Blade Runner

Jubiläen 2019: 90 Jahre Tim und Struppi, 80 Jahre Batman und 30 Jahre Die Simpsons

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Szenenbild Tim und Struppi

Das nächste Jahr dürfte für viele Science-Fiction-Fans genauso enttäuschend werden, wie 2015 – es sind immer noch keine fliegenden Autos in Sicht. Wie Zurück in die Zukunft II versprach 1982 bereits der im Jahr 2019 angesiedelte Film Blade Runner eine Welt voller schwebender Verkehrsmittel. Trotzdem gibt es 2019 viele fantastische Jubiläen zu feiern.

1859 wurde Arthur Conan Doyle geboren. Als 1869 der Roman 20.000 Meilen unter dem Meer erschien, war er noch weit von der Veröffentlichung seiner Sherlock-Holmes-Geschichten entfernt. Sein französischer Schriftstellerkollege Jules Verne war vor 150 Jahren bereits ein sehr aktiver Autor.

Im Juli vor 125 Jahren wurde Aldous Huxley geboren. Rein theoretisch hätte der spätere Autor von Schöne Neue Welt, dem Verfasser von Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde noch persönlich begegnen können. Robert Louis Stevenson verstarb im Dezember 1894 mit nur 44 Jahren.

1904 kam Sir Alec Guinness zur Welt. Seiner Überzeugung nach zählte die Rolle in Star Wars Episode IV nicht zu seinen besten schauspielerischen Leistungen. Trotzdem bleibt er wohl immer mit der Rolle des Obi-Wan Kenobis verbunden. Sein Stars-Wars-Kollege Peter Cushing wurde zuerst durch die Dracula- und Frankensteinstreifen von Terence Fisher berühmt. Der Regisseur der berüchtigten Hammer-Studios wurde ebenfalls vor 115 Jahre geboren.

Vor 100 Jahre erblickte Agostino de Laurentiis das Licht der Welt. Besser bekannt wurde der Italiener später, als er unter dem Namen Dino De Laurentiis die Kinofilme Barbarella, Conan, der Barbar, Der Wüstenplanet und Armee der Finsternis produzierte.

Ein junger Reporter und sein Hund machten sich vor 90 Jahre auf ins Abenteuer: 1929 veröffentlichte Hergé die erste Geschichte mit dem Gespann Tim und Struppi. Im selben Jahr wurde Ursula K. Le Guin geboren. Die am 22. Januar 2018 verstorbene Science-Fiction-Autorin wurde durch ihre Romane Die linke Hand der Dunkelheit, Planet der Habenichtse und ihren Erdsee-Zyklus weltbekannt.

Donald Duck wurde zwar drei Jahre zuvor in einem Bilderbuch bereits erwähnt, aber erst 1934 bekam die Ente in den Zeichentrickfilm Die kluge kleine Henne ihren ersten Auftritt. Vor 85 Jahren spielte sie in dem Cartoon zunächst neben seinem Kumpel Micky nur eine kleine Rolle.

Das Disney-Trio war fünf Jahre später komplett. Die Figur Dippy Dawg wurde 1939 offiziell in Goofy umbenannt. Unter den Achtzigjährigen Superhelden steht Supergoof allerdings im Schatten von Batman. Im März 1939 erschien in Detective Comics # 27 das erste Abenteuer des dunklen Ritters. Geboren wurde im selben Jahr zudem der Autor Michael Moorcock (Elric von Melniboné).

Am 29. Juli 1954 veröffentlicht John Ronald R. Tolkien in England den ersten Band seiner Fantasy-Trilogie Der Herr der Ringe. Japan wurde im selben Jahr zum ersten Mal von Godzilla heimgesucht. Von den ersten Angriffen der Monsterechsen unberührt wurde in der Präfektur Miyagi vor 65 Jahren der Manga-Zeichner Katsuhiro Otomo (Akira) geboren.

In Stuttgart fand vor 60 Jahren die Uraufführung von Der Frosch mit der Maske statt. So begann 1959 die berühmt berüchtigte Edgar-Wallace-Filmreihe der deutschen Nachkriegszeit.

