Die Unglaublichen 2

Avengers, Black Panther, Aquaman, Bohemian Rhapsody & Co: Die profitabelsten Filme des Jahrs 2018 ermittelt

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Avengers: Infinity War

Die Frage, ob ein Film finanziell erfolgreich ist oder nicht, ist nicht immer einfach zu beantworten. In vielen Fällen wird vor allem auf das Einspielergebnis geschaut, das jedoch nicht immer die ganze Geschichte erzählt. Dinge wie das Budget, Marketingkosten oder der Anteil der Kinos in den verschiedenen Ländern machen es schwer, eine tatsächliche Wertung über die Profitabilität eines Films abzugeben.

Diese Tatsache hält die Kollegen von Deadline jedoch nicht davon ab, gemeinsam mit verschiedenen Experten genau diese Dinge zu untersuchen. So hat die Seite erneut eine Rangliste der profitabelsten Filme und der größten finanziellen Flops des vergangenen Jahres erstellt. Festzuhalten ist dabei allerdings, dass es sich nicht um offizielle Angaben der Filmstudios handelt, sondern um Prognosen von Experten auf Basis der vorhandenen Daten. Trotzdem sind die Zahlen durchaus interessant.

Die Spitzenpositionen in der Rangliste dürften nur wenige Filmfans überraschen. Disney dominierte im vergangenen Jahr die Top 5 der Kinocharts und auch bei den profitabelsten ist das Studio vorn. Die drei Spitzenpositionen sind fest in der Hand des Mäuse-Konzerns. Auf Platz 1 steht Avengers: Infinity War (500 Millionen Dollar Nettogewinn), dahinter folgen Black Panther (476,8 Millionen Dollar Nettogewinn) und Die Unglaublichen 2 (447,4 Millionen Dollar Nettogewinn).

Generell scheinen Comciverfilmungen weiterhin große Gewinnmargen für die Studios zu versprechen. Neben den beiden genannten Marvel-Verfilmungen finden sich auch Aquaman, Deadpool 2 und Venom in den Top 10 wieder. Hier die komplette Liste:

  1. The Avengers: Infinity War (Disney/Marvel) - 500 Millionen Dollar
  2. Black Panther (Disney/Marvel) – 476.8 Millionen Dollar
  3. Die Unglaublichen 2 (Disney/Pixar) – 447.4 Millionen Dollar
  4. Bohemian Rhapsody (20th Century Fox/New Regency) – 350.8 Millionen Dollar
  5. Aquaman (WB/DC) – 260,5 Millionen Dollar
  6. Venom (Sony) – 246,9 Millionen Dollar
  7. Deadpool 2 (Fox) – 235,4 Millionen Dollar
  8. Jurassic World: Das gefallen Königreich (Universal) – 222,8 Millionen Dollar
  9. Der Grinch (Illumination/Universal) – 184,6 Millionen Dollar
  10. A Star Is Born (WB) – 178,1 Millionen Dollar

Weitere nennenswerte Filme: The Nun (155 Millionen Dollar), Halloween (128,5 Millionen Dollar), A Quiet Place (93 Millionen Dollar)

So gut es für Disney 2018 auch lief, eine Reihe von Flops musste das Studio ebenfalls verkraften. So finden sich in der Liste der größten finanziellen Verlierer gleich drei Produktionen des Studios wieder. A Wrinke in Time (-130,6 Millionen Dollar), Solo: A Star Wars Story (-76,9 Millionen Dollar) und Der Nussknacker und die vier Reiche (-65,8 Millionen Dollar) ziehen die Bilanz des vergangenen Jahres etwas nach unten.

Der größte Flop des Jahres stammt allerdings nicht von Disney, sondern aus dem Hause Universal. Der von Peter Jackson produzierte Mortal Engines ging an den Kinokassen baden und spielte lediglich 83 Millionen Dollar ein. Den Experten von Deadline zufolge resultiert daraus ein Verlust von 174,8 Millionen Dollar. Komplettiert wird die Flop 5 des Jahres durch die Neuauflage von Robin Hood. Hier stand am Ende ein Minus von 83,7 Millionen Dollar.

