Final Fantasy 7 Remake

Mehr Spieler: Der Podcast über Videospiele und mehr Nostalgie (?)

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Es scheint, als blickten wir alle nur noch kollektiv zurück: Wisst ihr noch, wie schön das war, damals? In den 1980ern? Inden 1990ern? Stranger Things dreht die Uhr fast 40 Jahre zurück, diverse Mini-Konsolen (zuletzt der Mega Drive Mini von Sega) sind zehn Jahre später angesiedelt. Aber wie viel Nostalgie brauchen wir eigentlich?

Und ist es, vor allem bei Videospielen, immer sinnvoll, alte Eintöpfe neu aufzukochen? So erfreut sich Blizzards World Of Warcraft Classic so großer Beliebtheit, dass die Server unter dem Ansturm zusammenbrechen und die Leute wortwörtlich Schlange stehen, um ein Spielerlebnis von 2005 wieder zu erfahren. Auch auf die Neuauflage von Final Fantasy VII, einem Spiel, dass vor rund 22 Jahren herauskam, wird mit Begeisterung erwartet. Klar: Es gibt Veränderungen am Spielsystem, vor allem die Kämpfe sind grundlegend überarbeitet. Aber trotzdem: Wäre etwas „Neues“ nicht schöner, statt dieselben Geschichten mit den selben Charakteren wieder zu erleben?

Anders macht es da der offiziell siebte Teil der Yakuza-Reihe. Der stampft sein altes Kampfsystem, das in Echtzeit arbeitete, ein und lässt einen laut Ankündigung rundentaktische Kämpfe ausfechten – eine ziemliche Änderung für die sonst recht wenig bewegliche Serie. Die grundlegende Gestaltung der Yakuza-Spiele wird natürlich beibehalten, ein allzu positives Beispiel finden wir von Mehr Spieler also auch hier nicht.

Max und Johannes unterhalten sich in dieser Folge von Mehr Spieler also über Nostalgie und deren Sinn und Unsinn im Videospielbereich. Dabei schweifen wir gelegentlich ab und thematisieren unter anderen einen Film mit Adam Sandler! Wir hoffen, ihr habt viel Spaß bei der neuen Episode!

Mehr Spieler ist ein Podcast von darangehtdieweltzugrunde.de über Videospiele. Er erscheint (meistens) Mittwochs Donnerstags wenn wir fertig sind auf darangehtdieweltzugrunde.de und Sonntags auf Robots & Dragons.

Neuer Trailer für das Final Fantasy VII Remake

Heute endet die Tokyo Game Show, eine Spielemesse in der japanischen Stadt Tokio. Zusammen mit der Gamescom und der E3 gehört die Tokyo Game Show zu den wichtigsten Messen im Bereich der Videospiele. Zu den dort gezeigten Trailern und Spielen gehört auch neues Bildmaterial zum Remake von Final Fantasy VII.

Zu sehen ist neben den Hauptcharakteren auch kurze Eindrücke von den Kämpfen. Wirklich neu ist allerdings der Auftritt der Turks, einer Art Elitetruppe des Shinra-Konzerns, der die Stadt Midgard, in welcher der erste Teil des Remakes spielen wird, unter seiner Kontrolle hat. Außerdem gibt der Trailer einen Eindruck von Szenen, die in Don Corneos Vergnügungsviertel spielen, inklusive diverser Minispiele. Natürlich taucht auch der Bösewicht Sephiroth kurz auf.

Das Final Fantasy VII Remake wurde 2015 auf der E3 angekündigt, was damals großes Echo hervorrief. Produzent Square Enix gab später bekannt, dass die Neuauflage in mehreren Episoden herauskommen werde. Diesen Sommer wurde auch ein Veröffentlichungsdatum für die erste Episode genannt: 03. März 2020. Das Spiel soll exklusiv für die Playstation 4 erscheinen, wie Square Enix vor kurzem nochmals bekräftigte.