1969 kamen endlich auch deutsche Leser dank der ersten Übersetzung von Tolkiens Werk in den Genuss, den Herrn der Ringe zu lesen. Kinder freuten sich vor 50 Jahre sicher mehr über die Fernsehadaption der Augsburger Puppenkiste des Kinderbuchklassikers Urmel aus dem Eis. Die Fernsehserie Raumschiff Enterprise endete hingegen vor 50 Jahren. Der zweite Ableger Star Trek – Das nächste Jahrhundert ging vor 25 Jahren zu Ende und die letzte Folge von Deep Space Nine lief vor 20 Jahren.

In den USA kam 1974 das Pen-and-Paper-Rollenspiel Dungeons & Dragons von Gary Gygax und Dave Arneson heraus. Ebenfalls vor 45 Jahren lief in den US-Kinos das Texas Kettensägenmassaker von Regisseur Tobe Hooper an.

Seit 1979 wissen die Leser dank Douglas Adams, wie man Per Anhalter durch die Galaxis reist. In den Kinos konkurrierten vor 40 Jahren so unterschiedliche Science-Fiction-Streifen wie Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt, Das Imperium schlägt zurück und Star Trek: Der Film um die Gunst des Publikums.

Die Geschichte Aventuriens reicht sicher viel weiter zurück, aber erst seit 35 Jahren können Rollenspieler die Welt von Das Schwarze Auge erkunden. 1984 begründete William Gibson mit seinem Roman Neuromancer das Cyberpunk-Genre, und im Kino sorgte Freddy Krueger für mörderische Träume.

Sylvester McCoy hatte die Rolle des Doctors zwei Jahre zuvor übernommen, als die klassische Doctor-Who-Serie 1989 endete und mit Ausnahme eines TV-Films erst 2005 in neuer Form zurückkehrte. Dafür wurde vor 30 Jahren in den USA die erste eigenständige Folge der Simpsons ausgestrahlt. In den Kinos sorgten 1989 Tim Burtons Batman und Indiana Jones und der letzte Kreuzzug für volle Kinosäle.

Der durch Terence Fishers Horrorfilme und seine Rolle als Großmoff Tarkin in Star Wars Episode IV bekannte Schauspieler Peter Cushing starb am 11. August 1994. 2016 gab es in Rogue One: A Star Wars Story ein digitales Wiedersehen mit Tarkin. Quentin Tarantino feierte vor 25 Jahren mit seinem zweiten Kinofilm Pulp Fiction seinen endgültigen Durchbruch als Regisseur.

1999 hatte das Warten ein Ende – seit 1983 hatte es keinen neuen Star-Wars-Film gegeben. Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung spielte rund eine Milliarde Dollar ein. Der Found-Footage-Film Blair Witch Project startete im selben Jahr und spielte bei Produktionskosten von 60.000 Dollar am Ende 141 Millionen Dollar ein. Vor 20 Jahren und 10 Jahre nach den Simpsons begann mit Futurama Matt Groenings zweite Trickfilmserie. Ebenfalls 1999 veröffentlichte Comiczeichner Walter Moers mit Die 13½ Leben des Käpt'n Blaubär seinen ersten Roman – für 2019 ist mit Der Bücherdrache bereits das neunte Zamonien-Buch angekündigt.

Vor 15 Jahren konnte man am Fernsehbildschirm das Schicksal mehrerer Überlebender eines Flugzeugabsturzes verfolgen, welche auf einer geheimnisvollen Insel um ihr Überleben kämpften. Der Sender ABC sendet am 22. September 2004 die erste Folge der Mystery-Serie Lost.

Zack Snyder verfilmte vor 10 Jahren Alan Moores Graphic Novel Watchmen zum ersten Mal. Als TV-Serie soll die Superheldensaga 2019 auf dem US-Sender HBO anlaufen. Ein Jahr länger müssen sich die Avatar-Fans noch gedulden. 2009 begeisterte Avatar – Aufbruch nach Pandora mit seinen 3D-Bildern eines fernen Paradieses. Die Erste von zwei geplanten Fortsetzungen soll erst 2020 in die Kinos kommen.