Kino-Charts 2018: Die einspielstärksten Filme des Jahres

Das neue Jahr steht direkt vor der Tür, der perfekte Zeitpunkt also, um noch einmal einen Blick zurück auf die einspielstärksten Filme des Jahres zu werfen. Die Kinojahrescharts haben sowohl in Deutschland als auch in Hinblick auf die weltweiten Einspielergebnisse einen eindeutigen Gewinner. Abgesehen davon sind aber deutliche Unterschiede zwischen der weltweiten und der deutschen Liste festzustellen. Im heutigen Artikel dreht sich alles um die weltweiten Einspielzahlen. Morgen schauen wir auf die deutschen Top 10.

Wie im vergangenen Jahr waren auch 2018 vier Filme in der Lage, mehr als eine Milliarde Dollar einzuspielen. Nur ein Film knackte allerdings gleich die Marke von zwei Milliarden Dollar. Avengers: Infinity War steht aus diesem Grund unangefochten auf Platz 1 der Liste der einspielstärksten Filme des Jahres 2018.

Auch Platz 2 war in diesem Jahr eine Marvel-Produktion. Black Panther erwies sich vor allem in den USA als Kassenschlager, wo der Film am Ende sogar mehr Geld einspielte als Avengers: Infinity War (700 Millionen Dollar zu 678 Millionen Dollar). Weltweit musste sich Black Panther mit 1,346 Milliarden Dollar aber mit Platz 2 begnügen.

Auf Platz 3 folgt mit Jurassic World: Das gefallene Königreich die einzige Produktion, die 2018 mehr als eine Milliarde einspielen konnte, die nicht von Disney stammt. Insgesamt setzte die Fortsetzung 1,3 Milliarden Dollar an den Kinokassen um. Für die Zahlen des Vorgängers reichte es allerdings nicht, dieser kam 2015 auf 1,671 Milliarden Dollar.

Der vierte Milliarden-Film des Jahres 2017 ist Die Unglaublichen 2. Ähnlich wie Black Panther lief die Animationsfortsetzung besonders gut in den USA. Hier spielte der Film mit 608 Millionen Dollar fast die Hälfte seiner insgesamt 1,24 Milliarden Dollar ein. In den Jahrescharts bedeutet dies Platz 4.

Platz 5 geht mit Venom an eine weitere Comicverfilmung. Die 855 Millionen Dollar dürften bei Sony sicherlich für Freude gesorgt haben. Gleiches gilt sicherlich auch für Paramount und Mission: Impossible – Fallout. Rund 791 Millionen Dollar sind das bisher beste Einspielergebnis für das Franchise.

Auf Platz 7 steht bereits die Comicverfilmung Aquaman. Dieser konnte 748 Millionen Dollar einspielen. Da der Film immer noch in den Kinos läuft, ist es nicht unwahrscheinlich, dass Aquaman noch ein oder zwei Plätze in den Charts nach oben klettert.

Hier die Top 10:

1. Avengers: Infinity War (2,048 Milliarden Dollar)
2. Black Panter (1,346 Milliarden Dollar)
3. Jurassic World: Das gefallen Königreich (1,3 Milliarden Dollar)
4. Die Unglaublichen 2 (1,242 Milliarden Dollar)
5. Venom (855 Millionen Dollar)
6. Mission: Impossible – Fallout (791 Millionen Dollar)
7. Aquaman (748 Millionen Dollar)
8. Deadpool 2 (735 Millionen Dollar)
9. Bohemian Rhapsody (702 Millionen Dollar)
10. Phantastische Tierwesen 2: Grindelwalds Verbrechen (627 Millionen Dollar)

Interessehalber hier noch ein paar weitere Genre-Filme, die es nicht in die Top 10 geschafft haben: Ant-Man and the Wasp (622 Millionen Dollar), Ready Player One (582 Millionen Dollar), Meg (530 Millionen Dollar), Rampage (428 Millionen Dollar), Solo: A Star Wars Story (392 Millionen Dollar), A Quiet Place (340 Millionen Dollar), Pacific Rim Uprising (290 Millionen Dollar), Tomb Raider (274 Millionen Dollar), Halloween (253 Millionen Dollar), Predator: Upgrade (160 Millionen Dollar).

