J.J. Abrams

Wem wird bald J. J. Abrams Produktionsfirma Bad Robot gehören?

bad-robot.jpg

Bad Robot Logo

Das Filmgeschäft ist genau das: Ein Geschäft. Manchmal können die Vorgänge hinter den Kulissen, die Besitzverhältnisse der großen und kleinen Studios Aufschluss darüber geben, in welche Richtung sich die Filme der Zukunft entwickeln könnten. Und schließlich: Was wir als Konsumenten zu sehen bekommen. Daher zur Abwechslung einmal Wirtschaft.

Die Produktionsfirma von J. J. Abrams, Bad Robot, will nach den Plänen ihres Inhabers ihr Geschäft massiv ausbauen: Videospiele, Musicals, Fernsehen – alles, was so denkbar wäre. Daher ist Bad Robot seit Ende letzten Jahres auf der Suche nach einem Investor. Langsam engt sich das Feld der Interessenten auf ein paar große Namen ein: So sollen Disney, Universal, Warner Bros und auch Apple sowie Amazon ihr Gewicht ins Spiel gebracht haben. Abrams selbst arbeitete bereits für viele der großen Unternehmen.

Für Universal inszenierte Abrams die Spielberg-Hommage Super 8, für Disney belebte er Star Wars neu. Paramount hatte bisher die Rechte an den Filmveröffentlichungen inne, wie beispielsweise Star Trek (2009) oder die Mission-Impossible-Filme. Doch Paramount strauchelte zuletzt und es heißt, dass man den Verleiher hauptsächlich aus Gründen der Höflichkeit zu Gesprächen einladen werde. Warner Bros kümmerte sich bisher um die TV-Lizenzen und -Produktionen von Bad Robot. Apple und Amazon sind beide milliardenschwer und sind derzeit auf der Suche nach namhaften Zugpferden für ihre Streaming-Dienste.

Die Verhandlungen werden sich über die nächsten Wochen erstrecken und die Verleiher und Studios werden der Produktionsfirma Angebote machen: Plattformen, Unterstützung und natürlich Geld. Es schwebt der Betrag von 500 Millionen US-Dollar im Raum, wie hoch die Kaufsumme tatsächlich ausfällt, bleibt abzuwarten.

Auch was der Deal bringt, ist noch ungewiss. Abrams hat sich mit den Cloverfield-Filmen als willig gezeigt, hin und wieder neues zu probieren und demonstrierte an den großen Marken Star Trek und Star Wars sein Können, alten Namen neues Leben einzuhauchen, auch wenn dieses Leben vielen alten Fans sauer aufstößt. Wird es mehr Neues, mehr kreative Ideen geben? Oder wird Bad Robot in der Obhut eines neuen Studios alte Marken wieder neu aufkochen? Eine Antwort wird es erst in ein paar Jahren geben, bis die Pläne bekannt sind.

J. J. Abrams Bad Robot gründet ein Videospiel-Unternehmen

bad-robot.jpg

Bad Robot Logo

Es ist ein offenes Geheimnis, dass J. J. Abrams ein Herz für Videospiele hat: So rumort es schon eine ganze Weile, dass Abrams zusammen mit Valve einen Film zum Puzzle-Spiel Portal erschaffen möchte. Außerdem arbeiteten Abrams Bad Robot Poduktionsgesellschaft und Valve bereits bei kleineren Projekten zusammen.

Gestern wurde bekannt gegeben, dass Bad Robot zusammen mit dem chinesischen Unternehmenskonglomerat Tencent ein eigenes Entwicklungsstudio gründen wird: Bad Robot Games. Außerdem investiert Warner Bros Interactive Entertainment (Shadows of Mordor) einen Teil in das neue Unternehmen. Das soll Dave Baranoff leiten, der sich bereits vorher bei Bad Robot um die erwähnten Spiele-Projekte gekümmert hat. Kreativ-Chef soll Tim Keenan werden, der bekannt ist für seinen Indie-Titel Duskers.

Tencent hat bereits Erfahrung im Spiele-Geschäft: So gehören dem chinesischen Unternehmen der League-of-Legends-Erfinder Riot Games sowie Teile von Grinding Gear, die wiederum für das Action-Rollenspiel Path of Exile verantwortlich sind. Außerdem hält Tencent Aktienanteile großer Spieleunternehmen wie Activision Blizzard, Epic Games und Ubisoft.

Konkrete Spiele sind noch nicht angekündigt.