FINAL FANTASY VII REMAKE for TGS 2019

Final Fantasy VII Remake - TGS 2019 | PS4

Square Enix bekräftigt: Das Final Fantasy 7 Remake erscheint nur für die Playstation 4

Als die ersten Gameplay-Szenen des Remakes von Final Fantasy 7 auf der diesjährigen E3 gezeigt wurden, ging ein Fakt etwas unter: Zwar gab es endlich ein Erscheinungsdatum für das lang erwartete Projekt, doch am 3. März 2020 können nur Playstation-4-Nutzer das Remake spielen. Hieß es noch bei der ersten Ankündigung auf der E3 2015, das Spiel erscheine sowohl für die Playstation 4, als auch für den PC und die Xbox One, so sah sich Square Enix angesichts eines Social-Media-Fauxpaux genötigt, diese Exklusivität nochmal deutlich zu machen.

Was war passiert? Der offizielle Xbox-Deutschland-Account auf Facebook postete am 10. Juli eine Nachricht, dass das Final Fantasy 7 Remake auch auf der Xbox One erscheinen werde. Das Video und entsprechende Inhalte wurden aber umgehend entfernt. Allerdings vergisst das Internet nicht und die Nachricht verbreitete sich weiter. Auf Twitter nahm dann die Kommunikationschefin von Microsoft Deutschland, Maxi Gräff Stellung dazu und gab an, das Social-Media-Team hätte einen Fehler gemacht.

Unter diesem Eindruck bestätigte Square Enix in einem Statement gegenüber IGN UK nochmal, dass das Remake am 03. März 2020 auf der Playstation 4 erscheinen werde. Für andere Plattformen gäbe es „keine Pläne“.

Ob dies auch heißt, dass Final-Fantasy-7-Fans, die keine Konsole von Sony besitzen, leer ausgehen, ist allerdings fraglich. Denn diese exklusiven Verfügbarkeiten sind nichts Neues im Videospiel-Geschäft: So erschien beispielsweise das Spiel Rise of the Tomb Raider im November 2015 exlusiv für die Xbox One, war allerdings Ende Januar 2016 für Windows und im Oktober 2016 schließlich auch für die Playstation zu haben. Gut möglich, dass Square Enix eine ähnliche Veröffentlichungsstrategie fahren will, zumal man beispielsweise mit Final Fantasy 15 bewiesen hat, dass das PC-Publikum durchaus offen für diese Art von Spielen ist.

Wie sehr man auch spekuliert: Mit Sicherheit werden wir erst im März nächsten Jahres erfahren, wie die Pläne sind.

Mehr Spieler: Der Podcast über Videospiele und Echtzeit vs. Runde

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Baldur blickte in die tiefe Schwärze der verborgenen Passage der Hogwarts-Gemäuer. Langsam tastete er sich durch die Dunkelheit unseres Cross-Universe-Fan-Fic-Abenteuers, als plötzlich ein Basilisk aus einem Bodenloch hervorschoss und Baldur attackierte. Lediglich Sekundenbruchteile blieben Baldur, um zu reagieren, als der Spieler den Pause-Knopf drückte, die nächsten drei Züge vorbereitete, Heiltränke einsetzte und den Kaffee nachfüllte.

Wir reden heute über die Vorzüge und Nachteile von Runden basierten Kämpfen und Echtzeit sowie den Hybriden in der Mitte. Peter Bathge hat sich in der GameStar gegen Rundenkämpfe im gerade angekündigten Baldur’s Gate 3 (Working Title) ausgesprochen, noch bevor diese überhaupt feststehen. Die Gründe für seine Einwände sind trotzdem nachvollziehbar und nicht neu. Deswegen fragen sich Johannes und Max auch, was wir uns vom jeweiligen Spielprinzip erhoffen und wie Spiele vom Einsatz dieser Systeme profitieren.

Das Ziel ist klar: Die Spiele sollen Spaß machen – und der Podcast im besten Fall auch.

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Mehr Spieler: Der Podcast über Videospiele und Tifas Brüste

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Wahrscheinlich haben Max und Johannes schon öfters erwähnt, aber wir beiden machen diesen Podcast ja schon eine ganze Weile. Grob gesagt und mit Unterbrechungen rund sieben Jahre. Da haben sich nicht nur eine Menge Themen angesammelt, sondern auch eine ganze Menge Folgen – die wir aber nie wirklich gezählt haben. Deswegen gibt es eigentlich auch keine richtige zweihundertste Folge – was uns aber nicht daran hindert, diese Folge, völlig willkürlich, zur zweihundertsten Folge zu erklären. Nicht zuletzt, weil diese Jubiläumsnummern ja auch irgendwie willkürlich sind.