Man sollte über die fehlenden fliegenden Autos nicht zu traurig sein – eigentlich kann man insgesamt froh sein, dass nicht alle Zukunftsvisionen aus Ridley Scotts Blade Runner wahr geworden sind. Vielleicht schafft es noch jemand bis November ein fliegendes Auto auf den Markt zu bringen, um so drohende Dieselfahrverbote zu umgehen. Ansonsten kann man sich damit trösten, dass das Schreckensszenario aus dem Film Die Insel, welcher ebenfalls im Jahr 2019 spielt, auch nicht eingetroffen ist.

Die Insel Trailer (German)

Blade Runner (1982) Trailer #2 Deutsch / German - Offiziell (HD)

Blade Runner: Animationsserie in Planung

Noch vor dem Start der Blade-Runner-Fortsetzung Blade Runner 2049 veröffentlichte Warner Bros. eine paar Prequel-Kurzfilme, die sich mit der Zeit zwischen dem ersten und dem zweiten Teil beschäftigten. Einer dieser Kurzfilme konzentrierte sich auf den von Jared Leto dargestellten blinden Konzern-Magnaten Niander Wallace, ein anderer auf den von Dave Bautista gespielten Replikanten Sapper Morton. 

Beim dritten Kurzfilm handelte es sich jedoch um einen Animationsfilm namens Blade Runner Black Out 2022 im Anime-Stil, der von Shinichiro Watanabe (Cowboy Bebop) kreiert wurde. Hierin ging es um den wachsenden Argwohn der Menschen gegenüber den Replikanten in der Stadt Los Angeles. Ereignisse, die dazu führten, das sich eine Replikanten-Untergrundgemeinschaft bildete, auf die auch der von Ryan Gosling verkörperte Joe K. später in Blade Runner 2049 trifft. 

Die Popularität dieses Kurzfilms überzeugte die Rechte-Inhaber Alcon davon, dass eine Animationsserie in exakt diesem Stil eine gute Idee sei. Diese Serie soll 13 Episoden umfassen und den Namen Blade Runner - Black Lotus tragen. Sie soll 2032 spielen, also nach den Ereignissen von Watanabes Kurzfilm, aber noch vor Blade Runner 2049. Außerdem sollen einige bereits bekannte Figuren aus dem Blade-Runner-Universum auftreten. Was das letztendlich genau bedeuten soll und um welche Figuren es sich handelt, ist bisher allerdings nicht bekannt. 

Watanabe wird als Kreativproduzent bei der Serie tätig sein und Ghost-in-the-Shell-Veteranen Shinji Aramaki und Kenji Kamiyama sollen die Episoden inszenieren. Der Sender Adult Swim hat die weltweiten Distributionsrechte für die in englischer Sprache synchronisierten Episoden. Der Streamingservice Crunchyroll - wie Adult Swim ebenfalls eine Abteilung von Warner Media - übernimmt das weltweite Streaming. Ein Starttermin für die Serie ist noch nicht bekannt. 

Blade Runner: Ridley Scott plant einen weiteren Film

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Hauptposter zu Blade Runner 2049

Blade Runner 2049 konnte im vergangenen Jahr nicht so recht an den Kinokassen überzeugen und blieb hinter den finanziellen Erwartungen zurück. Unter anderem wurde die Lauflänge von 163 Minuten dafür verantwortlich gemacht - und auch Sir Ridley Scott erzählte im Gespräch mit Digital Spy, dass der Film "verdammt nochmal zu lang" war.

Jedoch hat Scott noch Pläne für einen weiteren Film des Franchises und sieht der Sache hoffnungsvoll entgegen:

"Ich hoffe doch! Ich denke, da gibt es noch eine Geschichte. Ich habe da noch eine in Entwicklung, sodass es sicherlich noch einen geben wird."

Konkreter äußerte sich Scott jedoch nicht zu einem weiteren Teil von Blade Runner.

