Avatar 2: James Cameron über die Dreharbeiten der Unterwasser-Szenen

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Avatar Jake Sully Poster

Regisseur James Cameron hatte bereits im Vorfeld angekündigt, dass Teil der Fortsetzungen zu Avatar unter Wasser spielen würden. Dies sollte ihm ein ausgeklügeltes Unterwasser-Ökosystem für den Planeten Pandora ermöglichen.

Trotz des Wechsels in der Umgebung hält Cameron nach wie vor am Thema Motion Capture fest - und macht es sich damit bei den Dreharbeiten nicht gerade leicht, wie er im Gespräch mit dem Collider verriet:

"Nun, wir ziehen's durch. Das hat noch niemand vorher gemacht und es ist ziemlich verzwickt. Unser Motion-Capture-System benutzt - wie die meisten Motion-Capture-Systeme - etwas, das man optisches Tracking nennt. Es nutzt also Marker, die von hunderten Kameras aufgenommen werden.

Das Problem mit dem Wasser liegt nun nicht am Unterwasser-Teil selbst, sondern an der Grenzfläche zwischen Luft und Wasser - sie formt einen sich bewegenden Spiegel. Dieser spiegelt all die Punkte und Marker und verursacht so eine Menge falscher Marker. [...] Wir mussten also eine Lösung hierfür finden. Und das haben wir auch.

Im Grunde genommen wird jedes Problem, zu dem man Wasser hinzufügt, einfach nur zehnmal schwieriger. Also haben wir eine Menge Pferdestärken, Innovation, Vorstellungskraft und neue Technologien dem Problem hinzugefügt, und wir brauchten ungefähr eineinhalb Jahre, um herauszukriegen, wie wir das bewerkstelligen können.

Wir haben enorm viele Tests durchgeführt, und das erst am letzten Dienstag [14. November] erstmals erfolgreich. Wir haben in der Tat eine komplette Szene mit unserem jungen Cast gedreht. Da waren sechs Teenager und ein siebenjähriges Kind, und sie spielen alle unter Wasser.

Wir trainieren bereits seit sechs Monaten mit ihnen, wie man die Luft anhält. Sie schaffen alle mittlerweile einen Zeitraum von zwei bis vier Minuten. Sie sind alle in der Lage, unter Wasser als Schauspieler zu agieren und machen das sehr ruhig, während sie die Luft anhalten. Wir haben keine Tauchausrüstung dabei im Einsatz. Wir bekommen wirklich gute Daten, wunderschöne Bewegungen und tolle Mimik-Momente. Im Grunde haben wir den Code geknackt. Aktuell arbeiten wir noch im unseren kleinen Testbecken. Im Januar werden wir in unser großes Becken befördert."

Außerdem erzählte er, dass ein Großteil der Unterwasser-Szenen in Avatar 2 und Avatar 3 vorkämen, was auch den Produktionsprozess erklärt. Cameron dreht Teil 2 und 3 in einem Block und unterbricht dann die Dreharbeiten, um sich der Postproduktion zu widmen, bevor er anschließend Avatar 4 und Avatar 5 in einem weiteren Block dreht.

Avatar 2 soll dann am 18. Dezember 2020 in den Kinos starten, ein Jahr später folgt Avatar 3. In den Jahren 2024 und 2025 soll es dann mit Avatar 4 und Avatar 5 weitergehen.

Originaltitel:
Avatar 2
Kinostart:
15.12.21
Regie:
James Cameron
Drehbuch:
James Cameron, Josh Friedman
Darsteller:
Sam Worthington (Jake Sully), Zoe Saldana (Neytiri), Stephen Lang (Miles Quaritch), Sigourney Weaver
Rückkehr nach Pandora zu Jake Sully und Neytiri, die mittlerweile eine Familie gegründet haben.

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SPOILER immer mit Spoilertag: <spoiler>Vader ist Lukes Vater</spoiler>

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