Ghost in the Shell

Netfix kündigt Anime-Serien an: Capcoms Dragon's Dogma ist dabei

Gestern hat Netflix in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass sie für das kommende Jahr mehrere Anime-Serien in Auftrag geben haben. Darunter sind auch einige bekannte Namen. Überraschend für Fans von japanischen Rollenspiel taucht da der Name Dragons' Dogma auf.

Neben der Anime-Umsetzung zur Netflix-Sci-Fi-Serie Altered Carbon unter dem Titel Altered Carbon: Resleeved findet sich auch eine Fortsetzung der Serie Ghost in the Shell: Stand Alone Complex. Zusammen mit dem bekannten Produktionsstudio Production I. G. (die unter anderem auch für Attack on Titan gearbeitet haben) möchte man den Nachfolger Ghost in the Shell: SAC_2045 produzieren. Außerdem will Netflix zusammen mit David Production einen Anime zur Manga-Reihe Spriggan produzieren. Zu Spriggan gab es bereits 1998 einen Anime-Film.

Hervor sticht allerdings die Ankündigung, aus dem 2012 von Capcom herausgebrachten Action-Rollenspiel Dragon's Dogma eine Trickfilmreihe zu produzieren. Partner dazu ist Sublimation, dessen Representative Director Atsushi Koishikawa sich wie folgt darüber äußerte:

„[…] Wir haben oft mit Partnerstudios an CGI-Sequenzen in bestimmten Medien gearbeitet und sind daher sehr glücklich darüber, mit Netflix zusammenarbeiten zu können. Wir freuen uns darauf, unsere einzigartige Cel-Shaded-Animation mit handgezeichneten Texturen den Anime-Fans auf der ganzen Welt näher bringen zu können.“

Diese Äußerung gibt zumindest einen Hinweis darauf, dass der Anime zu Dragon's Dogma nicht traditionell animiert wird, sondern wahrscheinlich einen ähnlichen Cel-Shaded-Stil aufweisen wird wie die 2018 ebenfalls auf Netflix gestartete Serie Der Prinz der Drachen.

Überraschend kommt die Umsetzung von Dragon's Dogma, weil das Spiel seinerzeit zwar ein moderater Erfolg war und bei der 2016 erfolgten PC-Veröffentlichung noch einmal etwas Aufmerksamkeit generieren konnte, die Marke danach aber weitgehend im Dunkeln blieb. Auch konnte das Gameplay zwar überzeugen, die Story um einen namenlosen Protagonisten und dessen durch einen Drachen gestohlenes Herz war aber eher Nebensache. Daher wird es spannend sein zu sehen, wie der Anime die Geschichte um die Insel Gran Soren präsentieren kann.

Die Enttäuschungen der Redaktion 2017

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Die Mumie Tom Cruise

Das Jahre 2017 brachte nicht nur Highlights, es gab auch einige Dinge, die uns in der Redaktion enttäuscht zurückließen. Passend zum letzten Tag des Jahres schauen wir auf die Enttäuschungen 2017 zurück.

Hannes Könitzer

Der Blockbuster-Sommer 2017 brachte so einige seelenlose Kinostarts, bei denen man merkte, dass hier nie darum ging, einen tatsächlich guten Film zu machen. Bei keinem Werk war dies jedoch offensichtlicher als bei Die Mumie. Generell ist das Monster-Filmuniversum von Universal vor allem mit dem Gedanken an viel Geld an den Kinokassen und weniger aus tatsächlichen kreativen Ideen entstanden. Diese Kalkulation merkt man der Neuauflage zu jeder Minute an.

2014 sorgte Regisseur Matthew Vaughn mit Kingsman für einen Überraschungserfolg, der richtig viel Spaß machte. Die Fortsetzung ließ drei Jahre auf sich warten und erwies sich leider als enttäuschend. Kingsman: The Golden Circle ist kein grottenschlechter Film. Nur leider verzettelt er sich bei dem Versuch, lediglich den ersten Teil in allen Bereich überbieten zu wollen. Ein spaßiger Elton John reicht am Ende nicht aus, um die Fortsetzung über das Mittelmaß hinaus zu heben.