Blade Runner 2049 mit Ryan Gosling als LAPD Officer K und Harrison Ford als Rick Deckard hatte ein Budget von 155 Millionen Dollar und konnte im vergangenen Jahr mehr als einem Monat nach Filmstart lediglich 240 Millionen Dollar einspielen - trotz guter Kritiken und starker Vorverkaufszahlen. 

TV-Tipp: Arte zeigt Blade Runner in der Original-Schnittfassung

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Harrison Ford in Blade Runner

Zum Kinostart von Blade Runner 2049 zeigt Arte heute Abend, den 08. Oktober, um 20.15 Uhr den Originalfilm aus dem Jahr 1982. Dabei handelt es sich um die ursprüngliche Schnittfassung mit einer Laufzeit von 110 Minuten, nicht den Director's Cut aus dem Jahr 1992 oder den Final Cut mit aufgewerteten Spezialeffekten aus dem Jahr 2007.

Los Angeles, 2019: Abgesehen von dem alles durchtränkenden Dauerregen, Überbevölkerung, der nahezu gänzlich ausgestorbenen Tierwelt und Schmutz hat die düstere Stadt nicht viel zu bieten. Die Menschen träumen von einem besseren Leben auf fernen Planeten. Diesem Wunsch wird seitens der Tyrell-Corporation nachgegangen, indem sogenannte Replikanten eigens für die Erschließung fremder Welten hergestellt werden.

Diese künstlichen Menschen unterscheiden sich äußerlich nicht von den natürlich geborenen, besitzen aber weitaus überlegene körperliche und geistige Fähigkeiten. Um eine potenzielle Bedrohung auszuschließen, ist die Lebensdauer der Replikanten auf vier Jahre begrenzt und es ist ihnen unter Androhung der Todesstrafe verboten, die Erde zu betreten. Im Falle eines Verstoßes sind spezielle Polizeibeamte – die Blade Runner – dafür verantwortlich, den Replikanten als solchen zu identifizieren und zu eliminieren.

Nachdem einige dieser Androiden ein Raumschiff gekapert, Menschen getötet und sich auf der Erde eingenistet haben, wird Ex-Polizist Rick Deckard auf den Fall angesetzt. Während seiner Ermittlungen trifft er auf die bei der Tyrell-Corporation arbeitende Rachael und findet heraus, dass es sich bei ihr auch um eine Replikantin handelt. Da ihr fremde Erinnerungen transplantiert wurden und sie nichts von ihrer Künstlichkeit weiß, steigt Deckards Interesse für sie zunehmend. Als auch sie schließlich auf die Todesliste der Polizei kommt, zweifelt er an der Berechtigung seines Auftrags.

Blade Runner basiert auf Philip K. Dicks Roman Träumen Androiden von elektrischen Schafen?, weicht allerdings in vielen Details von der Vorlage ab. Der Film war an den Kinokassen wenig erfolgreich und entwickelte sich erst mit Veröffentlichung auf VHS und Laserdisc zu einem Hit.

Anime-Kritik zu Blade Runner Black Out 2022: Der dritte Prequel-Kurzfilm

Vor dem Kinostart des Blade-Runner-Sequels versüßt Regisseur Denis Villeneuve den Fans die Wartezeit mit einem dritten Kurzfilm, diesmal in Anime-Form. Nach 2036: Nexus Dawn mit Jared Leto und 2048: Nowhere to Run mit Dave Bautista erwartet Fans nun mit Blade Runner Black Out 2022 die wohl spannendste Vorgeschichte.

Inszenieren darf das etwa zehnminütige Video der beliebte Regisseur Shinchiro Watanabe. Der Japaner gilt in der Industrie als Legende und hat dank bekannten Titeln wie Cowboy Bebop und Space Dandy schon reichlich Erfahrung im Sci-Fi-Genre gesammelt. In der Vergangenheit nannte er schon oft Blade Runner als seine hauptsächliche Inspiration, nun durfte er sich erstmals an der Lizenz austoben.

