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Mehr Spieler: Der Podcast über Videospiele und Googles Stadia

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Hui, das kam zwar mit Vorankündigung, aber doch überraschend: Google hat auf der Games Developer Conference 2019 seine Videospiele-Plattform Stadia angekündigt. Geplant ist eine Art Netflix für Videospiele. Das nehmen Max und Johannes zum Anlass, über den bisherigen Kenntnisstand zu reden und zu spekulieren, ob der Service auch in Deutschland zur Blüte reifen kann.

Denn dank fehlendem Breitbandausbau und dergleichen ist Deutschland immernoch ein bisschen ausgebremst, was die Datengeschwindigkeit angeht. Aber das ist ein anderes Thema und noch ist überhaupt nicht klar, ob Stadia hierzulande Ende Dezember starten wird: Angekündigt ist bisher nur die USA, Großbritannien, Kanada und „Teile Europas“. Ob Deutschland zu diesem Teil gehört – wer weiß?

Google hat eine einstündige Präsentation gehalten, die ihr auf Youtube nachschauen könnt. Erste Berichte und Analysen findet ihr in unserer Zusammenfassung der Zusammenfassungen, inklusive einer Zusammenfassung der Zusammenfassungen der Zusammenfassungen.

Aber wie steht es mit euch? Was ist eure Einschätzung zu Googles neuer Idee? Hat das Potential und wenn ja, wieviel? Was glaubt ihr, wird das Bezahlmodell sein? Hinterlasst uns einen Kommentar!

Mehr Spieler ist ein Podcast von darangehtdieweltzugrunde.de über Videospiele. Er erscheint (meistens) Mittwochs Donnerstags auf darangehtdieweltzugrunde.de und Sonntags auf Robots & Dragons.

Google enthüllt Stadia: Die Streaming-Plattform für Videospiele

Im letzten Herbst, pünktlich zum Start von Assassin's Creed: Odyssey, überraschte Google mit dem Project Stream: Dem Angebot, das Spiel über den Chrome-Browser zu streamen, ohne große Einbuße in Grafik oder Geschwindigkeit. Schon da war klar: Google hat Größeres vor. Das Ergebnis dieses Projekts stellte das Online-Unternehmen gestern auf der derzeit stattfindenden Games Developer Conference 2019 (GDC) in San Francisco vor. Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse, wer keine Geduld hat findet im letzten Absatz eine Zusammenfassung der Zusammenfassung:

Mit der Plattform Stadia will Google es ermöglichen, per Knopfdruck ein Spiel zu streamen, ohne große Latenz (also Verzögerung zwischen den Spielern und dem Spiel) und ohne Download von Spieldateien. Wie das aussehen könnte, demonstrierte Google mit Project Stream einerseits und andererseits vor Ort: Spieler konnten nahtlos vom Streaming am PC zum Fernseher und schließlich zum Mobilgerät wie einem Smartphone wechseln.

Introducing Stadia from Google

Neben Assassin's Creed: Odyssey zeigte Google noch das für dieses Jahr angekündigte Doom Eternal. Weitere Spiele wurde nur angedeutet, zudem gab es noch einige Tech-Demos zu sehen. Darunter zum Beispiel die Möglichkeit, einen anderen Spieler nahtlos das eigene Spiel übernehmen zu lassen oder eine Spielszene aus mehreren Blickwinkel zu verfolgen. Google hat mit Jade Raymond (die Produzentin des ersten Assassin's Creed) jemanden mit viel Erfahrung zur Chefin des internen Studios Stadia Games & Entertainment berufen. Raymond soll exklusive Spieletitel für die Plattform Stadia entwerfen.

Zum Spielen per Stadia-Streaming soll keine zusätzliche Hardware nötig sein (außer ein Chrome Dongle, zum Spielen auf einem Fernseher), trotzdem hat Google zusätzlich den Stadia-Controller vorgestellt. Der ist ähnlich bestückt wie ein heutiger Standard-Controller mit rund acht Knöpfen, einem Digital-Kreuz sowie zwei Analog-Sticks. Hinzu kommen noch mehrere Knöpfe, die das Streaming und Mit-Freunden-Teilen des Spiels vereinfachen sollen. Der Controller verbindet sich über W-LAN direkt mit den Rechenzentren von Google und soll so Verzögerungen vorbeugen.

Der große Rechenaufwand werde hauptsächlich von Googles überall auf der Welt verstreuten Datenzentren erledigt, was die geringe Latenz ermöglichen soll. Während Project Stream wäre ein problemloses Streamen in 4k-Auflösung und mit 60 fps (Frames pro Sekunde) bei einer Verbindungsgeschwindigkeit von 25 Mbits pro Sekunde möglich gewesen. Da Google plant eine Auflösung von bis zu 12k bei 120 fps darzustellen, ist aber fraglich, ob diese Verbindungsgeschwindigkeit ausreichen würde. Zumal nicht klar ist, wie diese Geschwindigkeit flächendeckend erreicht werden kann.

So hängt Deutschland bekanntermaßen im Ausbau der Internetgeschwindigkeit hinterher – Glasfaserverlegung wäre dringend erforderlich, stößt aber auf Reibereien zwischen Regierung und Telekommunikationsunternehmen. Trotz dieser technischen Unsicherheiten soll Stadia noch in diesem Jahr in den USA, Kanada, in Großbritannien und Teilen Europas starten. Es gibt allerdings noch keine Details zu den Kosten, die Google für seine Plattform veranschlagen will.

Tl;dr: Google hat eine Art Netflix für Spiele angekündigt. Spieler brauchen keine zusätzliche Hardware, ein optionaler Controller wird angeboten. Es sollen exklusive Spiele für die Plattform Stadia entwickelt werden. Google versprach viel, bleibt aber im Konkreten sehr vage. Wichtige Informationen zum Start-Lineup an Spielen, zu monatlichen Kosten und zur benötigten Verbindungsgeschwindigkeit fehlen.