Einspielergebnis: Halloween weiter stark

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Halloween

Halloween steht weiter an der Spitze der amerikanischen Kinocharts. In seiner zweiten Woche spielte der Slasher noch einmal starke 32 Millionen Dollar ein. Insgesamt steht Halloween nach zwei Wochen in den USA bei einem Einspielergebnis von 126,6 Millionen Dollar. Damit konnte in den Vereinigten Staaten erstmals ein Film des Franchises die Marke von 100 Millionen Dollar überspringen. Selbst wenn man die Inflation berücksichtigt, schlug sich bisher lediglich der Original-Halloween besser in den US-Kinos.

In Deutschland lief Halloween in dieser Woche ebenfalls an und sprang auch hierzulande direkt auf Platz 1 in den Kinocharts. 325.000 Besucher und 3,0 Millionen Euro machten den Start zum zweiterfolgreichsten der Reihe. Lediglich Halloween H:20 startete 1998 mit 565.000 Zuschauern besser. Weltweit steht Halloween nun bei einem Einspielergebnis von 172,2 Millionen Dollar.

Auf Platz 2 in den folgte die Komödie Johnny English - Man lebt nur dreimal mit 190.000 Kinogängern und 1,6 Millionen Euro. Platz 3 geht an die Komödie Der Vorname von Sönke Wortmann, mit 150.000 Zuschauern und 1,3 Millionen Euro.

Komplettiert werden die Top 5 von Die Unglaublichen 2 und Venom. Die Pixar-Fortsetzung spielte noch einem 1,1 Millionen Euro ein und konnte 150.000 Zuschauer in die Kinos locken. Weltweit ist Die Unglaublichen 2 mit 1,23 Milliarden Euro der vierterfolgreichste Film des Jahres. Sonys Venom kam am vergangenen Wochenende in Deutschland auf 105.000 Besucher und 1,1 Millionen Euro. Auch hier dürfte das Studio mit dem weltweiten Gesamtergebnis sein. Die Comicverfilmung übersprang am Wochenende weltweit die Marke von 500 Millionen Dollar.

Einspielergebnis: Venom weiter an der Spitze der weltweiten Kinocharts

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Venom

Die Comicverfilmung Venom steht auch in ihrer zweiten Woche an der Spitze der internationalen Kinocharts. Das Spider-Man-Spin-off ohne Spider-Man spielte an seinem zweiten Wochenende weltweit 105,4 Millionen Dollar ein. Rund 35,7 Millionen Dollar entfielen auf den amerikanischen Markt, was Platz 1 in den US-Charts bedeutet.

Insgesamt konnte Venom bisher weltweit 378,1 Millionen Dollar einspielen. Da unter anderem der Kinostart in China noch aussteht, hat die Comicverfilmung durchaus Chancen, Sonys bester Kinostart des Jahres zu werden. Aktuell geht dieser Titel an Hotel Transsilvanien 3 – Ein Monster Urlaub. Die Animationsfortsetzung konnte insgesamt 516 Millionen Dollar einspielen.

In den deutschen Kinocharts steht Venom ebenfalls weiterhin an der Spitze. Noch einmal weitere 220.000 Zuschauer erhöhten die Zuschauergesamtzahl auf über 800.000. Dem musste sich auch Pixars Die Unglaublichen 2 geschlagen geben. Rund 190.000 Zuschauer wollten die Fortsetzung an vergangenen Wochenende sehen, was einem Umsatz von 1,6 Millionen Euro entspricht. Mit insgesamt rund 1,4 Millionen verkauften Kinokarten ist Die Unglaublichen 2 aber nach wie vor der erfolgreichste Film des diesjährigen Herbstes.