Black Out 2022 spielt nur drei Jahre nach dem Originalfilm von Ridley Scott. Die Handlung ergründet die Herkunft eines massiven elektromagnetischen Pulses (EMP), der weltweit für massive Blackouts sorgt. Nach dem ersten Film sind Chaos und wütende Mobs allgegenwärtig. Auch die Gewalt gegen Replikanten erreicht einen neuen Höhepunkt. Straßenbanden haben sich hochgerüstet, um die künstlichen Menschen systematisch zu jagen. Mithilfe der Replikanten-Datenbank wird auch die Identität der Protagonistin aufgedeckt.

Blade Runner Black Out 2022 car

Dem Punk in Cyberpunk alle Ehre machen

Der Kurzfilm fokussiert sich auf die zwei Replikanten Iggy und Trixie, die in dunklen Gassen feindlich gesonnenen Menschen ausweichen. Mit dem freundlichen Menschen Ren, der sich zu Trixie hingezogen fühlt, plant die kleine Gruppe einen Befreiungsschlag. Los Angeles soll mit dem größten Blackout der Geschichte in Dunkelheit getaucht werden.

Die Folgen sind katastrophal und gehen weit über die Grenzen der Stadt hinaus um den gesamten Globus. Autos und andere fliegende Gefährte fallen vom Himmel und bewirken kriegsähnliche Zustände. Die Produktion von Replikanten wird nach dem Vorfall grundsätzlich verboten, was wiederum den Bankrott der Tyrell Corporation bewirkt. Im Sequel wird dieses Machtvakuum dann von der Wallace Corporation gefüllt. So geht spannender Geschichtsunterricht im Blade-Runner-Universum!

Der Stil von Regisseur und Drehbuchautor Watanabe war schon immer etwas Besonderes. Die Mischung aus Film Noir, Martial-Arts, Sci-Fi und Hip Hop-Kultur wandert auf einem schmalen Grat, den es wohl braucht, um in Japan als auch im Westen große Popularität zu erreichen.

Zu passender Musik vom amerikanischen DJ Flying Lotus mischt Watanabe in der vergleichsweise kurzen Zeit von zehn Minuten zahlreiche Animationsstile. Für Aufstände und Straßenkämpfe ist hingegen Animator Shinji Hashimoto zuständig, der dies in sehr rauen Grautönen darstellt. Die Hintergründe wurden dazu von einem separaten Team gezeichnet. Unter anderem mit dabei waren Künstler aus Frankreich, die die kalte Cyberpunkwelt in Animeform übertragen haben, ohne den Charakter des Realfilms unkenntlich zu machen.

Die Rotation der Stile übertrifft sich im Laufe der Handlung immer wieder selbst, wenn dramatische Szenen surrealistisch und, eher untypisch, ohne Outlines gezeichnet werden. Die Darstellung erinnert dann mehr an ein riesiges, bewegtes Gemälde. Nahaufnahmen und Kämpfe werden oft sehr realistisch auf die Leinwand gebracht - dazu wurde wieder ein anderes Team benutzt, was auf Anime-Kulleraugen verzichtet und Bewegungsabläufe Bild für Bild menschlich inszeniert. Ganz ohne Motion Capture und mit sehr wenig dreidimensionalen Effekten, die niemand verpassen sollte.

Blade Runner Black Out 2022 Trixie

Eine sehr ansehnliche Vorbereitung auf den Kinofilm

Zu sehen gibt es den Kurzfilm momentan exklusiv beim Streamingdienst Crunchyroll. Nur Abonnenten haben Zugriff auf die HD- und Full-HD-Versionen, Gäste können sich Blade Runner Black Out 2022 aber immerhin kostenfrei in 480p ansehen.

Ryan Gosling (The Nice Guys) spielt in Blade Runner 2049 den LAPD Officer K, der einem gut gehüteten Geheimnis auf der Spur ist. Dieses Geheimnis hat das Potenzial, das, was von der Gesellschaft noch übrig geblieben ist, ins Chaos zu stürzen. Seine Entdeckung führt ihn schließlich zu Rick Deckard (Harrison Ford).