Die beiden Marvel-Serien Inhumans und Iron Fist haben nicht nur die Tatsache gemein, dass sie in diesem Jahr ihre Premiere feierten. Mit Scott Buck wurden sie auch vom selben Showrunner betreut. Leider erwies sich Buck für beide Formate als schlechte Wahl. Sowohl Iron Fist als auch Inhumans blieben weit hinter den Erwartungen zurück und konnten in vielen Bereichen nicht überzeugen.

Nele Bübl

Es war ein gutes Serienjahr für mich, allerdings habe ich auch nur sehr ausgewählt geguckt und bin eher in die Weiten der Podcast-Welt abgetaucht. Dennoch gibt es da eine Enttäuschung, die ich unbedingt erwähnen möchte - mit der Einschränkung, dass ich gar nicht mehr als zwei Folgen gesehen habe. Es besteht also durchaus noch die Chance, dass mich irgendwann nochmal die Motivation packt und ich nach weiteren Episoden zum totalen Fan mutiere. Das werde ich dann aber auch an passender Stelle erwähnen.

Was habe ich mich auf American Gods gefreut. Eine Serie eines Neil-Gaiman-Romans mit Ricky Whittle, Ian McShane und Gillian Anderson unter Regie von Bryan Fuller, was kann da schon schief gehen. Tja nun, anscheinend eine Menge. Schon die Pilotepisode überraschte negativ mit extrem künstlich wirkenden (nicht in der guten Weise) Effekten, maßlos übertriebener Gewaltdarstellung bei nicht schlüssiger Hinführung zu den Charakteren und der Handlung. Normalerweise gebe ich jeder Serie einige Episoden, doch hier musste ich nach der zweiten Folge (vorerst?) aufgeben.

Florian Rinke

Die ersten Trailer zu Guardians of the Galaxy Vol. 2 sahen danach aus, als ob sich der zweite Film mit dem Vorgänger durchaus messen könnte. Schlecht war die Fortsetzung nicht, aber gemessen an den Erwartungen blieb noch viel Luft nach oben. Die Geschichte auf dem Planeten hatte ihre Längen – und nicht alle Figuren und Gags konnten mich überzeugen. Wirklich stimmig war nur der Handlungsstrang rund um Rocket und Yondu.

Viele einzelne Elemente in Ghost in the Shell waren großartig – aber alle zusammen funktionierten leider gar nicht. Der Film wusste nie so recht, wo er denn hin wollte: Actionfilm, Science-Fiction-Drama, Arthouse-Film oder Mangaverfilmung. Außerdem war das Ende sehr vorhersehbar und dem Filmschurken hätte man auch gleich beim ersten Auftritt das Wort "böse" auf die Stirn tätowieren können.

Der Inhalt zum Hörspiel Abwärtsbunker klang vielversprechend. Leider spielen die Sprecher ihre Rollen total überdreht und die Musik nervt permanent. Hörspiele im öffentlichen Rundfunk haben oft einen größeren künstlerischen Anspruch als Kommerzielle. Aber das man Unterhaltung und Kunst besser zusammenbringen kann, haben dieses Jahr viele andere Hörspiele bewiesen: Abwärtsbunker wurde hingegen zum Abschaltbunker.

Katrin Hemmerling

King Arthur - Legend of the Sword hatte eigentlich alles, was es für kurzweilige Unterhaltung auf der großen Leinwand braucht: eine gute Besetzung, die eine Geschichte spielt, die auf einer halbwegs nicht-fiktiven Vorlage beruht. Leider hatte Regisseur Guy Ritchie aber wohl beschlossen, lieber das CGI für sich sprechen zu lassen, denn die darstellerischen Qualitäten seiner Schauspieler. Dies hatte zur Folge, dass es anscheinend Olifanten-ähnliche Wesen gibt, die mal eben so hoch wie ein Berg sind. Und dabei erschreckend billig anmuten, wenn sie gleich zu Beginn über die Leinwand stampfen. Schade. Denn eigentlich hätte King Arthur das Potential für Fortsetzungen gehabt.