#BringInRiker - Jonathan Frakes will die Regie bei Star Trek 3

Nach dem offiziellen Aus für Drehbuchautor Roberto Orci als Regisseur des nächsten Star-Trek-Films haben sich die Fans auf den Plan geschrieben, einen alten Bekannten für den offenen Posten zu nominieren. Unter dem Hashtag #BringInRiker startete ein Aufruf, den Trek-Veteranen Jonathan Frakes für die Filmproduktion zu gewinnen.

Frakes war nicht nur sieben Jahre in Star Trek: The Next Generation und vier TNG-Kinofilmen zu sehen, er machte sich auch als Regisseur einen Namen, u.a. bei einem der besseren Trek-Kinofilme Der erste Kontakt (1996). Weitere seiner Kinofilme waren Star Trek: Der Aufstand (1998), Clockstoppers (2002) und Thunderbirds (2004). In den letzten Jahren hat er überwiegend bei TV-Serien die Regie übernommen, zuletzt u.a. bei Agents of S.H.I.E.L.D. oder Castle.

Der Aufruf ist mittlerweile auch bei ihm angekommen.

Frakes verkündet, dass er den Job haben will, wenn man ihn lässt: "Ich bin dafür Feuer und Flamme!".

Er hat mit Produzent J.J. Abrams Kontakt aufgenommen, Frakes Agent derweil mit dem Filmstudio Paramount.

Ein weiterer Name, der (aus welchen Gründen auch immer) mit Star Trek 3 in Verbindung gebracht wird, ist Edgar Wright, der sich zuletzt aufgrund kreativer Differenzen von Marvel und seinem Herzensprojekt Ant-Man trennte.

"Star Trek: First Contact (1996)" Teaser Trailer

Star Wars: Bad Robot zeigt Video des Millennium Falcon

J.J. Abrams Produktionsfirma Bad Robot hat ein kurzes Video veröffentlicht, in dem der Millennium Falcon zu sehen ist - zumindest ausschnittsweise. Der leichte Frachter wurde für die Dreharbeiten im Maßstab 1:1 (34 x 26 Meter) angefertigt und ist auch innen komplett ausgebaut. "Hunka Junk" ist mit der Musik von John Williams unterlegt, wechselt allerdings mittendrin zum Batman-Thema der Dark-Knight-Trilogie von Hans Zimmer.

Der Batman-Soundtrack ist ein kleiner Gruß zurück an Zack Snyder, der in Detroit mit den Dreharbeiten zu Batman v Superman beschäftigt ist. Der hat vor einigen Tagen den abstrusen Gerüchten über den vermeintlichen Diebstahl des Batmobile vom Set mit einem witzen Foto bei Twitter kommentiert. "Case closed!" zeigt die Festnahme des Schuldigen, einem Stormtrooper.

Abrams und Snyder führen bei Twitter einen gelegentlichen Schlagabtausch, die das Genre des jeweils anderen auf die Schippe nimmt.

HUNKA JUNK

Star Wars: Regisseur und Drehbuchautor für erstes Spin-off gefunden

Die Dreharbeiten zu J. J. Abrams Star Wars: Episode VII sind in vollem Gange, am 17. Dezember 2015 startet die Fortsetzung der legendären Science-Fiction-Reihe in den Kinos. Neben der Weiterführung der Kernsaga sollen einige Ablegerfilme einzelne Charaktere mehr in den Fokus rücken.

Für den ersten Ableger konnten nun Regisseur und Drehbuchautor verpflichtet werden, außerdem wurde der Kinostart festgelegt.

Wie Disney und Lucasfilm offiziell verkündeten, wird das erste Spin-off am 16. Dezember 2016, also nur ein Jahr nach Episode VII, in die Kinos kommen. Als Regisseur konnte Gareth Edwards (Monsters) verpflichet werden, der momentan mit Godzilla die Kinokassen klingeln lässt. Als Drehbuchautor wurde Gary Whitta (The Book of Eli) engagiert, der zuletzt eine Nominierung für die Goldene Himbeere, der Preis für die schlechtesten Filme des Jahres, für das Drehbuch zu After Earth erhielt.

Edwards und Whitta bezeichneten sich daraufhin als große Star-Wars-Anhänger, seit sie die Ur-Filme zum ersten Mal gesehen haben. Außerdem zeigten sie sich sich geehrt von ihrer Verpflichtung und den dadurch aufkommenden großartigen Möglichkeiten.