Wie dem auch sei: Wir nehmen das „Jubiläum“ zum Anlass, einen kleinen Rückblick mit einer Diskussion über ein, genau genommen, völlig bescheuertes Thema zu verbinden. Denn aufgrund eines kleinen Interviews (und, wie erst im Nachhinein der Podcast-Produktion bekannt gewordenen, schlampigen Übersetzung) mit Tetsuya Nomura, in dem es um die Brüste von Tifa Lockheart ging. Die Übersetzung sprach davon, dass ihre Brüste etwas geschrumpft (in Wahrheit aber „beschränkt“, im Sinne eines Sport-Bhs) wurden. Die Folge: Wut, Chaos, Zerstörung. WIE KÖNNEN SIE ES WAGEN?

Wir fragen: Was wagen? Und warum dieser Aufschrei? Was läuft schief in dieser Diskussionskultur? Was läuft falsch bei diesen Leuten? Und was ist wirklich Zensur?

Viel Spaß bei dieser (Nicht-)(Jubiläums-)Folge von Mehr Spieler!

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Mehr Spieler: Der Podcast über Videospiele und japanische Trailer

SPOILER
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Spoiler-Warnung: Ja, wir verraten zwei bis drei Plotpunkte aus Final Fantasy X, Chrono Trigger und Final Fantasy VII. Selbst Final Fantasy X ist inzwischen knapp 20 Jahre alt (wir werden/sind alt). Der wahrscheinlich wichtigste Trailer kommt bei 10:40 Minuten, also springt einfach dreißig Sekunden oder eine Minute, sobald ihr die 10:30 Minuten-Marke überschreitet. Auch wenn wir sehr neugierig sind, wer sich für JRPGS interessiert und nicht "den" Punkt der Geschichte von Final Fantasy VII kennt, den wir hinaus posaunen.

Abgesehen von miesen, fiesen Spoilern reden wir über die Trailer zu den Titeln "Bloodstained: Ritual of the Night", "Oninaki" und "Final Fantasy VII Remake", weil wir die Trailer teils clever, teils nostalgisch, teils bombastisch erlebt haben. Wir schauen, wie die Spiele mit ihren vermeintlichen Eigenheiten werben und warum Trailer als Werbung uns so viel Freude bereiten können.

In diesem Sinne: HYPE?!?!?!?!?!

Bloodstained: Ritual of the Night – Release Date Trailer | PS4

ONINAKI – Ankündigungstrailer

FINAL FANTASY VII REMAKE Trailer for State of Play

Final Fantasy VII Remake: frühe Ankündigung, um Leaks zu vermeiden

Wie wir berichteten, waren Fans von den Ankündigungen von Square Enix auf der E3 eher enttäuscht. Bis auf das Erscheinungsdatum von Kingdom Hearts 3 und einigen mysteriösen Trailern zu neuen Spielen enthüllte der Publisher vor allem nichts zu einem heiß erwarteten Titel: Dem auf der E3 2015 angekündigten Remake von Final Fantasy VII.

Dazu äußerte sich der Game Director von Square Enix, Tetsuya Nomura, auf der großen Spielemesse gegenüber dem italienischen Spielemagazin Multiplayer in einem Interview:

„Zu Entscheiden, wann man ein Spiel der Öffentlichkeit ankündigt, ist immer schwierig. […]
Die Leute warten auf neue Informationen, egal ob das Spiel angekündigt wurde oder nicht. Es ist toll, wenn wir ein Geheimnis so lange wie möglich für uns behalten können, aber heutzutage werden viele wichtige Projekte Opfer von Gerüchten und Leaks. Um ehrlich zu sein bevorzuge ist es, ein Spiel offiziell anzukündigen, anstatt ein Gerücht oder ein Leak online zirkulieren zu sehen. Besonders wenn ein Teil der Entwicklung an ein fremdes Unternehmen ausgelagert ist, geht man immer das Risiko ein, dass Leute außerhalb des eigenen Teams Informationen und Bilder online verbreiten. Es ist noch schlimmer, wenn ein falsches Gerücht während der Entwicklung die Runde macht, und die Leute das dann glauben. Dann wird es nötig zu entscheiden, ob man darauf eingeht.