Während Hannes und Nele lediglich mit Folge 1 der Staffel 4 von Sherlock ihre Probleme hatten und ab Folge 2 wieder voll dabei waren, war ich die grummelige Redakteurin, die eine komplette Staffel kopfschüttelnd vor dem Fernseher gehangen hat. Ein vermeintlich schrecklichster Bösewicht. Jemals. Der sich als glatte Fehlzündung entpuppte. Handlungsstränge, die Moriaty zu einer willenlosen Marionette degradierten. Sowie den vermutlich lustigsten Brunftschrei von Martin Freeman, der eigentlich die pure Verzweiflung über den Tod seiner Film-Ehefrau ausdrücken sollte. Wer nicht komplett auf der Brennsuppen dahergeschwommen war, hatte in der ganzen Staffel relativ schnell die finale Lösung parat. Und kann eigentlich nur hoffen, dass das grauenhaft kitschige Ende nicht das letzte ist, was wir von einer eigentlich intelligenten Serie zu sehen bekommen haben.

Erstmals habe ich in diesem Jahr eine Planetariums-Folge von Die Drei Fragezeichen erlebt. Und mir im Nachhinein gedacht, dass die 16 Euro für Karte zwar nett investiert waren, mehr aber auch nicht. Ein 3D-Hörerlebnis versprach man mir von Die Drei Fragezeichen und das versunkene Schiff. Gut, die Stimmen kamen aus verschiedenen Richtungen, jedoch war die visuelle Unterstützung in dem Planetarium für die Folge eher irritierend. Gerade Hörspiele sollen doch das Kino im Kopf so richtig lostreten, weswegen man mir keine kompletten Räume aufzeigen muss, in denen sich Justus, Peter und Bob bewegen. Streng genommen könnten wohl auch Kinosäle mit Atmos-Sound für ein derartiges Hörerlebnis ausreichen. Eine Wiederholung mit einer weiteren Planetariums-Folge braucht es für mich jedenfalls leider nicht.

Anne Jerratsch

Hey, ich liebe Kammerspiele! Und dazu noch im Weltraum? Ohne Wiederkehr? Klasse! Was allerdings passiert, wenn der Trailer etwas anderes verspricht, als der Film dann liefert, zeigte Passengers, auf den ich Anfang Januar 2017 hingefiebert habe. Hinter der Geschichte steckte leider nichts anderes als ein klebriges und unausgegorenes Liebesdebakel, bei der sämtliche moralische Dilemmata kurzerhand beiseite gewischt wurden. Zwar wurden mit Jennifer Lawrence und Chris Pratt zwei absolute Superstars gecastet, die allerdings genauso wenig überzeugen können wie das Drehbuch.

Mit Valerian - Die Stadt der tausend Planeten hat sich Luc Besson einen Kindheitstraum erfüllt. Seine liebsten Comicfiguren sollten in der ihm eigenen Bildsprache endlich zum Leben erweckt werden. Dummerweise kam das Herzensprojekt so gar nicht beim Publikum an. Kein Wunder, denn das Liebespaar funktioniert ebensowenig wie die etwas lieblos aneinandergeschusterten Abenteuer. Schade, Luc, das hätte was werden können.

Vom Buch zum Film und rein in die Köpfe: Seit George Orwells 1984 erfreuen sich dystopische Romane als Gesellschaftskritik fortwährender Beliebtheit. Leider kann The Circle, die Verfilmung der Romanvorlage von Dave Eggers, da schon in Buchform kaum mithalten. Als Filmversion enttäuscht die Überwachungs-Metapher dann erst Recht: Emma Watson stolpert großäugig durch den Mega-Konzern gleichen Namens, während sie Freunde und Bekannte im "echten Leben" hinter sich lässt. Tom Hanks macht als Tech-Oberguru nur noch einem klischeehaften Bond-Bösewicht Konkurrenz, während der ganze Film moralinsauer, aber lahmarschig vor sich hintrieft. Nervt!

Johannes Hahn

Kollege Könitzer hat es in seiner Kritik ja schon geschrieben: Star Wars: Die letzten Jedi ist kontrovers. Weniger wegen der Story-Entscheidungen (die allesamt wenig überraschend erscheinen), sondern vielmehr weil gewisse erzählerische Schwächen den Film trüben. Er versucht, zu viele Geschichten auf einmal zu erzählen und trifft nicht die richtige Balance zwischen Comic Relief und notwendigem Ernst. Man hat den Eindruck, dass Episode VIII ganz viele Aufgaben erfüllen soll, notwendigerweise aber daran scheitert. Aber das könnte ihr alles auch in der Kritik von Hannes nachlesen.