Blade Runner 2049 von Regisseur Denis Villeneuve und Produzent Ridley Scott kommt am 05. Oktober in die deutschen Kinos.

zusätzlicher Bildnachweis: 
© Sony

BLADE RUNNER BLACK OUT 2022 - Official Preview

Blade Runner 2049: Rückkehr eines mysteriösen Charakters

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K (Ryan Gosling, l.) und Rick Deckard (Harrison Ford, r.) in Sony Pictures' Blade Runner 2049

Im Gespräch mit einer Promi-Show verriet Schauspieler Edward James Olmos (Battlestar Galactica), dass er eine Rolle im kommenden Nachfolger zu Blade Runner spielen werde. In Blade Runner 2049 wird Olmos erneut in die Rolle des Gaff schlüpfen, der bereits im Vorgänger auftauchte.

„ [...] Das ist das erste Mal, dass ich der Welt mitteilen darf, ja, ich spiele Gaff in Blade Runner 2049."

Zur Bedeutung von Gaff für die Handlung konnte Olmos nur Andeutungen machen. Es handelt sich wohl nur um einen kurzen Auftritt.

„[Im Film] geht es nicht um Gaff, sondern um jemanden, der versucht, bestimmte Dinge über uns damals herauszufinden. Meine Rolle ist wie im Original – da hatte ich vier Szenen, in diesem [Film] habe ich nur eine. Aber nochmal, es ist eine wichtige kleine Szene."

In Blade Runner faltete Gaff Origami-Schwäne für Deckard und wies ihn auf wichtige Spuren hin, blieb dabei aber weitgehend stumm. Seine mysteriöse Erscheinung hat zu vielen Fantheorien über Gaffs Rolle im Film geführt. Vielleicht bringt der Auftritt in Blade Runner 2049 etwas Licht ins Dunkel.

Neben Gaff kehrt auch Harrison Ford in seiner Rolle als Deckard zurück. Außerdem sind Ryan Gosling, Robin Wright (House of Cards), Mackenzie Davis (Der Marsianer), Dave Bautista (Guardians of the Galaxy), Ana de Armas (War Dogs), Sylvia Hoeks (The Lake) David Dastmalchian (Prisoners) und Jared Leto (Suicide Squad) im Film zu sehen. Das Drehbuch von Hampton Fancher (Blade Runner) und Michael Green (Alien: Covenant) wird von Denis Villeneuve (Arrival) verfilmt, Ridley Scott ist als Produzent beteiligt.

In den Kinos startet Blade Runner 2049 am 6. Oktober 2017.

Blade Runner 2049: Regisseur bestätigt Rated-R-Freigabe, erste Szenenbilder

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Blade Runner Logo

Obwohl der Film erst im Oktober 2017 starten soll, wird schon jetzt ordentlich die Werbetrommel für Blade Runner 2049 gerührt. Kein Wunder: Der Vorgänger Blade Runner aus dem Jahr 1982 gilt als Klassiker der Science-Fiction und hat zugleich die Stilrichtung des Cyberpunkt mitgeprägt.

Auf den ersten Teaser-Trailer folgen neue Informationen zum Film. Da wäre zum einen ein Interview der Seite Screen Daily mit Denis Villeneuve, dem Regisseur von Blade Runner 2049. Und dann veröffentlichte Entertainment Weekly auch noch eine Reihe neuer Szenenbilder.

Interessant ist allerdings, was Villeneuve zu sagen hat. Er bestätigte, dass der Film ein amerikanisches „R-Rating" bekommen werde, in der Regel das dortige Äquivalent zur deutschen „Ab 16"-Freigabe der Freiwilligen Selbstkontrolle Film (FSK). Das heißt allerdings nicht zwangsläufig, dass der Film auch in Deutschland nur für Erwachsene zu sehen sein wird. Die Entscheidung, Blade Runner 2049 mit härterem Gewaltgrad zu drehen, bedeutet gleichzeitig auch potentielle finanzielle Einbußen, da so ein jüngeres Publikum nicht angesprochen wird. Gleichzeitig fiel diese Entscheidung bei den Machern wohl auch dank des Erfolges von Deadpool, der ebenfalls ein R-Rating hatte. So zumindest spekuliert Screen Daily.