Dasselbe ist mit dem Remake von Final Fantasy VII geschehen. Ich bin mir sehr bewusst darüber, dass wir [das Spiel] zu früh angekündigt haben, aber sogar in der Spieleindustrie verbreite sich die Nachricht, dass wir am Spiel arbeiten, also haben wir uns entschlossen, dies nicht geheim zu halten und es offiziell anzukündigen.“

Es ist also deutlich, dass die Entwicklung des Remakes von Final Fantasy VII noch Zeit in Anspruch nehmen könnte. Bekannt ist bisher, dass das Spiel in mehreren Teilen veröffentlicht wird. Denkbar ist, dass der Abschluss des dritten Teils von Kingdom Hearts, der Anfang 2019 herauskommen soll, die Entwicklung des Remakes beschleunigt, da so bei Square Enix wieder Kapazitäten frei werden.

Square-Enix-Pressekonferenz auf der E3: Trailer zu Shadow of the Tomb Raider, Just Cause 4, Ankündigung von Babylon's Fall und The Quiet Man

Der japanische Publisher und Entwickler Square Enix ist in der Vergangenheit vor allem für seine Rollenspiele bekannt: Final Fantasy und Dragon Quest sind die bekanntesten Namen. Aber vor allem von Final Fantasy war auf der E3-Pressekonferenz von Sony nichts zu sehen. Viele Fans waren enttäuscht, hatten sie doch auf Neuigkeiten zum Remake von Final Fantasy VII gehofft, dass Square Enix bereits auf der gleichen Messe im Jahr 2015 angekündigt hatte. Doch Square Enix schwieg sich aus, stellte lediglich zwei neue Titel vor und zeigte sonst nur Trailer für Spiele, die bereits beispielsweise bei der Microsoft-Pressekonferenz liefen.

Zu den Neuankündigungen gehört Babylon's Fall, welches in Zusammenarbeit mit Platinum Games entwickelt wird. Da sich das Studio bereits mit Bayonetta und Nier: Automata als Action-Spezialist etabliert hat, wird auch dieser Titel wahrscheinlich in die Action-Sparte fallen. Das Spiel soll 2019 für die PS4 und den PC erscheinen.

The Quiet Man stellt laut Square Enix eine story-getriebene „Action-Erfahrung“ dar, in dem sich der taube Protagonist mit anderen Leuten prügelt. Bemerkenswert ist die Mischung zwischen Realfilm- und Spielgrafik-Sequenzen, die nahtlos ineinander übergehen sollen. Der Publisher verspricht eine filmreife Erfahrung. Mehr Informationen werden für August diesen Jahres versprochen.

Ansonsten zeigte Square Enix weitere Trailer für Shadow of the Tomb Raider und Just Cause 4 sowie eine Featurette zu The Awesome Adventures of Captain Spirit. Zudem folgten kleinere Trailer zum bereits am Montag angekündigten Kingdom Hearts III, einem Update für das MMO Final Fantasy XIV sowie Trailer zu Monster Hunter: World, Dragon Quest XI und dem Switch-exklusive Octopath Traveler.

BABYLON’S FALL – E3 2018 Announcement Trailer

THE QUIET MAN - OFFICIAL E3 TEASER

Shadow of the Tomb Raider: One with the Jungle Gameplay Reveal [ESRB]

Just Cause 4: Gameplay Showcase [ESRB]

Octopath Traveler Trailer E3 2018

Remake von Final Fantasy 7 erscheint wohl nicht mehr 2017

So manche Spiele hat der Publisher Square Enix in der Pipeline – allen voran die von Fans heiß erwarteten Titel Kingdom Hearts 3 und das Remake von Final Fantasy 7. Letzteres wurde auf der E3 2015 angekündigt, Fans warten daher nun schon seit fast zwei Jahren auf Nachrichten zum Spiel.

Ein Investoren-Briefing von Square Enix hat nun Zweifel aufkommen lassen, ob es noch dieses Jahr gute Neuigkeiten zur Entwicklung zu berichten gibt. Im Briefing waren sowohl Kingdom Hearts 3 als auch Final Fantasy 7 aufgeführt, aber ohne konkretes Erscheinungsdatum versehen.

