braucht man, wie in Phase 1, Zeit, um diese Saga aufzubauen, bevor man beginnt, alle zusammenzubringen."

Zuletzt sprach der Marvel-Chef mit Comicbook.com auch über Deadpool 3. So erklärte Feige, dass man intern einen voraussichtlichen Veröffentlichungstermin für den ersten Auftritt von Ryan Reynolds im MCU festgelegt habe. Aktuell arbeitet Reynolds gemeinsam mit den Autoren am Drehbuch. Der Darsteller selbst erklärte in der Vergangenheit, dass ein Drehstart im kommenden Jahr eine Wahrscheinlichkeit von um die 70 Prozent hat. Dies würde eine Veröffentlichung im Jahr 2023 möglich machen.

Loki: Regisseurin Kate Herron kehrt nicht für Staffel 2 zurück

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Loki und Slyvie in Lamentis

Mit dem Staffelfinale am Mittwoch enthüllten Disney+ und Marvel Studios auch gleichzeitig, dass Loki für eine 2. Staffel verlängert wurde. Für diese müssen sich die Verantwortlichen allerdings nach einem neuen Regisseur umschauen. Wie Kate Herron im Gespräch mit Deadline erzählte, wird sie nicht wieder auf dem Regiestuhl Platz nehmen.

Herron hatte nach eigenen Aussagen immer nur geplant, eine Staffel zu inszenieren. Für sie gab es wohl nie den Plan zurückzukehren, wobei wohl ohnehin länger unklar war, ob es eine überhaupt 2. Staffel geben wird. Die Regisseurin war für alle sechs Episoden der 1. Staffel verantwortlich. Nach dem Abschluss der Arbeiten will sie sich nun wieder Projekten abseits von Marvel widmen, auch wenn Herron eine Rückkehr ins MCU generell nicht ausschloss.

In Loki setzt nach den Geschehnissen in Avengers: Endgame an. Nach seiner Flucht trifft Loki auf die Time Variance Authority. Die TVA überwacht das Universum und ist in der Lage, Zeitlinien zu bescheiden, wenn sie diese zu gefährlich erachten. Zudem greifen sie ein, wenn andere Figuren die Vergangenheit oder Zukunft verändern könnten. Solche Personen werden als Varianten bezeichnet und dummerweise muss Loki lernen, dass er genau eine solche ist und deshalb ausgelöscht werden soll.

Neben Tom Hiddleston und Owen Wilson sind in Loki auch Sophia Di Martino (Into the Badlands), Gugu Mbatha-Raw (Black Mirror), Cailey Fleming (The Walking Dead), Richard E. Grant (Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers), Sasha Lane und Wunmi Mosaku (Lovecraft Country) zu sehen. Als Showrunner fungierte Michael Waldron (Rick and Morty).

Für alle Zeit. Immer. - Kritik zu Folge 1.06 von Loki

SPOILER

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Tom Hiddleston und Sophia Di Martino als Loki und Sylvie

In der vergangenen Woche gab es einen Wunsch: Das Staffelfinale "Für alle Zeit. Immer." von Loki sollte bitte die Frage beantworten, welcher Nexus-Vorfall dafür gesorgt hat, dass Sylvie das Leben auf der Flucht führen musste - und ob Mobius seinen Jet-Ski bekommt. In diesem Sinne ist die finale Folge von Staffel 1 eine kleine Enttäuschung. Denn beide Fragen bleiben (vorerst) unbeantwortet.

Wer sonst immer zu denjenigen gehört, die das Marvel-Intro überspringen, verpasst dieses Mal etwas. Denn Marvel hat es sich nicht nehmen lassen, den Einstieg anzupassen. Zu hören sind prägnante Zitate verschiedener Figuren aus 13 Jahren MCU, die nahtlos übergehen in bekannte Zitate unserer Zeit. Nelson Mandela kommt zu Wort, Greta Thunberg und Malala Yousafzai sind neben Loki und Vision ebenfalls zu hören. Und da ist sie dann endlich: Die Festung. Auf geht's!

WHOA! Miss Minutes!

Auf Facebook sind in der vergangenen Woche unter der Kritik noch Wetten angenommen worden, wer sich denn hinter der TVA verbirgt. Ein Kommentierender fand die Uhr verdächtig - und deswegen war ein Schmunzler da, als Miss Minutes in der Festung dann auch noch einmal einen Auftritt hatte. Auch wenn das TVA-Maskottchen schon fast Jump-Scare-Potential hatte.

Aber genug des Hinhaltens! Immerhin ist es das Finale, und das Publikum möchte endlich wissen, ob es mit seinen Vermutungen zu Kang richtig gelegen hat. Und da ist er auch schon: Jonathan Majors darf in Loki in der Tat seine Premiere als Marvel-Schurke feiern und nicht - wie eigentlich angekündigt - in Ant-Man and The Wasp: Quantumania. Aber das Spiel kennt man von Marvel ja: Geheimniskrämerei. Bis zum Äußersten.

Der, dessen Namen nicht genannt werden darf

So ganz erschließt sich allerdings nicht, warum die Serie das Kind nicht beim Namen nennt und lediglich, über sehr unmissverständliche Anspielungen wie “Eroberer”, Kostüm und das Wirken im 31. Jahrhundert, klar macht, dass wir es tatsächlich mit Kang zu tun haben. Allerdings fällt es leicht, darüber hinwegzusehen. Denn Jonathan Majors legt für seine Rolle eine Spiellaune an den Tag, die ihresgleichen sucht. Die stärksten Szenen im Finale gehören ihm, Tom Hiddleston und Sophia Di Martino fungieren in dem kleinen Kammerspiel in Kangs Büro nur als Stichwortgeber. Jedoch ist beiden anzusehen, dass sie Majors diese Bühne gern geben.