Kritik zu Die Unglaublichen 2 - Familienchaos mit Superkraft

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Die Unglaublichen 2

Es gibt endlich ein Wiedersehen mit Mr. Incredible (Craig T. Nelson), Elastigirl (Holly Hunter) und ihren Kindern Violetta, Flash und Baby Jack-Jack. Pixar erfindet das Genre mit dem Sequel nicht neu - aber funktioniert Die Unglaublichen 2 nach Jahren der Gewöhnung an Marvel- und DC-Echtzeitfilme noch?

Die Handlung setzt kurz nach dem Ende des ersten Teils ein. Die Familie Parr versucht weiterhin, ein unauffälliges Leben jenseits ihrer Superkräfte zu führen, was ihnen nur leidlich gelingt. Bei einem Kampf gegen einen Superschurken verwüsten die Parrs unglücklicherweise halb Metroville und müssen sich fortan ein neues Zuhause suchen. Sie geraten an die wohlhabenden Geschwister Helen und Winston Deavour (in Original gesprochen von Bob Odenkirk und Catherine Keener), die ihnen eine moderne Heimstatt bieten - sogar inklusive geheimer Superhelden-Höhle.

Die beiden Geschwister wollen mit einer groß angelegten Imagekampagne dafür sorgen, dass Superhelden endlich wieder cool werden. Dafür wird vor allem Mama Helen eingesetzt, die ihre Karriere als Elastigirl vorantreiben kann und als Vorbild für alle Frauen und Mütter vermarktet werden, während Mr. Incredible zuhause die Kinder hüten soll. Dabei hat er glücklicherweise Unterstützung von seinem Kumpel Frozone (Samuel L. Jackson). Doch bald braucht Elastigirl Hilfe, um den Screenslaver zu besiegen, der Menschen unter seinen Bann bringt und sie Verbrechen aller Art begehen lässt.

Ein Herz für Helden

Mit Die Unglaublichen 2 kommt nach knapp 14 Jahren der zweite Teil rund um die Pixar-Superheldenfamilie auf die Leinwand. Brad Bird, der auch im ersten Teil Regie geführt hatte, hat schon vor mehreren Jahren angekündigt, eine Fortsetzung machen zu wollen - nur hatte er lange keine wirkliche Geschichte auf Lager, die er erzählen könnte.

Dass nun, im Zeitalter der Superhelden-Epen, der zweite Teil der Unglaublichen eher überraschend in die Kinos kommt, dürfte die Latte noch einmal höher anlegen. Seien wir ehrlich: So viel Neues gibt es bei einem Superheldenfilm mittlerweile auch nicht mehr zu erzählen. In Anbetracht der zahlreichen teils recht lieblos zusammengeschusterten Fortsetzungen oder Zwischenteile der diversen Superhelden-Realverfilmungen kann Die Unglaublichen 2 dankenswerterweise sowohl Kinder als auch Erwachsene unterhalten.

(Fast) keine Experimente

Die Unglaublichen 2 bietet hier Verlässlichkeit: Man weiß, was man kriegt. Der Film punktet in guter alter Pixar-Manier von der ersten Minute an mit jeder Menge Tempo, Witz und extrem liebevoll ausgearbeiteten Figuren. Die Optik hat sich seit Teil Eins kaum verändert, wirkt aber dank der Comic-Ästhetik glücklicherweise kein Stück veraltet.

Andere Handlungselemente sind jedoch wenig überraschend. Der generische Kampf gegen den Bösewicht, der die Familie wieder zusammenbringt, ist so erwartbar wie die leider nicht sehr trickreiche Auflösung. Genrekenner ahnen die wahre Identität des Superschurken schon meilenweit im Voraus - hier hätte man durchaus etwas fantasievoller heranschreiten können. Zumal Bird als Hauptgrund für die Verzögerung der Fortsetzung angab, gerade der Handlungsstrang des Bösewichts sei der, der ihm am meisten Probleme bereitet habe. Da will man vielleicht lieber nicht wissen, welche Handlungsstränge in der Schublade geblieben sind.