Ja, okay, Player Unknown's Battleground (PUBG) ist nicht wirklich eine Enttäuschung. Aber irgendwie ist es schon so ein bisschen antiklimaktisch: Man schleicht zwanzig Minuten durch irgendwelche Felder, stattet sich mit Tip-Top-Waffen aus, hört angestrengt auf jedes kleine Knistern aus den Kopfhörern und blutet dann innerhalb von zwanzig Sekunden aus, weil irgendjemand einen aus 800 Metern Entfernung wegballert. Danke. Insgesamt steht PUBG aber für mich als Beispiel für eine Entwicklung im Videospielbereich Pate: Vor allem Multiplayerspiele werden komplizierter, länger und fordern mehr Einarbeitung von den Spielern. Mal eben eine kurze Partie geht nicht mehr -Schade.

Zum Abschluss noch die Frage an euch. Was sind eure Enttäuschungen des Jahres? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

Einspielergebnis: Die Schöne und das Biest, Power Rangers, Ghost in the Shell

Eine Woche vor dem Kinostart von Fast & Furious 8 gibt es an den Kinokassen kaum Bewegung. Die Schöne und das Biest geht dabei weltweit in der vierten Woche in Folge als stärkster Hollywood-Blockbuster hervor. Am vergangenen Wochenende konnte der Film weitere 60 Millionen Dollar einnehmen und erreicht damit ein Einspielergebnis von 977 Millionen Dollar. In den nächsten Tagen wird die Disney-Realverfilmung damit die Milliardengrenze überschreiten. Damit wäre er der 29. Film in der Geschichte, der dies geschafft hat.

In den USA fällt Ghost in the Shell in der zweiten Woche um 60 Prozent ab und sinkt mit 7,2 Millionen Dollar auf den fünften Platz der Charts. Das US-Ergebnis der 110-Millionen-Dollar-Produktion beläuft sich auf magere 31,5 Millionen Dollar. Weltweit sehen die Zahlen etwas freundlicher aus, vor allem durch den recht moderaten Erfolg in China. Das weltweite Einspielergebnis beläuft sich auf 125 Millionen Dollar.

Power Rangers hält sich in der dritten Woche auf dem sechsten Platz der US-Kinocharts und brachte Lionsgate im heimischen Markt bisher ein Ergebnis von 75 Millionen Dollar. Weltweit beläuft sich das Einspielergebnis auf 117 Millionen Dollar, bei Produktionskosten von 100 Millionen. Ob dies ausreicht, um die die erste von fünf geplanten Fortsetzungen zu realisieren, wird sich zeigen. Dass der Film weltweit die Marke von 200 Millionen überschreitet, ist unwahrscheinlich.

Kong: Skull Island hat mit weltweit 534 Millionen Dollar das Einspielergebnis von Godzilla (529 Mio) überholt. Logan steht derzeit bei 597 Millionen Dollar und ist nach Deadpool und X-Men: Zukunft ist Vergangenheit der kommerziell dritterfolgreichste X-Men-Film. Life hat weltweit bisher knapp 64 Millionen Dollar eingenommen, bei einem Budget von 58 Millionen.

Ghost in the Shell: Neuer Anime in Produktion

Während die Real-Verfilmung von Ghost in the Shell mit Scarlett Johansson in der Hauptrollen aufgrund der aktuellen Einspielergebnisse beim Studio Paramount aufgrund des drohenden Verlustes von 60 Millionen US-Dollar für einige Diskussionen sorgen dürfte, kündigten unterdessen das japanische Anime-Produktionsstudio Production I.G. sowie der Verlag Kōdansha einen weiteren Anime zu Ghost in the Shell an.

Die Regie übernehmen unter anderem Kenji Kamiyama, der bereits die Ghost in the Shell: Stand Alone Complex-Serie inszenierte sowie Shinji Aramaki. Aramaki war unter anderem als Regisseur für Space Pirate Captain Harlock tätig. 

Das Anime-Produktionsstudio Production I.G wurde 1987 von Mitsuhisa Ishikawa und Takayuki Goto gegründet.  Die Leitung der Tochterfirma in den USA hat vor kurzem Maki Terashima-Furuta übernommen, die bereits im Jahr 1997 an der Gründung der Tochterfirma beteiligt war. Terashima-Furuta war zuletzt Co-Produzentin für die Real-Verfilmung von Ghost in the Shell

Weitere Details zu dem Projekt gab Production I.G bis jetzt noch nicht bekannt.