Gareth Edwards Godzilla läuft aktuell in den deutschen Kinos.

Star Wars: Sohn von Han und Leia besetzt?

Der Name Adam Driver wurde bereits vor ein paar Monaten im Zusammenhang mit Episode VII genannt, doch damals hieß es noch, er würde einen Schurken spielen - einen Darth Vader ähnlichen Sith Lord. Diese Beschreibung hat sich nun zumindest geringfügig geändert, wenn man der Seite Jedi News glauben will. Dort wird behauptet, dass Driver den Sohn von Han Solo und Prinzessin Leia darstellen wird und keinen Sith Lord. Allerdings lässt er sich wie sein Großvater Anakin von der dunklen Seite der Macht verführen. Han, Luke und Leia verbringen anscheinend einen Teil des Films mit dem Versuch, ihn zu retten.

Die Dreharbeiten zu Episode VII beginnen diese Woche in Abu Dhabi.

Star Wars Episode VII: Steht der Arbeitstitel fest?

Ja, behauptet die Seite Ain't It Cool News und beruft sich dabei auf die gleiche Quelle, die auch schon verriet, dass die Dreharbeiten in Abu Dhabi stattfinden werden. Laut ihr soll der Arbeitstitel für J.J. Abrams' ersten Star-Wars-Film Star Wars Episode VII: The Ancient Fear lauten.

Anscheinend bezieht sich The Ancient Fear auf den Schurken, den Max von Sydow spielt. Ob es sich dabei um einen Sith handelt, ist noch nicht bekannt.

AICN hat Abrams bereits kontaktiert und um eine Stellungnahme gebeten, doch bisher wurde der Titel weder bestätigt noch dementiert. Sobald sich das ändert, werden wir dieses Gerücht - und mehr ist es ja im Moment noch nicht - mit einem entsprechenden Update versehen.

Episode VII: Neue Besetzungsgerüchte

Und täglich grüßen die Star Wars-News! Nachdem anscheinend ein neuer Schurke gefunden wurde, brodelt die Gerüchteküche um eine Verpflichtung von Ksenia Solo.

Die jüngste Entwicklung in der Serie Lost Girl, in der Solo die Rolle der Kenzi übernahm, lässt Spekulationen zufolge darauf schließen, dass Platz für etwaige Drehverpflichtungen für Episode VII geschaffen werden soll. Zudem hält sich Solo auf Nachfragen ihrer Fans per Twitter ungewöhnlich bedeckt.

Erfahrungsgemäß dürfte die endgültige Besetzung nicht vor Mai bekannt gegeben werden. Bis dahin wird es vermutlich weitere Spekulationen um Verpflichtungen geben. 

J.J. Abrams spricht über Fehler bei Star Trek Into Darkness

SPOILER
UPDATE

Ein recht interessantes Interview, dass MTV mit J.J. Abrams geführt hat. Der Regisseur ist überraschend offen und ehrlich über die Irrwege der Strategie, die wahre Identität des Charakters von Benedict Cumberbatch in Star Trek Into Darkness weitesgehend zu verschleiern.

Trotz des finanziellen Erfolges und der weltweiten Einnahmen von immerhin 467 Millionen Dollar teilen sich am Film die Meinungen. Hauptkritikpunkt ist die Enthüllung von Cumberbatch als Khan und die Wirkungslosigkeit dieser "Überraschung" auf die Handlung des Films.

Abrams hinterfragt, ob die propagierte Geheimniskrämerei vor dem Kinostart notwendig gewesen wäre.

"Wir wollten das Erlebnis einfach für niemanden ruinieren. Wir haben uns für cleverer gehalten, als wir eigentlich waren. [...] Es wäre wahrscheinlich klüger gewesen, von vornherein zu sagen, um wen es sich handelt. Wir wollten lediglich den Spaß am Film erhalten. [...] Es war auch dem Filmstudio sehr wichtig, nicht den Eindruck zu vermitteln, man müsste Star Trek genau kennen, um den Film zu genießen. ich verstehe die Vorgehensweise, aber es hätte vielleicht hinterher nicht wie eine bewusste Täuschung gewirkt."

Das ganze Interview hier:

UPDATE

Während der Promotion für Der Hobbit: Smaugs Einöde hat sich Benedict Cumberbatch  zum gleichen Thema geäußert und ist etwas anderer Meinung, als J. J. Abrams, seht selbst.

Pages

Subscribe to RSS - J.J. Abrams