Der Rollentausch von Mutter und Vater bot sich drehbuchtechnisch an, um die Familie ein wenig durcheinanderzuwirbeln - hier greift man auf bewährte Muster zurück, die man so schon allzu oft gesehen hat. Auch die Handlung rund um Jack-Jacks Erzrivalen (dessen Identität hier noch geheim bleiben soll), wirkt streckenweise wie recycelte Slapstick-Entwürfe für frühere Projekte wie Ice Age. Pixar geht hier in der Mitte des Films vielleicht ein wenig zu oft auf Nummer sicher und bietet so eher wenig Neues.

Und doch: Die spaßige Familientherapie funktioniert

Eine Weiterentwicklung gibt es allerdings, durch die die Handlung von Die Unglaublichen 2 enorm aufgewertet wird: Jack-Jacks Superkräfte entfalten sich endlich richtig und bieten so Gelegenheit für einige wunderbar alberne und später entscheidende Szenen. So bekommt Jack-Jack in der Handlung also endlich etwas zu tun, statt nur als niedliche Nebenfigur zu dienen. Pixar hat hier genau auf das richtige Pferd gesetzt und kann - im Gegensatz zum Bösewicht - doch noch überraschen.

Auch die Kritik an den Medien, die mit dem Screenslaver - ja, der Name ist Programm - deutlich herausgearbeitet wird, dürfen sich sowohl Kinder als auch Erwachsene hinter die Ohren schreiben: Als willenlose Ausführungsmaschinen, die wortwörtlich alles tun, was ihnen der Bildschirm befiehlt, will Pixar uns nicht sehen. Stattdessen sollen Werte wie Familie und Zusammenhalt den Kampf gegen die Gleichgültigkeit und die Vereinzelung durch die allgegenwärtigen Screens und Medien gewinnen. Für eine Fortsetzung einer Geschichte, die bereits 14 Jahre auf dem Buckel hat, ist das eine durchaus erfreuliche Botschaft.

Fazit

Mit Die Unglaublichen 2 ist Disneys Pixar-Schmiede den Erwartungen an ein spaßiges Familienabenteuer absolut gerecht geworden. Zwar setzt die Fortsetzung der Unglaublichen ein paar mal zu oft auf Bewährtes und der Bösewicht ist absolut keine Überraschung, doch kann der Film mit liebevoll gestalteten Figuren und der richtigen Menge an Witz und Tempo für unterhaltsame zwei Stunden sorgen.

Die Unglaublichen 2 spielt 1 Milliarde Dollar in Rekordzeit ein

Die Unglaublichen 2 ist Disneys dritter Milliarden-Film in diesem Jahr. Die Fortsetzung übersprang am Montag die Marke von einer Milliarde Dollar und stellte damit auch gleich einen neuen Rekord auf. Kein Animationsfilm konnte bisher schneller 1 Milliarde Dollar einspielen. Insgesamt benötigte Die Unglaublichen 2 genau 47 Tage für den Meilenstein.

Über die Hälfte der Einnahmen stammen dabei von den amerikanischen Kinogängern. Mit 574 Millionen Dollar ist die Fortsetzung auch gleichzeitig der erste Animationsfilm, der in den USA mehr als 500 Millionen Dollar einnehmen konnte.

Mit 1 Milliarde Dollar steht Die Unglaublichen 2 aktuell zudem auf Platz 4 der erfolgreichsten Filme des Jahres. Davor befinden sich mit Avengers: Infinity War (2,04 Milliarden Dollar) und Black Panther (1,34 Milliarden Dollar) noch zwei weitere Disney-Produktionen. Lediglich Jurassic World: Das gefallene Königreich (1,28 Milliarden Dollar) sprengt die Disney-Phalanx.

In den kommenden Wochen dürfte das Einspielergebnis von Die Unglaublichen 2 noch weiter anwachsen. Unter anderem steht beispielsweise auch in Deutschland der Kinostart noch aus. Hierzulande kommt das Animationsabenteuer am 27. September in die Kinos.