Es ist schließlich deutlich, dass Kang eine komplexe Figur ist. Mal gibt er sich fast kindisch, dann wieder sehr berechnend, bevor er sich fürsorglich zeigt. Klar ist aber auch: Vor ihm sollte man besser auf der Hut sein. Mühelos gelingt es ihm immerhin, Zweifel zwischen Loki und Sylvie zu streuen. Lügt Kang? Weiß er wirklich von allem? Oder hat sein Wissen gerade wirklich vor knapp zehn Sekunden aufgehört?

Dürfen Varianten unkeusche Handlungen an Varianten vornehmen?

Und hier schlittern wir auch in ein Manko der Figurenentwicklung. Die Serie hat sich seit dem Auftauchen von Sylvie Zeit genommen, unzählige leise Momente zwischen ihr und Loki zu erzählen. Es schien, als würde die Variante, die nur ein Leben auf der Flucht kennt, ein bisschen Ruhe finden und eine zarte Bindung zu Loki aufbauen. Da ist es nicht komplett nachvollziehbar, warum Sylvie im entscheidenden Moment auf eine rachdürstige Furie reduziert ist, bei der die Logik sich verabschiedet hat. Denn eigentlich ist Lokis Argument, dass er als Lügner eine Lüge erkennt, nicht von der Hand zu weisen. Dass Sylvie dies alles in den Wind schlägt - das ist nur bedingt logisch und etwas dünn. Und ob es denn Kuss unbedingt brauchte, sei auch dahingestellt. Die Sylki-Shipper werden es gefeiert haben. Einige andere werden aber auch im Hinterkopf behalten haben, dass Sylvie eine Loki-Variante und damit sich eigentlich selbst geküsst hat. Dürfen Variante das eigentlich? Was wäre eigentlich, wenn zwei Varianten einen Nachkommen zeugen? So viele Fragen!

Gekonnt ist aber, dass sich für Loki selbst jetzt der Kreis schließt. Egal, was er macht: Er ist der Verlierer. Er ist allein. Sylvie stößt ihn buchstäblich von sich und bekommt das, was sie haben wollte. Die (vermeintliche?) Rache an der Figur, die sie zu einem Leben auf der Flucht verdammt hat. Ob ihr klar gewesen ist, welche Konsequenzen ihr Handeln hat? Bestimmt. Ist es ihr egal gewesen? Vielleicht. Hier darf aber wieder festgehalten werden: Tom Hiddleston schafft es immer wieder, dass man mit seiner Figur mitleidet. Der sichtlich gebrochene Loki geht ans Herz.

Frust!

Allerdings sorgt das Finale auch für gewaltigen Frust. Es lässt sein Publikum nicht nur mit einem Cliffhanger zurück, sondern mit Fragen. Sehr vielen Fragen. Denn so solide die Episode auch gewesen sein mag, manche Momente wirken unvollendet und deplatziert. Hunter B-15, die auf Ravonna als Direktorin trifft und die Mitglieder der TVA davon überzeugen möchte, dass sie Varianten sind - ein holpriger Anschluss an Folge 5. Die Konfrontation zwischen Mobius und Ravonna hat Owen Wilson im Finale leider wenig Raum gelassen, in der Rolle so zu glänzen, wie wir es im Laufe der Serie gewohnt waren. Auch dieser Augenblick wirkte im Vergleich zu dem Haupterzählstrang etwas schwach.

Vor allem frustriert aber, dass es Marvel dieses Mal wirklich gelungen ist, die Ankündigung von Staffel 2 komplett geheimzuhalten. Ob dieser Schachzug so klug war, sei dahingestellt. Denn so könnte es für den einen oder anderen Zuschauer einen kleinen WTF-Moment gegeben war, als die Folge mit einem Cliffhanger “Loki ist nicht auf dem ihm bekannten Zeitstrahl gelandet, wo ist die Bromance zwischen ihm und Mobius hin?!” und dem folgenden Abspann endete, bevor dann die Mid-Credit-Scene enthüllen durfte, dass die Geschichte von Loki noch nicht zu Ende erzählt ist.

Richtig spannend macht die Serie es jetzt aber im Hinblick auf Phase 4 des MCU. Die ersten Ankündigungen haben bereits vermuten lassen, dass Multiversen und die Zeit eine Rolle spielen werden. Die Fortsetzung zu Doctor Strange heißt immerhin Doctor Strange in the Multiverse of Madness. Zudem wird Doctor Strange in Spider-Man: No Way Home auftauchen - und für den dritten Film um Spider-Man halten sich die Gerüchte, dass Tobey Maguire und Andrew Garfield in ihre Rollen zurückkehren. Andrew Garfield dementiert dies zwar heftig, aber gerade mit dem Staffelfinale von Loki wäre es eine Option, dass auch Peter Parker auf Variante von sich treffen könnte. Eins steht aber fest: Jonathan Majors feiert einen gelungenen Auftakt im MCU. Seine Arbeit macht definitiv Lust auf Ant-Man and The Wasp: Quantumania.

Fazit

Das Finale zu Staffel 1 von Loki hat starke Momente, sorgt aber auch für Frust. Denn manche Momente möchten nicht so ganz in das Kammerspiel um Kang passen, zudem wirft die Geschichte mehr Fragen auf als sie Antworten gibt. "Für alle Zeit. Immer." ist eine solide Folge, die aber im Vergleich zu der sehr starken Serie minimal abflacht. Jetzt heißt es: Warten. Auf das, was Marvel für Phase 4 im Gepäck hat.

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