Weiter bekräftigt Villeneuve, dass beim Dreh darauf geachtet wurde, möglichst viel mit echten Kulissen und Requisiten zu arbeiten. Das lag Villeneuve sehr am Herzen:

"Ich kann an meinen beiden Händen die Male abzählen, an denen wir einen Green Screen auf das Set gestellt haben. Der größte Teil des Films wurde mit der Kamera gedreht, ich und [Kameramann, die Red.] Roger Deakins haben hart daran gearbeitet, das so zu machen. [...] CGI ist ein gutes Werkzeug für Hintergründe und Verlängerungen, aber was um die Schauspieler herum ist, muss so real wie möglich sein. Wenn ich einen Film sehe, der hauptsächlich aus CGI besteht, verliere ich das Interesse."

Außerdem äußerte sich der Regisseur über seine weitere Pläne. Er habe zwei weitere Ideen für Sci-Fi-Filme. Vielleicht würde er sich auch zunächst weiter mit Blade Runner beschäftigen, so deutete er zumindest an:

"Blade Runner könnte weiter gehen... Mal schauen, wie er läuft."

Die Szenenbilder von Entertainment Weekly entführen zurück in eine behutsam modernisierte Neon-Ästhetik des Vorgängers. Hier sind zwei Bilder zu sehen, den Rest gibt es auf der Webseite.

Kinostart ist vorraussichtlich am 06. Oktober 2017.

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Blade Runner 2049 Promo

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Blade Runner 2049 Promo

BLADE RUNNER 2049 - Announcement-Clip - Ab 5.10.2017 im Kino!

Blade Runner 2049 ist Denis Villeneuves größte „künstlerische Herausforderung“

Innerhalb weniger Jahre hat sich der franko-kanadische Regisseur Denis Villeneuve zu einem der den begehrtesten Hollywood-Regisseuren der jüngsten Zeit entwickelt – und das, obwohl er bisher noch keinen richtigen Blockbuster gedreht hat. Prisoners, Enemy und Sicario, die drei Filme, mit denen Villeneuve in den USA Achtungserfolge erzielte, sind allesamt eher Thriller. Erst Arrival, sein jüngster Film, ist ein Science-Fiction-Genre-Film, und ganze nebenbei: auch ein ziemlich guter.

Umso spannender wird es sein zu sehen, was Villeneuve aus Blade Runner 2049 macht, der Fortsetzung des Genre-Klassikers und stilprägenden Cyberpunk-Films aus dem Jahr 1982. In einem Interview mit dem Online-Magazin Deadline gibt der Regisseur zu, dass er vor seiner Zusage, den Film zu drehen, zunächst reichlich gezögert habe:

Es ist das erste mal, dass ich die Welt eines anderen nehme und sie zu meiner eigenen mache. Das ist eine ziemliche Herausforderung, die größte künstlerische Herausforderung, die ich bisher in meinem Leben hatte. Hören Sie, ich habe sehr lange gezögert, bevor ich es getan habe, aber als ich ja sagte, habe ich mich dem zu einhundert Prozent hingegeben und es ist sehr schwierig darüber zu sprechen, weil ich noch immer daran arbeite, [...]. Es ist eine riesige Herausforderung.

Blade Runner 2049 ist die Fortsetzung der Verfilmung einer Kurzgeschichte von Philip K. Dick. Regisseur Ridley Scott saß 1982 auf dem Regiestuhl von Blade Runner und schuf eine bisweilen kryptische Dystopie über den Polizisten Rick Deckard, der geflüchtete Androiden im futuristischen Los Angeles jagt. Für den Nachfolger wird Scott die Produktion übernehmen, Villeneuve die Regie und die beiden Autoren Michael Green und Hampton Fancher kümmern sich um das Drehbuch.

Neben Rückkehrer Harrison Ford spielt Ryan Gosling (Drive) eine der Hauptrollen in der Fortsetzung. Darüber hinaus gehören Robin Wright (House of Cards), Mackenzie Davis (Der Marsianer), Dave Bautista (Guardians of the Galaxy), Ana de Armas (War Dogs), Sylvia Hoeks (The Lake) David Dastmalchian (Prisoners) und Jared Leto (Suicide Squad) zum Cast.