Einspielergebnis: Jurassic World 2 startet in den USA mit 150 Millionen Dollar

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Chris Pratt als Owen mit Blue in Jurassic World 2

Jurassic World: Das gefallen Königreich läuft schon seit einigen Wochen in den deutschen Kinos. In den USA startete die Fortsetzung dagegen erst am vergangenen Wochenende. Mit 150 Millionen Dollar zum Auftakt gelang in den Vereinigten Staaten ein Kinostart, mit dem das Studio Universal sehr zufrieden sein dürfte. Auch wenn man das Ergebnis des Vorgängers (208 Millionen Dollar) nicht erreicht, läuft es für Das gefallene Königreich alles andere als schlecht an den Kinokassen.

Insgesamt steht der Film mittlerweile bei 711 Millionen Dollar. Besonders in China kommen die Dinos besonders gut an. Hier konnte die Fortsetzung in ihrer zweiten Woche die Marke von 200 Millionen Dollar knacken. In Deutschland steht Jurassic World: Das gefallen Königreich in der dritten Woche in Folge an der Spitze der Kinocharts. Trotz Fußballweltmeisterschaft wollten 245.000 Besucher den Film sehen, wodurch rund 2,6 Millionen Euro eingespielt wurden. Insgesamt konnte Jurassic World 2 hierzulande mittlerweile 1,5 Millionen Karten verkaufen.

Die Fortsetzung zu Die Unglaublichen schlägt sich ebenfalls weiterhin sehr gut. Mit weiteren 80,9 Millionen Dollar steht der Film in den USA nun nach zwei Wochenenden bereits bei 350 Millionen Dollar. Dazu kamen in der vergangenen Woche weitere 56,8 Millionen Dollar, nachdem Die Unglaublichen 2 auch in China, Thailand und Indien angelaufen war. Weltweit steht der Film damit aktuell bei 485 Millionen Dollar. Europa inklusive Deutschland muss sich dagegen weiterhin gedulden. In den deutschen Kinos startet Die Unglaublichen 2 am 27. September.

Die Unglaublichen 2: Die Sprecher für die deutsche Synchronfassung stehen fest

In den USA erlebte Die Unglaublichen 2 einen Rekordstart, in Deutschland muss sich das Publikum noch bis zum September auf die Fortsetzung gedulden. Nun ist aber immerhin schon einmal bekannt, wer den Helden für Teil 2 seine Stimme leihen wird.

Markus Maria Profitlich ist erneut als Bob Parr alias Mr. Incredible zu hören. In der englischen Version übernimmt Craig T. Nelson diese Rolle. 

Neu hingegen dabei ist Emilia Schüle, welche die Nachfolge von Felicitas Woll antritt und Violetta Parr spricht. Schüle war unter anderem auch als Astrid in Drachenzähmen leicht gemacht und Drachenzähmen leicht gemacht 2 zu hören. Violetta wird in der Originalversion von Sarah Vowell gesprochen.

Erneut mit von der Partie ist Mechthild Großmann, bekannt als Staatsanwältin im Tatort Münster. Sie leiht wie schon in Teil 1 Edna Mode ihre markante, rauchige Stimme. Die Rolle wird in der englischen Fassung von Brad Bird übernommen.

HeLectrix ist eine neue Figur in Die Unglaublichen 2. Gesprochen wird er von dem Blogger und Moderatoren Riccardo Simonetti. Simonetti sammelte als Jugendlicher beim Hörfunk erste Erfahrungen vor dem Mikrofon.

In der Fortsetzung übernimmt Mr. Incredible vorrangig die Hausarbeit, während Mrs. Incredible als Elastigirl viel beschäftigt ist: Ein reicher Geschäftsmann möchte die Reputation von Superhelden verbessern und hat sich dafür ihre Dienste gesichert. Doch die Erziehung der Kinder treibt Mr. Incredible an seine Grenzen - vor allem als Baby Jack-Jack beginnt, erstmals eigene Kräfte zu entwickeln.

Die Unglaublichen 2 startet am 27. September in den deutschen Kinos.

Einspielergebnis - Rekordstart für Die Unglaublichen 2, maue Besucherzahlen in Deutschland

Die Unglaublichen 2 ist erfolgreich in den USA und einigen weiteren Ländern angelaufen. Die Fortsetzung von Pixar konnte an ihrem Startwochenende in den Vereinigten Staaten rund 180 Millionen Dollar einspielen. Damit stellt der Film einen neuen Rekord für den besten Kinostart eines Animationsfilms auf. Der bisherige Rekordhalter Findet Dorie stammte ebenalls aus dem Hause Pixar und kam vor zwei Jahren auf 135 Millionen Dollar.

