Black Hammer: Legendary adaptiert das Comic-Universum für Film und Fernsehen

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Black Hammer

Seit langem ist Jeff Lemires Name auf den Covern der ausschlaggebende Grund, weshalb enthusiastische Comic-Fans zu einem neuen Heft greifen. Dieser Umstand ist auch Hollywood aufgefallen, sodass sich aktuell bereits Adaptionen mehrerer seiner Werke (The Underwater Welder, Gideon Falls) in Arbeit befinden. Mit Black Hammer wagt man sich jedoch an eine weitere von Lemires Arbeiten, welche all seine bisherigen Veröffentlichungen in den Schatten stellte.

Das goldene Zeitalter der Superhelden ist vorüber und nach einem schicksalshaften Gefecht gegen ihren Erzfeind finden sich die einstigen Beschützer von Spiral City in einem gottverlassenen Nest irgendwo im Nirgendwo wieder. Dort müssen die Helden sich wohl oder übel häuslich einrichten, denn aus der Kleinstadt gibt es kein Entkommen, wie sie schmerzlich erfahren müssen.

Die Geschichten befassen sich sowohl mit der Vergangenheit als auch der Gegenwart der Helden und Bösewichte und rücken deren Schicksale in ein neues Licht. Dabei zählt das Universum zu den Wenigen, die die Grenze dessen auslotet, was eine Superheldengeschichte wirklich ausmacht und dabei noch Platz für tiefsinnige Metaphern und menschliche Erfahrungen lässt. An erster Stelle stehen die Charaktere, während der Superheldenaspekt lediglich als Leinwand dient, um ihre Geschichten zu erzählen.

Obwohl die Reihe erst im Jahr 2015 unter dem Dach von Dark Horse in den USA startete, und schon zweimal mit einem Eisner Award ausgezeichnet wurde, kreierte Lemire bereits mehrere Spin-Offs. Hierzulande ist Black Hammer beim Splitter-Verlag erhältlich und wer sich nun angesprochen fühlt, kann sich hier einen ersten Eindruck machen.

Die US-Filmschmiede Legendary Entertainment, die sich bereits mit der The-Dark-Knight-Trilogie beziehungsweise Man of Steel einen Namen im Genre machte, sicherten sich sowohl die Film- als auch die Serienrechte von Black Hammer. Unterstützung bei einer etwaigen Umsetzung holte man sich dabei bei Lemire und seinem Co-Autor und Zeichner Dean Ormston, welche als Produzenten an Bord geholt wurden. Weitere Details liegen aktuell noch nicht vor.

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SPOILER immer mit Spoilertag: <spoiler>Vader ist Lukes Vater</spoiler>

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