Blade Runner 2046 soll am 06. Oktober 2017 in den deutschen Kinos starten.

Bryan Cranston & Ronald D. Moore bringen Kurzgeschichten von Philip K. Dick ins Fernsehen

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Sony Pictures Logo

Der britische TV-Sender Channel 4 und Sony Pictures Television schließen sich zusammen, um ein ambitioniertes Projekt zu verwirklichen. So plant man gemeinsam, die Kurzgeschichten des Sci-Fi-Autors Philip K. Dick als TV-Serie umzusetzen. Für das Projekt hat man sich auch gleich prominente Unterstützung gesichert. So sollen Ronald D. Moore (Battlestar Galactica, Outlander) und Michael Dinner (Justified, Masters of Sex) die Serienfolgen schreiben und produzieren. Darüber hinaus ist auch Bryan Cranston (Breaking Bad) an Bord, der ebenfalls mitproduziert und zudem in der Serie als Darsteller in Erscheinung tritt.

Das geplante Projekt ist als Anthologie-Serie angelegt und soll zunächst einmal zehn Episoden umfassen. Das Besondere an der Serie ist dabei, dass sich jede Folge einer neuen Kurzgeschichte widmet. Es wird also keine übergreifende Staffelhandlung geben, sondern zehn einzelne, in sich abgeschlossene Geschichten. Welche Kurzgeschichten des erfolgreichen Autors dabei umgesetzt werden, ist aktuell nicht bekannt. In der Vergangenheit basierten aber schon eine ganze Reihe von Hollywood-Filmen auf Werken von Philip K. Dick. Zu den bekanntesten Filmen dürften Blade Runner, Total Recall und Minority Report zählen. Darüber hinaus geht auch die Amazon-Serie The Man in the High Castle auf einen Roman des Autors zurück.

Neue weibliche Darstellerin für Blade Runner 2

UPDATE

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Blade Runner Filmposter

Hollywood ruft nach den  Niederlanden: Die Schauspielerin Sylvia Hoeks aus der niederländischen Provinz Nordbrabant übernimmt eine Hauptrolle im Nachfolger zu Blade Runner. Dann steht die 33-Jährige zusammen mit Harrison Ford, Ryan Gosling, Robin Wright und Dave Bautista vor der Kamera. Vor kurzem wurde eine weitere Castingentscheidung bekanntgegeben: Ana de Armas soll ebenfalls eine weibliche Hauptrolle übernehmen.

Bisher war Sylvia Hoeks in erster Linie im Fernsehen und auf der Theaterbühne der Niederlande bekannt. Seit 2005 tritt sie regelmäßig in Serien, Filmen und Theaterstücken in ihrer Heimat auf. Sie konnte auch internationale Erfahrung sammeln: So spielte  Hoeks eine Nebenrolle in der deutschen Komödie Vatertage - Opa über Nacht (2012), sowie im italienischen Drama The Best Offer - Das höchste Gebot (2013). In letzterem standen ihr Geoffrey Rush, Donald Sutherland sowie Jim Sturgess (Cloud Atlas) zur Seite. In ihrer Schauspielarbeit gewann Hoeks viele Ehrungen, unter anderem den niederländischen Filmpreis für ihren Einsatz in Duska (2007).

Die Regie bei der Fortführung des Science-Fiction-Klassikers von 1982 übernimmt Denis Villeneuve (Sicario). Für das Drehbuch zeichnen sich Michael Green und Hampton Fancher verantwortlich, letzter schrieb bereits am Originalfilm mit. Ridley Scott, der 1982 Regie führte, beteiligt sich als Produzent. Der Film wurde im April 2016 vorgezogen und startet nicht, wie geplant, im Januar 2018, sondern bereits am 6. Oktober 2017.

Und das ist Sylvia Hoeks.

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Sylvia Hoeks spielt in Blade Runner II mit

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