Stadia GDC 2019 Gaming Announcement

Google: Doodle zum 114. Geburtstag von Eiji Tsuburaya

Stolze 114 Jahre wäre Eiji Tsuburaya heute geworden. Spontan keine Idee, wer genau das war?  Doch, bestimmt! Tsuburaya war für die Tricktechnik von Godzilla zuständig und griff während der Dreharbeiten erstmals auf eine andere Technik zurück, um Godzilla zum Leben zu erwecken: Anstelle der Stop-Motion-Technik entschied sich Tsuburaya dafür, einen Schauspieler in einen schweres Gummikostüm zu stecken. Diese Technik wurde später als Suitimation bekannt. 

Zusätzlich nutzte er extreme Beleuchtung und High-Speed-Kameras, um seine Monster noch realistischer erscheinen zu lassen. 

Godzilla war der Film, der Tsuburaya dazu verhalf, sein angeschlagenes Image in seiner Heimat zu retten. Er hatte während des 2. Weltkriegs mehrere Propagandafilme für Japan gedreht, was gerade nach der Niederlage Japans kein gutes Licht auf ihn warf.

Neben Godzilla war er noch an zahlreichen anderen Projekten beteiligt. Das bekannteste hiervon dürfte Ultraman sein, eine Science-Fiction-Serie.

Eiji Tsuburaya starb am 25. Januar 1970 im Alter von 68 Jahren in Itō. 

Zum heutigen Geburtstag ehrt Google ihn mit einem Doodle: Es gilt, Kulissen zu kleben, den Schauspieler in sein Kostüm zu stecken, Miniaturen zu zertreten und vieles mehr. Als Belohnung gibt es dann den fertigen Monster-Film zu bewundern. Die unterhaltsame Hitze-Pause gibt es hier.

Update: Der kleine Fehler meinerseits ist korrigiert, danke an Starcat66 für den Hinweis und beste Grüße nach Delmenhorst :-) 

Project Tango: Google entwickelt Mobiltelefon mit Mapping-Software

Project Tango nennt sich das neueste Projekt von Google. Der Smartphone-Prototyp kann mit einer besonderen Kamera und neu entwickelter Software die Umgebung erfassen und die Räumlichkeiten in 3D in Echtzeit kartografieren.

Das ist nicht nur für die Gaming-Industrie interessant, sondern könnte auch z.B. Menschen mit Sehbehinderungen die Orientierung im Alltag erleichtern.

Das Konzept steckt noch in den Kinderschuhen, doch welche Möglichkeiten sich mit der Technologie bieten, schaut ihr euch am Besten in dem Video an.

Bisher existieren 200 Prototypen, für die derzeit noch Entwickler gesucht werden. In welche Richtung sich das Projekt entwickeln wird, ist völlig offen. 

Say hello to Project Tango!

Google Doodle feiert Doctor Who

Pünktlich zum fünfzigjährigen Jubiläum von Doctor Who hat Google ein Doodle mit dem zeitreisenden Außerirdischen veröffentlicht. Man reist als Doctor in der Tardis von einem Level zum nächsten und versucht, die Buchstaben G-O-O-G-L-E aufzusammeln. Dabei sollte man den Daleks aus dem Weg gehen, denn der Kontakt mit ihnen führt automatisch zum Tod. Die mit nur wenigen Pixeln gezeichneten, aber trotzdem deutlich erkennbaren Inkarnationen des Doctors dienen als Leben.

Das Doodle ist ein liebevoll gemachter und erstaunlich schwerer Plattformer, der die Essenz vieler Folgen - Weglaufen vor Wesen, die größer, besser bewaffnet und gefährlicher sind als man selbst - gut einfängt.

Doctor Who: Erforscht die TARDIS bei Google Maps

Wieder ein nettes Easter Egg von Google. Wer beim Kartendienst Maps durch London schlendert, kann an diesem Standort nicht nur die TARDIS bewundern, sondern neuerdings auch hineingehen. Alles kein Problem, denn die fiktive Raum-Zeit-Maschine ist von innen viel größer, als die Polizeizelle von außen vermuten lässt.

Doctor Who feiert dieses Jahr den 50. Geburtstags. Im November läuft das Jubiläumsspecial, im Dezember wird der neue Doctor, gespielt von Peter Capaldi, inkarniert. Die nächste Serienstaffel startet 2014.

Hier geht's in die TARDIS.

Das Innere der Tardis

Google feiert Roswell-Zwischenfall

Vor 66 Jahren stürzte in einer Kleinstadt names Roswell im Bundesstaat New Mexico angeblich ein UFO ab. Eine Vielzahl von Geschichten und Verschwörungstheorien kursieren seitdem durch Bücher, Filme, Fernsehserien (nicht zuletzt Akte X) und Internetforen. Google zollt dem heute mit einem interaktiven Google Doodle Tribut. Als Pilot des abgestürzten UFOs müsst ihr euch auf der fremden Erde zurechtfinden und einige kleine Aufgaben lösen.

Nur Heute: Google-Doodle für Douglas Adams

Macht euch mal den Spaß, das Google-Doodle zum 61. Geburtstag von Douglas Adams anzusehen.

Sehr schön. Habt ihr den Babelfisch gefunden? Oder die Darstellung, warum man immer ein Handtuch dabei haben sollte? Adams ist am 11. Mai 2001 in Santa Barbara, Kalifornien, gestorben und hat mit Per Anhalter durch die Galaxis eines der Standardwerke der Sci-Fi-Literatur verfasst.

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