Ghost in the Shell könnte über 60 Millionen Dollar Verlust machen

Ghost in the Shell könnte sich als weiterer teurer Flop für das Studio Paramount erweisen. Wie Deadline berichtet, soll der Verlust sich im Bereich von 60 Millionen Dollar bewegen. Der Film, der offiziell ein Budget von 110 Millionen Dollar hat, steht aktuell bei einem Einspielergebnis von 73 Millionen Dollar. Selbst mit einem starken Start in Japan und den erwarteten Einnahmen in China wird es die Mangaverfilmung schwer haben, die Marke von 200 Millionen zu knacken.

Deadlines Quellen zufolge soll das Budget des Films sogar noch höher gelegen haben und sich gemeinsam mit den Marketingkosten im Bereich von 250 Millionen Dollar bewegen. Sollte dies tatsächlich stimmen, wäre sogar ein Verlust im dreistelligen Millionenbereich möglich.

Für Paramount ist das Ergebnis von Ghost in the Shell ein weiterer Misserfolg, der sich an das ohnehin schon schwache Jahr 2016 anschließt. Die Gründe lassen sich wohl in mehreren Punkten finden. Zunächst einmal dürften sich die schwachen Kritiken und die Casting-Kontroversen auf den Erfolg ausgewirkt haben. Darüber hinaus haben Experten zufolge aber auch das zu hohe Budget und falsches Marketing zum Misserfolg beigetragen.

Ghost in the Shell läuft seit dem 30. März in den Kinos.

Einspielergebnis: Schwacher Start für Ghost in the Shell

Die Realfilm-Adaption des japanischen Mangas Ghost in the Shell hat sich am vergangenen Wochenende nur sehr schwach an den Kinoskassen geschlagen und bleibt hinter den Erwartungen zurück. In den USA ist der Film nur auf dem dritten Platz der Charts eingestiegen und konnte nur 19 Millionen Dollar einnehmen. Weitere 40 Millionen kommen aus internationalen Märkten dazu. Das Produktionsbudget bewegt sich bei 110 Millionen Dollar (ohne Marketingkosten). Ob Ghost in the Shell damit für Paramount zumindest die Kosten erwirtschaften kann, bleibt abzuwarten.

Den ersten Platz der weltweiten Kinocharts übernimmt der Animationsfilm Boss Baby mit Alec Baldwin, welcher weltweit mit 110 Millionen Dollar gestartet ist. Damit verdrängt er Die Schöne und das Biest vom Thron. Die Disney-Realverfilmung bleibt aber weiterhin stark und steht mittlerweile weltweit bei 876 Millionen Dollar.

Die Power Rangers mussten nach dem starken Startwochenende in der zweiten Woche einen Rückgang von 64 Prozent hinnehmen. In den USA konnte der Film nur noch 14,5 Millionen einnehmen, weltweit steht die 110-Millionen-Dollar-Produktion bei 98 Millionen Dollar.

Auf dem fünften Platz der Charts hält sich Kong: Skull Island, der mittlerweile ein weltweites Einspielergebnis von 477 Millionen Dollar zu verzeichnen hat.

GHOST IN THE SHELL | TRAILER | PARAMOUNT PICTURES GERMANY

Kritik zu Ghost in the Shell - Zurück zum Cyberpunk

In der Zukunft integriert das Unternehmen Hanka Robotics das Hirn einer Frau in einen Roboterkörper. Dieses Konstrukt wird von allen Major genannt. Als Spezialagentin der Sektion 9, einer paramilitärischen Polizeieinheit, soll sich Major um eine Mordserie kümmern, die auch Angestellte von Hanka Robotics befasst. Es wird klar: Ein Hacker manipuliert die Erinnerungen seiner Opfer. Bald fragt sich auch Major, wer sie wirklich ist.

Cyberpunk ist ein etwas seltsames Genre. Obwohl es sich mit der Zukunft beschäftigt, ist es mittlerweile fast dreißig Jahre alt, hat aber wenig an Aktualität verloren. Viel eher zeigt die zunehmende Digitalisierung: Viele Gedanken von Genre-Größen wie William Gibson, Neal Stephenson oder Bruce Sterling haben sich als ziemlich weitsichtig erwiesen.

