Cyberpunk 2077: Quest-Reihen sollen noch deutlich komplexer werden als in The Witcher 3

Cyberpunk 2077

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The Witcher 3: Wild Hunt begeisterte viele Spieler mit seinen mehrstufigen Quest-Reihen, die auf unterschiedliche Arten gelöst werden konnten. Je nach Vorgehen änderten sich auch Ablauf und Ausgang der Quest. Im Podcaste der Kollegen von GameStar sprachen Quest-Designer Phillipp Weber und Level-Designer Miles Tost von CD Projekt kürzlich über das Quest-System von Cyberpunk 2077. Das soll im Vergleich zu The Witcher 3 noch einmal deutlich an Komplexität gewinnen.

Demnach werden die Quests teilweise zwischen drei und fünf Mal so komplex wie noch in The Witcher 3. Tost erklärt diese Ambition an einer Aufgabe, in der der Spieler seine Waffen abgeben soll. Die ganze Quest ist darauf ausgelegt, ihn wehrlos zu machen. Trotzdem soll es auch in dieser Situationen die Chance geben, seine Waffen zu behalten. In diesem Fall nimmt die Mission aber auch eine völlig andere Richtung. Laut der Entwickler musste das Team für diesen Fall die gesamte Mission umbauen.

Die Entwickler erklären aber auch, dass jede Option logisch sein soll. Hierfür wolle man aus den Fehlern von The Witcher 3 lernen. Dort habe man zu häufig auf den Hexer-Sinn gesetzt. Schuld daran war wohl die Aufteilung der Entwicklerteams. Die verschiedenen Designer wussten nicht zwingen, was die Kollegen zusammengestellt hatten. Dadurch entstand bei einzelnen Mitarbeiten der Eindruck, dass man eine Funktion selbst nicht so oft eingebaut hatte. Im großen Maßstab sah das dann aber schon anders aus.

Das Team habe daraus gelernt und entwickle nun deutlich organisierter. Wiederholungen in Aufgaben sollen so möglichst geringgehalten werden. Ob die Aufgaben aber wirklich soviel komplexer sind, wird sich spätestens zum Release zeigen. Noch ist allerdings unklar, wann Cyberpunk 2077 erscheint.

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