Es ist für beide Spiele lediglich ein Erscheinungszeitraum im „Fiskaljahr 2018" angegeben. Je nachdem, wann Square Enix seinen Rechnungsabschluss macht, könnten die Titel sogar erst 2019 herauskommen.

Gut möglich allerdings, dass der Publisher weitere Informationen auf den kommenden Spielemessen im Sommer enthüllt. Wie zuverlässig die Wirtschaftsplanungen großer Spielefirmen sind, zeigt ein aktuelles Beispiel: Mass Effect: Andromeda erschien wie im EA Fiskalplan vorausgeplant noch zum Ende des Geschäftsjahres 2016 im März diesen Jahres. Nur: Bugs und schaurige Animationen führten unter Fans und Kritikern zu Protesten.

PlayStation Experience 2015: Final Fantasy VII Remake - PSX 2015 Trailer | PS4

Final Fantasy VII Remake: "Nichts ist unantastbar" sagt Produzent

Im Interview mit dem Online-Magazin Game Informer hat der Produzent des Remakes von Final Fantasy VII sowohl über die Pläne für das Episodenformat gesprochen, als auch über Änderungen gegenüber dem Original, die das Team am Spiel vornehmen wird. Dazu gehört in erster Linie das Kampfsystem: Wie schon im Gameplay-Video aus dem letzten Jahr zu sehen (siehe unten), werden die Kämpfe actionreicher ausfallen.

Produzent Yoshinori Kitase hat in diesem Zusammenhang die Dissidia-Reihe als Beispiel genommen. Dissidia Final Fantasy ist eine Art Beat-'em-Up im Universum von Final Fantasy. Es werde allerdings nicht ganz so actionlastig, meint Kitase:

Was das Kampfsystem angeht, nehmen wir uns ein Vorbild am Spielgefühl. Es wird selbstverständlich nicht so auf Action fokussiert sein wie Dissidia, aber die Bilder und das Gameplay wird sich an diesem Dissidia-Stil orientieren.

Außerdem werde man versuchen, Begebenheiten und Charaktere aus dem Universum von Final Fantasy VII einzubauen, verspricht der Produzent. Allerdings könne man nicht alle Veröffentlichungen berücksichtigen. Das wäre auch eine Mammutaufgabe: Drei Spiele und zwei Filme umfasst die erweiterte Handlung von Final Fantasy VII, daneben zahlreiche Kurzgeschichten und kleinere Auftritte in anderen Spielen.

Größere Sorgen machen sich Fans allerdings über Änderungen an der Geschichte des Originals von 1997. Die seien aber nötig, sagt Kitase, denn immerhin seien fast zwanzig Jahre seitdem vergangen und es hätten sich Trends und Geschmäcker geändert. Auch überlege man, storytechnisch für Überraschungen zu sorgen, da Nostalgie nicht genug sei, um ein Spiel spannend zu gestalten:

Wenn es nur um Nostalgie geht, dann folgt man einfach der Story, und es gäbe keine Überraschungen. In diesem Sinne versuchen wir also auszubalancieren, in welchen Bereichen wir Änderungen wollen und in welchen nicht, um Nostalgie zu haben, um schließlich auch für Überraschungen zu sorgen.

Da aber Kitase zusammen mit Tetsuya Nomura und Kazushige Nojima gemeinsam am Original gearbeitet hätten, sei ihnen nichts heilig:

Wir waren diejenigen, die es erschaffen haben; in diesem Sinne glauben wir nicht, dass irgendetwas unantastbar wäre. Das soll aber nicht heißen, dass wir alles verändern! [...] Aber wir glauben die Balance zwischen dem, was geändert werden kann und dem, was geschützt werden muss, zu kennen.

Zuletzt wurde bekannt, dass das Remake von Final Fantasy VII in mehreren Episoden erscheinen werde. Diese Episoden würden sich vom Umfang her an den verschiedenen Teilen von Final Fantsy XIII orientieren.  Zur Anzahl an Episoden des Remakes gibt es noch keine konkreten Aussagen.

PlayStation Experience 2015: Final Fantasy VII Remake - PSX 2015 Trailer | PS4

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