Aber zugegeben, soweit wie in Mamoru Oshiis Zukunftsvision eines futuristischen Japans, mit weit verbreiteten Cyberorganen und Menschen, die ihr Gehirn in reine Roboterkörper verpflanzen lassen, sind wir noch nicht. Der Anime scharte seit seinem Erscheinen 1995 eine treue Fangemeinde um sich, die mit bangem Blick die Produktion des Realfilms verfolgte.

Keine Sorge, liebe Fans

Allen Fans sei gesagt: Ghost in the Shell hält sich eng an die Vorlage, und Enttäuschungen sollten sich in Grenzen halten. Man muss allerdings damit klar kommen, dass die allermeisten Sprechrollen von westlichen Schauspielern besetzt sind. Einzig Takeshi Kitano als Aramaki, Leiter der Sektion 9, und Chin Han als Togusa, sind Asiaten. Kitano spricht dabei nur untertiteltes Japanisch, was einerseits eine Verneigung vor dem Original ist, andererseits zur Stimmung des kosmopolitischen, urbanen Settings beiträgt.

Scarlett Johansson und Pilou Asbæk spielen Major und Batou, die beiden wichtigsten Rollen. Und sie schaffen es, die emotionale Kühle von Major und Batous sympathische Coolness ihrer jeweiligen Animationsvorlagen gut auf die Leinwand zu transportieren. Schade: Die restlichen Mitglieder der Sektion 9 bleiben weitgehend im Hintergrund und bekommen nur kurze Auftritte; Fans von Nebencharakteren wie Togusa, Ishikawa oder Saito haben das Nachsehen.

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Scarlett Johansson Ghost in the Shell Still

Freuen können sich Kenner über viele bekannte Szenen, wie die Geburtssequenz (allerdings ohne das prägende Musikstück), den Kampf im Wasser oder die Begegnung mit dem Spinnentank. Die Hauptgeschichte dreht sich jedoch um Major und ihre Erinnerungen, anders als im Vorbild. So fallen die politischen Aspekte der Handlung unter den Tisch, und Major verzichtet weitgehend auf die vielen Introspektiven, teils philosophischen Gespräche.

Action wie damals 1999

Ersetzt werden sie durch gekonnt inszenierte Actionszenen, die mit ihrem großzügigen Einsatz von Zeitlupe dezent an Matrix erinnern. Glücklicherweise bleiben dadurch die Kämpfe in den allermeisten Szenen nachvollziehbar. Zudem wurde auf große Explosionen und viel Wumms verzichtet, was die realistische Atmosphäre unterstützt.

Einzig der Bösewicht, obwohl früh genug eingeführt, bleibt flach und dient lediglich dazu, den Film zu einem Abschluss zu führen. Außerdem werden viele Aspekte der Welt, wie die Arbeit der Sektion 9 oder die politische Situation, nur angedeutet. Wer den Anime nicht kennt, könnte Probleme haben, der Handlung in ihrer Gänze zu folgen.

Fazit

Ghost in the Shell ist eine gelungene Realverfilmung seines Anime-Vorbilds und hält sich eng an seinen Ursprung. Damit bleibt er für Nicht-Fans allerdings stellenweise unverständlich. Wer die Vorlage nicht kennt, hat aber trotzdem an der Action und dem Cyberpunk-Setting seinen Spaß.

Ghost In The Shell (2017) - Official Trailer - Paramount Pictures

GHOST IN THE SHELL | TRAILER | PARAMOUNT PICTURES GERMANY

Ghost in the Shell: Finaler Trailer und neuer Filmclip

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Scarlett Johansson Ghost in the Shell Still

Kurz vor Kinostart veröffentlicht Paramount Pictures den finalen Trailer und einen weiteren Filmclip zu Ghost in the Shell. Bei diesen wird diesmal nicht nur die Action in den Vordergrund gestellt, sondern es kann auch ein zumindest kurzer Eindruck der Handlung gewonnen werden.

Erzählt wird die Geschichte von Major, einem einzigartigen Mensch-Maschine-Hybriden, die in einer dystopischen Zukunft die Eliteeinheit Sektion 9 anführt. Auf ihrer Mission gegen die gefährlichsten Kriminellen und Extremisten sieht sich Sektion 9 mit einem Gegenspieler konfrontiert, dessen Ziel es ist, die fortgeschrittenen Cyber-Technologien des Konzerns Hanka Robotics zu vernichten. Ghost in the Shell basiert auf der gleichnamigen Manga-Reihe von Masume Shirow.