Außerhalb der USA nahm Die Unglaublichen 2 noch einmal weitere 51,1 Millionen Dollar ein und steht damit nun bei einem Gesamteinspielergebnis von 231,5 Millionen Dollar. Dabei lief der Film aber erst in rund 26 Prozent seines Gesamtmarktes an. Auch in Deutschland müssen sich die Pixar-Fans noch etwas in Geduld üben. Hierzulande kommt Die Unglaublichen 2 erst 27. September in die Kinos.

In den deutschen Kinocharts zeigte sich am Wochenende bereits, dass die Fußballweltmeisterschaft wieder einmal begonnen hat, sowohl in Hinblick auf die Besucherzahlen als auch bei namenhaften Neustarts. Lediglich Jurassic World: Das gefallene Königreich konnte sechstellige Besucherzahlen verzeichnen. Mit 325.000 Zuschauern und 3,6 Mio Euro zog die Dino-Fortsetzung an der Spitze der Charts einsam ihre Kreise. Insgesamt steht der Film hierzulande nach zwei Wochen bei 1,12 Millionen Zuschauern. Weltweit beträgt das Einspielergebnis rund 370 Millionen Dollar, wobei der Kinostart in den USA noch aussteht.

Auf Platz 2 in den deutschen Charts folgte Solo: A Star Wars Story mit 66.000 verkauften Kinokarten und 710.000 Euro. Das Star-Wars-Spin-off kämpft aktuell darum, weltweit die Marke von 400 Millionen zu erreichen. Am vergangenen Wochenende konnte man sein bisheriges Einspielergebnis nur noch um 14,3 Millionen Dollar steigern. Im Moment steht der Film damit bei 339,5 Millionen Dollar.

Den dritten Platz sicherte sich in Deutschland Deadpool 2. Hierzu reichten 72.000 Zuschauer und 670.000 Euro Umsatz. Die Comicverfilmung kommt weltweit 689 Millionen Dollar. Für das Ergebnis des Vorgängers (783 Millionen Dollar) dürfte es aber wohl nicht mehr reichen.

Als Neustart ist in dieser Woche in Deutschland lediglich Hereditary erwähnenswert. Der Horrorfilm konnte 25.000 Kinokarten verkaufen und 220.000 Euro einspielen.

Die Unglaublichen 2: Neuer Clip veröffentlicht

Pixar und Disney haben einen ersten Clip zum Kinostart von Die Unglaublichen 2 veröffentlicht. Das Video gibt schon einmal einen Vorgeschmack auf den Einsatz der Superhelden-Familie gegen den Superschurken the Underminer. In den amerikanischen Kinos läuft die Fortsetzung bereits in knapp zwei Wochen an. In Deutschland erfolgt der Kinostart dagegen deutlich später. Hierzulande kehren die Unglaublichen am 27. September zurück auf die Kinoleinwände.

In Die Unglaublichen 2 versucht ein reicher Geschäftsmann, die Reputation der Superhelden zu verbessern. Dazu sichert er sich die Dienste von Elastigirl, die daraufhin wieder in ein Superheldenkostüm schlüpft. Mr. Incredible übernimmt in der Zwischenzeit die Hausarbeit und die Erziehung der Kinder, was sich jedoch als schwieriger herausstellt als angenommen. Vor allem als Baby Jack-Jack beginnt, erstmals eigene Kräfte zu entwickeln, wird Mr. Incredible an seine Grenzen getrieben.

In wiederkehrenden Sprechrollen zu hören sind Craig T. Nelson (Mr. Incredible), Holly Hunter (Elastigirl), Sarah Vowell (Violetta), Samuel L. Jackson (Lucius Best) und Brad Bird (Edna Mode). Der Gegner The Underminder wird vom Pixar-Stammsprecher John Ratzenberger vertont.

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