Scarlett Johansson spielt den Hauptcharakter Major. Weitere Rollen übernahmen Takeshi Kitano, Juliette Binoche (Der englische Patient), Michael Pitt (Boardwalk Empire), Pilou Asbæk (Lucy), Kaori Momoi (Die Geisha), Chin Han (The Dark Knight), Danusia Samal (Tyrant), Lasarus Ratuere (Terra Nova), Yutaka Izumihara (Unbroken) und Tuwanda Manyimo (The Rover).

Am 30. März startet Ghost in the Shell in den Kinos.

Ghost In The Shell | Final Trailer | Paramount Pictures UK

Ghost In The Shell | Deep Dive | Paramount Pictures UK

Ghost in the Shell: Paramount veröffentlicht 5-minütigen Filmclip

Noch vor Kinostart präsentiert Paramount einen knapp fünfminütige Clip aus Ghost in the Shell. Dabei handelt es sich allerdings nicht um den eigentlichen Filmstart, sondern eine etwas spätere Szene. 

Ghost in the Shell basiert auf der gleichnamigen Manga-Reihe von Masume Shirow. Erzählt wird die Geschichte von Major, einem einzigartigen Mensch-Maschine-Hybriden, die in einer dystopischen Zukunft die Eliteeinheit Sektion 9 anführt. Auf ihrer Mission gegen die gefährlichsten Kriminellen und Extremisten sieht sich Sektion 9 mit einem Gegenspieler konfrontiert, dessen Ziel es ist, die fortgeschrittenen Cyber-Technologien des Konzerns Hanka Robotics zu vernichten.

Neben Hauptdarstellerin Scarlett Johansson als Major sind auch Takeshi Kitano, Juliette Binoche (Der englische Patient), Michael Pitt (Boardwalk Empire), Pilou Asbæk (Lucy), Kaori Momoi (Die Geisha), Chin Han (The Dark Knight), Danusia Samal (Tyrant), Lasarus Ratuere (Terra Nova), Yutaka Izumihara (Unbroken) und Tuwanda Manyimo (The Rover) in weiteren Rollen zu sehen.

Am 30. März startet Ghost in the Shell in den deutschen Kinos.

GHOST IN THE SHELL Extended Movie Clip - First 5 Minutes (2017) Scarlett Johansson Sci-Fi Movie HD

Ghost in the Shell: Neuer Clip zeigt den Wasserkampf

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Ghost in the Shell Scarlett Johannson

Kurz vor dem Kinostart hat Paramount einen neuen Clip zu Ghost in the Shell veröffentlicht. Das Video zeigt Hauptcharakter Major in Aktion, wobei auch ihre Tarnfähigkeit zu sehen ist. Der Film startet am 30. März in den deutschen Kinos.

Ghost in the Shell erzählt die Geschichte von Major (Scarlett Johansson), einem einzigartigen Mensch-Maschine-Hybriden, die in einer dystopischen Zukunft die Eliteeinheit Sektion 9 anführt. Auf ihrer Mission gegen die gefährlichsten Kriminellen und Extremisten sieht sich Sektion 9 mit einem Gegenspieler konfrontiert, dessen Ziel es ist, die fortgeschrittenen Cyber-Technologien des Konzerns Hanka Robotics zu vernichten.

Neben Johansson ist Takeshi Kitano in der Rolle von Daisuke Aramaki zu sehen, dem weißhaarigen Chef von Sektion 9. Zur Besetzung gehören auch Juliette Binoche (Der englische Patient) als Dr. Ouelet, Michael Pitt (Boardwalk Empire) als Kuze, Pilou Asbæk (Lucy) als Batou sowie Kaori Momoi (Die Geisha). Die Mitglieder der Sektion 9 werden gespielt von Chin Han (The Dark Knight), Danusia Samal (Tyrant), Lasarus Ratuere (Terra Nova), Yutaka Izumihara (Unbroken) und Tuwanda Manyimo (The Rover).

Die Manga-Reihe stammt von Masume Shirow und gehört zu den einflussreichsten Serien im Cyberpunk-Genre.

Ghost In The Shell (2017) - Water Fight - Paramount Pictures

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